Punkleaks mit Nils

| August 14th, 2016

punkleaks
Nachdem Pogoradio die letzten 3 Wochen untertauchen musste und keine neuen Sendungen erschienen sind, startet die neue Woche mit einem absoluten Kracher:
Nils – auch Edward Snowden der Punkszene genannt – kommt vorbei und erzählt euch mal wie es hinter den Kulissen der großen Punkbands abläuft.
Montag den 15. August 2016 von 20-21 Uhr bei www.punkrockers-radio.de im Live-Stream und mit Chat.

Punkrockers-Radio Live-Streaming

750
Folge 750: Zu Gast ist Pia. Sie berichtet über die Punkszene in Indonesien
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Straightjacket Nation — Child Care — Nationalism 7″
Ugly Bastard — Denpasar Keep Protest and Survive — Demo 2009
Keras Kepala — what a smart us — Homepage
DoM 65 — No Ticket To Jakarta — Committed
Schwach — Kleider machen Leute — 7″
Krank — Kauf Dich glücklich — †ns Verderben

(CD, www.myspace.com/schattendergrossstadt )
Untertitel: „Punk in Dresden 1982-1989“. Ich mach’s mir einfach und zitiere hier in Stichworten aus dem Begleittext im Booklet: „Rückblick auf die Dresdner Punkszene der frühen 80er Jahre …, in schlechter, aber authentischer Klangqualität, da größtenteils nur noch Proberaum- oder Live-Aufnahmen bestehen, die mit einfachsten Mitteln aufgenommen wurden … provokativ, rebellisch und unbekümmert.“ Kann sein, aber mir macht das Hören der CD vor allem auf Grund der größtenteils unterirdischen Qualität echt keinen Spaß. Und ich kann sie beim besten Willen nicht empfehlen. Vielleicht gerade noch als Zeitdokument für Menschen, die damals irgendwas mit Punk in Dresden zu tun hatten oder was mit Masochismus am Hut haben. Aber sonst … pffftttt, weg damit. Obwohl: Wenn man sich anstrengt, dringt der durchaus vorhandene Charme schon noch ganz gut durch. Aber länger als vier, fünf Songs am Stück ist das eigentlich nicht auszuhalten. Schade, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Sampler, wäre er mit den heutigen Möglichkeiten aufgenommen, richtig gut sein würde. So aber … Vertreten sind die Bands Gegenschlag, Rotzjungen, Paranoia, Garagentrio, Hortel, Suizid, Letzte Diagnose, Kaltfront und Fröhlicher Grießbrei. Wenn ich einen Gewinner küren müsste, dann wäre Letzte Diagnose („Eskimos im Frack … erfrieren sich den Sack …“) auf dem ersten Platz. Im Booklet gibt es außerdem noch ganz kurze Infos zu den Bands. Aber ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Obnoxious

Rookie Records Geburtstagsparty mit Spermbirds, Pascow und Genepool

Gebäude 9, Köln
Samstag, 02.04.
Einlass 19.30 Uhr
Vvk 12 € (+ Gebühren)
Als Rahmenprogramm: Das Kick Joneses DJ-Team im Foyer mit Frank Rahm, Alex Hoffmann und Beppo Götte

Das Kölner Punkrock-Indie-Label feiert seinen 15. Geburtstag mit drei seiner Lieblingsbands: Spermbirds gehören seit mehr als 25 Jahren zur Speerspitze der europäischen Hardcore- und Punkszene und während zahlreiche Bands über die Jahre auf der Strecke blieben, haben Spermbirds auf ihrem achten Studio-Album „A Columbus Feeling“, das im September 2010 auf Rookie rauskam, erneut gezeigt, dass sie nach wie vor zu den spannendsten Punk-Bands Europas zählen. Spermbirds bestechen mittlerweile mit einer stilistischen Vielfalt, die ihresgleichen sucht: vom klassischen Hardcore, über eingängige Hymnen, poppige Untertöne bis zu groovigen Sounds. Altern bringt eben auch Vorteile mit sich.
Pascow senken nicht nur den Altersdurchschnitt der Künstler des Abends, sondern haben auch erfreulich viel zu sagen. Ihr jüngstes Album „Alles muss kaputt sein!“ wurde von der Presse so begeistert aufgenommen, dass die Band, übrigens neu auf Rookie Records, selbst noch etwas ungläubig ist. Visions freute sich „Das nennt man sauber nachgelegt“ und die Intro sprach ganz unbescheiden vom „großartigsten deutschsprachigen Punkrock-Album des Jahres“, 2010 versteht sich. Die Paarung von Eigenständigkeit mit Unbeirrbarkeit ist live ein noch größeres Vergnügen als auf wunderschönem 180 Gramm Vinyl, das ihr natürlich auch vor Ort bekommt. weiterlesen →

