Du willst ein Album veröffentlichen, ein Buch drucken oder was wirklich ganz Verrücktes produzieren?
Aber dir fehlt das Geld, die Idee umzusetzen? Das Presswerk, die Druckerei, all das kostest Geld, das am Ende erst wieder durch den Verkauf mühsam zu dir zurück kommt.
Dafür gibt es eine Lösung: Crowdfunding!
Auf der Website Startnext kannst du dein Projekt vorstellen und deine Fans können dir Geld spenden. Das wäre z.B. eine Lösung für Bands, die keine Kohle für Studio und Presswerk haben, aber ne aufwändige Vinylscheibe rausbringen wollen. Wenn dann über Crowdfunding sich zum Beispiel 600 Leute finden, die 5 Euro vorschießen, sind schnell 3000 Euro zusammen. Dafür bekommen die Spender das Produkt als erstes, wenn es fertig ist.
Wenn sich allerdings niemand findet, der was in den Topf wirft, sollte man sich Gedanken machen, ob die Scheibe überhaupt jemamd haben will.
Funktioniert auch mit T-Shirts, Festivals, Fanzines und Filme.

(Hörspiel, Der Hörverlag, 6 CDs, 357 Minuten, 29,95 Euro)
Es kann so schön sein, wenn man ein kaum einjähriges Kleinkind, das strikt den Nachtschlaf verweigert sein Eigen nennen darf. Das nervt am Anfang sehr, wenn man stundenlang auf der Bettkante sitzt und versucht dieses Kind in den Schlaf zu wiegen. Man wünscht ihm den Teufel an den Hals. Irgendwann kommt man aber so langsam zu der Einsicht, dass das wahrscheinlich auch keine gute Lösung wäre. Also was tun? Erster Ausweg: Stirnlampe auf den Schädel und Buch gezückt. Ist aber unbequem und macht Augenkrebs. Und durch das grelle Licht schläft der Säugling auch nicht wesentlich besser ein. Nur die gefühlte Zeit vergeht schneller. Zweite Lösung: Kabellosen Kopfhörer kaufen und Mucke hören. weiterlesen →

THE SCHOGETTES – s/t + Chin Up

| Oktober 12th, 2010

(7“, Rookie Records)
Huh, The Schogettes, die achtköpfige nahezu All-Girl-Soul-Band aus Mannheim macht etwas, was schon lange niemand mehr gewagt hat: Zwei 7“es auf einmal rausbringen. Und das auch noch auf dem selben Label. Respekt und Hochachtung. Zu wenig Material für einen Longplayer? Ja, sogar für eine stilvolle 10“ hat es nicht gereicht. Alles auf eine Single zu pressen wäre aber auch zu überladen gewesen. Eine Doppel-7“ ist scheiße, also zwei kleine Siebener. Irgendwie schon cool Shit. Der Reihe nach: Die selbstbetitelte Single weist mit „Move Something“ und „Girl Stand Next To Your Man“ zwei Songs auf, von denen mich vor allem der letzte überzeugt. Von Soul hab ich so was von überhaupt keine Ahnung, dass ich das jetzt genauer beschreiben könnte, aber bei der B-Seite ist einfach mehr Drive dahinter. „Move Something“ ist zwar etwas langsamer, aber auch etwas smoothiger, mehr „unter die hautiger“. Die 7“ kommt in einer stylischen Cover-Cover-Version von Blondies „Parallel Lines“-Album. Also so schwarzweiß-gestreift mit der Band davor und Blondie ist Blacky und ein Typ. Das weiße Vinyl gibt mir den Rest, um mich als Fan outen zu müssen. Beide Songs sind übrigens Eigengewächse der Schogettes. Die zweite Single „Chin Up“ schlägt in die selbe Kerbe und kann von mir eigentlich auch nur empfohlen werden. weiterlesen →

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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