Das nächste radioaktiv LOUD Akustikkonzert im Cafe Gegendruck steht an! Und auch dieses Mal ist es uns wieder gelungen einen hochkarätigen internationalen Gast ins Cafe Gegendruck zu holen. Brook Pridemore ist bereits zum zweiten Mal zu Gast und konnte beim letzten Mal schon mit seinem tollen Mix aus Akustik-Punk und Folk überzeugen.
Brook Pridemore kommt aus Brooklyn, dem hippen Vorort von New York, in dem die Kunst und Musikszene seit Jahren wächst und gedeiht. Er ist dort tief verwurzelt in der Anti-Folk Szene und hat sich über die Jahre in denen er schon unterwegs ist einen hervorragenden Ruf erspielt. Wir freuen uns sehr, dass es wieder geklappt hat!
Als Vorband konnte wieder ein Songwriter aus dem Saarland gewonnen werden. Song Or Suicide aus dem, mir völlig unbekannten, Eppelborn wird den Abend eröffnen. Aber aus kleinen unbekannten Orten sind ja schon öfters tolle Musiker entsprungen, man denke nur an die tollen Pascow.

5. April 2011, Beginn: 20 Uhr, Eintritt Frei!

KAFKAS – Paula

| November 13th, 2010

(CD, Domcore)
„Ach herrje, die schon wieder …“ – mein erster Gedanke, als ich das neue Machwerk der ewigen Weltverbesserer aus Fulda auspackte. Live fand ich sie jedenfalls schon immer eher nervig mit ihrer Missioniererei für angehende Öko-Deutschpunks. Aber ganz so schlimm ist es auf Konserve dann doch nicht. Man hat wohl mehrere Gänge runtergeschaltet und schielt jetzt songwritertechnisch eher in Richtung Weakerthans & Konsorten und hätte wohl gerne auch mal überrregionales Airplay. Manche der Songs könnten von der Instrumentierung her dann tatsächlich auch aus Winnipeg stammen statt aus Fulda. Daraus macht man auch keinen Hehl, sondern lässt es sogar stolz im Waschzettel verkünden (neben u.a. der Tatsache, dass das Advance-Demo im Slam „in den Sweet Sixteen neben Bands wie Morrissey und Mando Diao stand“ – echt beeindruckend!). Wenn da nur der Gesang nicht wäre, der einfach nicht damit aufhören will, dermaßen frappierend an den Frontheini von Bums zu erinnern, und zu allem Elend werden die Zeilen meist auch genau wie bei den schwäbischen Borussen-Fraks betont. Dazu kommt noch ein etwas zu häufig eingesetzter, penetranter Dancefloor-Drumcomputer, der das Ganze nicht gerade glaubwürdiger rüberkommen lässt. Aber, das muss trotz allem mal gesagt werden, eingängige Pop-Songs können sie wirklich schreiben. Lässt aber die Frage aufkommen, bei wem sie damit punkten wollen. Für das Kettcar hörende Mainstream-Lager dürften sie wohl zu „punkig“ bzw. politisch sein, für Deutschpunks definitiv zu seicht. Zwiespältige Sache, wa’. Snitch

Eigentlich sollte am 26.09. Brook Pridemore, ein Songwriter aus Brooklyn, NY, für einen Tourstop seiner Europatour im Cafe Gegendruck vorbeikommen, aber dieser musste die gesamte Tour kurzfristig aufgrund persönlicher Umstände absagen.
Doch Ersatz wurde schnell gefunden und so wird die Tübinger 1-Mann Akustik-Punk-Band Autobot an diesem Tag einspringen. Hinter Autobot steht Andre Lux, der seine Musik bezeichnet als „pseudointellektuelle Haha-Mucke“ bezeichnet. Vor einem Monat veröffentlichte er auf seinem eigenen Label That Lux Good Records sein drittes Album „Voll Mutiert“.
Den Abend eröffnen wird Martin Weber von der Aalener Punkband Die Herodes. er wird einige Songs seiner Band zum besten geben, sowie ausgewählte Cover Versionen.

(CD, Voodoo Rhythm)
Neuer Stoff von Delaney Davidson dem ehemaligen Sänger der Dead Brothers. „Selbstenthauptung“ heißt das neue Solo-Album des gebürtigen Neuseeländers, auf dem er mit diversen Gastmusikern eine atmosphärisch dichte Mischung aus meist eigenen, Traditional-Songs und einem Coversong zum Besten gibt. Beatman’s „Back In Hell“ covert und interpretiert er mit Label-Mogul Beatman Zeller himself. Die meisten seiner Songs sind so staubig, amerikanisch und düster wie die Spelunken, in denen wir schwere Jungs und leichte Mädchen vor unserem geistigen Auge sehen. Und in eben solchen Etablissements/Songs wabert die Schwermut durch den Raum, singt man von verlorener Liebe, vom Altern, vom Morden, singt Ledbellys „In The Pines“, fegt mit einem Mal der Staub von der Theke, wenn „Dirty Dozen“ erklingt und der Whiskey anschlägt, um dann z.B. mit „Homeward Bound“ wieder ruhigere Klänge anzustimmen. Ein großartiges Album, welches eine Fülle an tiefen Gefühlen transportiert, mit einem ebenso großartigen Songwriter, der, so sagt man, auf dem Weg sei ein ebensolcher Entertainer zu werden. Dennisdegenerate

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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