Interview mit Riot Brigade

| August 6th, 2010


Wer auf intelligenten Anarcho-HC Punk steht kennt die Band aus dem Süden Deutschlands sicher schon. Mit ihrem neuen Album „Go On!“ macht sich das Quintett nun auf etwas mehr Leute zu erreichen. Denn mit ihrem nunmehr dritten Longplayer haben sie einen Mix aus Oldschool-HC, Anarcho-HC und fast schon poppigen Melodien sowie grandiosen Chören geschaffen, der sicher viele Leute auf sie aufmerksam werden lässt. Mich hat der Sound und die Attitüde ebenfalls total angesteckt, weshalb ich es mir nicht nehmen lassen wollte euch die Combo näher vorzustellen. Darum nun Vorhang auf für Jo, der mir dankenswerterweise meine Fragen ausführlich beantwortet hat, bevor er sich auf den Weg zur „Concrete Jungle Labeltour“ machte.

2007 erschien mit “Break Addiction” der Vorgänger zum dritten Album “Go On!”. Was hat sich seither getan?
Im Bezug auf unsere Musik ist diese Frage wohl am einfachsten zu beantworten und das Ergebnis auf „Go On!“ auch zu hören. Wir sind geordneter geworden und haben uns mehr Zeit fürs Songwriting genommen. Zusätzlich kann man wohl sagen, dass wir noch besser klar gekriegt haben was uns mit der Band wichtig ist und wofür wir stehen wollen, also was Riot Brigade bedeutet. Wir hatten zwischen der „Break Addiction“ Scheibe und „Go On!“ eine ziemlich zähe Phase, in der nicht sehr viel lief. Mit den neuen Songs ist aber eine neue Frische und Spiellust entstanden, die uns als Band und auch jedem einzelnen von uns sehr gut tut.
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Das gibt Rabatz,

| Mai 25th, 2010

… oder so ähnlich. Aber sicherlich legen wir hier und da wieder den versalzten Finger in die offene Wunde. Alles andere wäre aber langweilig und nur eine Dokumentation und keine Auseinandersetzung.
Jedenfalls erscheint am Freitag den 4. Juni Ausgabe #12 des Punkrock!-Fanzine und möchte wieder gelesen werden. Hier schaut, was euch auf wieder 100 Mittelfinger dicken Seiten erwartet:
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(7“, Twisted Chords)
Das geht in Mark und Bein, ich liebe diese Mischung aus treibender Härte und absolut schmeichelnder Poppigkeit, wow. Red Tape Parade haben hier sechs, nur so vor Energie sprühende Songs mit geilen Texten verbaut. „Less Van Damme, More Darby Crash“ ist eine Liebeserklärung an die Punkszene, ihre Dropouts und die Persönlichkeit. Im klaren Gegensatz dazu die Bloodsportler auf der Tanzfläche an denen alles arrangiert ist. Never change a losing team! Bei dem Song „C8H10N402“ haben Red Tape Parade Peter Cortner von Dag Nasty als Gastsänger gewinnen können und das passt wunderbar. Emotional Hardcore so wie ich ihn mir vorstelle klingt so. Vom Artwork der Single, über Sound und Attitüde stimmt hier alles. dennisdegenerate



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