Folge 821: Zu Gast waren Tim, Tamás, Patrick und Bernhard
von der Band Reiz

Songliste: Interpret, Titel, Album
Inwiefern — Pogoradio Jingle
Leisure — Pink Teeth — Inferno
Reiz — Cool! — Reiz
JD McPherson — Head Over Heels — Let the Good Times Roll
Urochromes — I Don’t Wanna Be Like Me — Self-Titled 7″
Reiz — Zucker — Reiz
Hobby — Mit dem Rad durch Afrika — 7 inch
Dadar — Brain — Dadar
Lötfett — Bier Bier Bier — umso schlechter, umso besser
Orängättäng — Together We Rot — The Beast Bites Back
Stahlsatan — Route 666 — Cruel Priests of the Western Realm
Reiz — Autopilot — Reiz
Mercedes Jens — Das Wetter ist gut, ich schwitze und bin arbeitslos — DEMO
D.L.I.M.C. — Wicker Park — November Cassingle

„Projekt A“ jetzt im Kino

| Januar 23rd, 2016

Projekt A

Marcel Seehuber ist am Montag (25.1.2016 ab 20 Uhr) zu Gast. Sein Film „Projekt A, eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa“ ist ab jetzt auf großer Kinotour.

Aktuelle Termine gibt es hier:
Veranstaltungskalender

Hier geht’s zur aktuellen Sendung:

Pogoradio-Sendung vom 27. Januar 2016

Hier ist der Link zu der alten Sendung in der Marcel über die Dreharbeiten sprach:

Pogoradio-Sendung vom 5. November 2014

Hier geht’s zum Kino-Trailer:
http://www.projekta-film.net/de/

Foto: Demian von Prittwitz

neue Reviews …

| Juni 22nd, 2011

Nun, jetzt sind die letzten Besprechungen doch schon wieder ne Weile her, obwohl ich Besserung versprach. Aber hey, drauf geschissen, dafür sind hier ein paar Alben dabei, die man nicht so fix wieder vergisst.

Johnny Wolga – Punk’s Not Back
Mit dem Titel hat das Trio außem Osten auf alle Fälle recht, denn Punk war nie weg! Aber auch sonst macht die Band alles richtig. Total krass wie hoch deren Hitdichte ist. Ich meine von den zehn Songs, die sie auf die Scheibe gepackt haben sind vier absolute Smasher und die restlichen sechs Songs sind „nur“ saugut. So manche Kapelle wäre froh sie hätte wenigstens einen dieser Songs geschrieben, ohne Witz! Dementsprechend läuft „Punk’s Not Back“ ca. dreimal am Tag, was gefühlte 21 Mal zu wenig ist. Wie ihr merkt haben es mir die Bubblegum Punks total angetan und wer auf Toy Dolls steht kommt an der Gruppe nicht vorbei ohne zu merken, dass die Inselaffen vielleicht gut waren, aber von den Ossis gezeigt bekommen, wie man noch größere Hits schmiedet. Bocky

Modern Pets – s / t
Die Zeiten, in denen sich die jungen Wahlberliner mit den Briefs haben vergleichen lassen müssen sind definitiv vorbei! Ein Fakt, der sich schon auf der letzten Single „Vista Alienation“ abzeichnete. Jene ist übrigens ebenso wie die ausverkaufte Single „Killing Sounds For Rotten People“ als Bonus auf der CD enthalten sind. Klar sind auch die 12 neuen Tracks eindeutig ´77 geprägt, aber die eigene Note kommt jetzt noch deutlicher zum tragen. Macht auf mich den Eindruck, dass die Jungs auf ihren verschiedenen Touren genauso viel gelernt haben, wie sie an Arbeit in diese absolut fantastische Band gesteckt haben. Mögen andere Fanziner an dieser Band was zu mäkeln haben, so kann ich meine offene Begeisterung eigentlich nicht oft genug nach außen tragen. Modern Pets sind mit ihrem Sound und ihrer gerotzten Energie einfach nur derart auf der Höhe, wie man es nur sein kann. Mit absoluter Sicherheit ein Album, welches in 20 Jahren zu den Klassikern zählen wird. Bocky

Volxsturm – Ein kleines bißchen Wut
Richtig klasse und witzig, was sich die Skins aus Schwerin da für ihr 20. Jubiläum haben einfallen lassen. Die CD erscheint in einem Pappschuber im DVD-Format, aus dem ein Buch mit neuer CD und DVD als Beilage purzelt. Im Buch wird logischerweise das bisher Geschehene verarbeitet und langjährige Weggefährten kommen dabei zu Wort. Auf der DVD findet man unter anderem ein lustiges Videogame in dem man nen Deutschrock-Zombie töten kann. Hervorragend! Die LP ist wie bei Contra Records standesgemäß farbig und als Highlight liegt dem Vinyl ein Oi!-Band Spielkarten Quartett bei, mit dem man sich mit seinen Kumpels mal wieder wie damals messen kann. weiterlesen →

