DUMBELL – Death Ray

| Juli 12th, 2011

(CD, No Solution Records)
Drei Jahre lang war Dumbell-Mastermind Paul Grace krankheitsbedingt weg vom Fenster. Es scheint ihn wirklich ernsthaft gebeutelt zu haben – nicht von ungefähr kommt der Albumtitel „Death Ray“. Jetzt sind Dumbell zurück auf den Brettern, die die Welt bedeutet. Paul Grace verarbeitet in den 15 Songs viele seiner Gefühle, die er in den vergangenen Jahren durchlebt hat – Angst, Hoffnung, Lebenswille und den nötigen Humor, um die ganze Scheiße zu überstehen. Dumbell knüpfen da an, wo sie aufgehört haben. Auf ihrem vierten Longplayer bieten sie einmal mehr Power Pop, Rock und Punk. Amerikanisch geprägt. Ist zwar nicht unbedingt das, worauf ich mir täglich einen runter hole, aber kann mich als Vorspiel schon mal langsam in Stimmung bringen. Als Gast-Gitarristen wurden dann auch Bernadette von den Gee Strings und sogar Sonny Vincent ins Studio gezerrt. Das nur so am Rande, für diejenigen die auf Name-Dropping stehen. Aber mal im Ernst: „Death Ray“ ist ein ganz okayes PunkRock-Album, das mich zwar wegen Pauls Geschichte persönlich berührt, musikalisch aber nicht gerade vom Hocker reißt. Ich kann den ganzen Poser-Punk und vor allem -Rock – und Experten hören bestimmt auch noch Blues heraus – nur noch eingeschränkt hören. Für Dumbell mach ich aber manchmal eine Ausnahme. Obnoxious

Rookie Records Geburtstagsparty mit Spermbirds, Pascow und Genepool

Gebäude 9, Köln
Samstag, 02.04.
Einlass 19.30 Uhr
Vvk 12 € (+ Gebühren)
Als Rahmenprogramm: Das Kick Joneses DJ-Team im Foyer mit Frank Rahm, Alex Hoffmann und Beppo Götte

Das Kölner Punkrock-Indie-Label feiert seinen 15. Geburtstag mit drei seiner Lieblingsbands: Spermbirds gehören seit mehr als 25 Jahren zur Speerspitze der europäischen Hardcore- und Punkszene und während zahlreiche Bands über die Jahre auf der Strecke blieben, haben Spermbirds auf ihrem achten Studio-Album „A Columbus Feeling“, das im September 2010 auf Rookie rauskam, erneut gezeigt, dass sie nach wie vor zu den spannendsten Punk-Bands Europas zählen. Spermbirds bestechen mittlerweile mit einer stilistischen Vielfalt, die ihresgleichen sucht: vom klassischen Hardcore, über eingängige Hymnen, poppige Untertöne bis zu groovigen Sounds. Altern bringt eben auch Vorteile mit sich.
Pascow senken nicht nur den Altersdurchschnitt der Künstler des Abends, sondern haben auch erfreulich viel zu sagen. Ihr jüngstes Album „Alles muss kaputt sein!“ wurde von der Presse so begeistert aufgenommen, dass die Band, übrigens neu auf Rookie Records, selbst noch etwas ungläubig ist. Visions freute sich „Das nennt man sauber nachgelegt“ und die Intro sprach ganz unbescheiden vom „großartigsten deutschsprachigen Punkrock-Album des Jahres“, 2010 versteht sich. Die Paarung von Eigenständigkeit mit Unbeirrbarkeit ist live ein noch größeres Vergnügen als auf wunderschönem 180 Gramm Vinyl, das ihr natürlich auch vor Ort bekommt. weiterlesen →

Geld et Nelt: Konzerttermine

| Januar 6th, 2011


Geld et Nelt wieder auf der Bühne, und zwar hier:
21.01.11: Donnerstag, 20. – Sonntag, 23. Januar 2011
4. ROCKHAUS FESTIVAL // 16 Bands, 4 Tage, Eintritt Frei. Das Line Up steht und wird demnächst veröffentlicht. Haltet euch die Tage frei…
mit dabei sind unter anderem Cris Cosmo, Dear Lament, Geld et Nelt, Kamda Fadchma, Danny and the Wonderbras, Everblame, Schwitzke Venturini und A Tale of Amity.
Das Haus, Weissenburgerstrasse 30, Landau i.d. pollz

unn dann, am Freitag, 11. Februar um 23:30 im Modul, Kaiserstr.4, in 66111 Saarbrücken

Morgen Konzert im JUZ Mannheim

| Dezember 28th, 2010

29.12. im JUZ Mannheim:
EILTANK
sind mit ihrer Mischung aus Punk, Hardcore und Metal auf Tour und haben sich vorgenommen das Juz in Schutt und Asche zu legen

GRIND!NATION
lassen wieder ihren Bastard aus Grind, HC, Metal und Punk auf eure Ohren los.

Mit am Start auch BUTTPLUG, die ja schon bei ” Faster, Punkrock! Kill! Kill!” der Abräumer waren.


Folge 479: Zu Gast war Henning

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
The Kleins — Private DJ — Pavlovian Dogs
Eisenpimmel — Pogo Pogo Pogo — Füsse Hoch, Fernseh’n An, Arschlecken
Down By The Köttelbecke — Nicht Auf Mein Schiff — So lange es geht
Missbrauch — Scheiße im Schafspelz — Vorhang auf
Shotgun Shell — Death and Disgrace — Attitude
Rock ‘n’ Bones — The Fog — Demo
Auweia! — Bum Tschack Norris — There’s No Freedom, There’s Nur Scheisse!
Abfukk — Es ist Nicht Echt — Asi, Arrogant, Abgewrackt
Nonstop Stereo — Wenn Du Loslässt Erledigt Die Schwerkraft Den Rest — Wenn Du Loslässt, Erledigt Die Schwerkraft Den Rest
Zornich — Stammtischprophet — Zornige Alte Männer
Pogoexpress — Traum Sein — Demo
Die Kassierer — Der Song von den brennenden Zeitfragen — Physik

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Tipp fürs Wochenende

(Taschenbuch, Iron Pages, 248 Seiten, 19,90 Euro)

Jeff Turner, der Sänger von den Cockney Rejects, zieht vom Leder. Vom eigenen Leder. Er, der als Jeff Geggus geboren wurde und sich irgendwann den Namen Stinky Turner gab, veröffentlicht hier unter dem Hybrid-Namen Jeff Turner seine Autobiographie. Und irgendwie hat man auch den Eindruck, dass es sich um so eine Art Befreiungsschlag handelt, sozusagen um mit sich selbst mal ins Reine zu kommen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Jedenfalls fasst Stinky Jeff Geggus Turner auf knapp 250 Seiten sein bisheriges Leben zusammen. Angefangen bei seinen griechischen Vorfahren, seiner Kindheit und Jugend im Ost-Londoner Stadtteil Custom House, wo umringt von Klein-, Mittel- und Großkriminellen noch das Gesetz der Straße gilt.
Wir erfahren einiges über seine kurze Karriere als viel versprechender Nachwuchs-Boxer und über seine Punk-Sozialisation. Und wir erfahren ganz viel über den Aufstieg und Fall seiner Band Cockney Rejects, über die Hooligans von damals und ganz besonders über die berüchtigte Inter City Firm (West Ham-Hooligans), deren Mitglieder einen ansehnlichen Teil des Rejects-Gefolges ausmachte und der Band damit eine ziemliche Schlagkraft verlieh. weiterlesen →


Folge 478: Zu Gast war Melle,
Schlagzeugerin von Back From Harvest

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
King-Sized Killers — No friend of mine — Funeral for a Town
Back From Harvest — Bloodthirst — Back From Harvest
Rasta Knast — Feuertaufe — Aggropunk Vol.1
Snob Value — Your Burial My Fun — Snob Value
Alarmsignal — Zukunft Fragezeichen — Sklaven der Langeweile
Back From Harvest — Bar of Pain — Back From Harvest
Brixton Cats — Pour les braves — Plastic Bomb – CD-Beilage #72
From Ashes Rise — The Noise — Nightmares
Cold Stagers — Rock’s gonna save you — Breakdown
The Capaces — Shut The Fuck Up — Whatever it is, I’m against it!
District Divided — Hard Head — District Divided
Exkrement Beton — Hässliches Kind — Schön, Stur, Arrogant
Telekoma — Herrscher — Anfang Oder Ende

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Tipp fürs Wochenende: 15. September: Lazer, Schogettes und Stressfaktor im JUZ-Mannheim


Folge 477: Zu Gast war Richard und berichtete vom Pod Parou Festival

Songliste: Interpret, Titel, Album
Konflikt — Mŕtva planéta II — sapere aude
Ilegality — Obcan Ryba — Sami Proti Sebe …
Totální Nasazení — Byznysbejbypanknrol — Website
Dimenzia X — Cista Loz — Punk Rock – Made in Slovakia
Spinaci Spendlik — Cile — Website
The Adicts — Steamroller — The Best Of The Adicts
N.V.Ú. — Kalamajka — Tak jsme do˚li…
EA 80 — Die Gescheiterte Revolution — 2 Takte Später
Kannibal Krach — Akademikerliebe — Hardcore war gestern
Jeden Sonntag — Die Letzten Tage — Komplikament
Grizou — Shopping — Split 7″
The Bangers — Little Lives — Dude Trips
Klasse Kriminale — La Musica Della Strada — The Rise And Fall Of The Stylish Kids … Oi! Una Storia

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Tipp fürs Wochenende: 11. September: EA 80 im JUZ-Mannheim

Panx Not Dead #4

| September 5th, 2010

(A4, 48 Seiten, 1,50 Euro + Porto, www.punkid.info / punxnotdead-zine@web.de)
Wenn ich mich richtig entsinne habe ich vor etwa anderthalb Jahren die Debüt-Ausgabe des PND im Punkrock!-Zine besprochen. Trotz inhaltlicher Mängel fand ich es damals so richtig geil, dass ein junger Bengel wie Motte es auf die Reihe kriegt im Alleingang ein Fanzine auf die Reihe zu bekommen. Noch mehr freut es mich, dass Motte inzwischen mit seiner Ausgabe 4 immer noch am Start ist. Cool Shit. Inzwischen ist das Heft um satte 38 Seiten gewachsen und sich trotzdem treu geblieben – gutes altes Schnipsel-Layout. Auch inhaltlich und stilistisch hat sich einiges getan. Kein Wunder, denn Motte ist seit dem 16. Dezember ja auch schon 15 Jahre alt – da kann man einiges erwarten! Dass Motte nicht blöd ist, merkt man auf den ersten Blick. Er beherrscht die deutsche Rechtschreibung, kann gerade Sätze bilden und hat ziemlich vernünftige Ansichten. Dass er auf eine Waldorfschule geht, sehr wahrscheinlich seinen Namen tanzen kann und das auch noch gut findet, sei ihm mal an dieser Stelle verziehen. Aber das wird schon noch. Steiner war ein Arschloch! Im jugendlichen Leichtsinn vergisst man das manchmal. Aber egal, Motte steht auf jeden Fall ganz weit auf der richtigen Seite. weiterlesen →