Folge 793: Zu Gast ist Dave van Schlouch.
Co-Moderation: Nils von der Punkstelle

[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Affenmesserkampf — Affenmesserattitude — Clowns in Wut
Incoming Leergut — Generation Maybe — Dagegen mit dem Trend
Oi! Of The Tiger — Oi! Of The Tiger — Bring back the politics in Oi!
Knochenfabrik — Obdachlos Und Trotzdem Sexy — Ameisenstaat
Lucky Malice — Malice Barbie — Lucky Malice
Zputnik — Houby — Ztrata Pritele
Seeing Snakes — Lemon Party — For Who, For What


Folge 790: Zu Gast ist Richy
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Krank — Fortschritt der Vernunft — Die Verdammten
Der feine Herr Soundso — Steuerbord Schlagseite — Beweisstück A
Die Damen und Herren des Orchesters — Den letzten und echten — Zweihundert Jahre ohne Erfolg
Reiz — Ja, ich weiss — Reiz
Femme Krawall — Uhuras Disco — Femme Krawall – Fun Im All
Torpedo Dreigang — Emotionalschmarotzer — Stadt
Kotwort — Scheiße im Salon — Lückenloser Lebenssauf
Ludger — Hausmeister — Niebülldrama
The Sewer Rats — I don’t like you (when your girl’s around) — Milkshakes & Heartbreaks
Mari And The Krauts — Mein Leben — Satt’s it’s Punk Rock
Career Suicide — Borrowed Time — Machine Response

punkrockers-radio1
Gerade wurde mir mitgeteilt, dass bei www.punkrockers-radio.de die Festplatten des Streamingservers abgeraucht sind. Es wird deshalb heute Abend keine Live-Sendung geben.
Die Aufzeichnung findet heute Abend trotzdem statt und die Sendung wird pünktlich am Mitwoch ab 23 Uhr im Bermudafunk ausgestrahlt. Anschließend könnt ihr diese dann auch als Podcast runterladen. Zu Gast wird die Band Black Gaffa sein.
Punkrockers-Radio braucht Deine finanzielle Unterstützung.
https://www.facebook.com/blackgaffa/

Broilers – Santa Muerte

| August 3rd, 2011

PLY
Der Weg der Vanitas wurde unbeirrt weiter gegangen, weshalb die Band mit diesem Album und fetter Unterstützung des Labels auch in die deutschen Albumcharts vorgedrungen sind. Wer das schlimm findet ist selber schuld. Mein Sound ist das zwar auch nicht mehr, aber ich wünsche der Band auf jeden Fall alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Denn lieber ne melodische Rockband mit Punk im Herzen, die die Leute begeistert, als all der andere bekannte Rotz, der weiß wie man ne Gitarre richtig herum halten kann. Broilers sind auf Sante Muerte noch melodischer und noch poppiger als auf ihrem Vorgänger-Album, weshalb sich ihnen langsam aber sicher die Türen im finanziell interessanten Biz öffnen. Weiter so, zeigt dem Spacken mal, wie man mit Herz, Energie und eigenem Durchhaltevermögen an die Sache geht. Bocky

Fubbix – Utanför Systemet

| August 2nd, 2011

Heptown Records
Ha, und das sag’ mal einer es gäbe keine neuen Bands, die den 1982 Uk-Stil mehr machen, bzw. machen können. Fubbix aus Schweden sind da ganz andere Kaliber, bei drei geht’s los und dann wird bloß noch scharf geschossen. Liebenswert auch der Spruch „We’re Fubbix and we don’t care“! Ganz große Sache das. Wer sich den aktuellen Scheiß von GBH oder Expoited nicht mehr anhören kann, aber trotzdem auf deren alten Sachen steht und gerne mal wieder was neues in der Richtung hören will, ist hier genau richtig! Einziges Manko, alle Lieder sind in schwedisch. Bocky

(CD, Punks 4 Profit Records)
Gibt es in England eine Gewerkschaft für alternde Punkbands, in deren Satzung festgeschrieben ist, dass jedes Mitglied seine Tonträger mit lieblosen, hässlichen am PC hergestellten Covern verunstalten muss? Das lieblose Regenbogenwirrwarr auf dem Cover ließ mich das Schlimmste erwarten… Garagerock? Stoner? Hippiegelöt? Experimentelles? Auch wie die CD jetzt vor mir liegt, wird mir beim Anschauen fast schwindlig. Ich lege die CD mutig ein, und mir tönt ungestümer UK Punk entgegen, der erste Song erinnert mich sofort an „Jimmy Boyle“ von Exploited. Auch der Rest des Albums bewegt sich in diesem Spektrum, straight rausgerotzter schneller Englandpunk, gelegentlich mit Gitarrensoli unterlegt, was nach ein paar Songs leicht nervt. Die Band vergleicht sich im Infosheet mit Motörhead, Poison Idea, Slapshot und AC/DC, aber da habe ich keine Ahnung, wie sie darauf kommen. Chris

