722
Folge 722: Zu Gast war Chris Scholz
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Chefdenker — Blut Strömt Durch Die Straßen Von Köln-Porz — Eine Von Hundert Mikrowellen
The Real McKenzies — Pour Decisions — 10,000 Shots
A-Punk — Iszonyat — Félresöpörve
The Redskins — Hold On — Peel Session 15-8-1983
Knock Down — Attack — The Game is ours
HétköznaPI CSAlódások — Pragai Ösz — Dollar Hatalom Porno
One Way System — Reason Why — Writing On The Wall

Proud To Be Punk #14

| Februar 9th, 2011

(Jan Sobe, jan.sobe@t-online.de)
Huch, schon wieder? Jan gibt ja mächtig Gas beim Veröffentlichen seines Zines. PTBP #14 geht weiterhin in die gleiche Richtung, wie die Ausgaben zuvor. Sprich es werden neben Musik und Polit-Themen besonders regionale Geschichten aus dem Osten der Republik abgedeckt. Namentlich gibt es in dieser Ausgabe Interviews mit dem Macher des tschechischen Fanzines „Drunk nach Osten“, Leuten aus den selbst verwalteten Läden Juwel (Gotha) und Schuldenberg (Plauen), den Machern der Utopia-Zeitung und Chris vom Commi Bastard (Redskin Fanzine). Außerdem gibt es Artikel mit Infos zur Geschichte des Ungdomshuset, den unmöglichen Umständen an Europas Außengrenzen, einen Artikel über Überlebende des Holocaust, eine Beleuchtung des Schaffens der Bands Paragraf 119 und Skarpretter, Reviews, kurze Geschichten bzw Erlebnisberichte, den Sachsen Szenereport … Ein ganzer Haufen Zeug. Besonders gut gefällt mir bei Jans Interviews, dass er sich nicht nur mit den Standardfragen begnügt, sondern mit Hintergrundwissen glänzt und bei seinen Berichten teilweise nicht unbedingt Fanzine-typische Themen aufgreift. Jedoch fiel mir auf, dass das (ja eigentlich voll authentische und so) Schnipsel-Layout mit Ellenlangen Zeilen mir zunehmend Probleme beim Lesen bereitet, ich werde wohl auch nicht jünger. Chris

Rinn Inne Pann #8

| Februar 27th, 2009

(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro inkl. Porto, Webseite)
Hajo (aus) Kiel, der öfters mal beim „Moloko Plus“ gastiert, legt hiermit eine recht abwechslungsreiche, aber leider nicht geheftete neue Nummer seines Skinhead-Zines vor. Darf man also nicht im Suff achtlos in die Ecke pfeffern, weil es sich sonst in seine Einzelbestandteile auflöst! Soviel zur Aufmachung, kommen wir jetzt zum Inhalt: Ein Highlight der Ausgabe sind sicherlich die Memoiren eines Kieler Ska-/Rockabilly-Veteranen; ebenfalls geil ist das Interview mit Gaz Stoker von RED LONDON (und zig anderen renommierten Bands). Klasse Typ, und ein Garant für anständige Antworten, dieser Sunderlander „Hans Dampf“. Mike von Mad Butcher Rec. erscheint mir allerdings so mürrisch und verschroben wie immer bei Interviews o.ä. Anlässen. In der „Skinhead-Telefonseelsorge“ kriegen ‚unpolitisch’-rechtsoffene „80er-Jahre-Skins“ genauso ihr Fett weg wie die RASH-Fraktion („Mao69“, hihi…) und die Kleiderständer, die auf irgendwelchen Tanzabenden ihr „traditionelles“ Skinhead-Reenactment betreiben. Tja, und gar nicht schlau werde ich aus dem Peking-Artikel von Boozer. Insgesamt ein cooles Heft, da humorvoll, eigenständig und mit gutem Geschmack ausgestattet.
Mr. Alf Garnet
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines

Commi Bastard #7

| Februar 27th, 2009

(A5, 60 Seiten, 1 Euro + Porto, Webseite)
Gute neue Ausgabe des Berliner Redskin-Fanzines, das sich quasi in Konkurrenz begibt zum ‚offiziellen’ RASH-Zine der Hauptstadt. Während Letzteres in Bezug auf den Nahostkonflikt zuletzt anscheinend klar „antideutsche“ Positionen vertreten hat, kontert Garcin vom „Commi Bastard“ seit mehreren Ausgaben mit einer Artikelreihe zum Zionismus bzw. Politik in Israel. Und obwohl er natürlich die Israel verklärenden Aussagen des RASH-Artikels frontal angeht, tappt er erfreulicherweise nicht in die Falle, seinerseits Schwarzweißmalerei zu betreiben. Auch sonst gibt’s hier jede Menge Historisches, etwa zur Geschichte der sizilianischen Mafia, Katalonien & dem Spanischen Bürgerkrieg, den politischen Hintergründen des Songs „GLC“ von MENACE und noch eine recht knapp geratene Stellungnahme zum Thema „Spirit of 69“. Musik kommt allerdings auch nicht zu kurz, wie die Interviews mit LOIKAEMIE, REDBANNER (Katalonien), THE CHANCERS (2-Tone/Prag) und THE OFFENDERS („Hooligan Reggae“ aus Italien) zeigen. Ich finde das Zine rundum sympathisch: Garcin hält zwar mit seiner politischen Meinung nicht hinterm Berg, aber seine Aussagen z.B. zu „Antideutschen“ und Stalinisten lassen erkennen, dass er kein bekloppter Dogmatiker ist.
Mr. Alf Garnett
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines



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