Pogoradio-Sendung mit Fö

| Juni 7th, 2017


Folge 801: Zu Gast war Fö von Bierschinken.net

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Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Ursache Unbekannt — Nebukadnezar — Demo Songs
Helmut Cool — Autobahn-Lied — upcoming album
Krank — Øres — Die Verdammten
Kapot — Landser Kocht — Alles geht Kapot
J.M.K.E. — Mille kulul me elame — Õhtumaa viimased tunnid
I Recover — I Found Shelter — Searching For You
Ufosekte — # 1 — Demo

http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/12/SICK-OF-SOCIETY-–-Im-Sternbild-des-Kaos-285x400.jpg 285w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/12/SICK-OF-SOCIETY-–-Im-Sternbild-des-Kaos.jpg 354w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(DVD + CD, www.sickofsociety.de )
Ach Gott, ach Gott. Wer braucht denn jetzt auch noch eine DVD mit den Ergüssen von Sick Of Society? Ich jedenfalls nicht. Wie dem auch sei: Auf der DVD befindet sich ein Mitschnitt der Release-Party von „Weekend Anarchy“, dem letzten Album der Gesellschaftskranken im Juni 2009 im Beteigeuze in Ulm. Visuelle Live-Mitschnitte irgendwelcher Bands interessieren mich aber nicht die Bohne. Ich wüsste nicht, warum ich mir den besoffenen Punk-Pöbel beim Musizieren und Pogen abends irgendwann mal nur so zum Spaß im TV ansehen sollte. Hab ich bessere Sachen zu tun. Ist mir zu langweilig. Immerhin wird die DVD durch Gimmicks aufgelockert, in denen die Band in gemütlicher Atmosphäre aus dem Nähkästchen plaudert. Das sind die besten Momente der DVD. Dazu gibt es noch ein paar Video-Clips zu einzelnen Songs, die Sick Of Society in der Vergangenheit mal produziert haben, Outtakes und ein gefaktes Meet & Greet. Auch ganz nett. Auf der beigelegten CD gibt es nochmal alle Songs des Konzert-Mitschnitts in Studio-Qualität. Die CD gefällt mir um einiges besser als die Versionen auf der DVD, weil Sick Of Society mir live zu metallisch sind, in ihren Studio-Versionen aber durchaus das ein oder andere Mal durch coole Punkrock-Songs zu gefallen wissen. Aber letztendlich wollen sie ja ihre DVD verkaufen. Und die kann ich hier beim besten Willen nicht empfehlen. Die Aussagen der Band sind mir dafür oft auch schon zu platt. Obnoxious

http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/Jeff-Turner-281x400.jpg 281w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/Jeff-Turner.jpg 530w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(Taschenbuch, Iron Pages, 248 Seiten, 19,90 Euro)

Jeff Turner, der Sänger von den Cockney Rejects, zieht vom Leder. Vom eigenen Leder. Er, der als Jeff Geggus geboren wurde und sich irgendwann den Namen Stinky Turner gab, veröffentlicht hier unter dem Hybrid-Namen Jeff Turner seine Autobiographie. Und irgendwie hat man auch den Eindruck, dass es sich um so eine Art Befreiungsschlag handelt, sozusagen um mit sich selbst mal ins Reine zu kommen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Jedenfalls fasst Stinky Jeff Geggus Turner auf knapp 250 Seiten sein bisheriges Leben zusammen. Angefangen bei seinen griechischen Vorfahren, seiner Kindheit und Jugend im Ost-Londoner Stadtteil Custom House, wo umringt von Klein-, Mittel- und Großkriminellen noch das Gesetz der Straße gilt.
Wir erfahren einiges über seine kurze Karriere als viel versprechender Nachwuchs-Boxer und über seine Punk-Sozialisation. Und wir erfahren ganz viel über den Aufstieg und Fall seiner Band Cockney Rejects, über die Hooligans von damals und ganz besonders über die berüchtigte Inter City Firm (West Ham-Hooligans), deren Mitglieder einen ansehnlichen Teil des Rejects-Gefolges ausmachte und der Band damit eine ziemliche Schlagkraft verlieh. weiterlesen →

Three Chords #11

| September 20th, 2010

http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/threechords11-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A4, 92 Seiten, 3 Euro + Porto, Three Chords Magazine, Hamburger Straße 25, 48155 Münster )
Ich konnte mir auf den Heartcore-Tagen in Wermelskirchen ein druckfrisches Exemplar meines Favoriten aus der aktuellen Fanzine-Arena abgreifen und hab’s mir in kürzester Zeit gegeben. Das ist die letzten Male immer so gewesen, da wartet man Jahr und Tag auf die neue Nummer und wenn’s dann da ist, hat man’s in Windeseile durch. Nicht weil am Inhalt gespart wird, sondern weil das Three Chords sich abhebt und unheimlich kurzweilig geschrieben ist. Inhaltlich bekommt man ein ausgewogenes Hardcore- und Punk-Brett an die Murmel, wobei der Hardcore-Anteil überwiegt, aber das nimmt hier keiner so ernst und das ist das Feine. Die supporteten Bands treffen mit den Stuttgarter Old School Boys von Empowerment, den Machern der wohl hitreichsten 7“, Idle Hands, den charmanten Wegberg-Asis von Sniffing Glue, Libyans u.v.m. absolut meinen Geschmack. weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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