MET – Einmal mit Profis

| Dezember 20th, 2010

(CD, MET-Records)
Zwei Kerls, ein Mädel. Aus Berlin. Und jetzt? Machen die doch einfach mal eine CD. Mit Shocks-Smail an den Reglern. Laut eigener Aussage sind dabei „popige Punksongs“ und „punkige Popsongs“ raus gekommen. Wären sie lieber mal drin geblieben! Also ich weiß auch nicht, was in dieser Ausgabe los ist, aber ich hab mit dem zugeschickten Reviewmaterial wohl so meine persönlichen Probleme. Irgendwie scheint mir vieles so halbherziger Möchtegern-Punkrock zu sein, dass ich einfach nur den Kopf schütteln kann. Mit MET, die in den letzten Jahren an „zahlreichen Bandcontests“ teilgenommen haben, verhält es sich auch nicht anders. Es fehlt mal wieder der nötige Rotz, die Bissigkeit, das Arschlecken und der Witz. 16 Songs, die so knallhart wenig mit Punk zu tun haben, dass man für die Bemühtheit eigentlich schon mit einem Hut sammeln gehen möchte. Ich weiß echt nicht, was das soll und wo das alles noch hinführen soll. Vielleicht hat Punkrock doch „No Future“? Oder ist er schon Zeitverschwendung? Unlustiger Schwiegereltern-Punk, das! Man lese nur mal die Credits durch. Mehr als peinlich! Obnoxious

TEN VOLT SHOCK – 78 Hours

| November 12th, 2010

(CD, Salon Alter Hammer / X-Mist)
Schon etwas gewöhnungsbedürftig was Ten Volt Shock mir hier mit „78 Hours“ auf den Weg geben. Es könnte sich um Noise Rock handeln. Oder ist es etwa postalischer Post-Core? Auf jeden Fall klampft das hier ziemlich monoton vor sich hin. Komisch nur, das ich beim Hören trotzdem ganz hippelig werde. Liegt’s an dem verzerrten Gesang. Mir wird ganz hektisch, werde nervös, verschütte die Tasse Bier, schaue aus dem Fenster, ob da jemand steht, der mit dem abgehackten Kopf vom Nachbarn spielt und etwas niederträchtig grinst. Um mich zu beruhigen, knipse ich mir die Fußnägel ab und sortiere die Ausbeute nach Größe. Danach mache ich den Abwasch, lasse aber beim Aufräumen alle Teller fallen, weil auf dem Balkon jemand mit dem abgehackten Kopf vom Nachbarn steht und hämisch, um nicht zu sagen etwas niederträchtig grinst. Ich werde noch nervöser. Noch hektischer und versuche mich auf „78 Hours“ zu konzentrieren. Die CD läuft seit Stunden in der Endlos-Schleife. Sie hält mich gefangen. Ich komme hier einfach nicht mehr raus. Schaue mich um: Rechts und links, oben und unten nur Gummiwände. Das Hemd ist zu eng. Man muss sich auf Ten Volt Shock einlassen. Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn! Obnoxious

(CD, PLY)
Geliebt, gehasst, differenziert geliebt. So könnte ich in Kürze meine drei Beziehungs-Stadien benennen, die ich zu Deadline habe. Im Gegensatz dazu ist meine Meinung zu ihrem neuen Album wesentlich deutlicher auf den Punkt zu bringen, da es mir musikalisch wieder uneingeschränkt gut gefällt. Die Stimme von Sängerin Liz fasziniert mich schon seit die Band vor rund 10 Jahren gestartet ist und daran hat sich nichts geändert. In der Tat zuckersüß schafft sie es in jedem Song ihre Zuhörerschaft um den Finger zu wickeln oder wenn nötig, mal ordentlich aufzustampfen. Auch die Lyrics des Titelsongs gefallen mir recht gut, da es darum geht eine gute Zeit zu haben und in Verbindung mit dem Cover einen Scheiß auf den Staat gegeben wird. Trotzdem will es mir nicht in den Kopf, wieso man bei solchen Deppen wie KrawaIIbrüdern auf nem Festival spielt. Ein wunderbares Album, einer mich leider immer noch überraschenden Band. Bocky

(CD, Rookie Records)
I Walk The Line tauchen mit „Language Of The Lost“ noch tiefer in den Düster Wave Pop Punk ein, als sie es schon in den Vorgänger-Alben gemacht haben. Noch mehr New Wave, das Tempo weiter gedrosselt. Irgendwie vermisse ich den Drive und die Power früherer Veröffentlichungen des Helsinki-Fünfers. Trotzdem beweisen sie auch hier ein einzigartiges Fingerspitzengefühl für tolle, abgrundtief-melancholische Melodien und Songs. Bei manchen Songs ist das fast schon ein wenig zu dramatisch oder hymnisch und der Punkrock-Faktor sinkt arg in die Kanalisation, aber drauf geschissen. Die CD birgt viele Perlen, die auf ihre Entdeckung warten. Okay, ich muss schon zugeben, ich hatte an das Album schon sehr hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden. Aber die Finnen gingen mal wieder einen anderen, als von mir erwarteten Weg. Die glasklare Instrumentierung, straight und auf den Punkt eingespielt, ist nicht unbedingt mein Ding. Trotzdem „Language Of The Lost“ ist eine ganz große Platte. Sofern man sie in ihrer epischen Breite zu würdigen weiß. Ich kann das. Und ich könnt mich mal wieder dafür erschießen, dass ich sie im April live verpasst habe. Unbedingt antesten! Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

