(DVD + CD + Buch)
Dieses kleine Denkmal ließ ähnlich lange auf sich warten, wie es die Terrorgruppe-DVD nach wie vor tut. Doch gut Ding will Weile haben und dann wird das auch fein, wie man sieht. Die Stern-Brüder aus dem fernen Kalifornien taten gut daran sich zu dieser Veröffentlichung nicht groß drängen zu lassen und ein paar Jahre nach ihrem 25-jährigen Jubiläum eben jenes mit dieser Hommage an sich selbst noch einmal zu feiern. Ehrlich gesagt sind die 31 Songs, auf denen (ehemalige) Label-Größen wie NOFX, Bouncing Souls, Rancid, Briefs, Pennywise oder Youth Brigade Lieblingssongs covern, nur Beiwerk. Das Hauptaugenmerk fällt eindeutig auf dem ca. 100 Seiten starken Buch und der knapp 88-minütigen Doku-DVD, in denen das Entstehen der Band, der Community und dem Label von Kindesbeinen an eindrucksvoll beschrieben wird. Zugegebenermaßen war ich schon immer fasziniert von der Better Youth Organisation, hatte jedoch nie groß die Zeit mich damit zu befassen und kannte lediglich den Film „Another State Of Mind“, der Youth Brigades-Tour gemeinsam mit den jungen Social Distortion (Mike Ness war damals noch minderjährig und erst auf dem Weg drogenabhängig zu werden!) zeigt. Klar spielt auch dies in dem Gesamtwerk eine nicht ganz unwesentliche Rolle, ist aber bei Weitem nicht alles, was in dem Hause BYO bis heute passierte. Zusammengefasst kann man nur feststellen, dass man in einem Review diesem Denkmal an die frühe DIY-Phase kalifornischen Punks nicht gerecht werden kann, weil es viel zu umfassend und beispielhaft ist. Bocky

USE TO ABUSE – Killercat

| November 10th, 2010

(CD, Hulk Räckorz)
Gut zu hören, dass Use To Abuse wieder ihren Weg zu Hulk Räckorz gefunden haben. In einem Interview zu ihrer letzten Scheibe „Jesus Made My Rock’n’Roll“ sagten die Regensburger, dass sie ein wenig vom Punk-Image weg wollen, sich im Rock’n’Roll wohler fühlen würden und verschwanden nach Berlin zu XNO Records. Nun ist die neue Platte „Killercat“ am Start und ist zum Glück wieder um einiges punkiger ausgefallen. Genauso muss auch der Punk’n’Roll klingen um für mich nicht zu sehr „Dicke Eier Gepose“ zu sein, hier ist die nötige Portion Dreck gepaart mit guten Rock’n’Roll-Songs vorhanden. Klar kann man Motörhead stellenweise als Vergleich anführen, aber kein Scheiß, ich finde der sechste Song „Wanna Get High“ klingt stark nach Rancid, andere wiederum, wie z.B. „Alright“ haben mit „Background-Uh hus“ einen leichten Tubonegro-Touch. Insgesamt, eine geil zurückhaltende Scheibe aus so einem prolligen Genre, gefällt mir verdammt gut. Dennisdegenerate



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