(Taschenbuch, Ventil Verlag, 112 Seiten, 14,90 Euro)
Wer will hat das Buch in zweieinhalb Minuten durch, denn bei Lucja Romanowskas Buch handelt es sich um einen Fotoband. Einen Fotoband über Straßenpunks – was immer man darunter auch versteht. In zweieinhalb Minuten kann man aber, wenn man will, auch ein Bier trinken. Für „Euch die Uhren – uns die Zeit“ sollte man sich aber mehr Zeit nehmen. In zweieinhalb Stunden kann man viel erleben und viel aus den Fotos herauslesen. In zweieinhalb Tagen, Wochen und Monaten findet man immer neue Details, die den Bildern zu entnehmen sind. Man kann Geschichten lesen und das Leben gerade zu spüren, das Bier die Kehle runter rinnen fühlen und das fließende Blut schmecken. Die Trauer, die Freude, den Spaß, die Wut, den Stolz, den Wahn, die Sucht, den Rausch. weiterlesen →

(Taschenbuch, Ventil Verlag, 171 Seiten, 11,90 Euro)
„Berlin Bromley“ ist die atemberaubende Autobiographie von Bertie Marshall: 1975 ist Bertie 15 Jahre alt. Er entstammt einem zerrütteten, miefigen Elternhaus in Londoner Stadtteil Bromley und entdeckt sein Faible für alles Androgyne. In der Schule ist er wegen seines Outfits ein Außenseiter. Er lernt neue Freunde kennen und die Sex Pistols. David Bowie (sein zweites Faible) wohnt in der Nachbarschaft. Er lebt mittels geklauter Bücher in einer Phantasiewelt und sucht seine Persönlichkeit. In selbstsicheren Momenten inszeniert er sich selbst. Er verliebt sich in einen Kerl und macht die Bekanntschaft von Siouxie Sioux. Die nimmt ihn mit in Vivienne Westwoods und Malcolm McLarens Laden SEX, wo er Jordan kennen lernt. weiterlesen →

Satanvon Anne Hahn & Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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