TROUBLEK!D – Identity Crisis

| April 15th, 2009

troublekid
(CD, Wanda Records)
Ein neuer flotter Dreier aus Leipzig. Aber siehe da, kaum ist der Erstling draußen schon löst sich der Drummer in Luft auf. Aber Entwarnung, die beiden verbliebenen Mädels haben schnell Ersatz gefunden und das Leben als Troublek!d kann weiter gehen. Aber zur Sache Schätzchen: „Identity Crisis“ ist nicht nur der versprochene Streetpunk, sondern viel mehr. Und das noch mit einer gehörigen Portion Fuck You-Attitude. Old School – okay, und es werden auch keine neuen Wege gesucht, sondern eher alte Wege ausgetrampelt. Aber scheiß drauf: Früher war auch nicht alles schlechter, denn in dem Album steckt genug Potential, um auch zukünftig mit dem neuen, frisch geangelten Schlagwerker in Zukunft die Sau raus zu lassen. Ach ja, für diejenigen, die Wert drauf legen: Frauengesang, kraftvoll, rotzig wütend. Auffallend: das TV Smith-„Only One Flavour“-Cover, auf das man die Band aber nicht festnageln sollte. Und das Digipack, mit feinem Artwork (unterscheidet sich farblich von der LP-Version). Und ach ja: durchaus empfehlenswert. Obnoxious

http://troublekid.de

takeshit(CD, Nix Gut)
Da die schwäbischen Ossis eine der Hausbands des süddeutschen Labels sind, erscheint trotz angeblichen Veröffentlichungsstopps ihre neue Platte. Musikalisch verortet ist die Band ganz klar im Deutschpunk der 80er Jahre. An dieser Zeit orientiert man sich auch, was die Texte betrifft. Sprich Bullen und Staat bekommen öfter mal in einfachster Weise ihr Fett weg. Inhaltlich ansprechender finde ich die Titel, die persönlicher sind und sich um zwischenmenschliche Belange kümmern. Da geht’s dann halt mal gegen Schwachmaten, die gerne mit jedermann einen trinken gehen. Oder um jene Leute, die mit ihrem Halbwissen Gerüchte verbreiten und nur für Ärger sorgen. Ein feines und grundsolides Deutschpunk-Album von alternden Herren, die noch richtig Saft haben und kein bisschen leise sind. Bocky

www.takeshit.de

Tonträger Reviews H-L

| Dezember 10th, 2008

THE HEMORIDERS – Tales From The Outskirts
CD, http://www.the-hemoriders.de
Zu aller erst sei gesagt, dass mir Trompetenpunk wie zuviel Eiscreme schnell Bauch und Kopfschmerzen bereitet. Oft zu fröhlich, zu hektisch und zu aufgesetzt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht wahr? Die bayrischen Hemoriders bewegen sich dabei im Frontbereich, zwischen den Grenzen. Die jungen Spunde brauen auf ihrem Erstling eine Mixtur aus schnellem Partysound und persönlichen Texten, meistens spritzig-gutgelaunt, manchmal auch etwas melancholisch, aber immer sehr poppig und gut eingängig. „Tales From The Outskirts“ rutscht zum Glück nie ins Witzige ab, ich habe eine zum Himmel schreiende Aversion gegen grellbunte, Karohut-Spaßvögel mit Ska im Bandnamen. Die kalifornischen Vorbilder sind hier stets präsent. Die CD ist liebevoll aufgemacht und erscheint im Digipack. Macht Laune. Dennisdegenerate
weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

weiterlesen →


[podcast]http://radio.pogoradio.com/20071024_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]

Folge 336: Zu Gast: Das Napalm Duo (Landau).

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Backstagebier—Chefdenker—Coverbands Ist Die Zukunft
Unter dem Pflaster—Feeling B—Seelenbinderhalle 1988
Du Hast Geguckt—Die Kassierer—Männer, Bomben, Satelliten
Bom-Bom (Gotha Proberaum)—Schleim-Keim—Gegen Neonazis in der DDR
Zosch!—Interview
Zuckerwasser—Zosch!—Zuckerwasser
Rotz—Napalm Duo—Demo
Mister Aggro—Mari & The Krauts—Live in Neu-Edingen
Dei Mudder—Napalm Duo—Demo
Korrekte Drinks—Die Presidenten—Proberaum
Press Gang—Interview
Hackepetersong—Napalm Duo—Demo

File Download (60:00 min / 28 MB)



Pogoradio ist tot! Hier geht nix mehr, außer Cookies gegen Deine Privatsphäre zu speichern. Wie genau das funktioniert, weiß ich auch nicht. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen