602
Folge 602: Zu Gast war Uwe von Evil Klöten & the Dalli Dallis
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt –– Jingle
Evil Klöten & the Dalli Dallis — Klammheimliche — Schwungscheibe
Evil Klöten & the Dalli Dallis — Abflug — Abflug
Genetiks — Astronaut —
Evil Klöten & the Dalli Dallis — Gefrierbrand — Abflug
Porno — Schrein — Plastikwelt
Supabond — Halleluja — Narben
Evil Klöten & the Dalli Dallis — Tick Tack — Abflug
Abwärts — Maschinenland — Breaking News …
Kuballa — tear it down — mini-tour ep
Ansicht X — Dann Schrei — BassBox

Du willst ein Album veröffentlichen, ein Buch drucken oder was wirklich ganz Verrücktes produzieren?
Aber dir fehlt das Geld, die Idee umzusetzen? Das Presswerk, die Druckerei, all das kostest Geld, das am Ende erst wieder durch den Verkauf mühsam zu dir zurück kommt.
Dafür gibt es eine Lösung: Crowdfunding!
Auf der Website Startnext kannst du dein Projekt vorstellen und deine Fans können dir Geld spenden. Das wäre z.B. eine Lösung für Bands, die keine Kohle für Studio und Presswerk haben, aber ne aufwändige Vinylscheibe rausbringen wollen. Wenn dann über Crowdfunding sich zum Beispiel 600 Leute finden, die 5 Euro vorschießen, sind schnell 3000 Euro zusammen. Dafür bekommen die Spender das Produkt als erstes, wenn es fertig ist.
Wenn sich allerdings niemand findet, der was in den Topf wirft, sollte man sich Gedanken machen, ob die Scheibe überhaupt jemamd haben will.
Funktioniert auch mit T-Shirts, Festivals, Fanzines und Filme.

Trust #144

| Februar 9th, 2011

(A4, 68 Seiten, 2,50 Euro + Porto, PF 110762, 28087 Bremen)
Nach dem ersten Durchblättern festgestellt, dass gleich zwei Bands, deren neue Scheiben ich in diesem Heft zerrissen habe, im aktuellen Trust interviewt werden. Da kann man ja mal gespannt sein. Fangen wir bei den Heulsusen von Matula an. Bericht gelesen und keine Millisekunden bereut, dass sie bei mir so schlecht wegkommen. Miesen Eindruck vielmehr bestätigt. Etwas anders ist es bei den Hard-Ons aus Australien. Die Jungs machen im Interview mit Jan einen sehr sympathischen und geerdeten Eindruck. Da tut es mir schon beinahe Leid, dass ich ihre CD so scheiße finde. Aber einige meiner besten Freunde machen oder hören scheiß Mucke und ich hab sie trotzdem lieb. Dagegen gibt’s Arschlöcher, die so göttliche Musik machen, dass man sie küssen könnte. Man kann es sich nicht immer aussuchen … Die Goldenen Zitronen habe ich ganz früher mal geliebt. Sie entfernen sich aber immer mehr von mir – oder ich mich von ihnen. Trotzdem mal wieder schön ein Interview mit ihnen zu lesen. Sehr gewinnbringend ist das Interview mit Frank Bolz, dem Tontechniker vom AJZ Wermelskirchen und Mischer von EA 80. Er plaudert mit Jan aus dem Nähkästchen. Prima. Auf den Sack gehen mir aber die Seiten mit den Deftones, Mi Ami und Goldust. weiterlesen →

Moloko Plus #40

| Mai 4th, 2010

(EP-Format, 76 Seiten, 3 Euro + Porto, www.moloko-plus.de )
Na, wenn der Torsten aus Dorsten schon so lieb bittet, dass wir seine Jubiläums-Ausgabe nicht zerpflücken sollen, dann will ich ja nicht so sein. Naja, aber auch so ist die Ausgabe 17,5 Jahre nach dem Start wieder recht ansehnlich geworden. Das Cover der klebegebundenen Ausgabe ist der Band Die Alliierten gewidmet, also der Band, die die erste deutsche Skin-Scheibe veröffentlichte. Die Story ist zwar interessant, aber auf neun Seiten zu breit getrampelt und hat so ihre Hänger. Wesentlich besser fand ich die Artikel von und mit Gaz Stoker, Mad Butcher Mike, Pork Pie Matze oder Pogorausch. Des weiteren finden sich viele weitere Themen und Bands, die mal mehr – The Cute Lepers – mal weniger toll sind – Mummys Darlings. Schade finde ich hingegen, dass der Cheffe selbst, es erneut nicht schafft, mehr als einen Fußball-Artikel zu tippen. Na, und auf KB als Werbepartner sollte man doch auch längst verzichten können, oder? Bocky

(CD, Ril Rec)
Im Grunde genommen wird hier jetzt mal das Pferd von hinten aufgezäumt, da ich mit dem letzten Song – „Punk ist“ – beginne. Den finde ich nämlich richtig toll. Darin beschreiben die Dresdner Deutschpunks, was für sie Punk bedeutet. Fast alles, was darin beschrieben wird – vor allem, was man mit seiner Freiheit alles machen kann, wenn man will – würde ich so unterschreiben, weil ich es genauso sehe. Liegt vielleicht daran, dass die Bandmitglieder wohl ungefähr im gleichen Alter sind wie ich. Deshalb verstehe ich auch den Text zu „Generation doof“, in dem beschrieben wird wie faul, einfallslos und fordernd der Nachwuchs ist. Doch keine Angst komplett negativ ist die Scheibe nicht, aber eben ganz anders als Ficken, Saufen Fröhlich sein. Geradliniger Punkrock mit klasse Melodien, der durch seine Unaufgeregtheit besticht. Bocky

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

(LP, La Familia)
Der Amsterdamer Punkrock-Knüller legt nach. Nach ihrem extrem grandiosen Debüt „17 Until We Die“ gibt es sechs neue fulminante Songs der jungen Band aus Holland. Jeder einzelne Song ist wieder eine Granate für sich. Gitarrist Oeds leitet den ganzen Laden musikalisch ziemlich beeindruckend mit seinem Instrument, vor allem, wenn man bedenkt, dass er erst 20 Lenze zählt. Obwohl die neuen Titel sich noch mehr am 80er Ami-Hardcore orientieren, als es der Erstling tat, bin ich wieder hin und weg von der jungen Kapelle. Die machen momentan wirklich alles richtig. Sie haben spitzenmäßige Lieder, sind irgendwie ständig unterwegs und bieten eine mitreißende Live-Show. Wer sie noch nie live sah, sollte das schleunigst nachholen, ansonsten ist ordentlich ärgern angesagt, versprochen! Übrigens ist die Scheibe im gelben Vinyl und hat ein standesgemäßes Gewicht. Bocky
www.myspace.com/embryopunx

20 Jahre Dritte Wahl

| Januar 6th, 2009

„Kinder, wie die Zeit vergeht“ lautet der Titel der Doppel-DVD zum 20-jährigen Bestehen der Rostocker (Metal)-Punkrocker Dritte Wahl, welche soeben veröffentlicht wurde. weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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Wie genau ich den Tobi kennen lernte weiß ich schon gar nicht mehr. Unsere Beziehung zueinander war sogar schon fast einmal in eine Freundschaft ausgeartet. Nur kam oder kommt es nie so weit, weil wir eben beide fast aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Sprich das Wort Langeweile kommt in unserem Wortschatz, im Bezug auf uns selbst, selten bis gar vor! So trifft man sich kaum, oder zumindest einer von uns beiden ist an eben jenem Abend irgendwie eingespant und beschäftigt. Vielleicht ist genau das die Eigenschaft, die ich an dem Mann aus der Nähe von Karlsruhe so sehr schätze, weswegen ich mich so gerne mit ihm unterhalte. Da kommt immer mehr rüber, als das übliche Suffgelaber, dem ich oft nicht folgen kann. weiterlesen →



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