(CD, Aggressive Punk Produktionen)
Besonders einfallsreich war die Band bei der Namensgebung nicht und dreist dazu. Mit dem Internet in der Hosentasche ist es nicht schwer herauszufinden, dass es bereits seit 15 Jahren eine Band mit dem gleichen Namen gibt, nur anders geschrieben. Aber vielleicht gehört das auch zum geheimen Konzept der Band und man geht bald gemeinsam auf Doppel-Tournee. Ich würd’s mir ansehen. Die neuen Kotzreiz aus Berlin glänzen durch Selbstverarsche, die die anderen vermissen lassen. Vielleicht kann man sich da gegenseitig noch etwas beibringen. Einige Songs sind megawitzig und maßgeschneidert für eine bierselige Autofahrt zum nächsten Punker-Konzert, andere sind etwas gewollt und gehen dann erst wieder auf der Rückfahrt nach getankten 4-5 Litern Gerstensuppe klar. Passt also wunderbar! dennisdegenerate

MOFAKETTE – Restschluck

| Februar 19th, 2011

(CD, Rookie Records/Toxic Toast)
Hab mich lange davor gedrückt, diese CD zu besprechen. Irgendwie ist mir nichts Tolles dazu eingefallen, weil ich eigentlich nix mit der Mucke anfangen kann. Aber ich versuch’s jetzt einfach mal: Mofakette – was für ein doofer Bandname ist das denn eigentlich? – machen eine merkwürdige Mischung aus Punkrock, Hamburger Schule – obwohl sie aus Stuttgart sind – und rotzigem Mainstream. Trotzdem muss ich mich zeitweise dabei erwischen, wie ich unruhig mit dem Arsch wackle. Grenzwertige Situation also. Die Attitüde und die Grundhaltung stimmen größtenteils, obwohl ich hier und da bei den Texten schon mal die Stirn runzeln muss. Und was letztlich übrig bleibt, ist so mittelprächtig. Das klingt jetzt alles irgendwie nach: „Die CD ist scheiße, aber ich will es nicht so klar sagen“, aber das stimmt so auch nicht. Denn Mofakette können was. Zwar nichts was mir den Zipfel zum Stehen bringt, aber okay, sie haben Witz, eine eigene Meinung, weit reichende musikalische Fähigkeiten und Einflüsse und halten mit Selbstironie mit Blick auf sich selbst und die Szene nicht hinter dem Berg. Und das ist schon mal ziemlich viel von dem, was den ganzen tollen Nietenkaiser- und Besserwisser-Punkbands fehlt. Kann man also durchaus mal im Netz anhören und abchecken, ob sie vielleicht sogar richtig gut sind. Andere Menschen behaupten das zumindest. Und je öfter es mir anhöre: Sie könnten sogar recht haben … Obnoxious

MET – Einmal mit Profis

| Dezember 20th, 2010

(CD, MET-Records)
Zwei Kerls, ein Mädel. Aus Berlin. Und jetzt? Machen die doch einfach mal eine CD. Mit Shocks-Smail an den Reglern. Laut eigener Aussage sind dabei „popige Punksongs“ und „punkige Popsongs“ raus gekommen. Wären sie lieber mal drin geblieben! Also ich weiß auch nicht, was in dieser Ausgabe los ist, aber ich hab mit dem zugeschickten Reviewmaterial wohl so meine persönlichen Probleme. Irgendwie scheint mir vieles so halbherziger Möchtegern-Punkrock zu sein, dass ich einfach nur den Kopf schütteln kann. Mit MET, die in den letzten Jahren an „zahlreichen Bandcontests“ teilgenommen haben, verhält es sich auch nicht anders. Es fehlt mal wieder der nötige Rotz, die Bissigkeit, das Arschlecken und der Witz. 16 Songs, die so knallhart wenig mit Punk zu tun haben, dass man für die Bemühtheit eigentlich schon mit einem Hut sammeln gehen möchte. Ich weiß echt nicht, was das soll und wo das alles noch hinführen soll. Vielleicht hat Punkrock doch „No Future“? Oder ist er schon Zeitverschwendung? Unlustiger Schwiegereltern-Punk, das! Man lese nur mal die Credits durch. Mehr als peinlich! Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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