EXTINCT – Kill Or Be Killed
(CD, Winged Skull Records / Vertrieb: Radar)
Der Beipackzettel zur CD erzählt die Story der Bandgründung, die zunächst ziemlich sympathisch klingt: 5 Leute aus Olm (Luxemburg), von denen bis auf einen Akustikgitarristen niemand ein Instrument beherrscht, gründen eine Punkband. Sechs Jahre später hat sich an der Zusammensetzung der Band wenig verändert. Dafür haben die Mitglieder mittlerweile gelernt mit ihren Instrumenten umzugehen und bei Winged Skull gerade ihr zweites Album herausgebracht. Das wiederum besteht aus 15 Songs mit einer Gesamtlänge von knapp unter 50 Minuten und bietet ansprechenden Streetpunk, mit gelegentlichem Hardcore-Einschlag. Live bestimmt ein Erlebnis, aber auf Dauer etwas eintönig. Zechi weiterlesen →

SCHLEPPHODEN – Ultimo Ratio 
(CD, Schicksalrecords)
Das Ganze startet mit einem „Braveheart“-Intro, welches die nächsten, politisch motivierten In-die-Fresse-Songs einleitet. Das Ganze präsentiert sich in einem ziemlich coolen Sound, der einfach, aber gut ist. Manchmal wird’s auch etwas melodischer. Das Ganze erinnert ein bisschen an 80er DDR-Punk, was das Ganze noch etwas interessanter macht. Gegen Ende werden auch Themen wie Freundschaft und Selbstzweifel angesprochen. Die Scheibe ist eigentlich ganz gut geworden, doch leider hat man alles schon mal irgendwie gehört. DerLollo
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Reviews 5

| Januar 1st, 2006

V.A. – Dirty Faces Vol 1 ½ The EPs 2005
(CD, Dirty Faces)
Was etwas konzeptlos daherkommt stellt sich als Cheapo-CD-Compilation der Dirty Faces-Vinyl-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2005 heraus. Als erstes hätten wir da die 7“ „The Kids Just Wanna Riot“, auf der die vier Bochumer Bands District, Die Kassierer, Revolvers und Punx Army jeweils einen Song abgeliefert haben und die vom Reggae-Punk, Schunkel-Punk über Glam-Punk und Streetpunk keine Wünsche offen lassen. Also gut. The Creeks aus Dresden sind mit ihrer Debüt-7“ „Aktion“ vertreten. Sie bieten vier Songs, die mich schwer an The Shocks und Terrorgruppe erinnern. Also auch gut. Zum Schluss gibt’s dann noch die fünf Songs von der einseitig bespielten Kamikatze-12“. Die drei Mädels aus Schweden machen Katzenmusik in Rotzlöffelmanier. Riot Girl-Punk wie er sein muss – schnell, dreckig und laut! Also sehr gut. Fassen wir zusammen: Eine etwas verwirrende Zusammenstellung, an der es aber nach mehrmaligem Hören rein gar nix auszusetzen gibt. Für Schnäppchenjäger sehr zu empfehlen. Obnoxious
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Reviews 1

| Januar 1st, 2006

30.000 KOLLEGEN – HH Punk Rock Serie Vol. 8
(7“, Klartext Records)
Und weiter geht’s im Hause Klartext mit dem Support der eigenen Szene vor Ort. Recht hat er auf alle Fälle. Die Auflagen sind immer stark limitiert – 300 Stk. – was die Teile sicherlich sehr begehrt macht. Doch dieses Mal scheint nicht nur das eine Label produziert zu haben, sondern noch neun(!) andere. An sich keine schlechte Idee, denn so kommt das Teil gut rum und wird auch bald ausverkauft sein, sofern es das nicht schon lange ist. Wer wissen möchte wer da alles die Finger im Spiel hatte, legt sich die Single einfach zu. Aber nicht nur das braucht der Grund zu sein, denn auch die vier Songs der Hansestädter könne sich wieder sehen lassen. Straighter Punkrock mit deutschen Texten, ohne peinliche Ausfälle. Herausragend an dem Werk sind meiner Meinung nach das Cover (junge Normalos annem Tisch innem Café und im Hintergrund explodiert ne A-Bombe) im Bezug auf das zweite Lied „Milchcafeszene“. Bocky
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Reviews

| Januar 1st, 2006

30.000 KOLLEGEN – HH Punk Rock Serie Vol. 8
(7″, Klartext Records)
Und weiter geht’s im Hause Klartext mit dem Support der eigenen Szene vor Ort. Recht hat er auf alle Fälle. Die Auflagen sind immer stark limitiert – 300 Stk. – was die Teile sicherlich sehr begehrt macht. Doch dieses Mal scheint nicht nur das eine Label produziert zu haben, sondern noch neun(!) andere. An sich keine schlechte Idee, denn so kommt das Teil gut rum und wird auch bald ausverkauft sein, sofern es das nicht schon lange ist. Wer wissen möchte wer da alles die Finger im Spiel hatte, legt sich die Single einfach zu. Aber nicht nur das braucht der Grund zu sein, denn auch die vier Songs der Hansestädter könne sich wieder sehen lassen. Straighter Punkrock mit deutschen Texten, ohne peinliche Ausfälle. Herausragend an dem Werk sind meiner Meinung nach das Cover (junge Normalos annem Tisch innem Café und im Hintergrund explodiert ne A-Bombe) im Bezug auf das zweite Lied „Milchcafeszene”. Bocky weiterlesen →