(CD, Teenage Rebel)
Wir schreiben das Jahr 1982: Die Profis veröffentlichen bei Schallmauer ihr Debütalbum. Großes Staunen. Deutschsprachiger Modpunk aus Düsseldorf. Ebenso großes Aufsehen in der Szene. Danach von den meisten vergessen oder nie gekannt. 2008: Das Re-Issue der Platte via Teenage Rebel plus etliche (aufnahmetechnisch etwas rauere) Bonustracks, darunter auch vier Songs auf Englisch, die damals noch von der Vorgängerband The Stairs aufgenommen wurden. Cool Shit. Für Punkrocker mit Sicherheit gewohnheitsbedürftig, aber für alte Hasen und Über-den-Tellerrand-Gucker zweifellos viel mehr als ein Zeitdokument oder ein Stück Musikgeschichte. Oberflächlich könnte man Die Profis als seichte NDW-Band klassifizieren, aber das wäre kacke. Bezüge zu Style Council, Who, Jam, Stunde X, Östro 430 und KFC sind klar zu erkennen und das nicht nur im fetten Booklet (mit fast allen Texten). Wäre es eine aktuelle Band, würde ich schreien: „Mehr davon!“ Oder Die Profis würden mir komplett am Arsch vorbei gehen. Ich weiß es nicht. So aber würde ich meinen, dass man den Düsseldorfern unbedingt mal ein Ohr leihen sollte, vor allem wenn man so ein bisschen retro-mäßig drauf ist. Auf die eigene Art und Weise jetzt wirklich mal eine kühle Scheiße mit prägendem Gesangsstil. Obnoxious
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von Anne Hahn & Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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ANNE HAHN & FRANK WILLMANN – Satan, kannst du mir noch mal verzeihen
(Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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“Kinder, wie die Zeit vergeht” lautet der Titel der Doppel-DVD zum 20-jährigen Bestehen der Rostocker (Metal)-Punkrocker Dritte Wahl, welche soeben veröffentlicht wurde. weiterlesen →
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EATER – The Album
(Do-CD, Anagram)
Eater gehörten zu den frühen Londoner Punkbands. Sie veröffentlichten ein paar Singles und ein Album. Danach lösten sie sich auf, um 1996 beim Holidays In The Sun in Blackpool wieder aufzutauchen. Der vollständige offizielle Studio-Output inkl. einiger Livetracks der Band befindet sich auf dieser Do-CD. Falls jemand der Leserschaft noch nicht weiß, wie Eater klingen: Eater klingen wie typischer 77er-Punk aus England. Das ist nicht originell, aber genial. Das Gerät gehört in jeden Haushalt, welcher ein Faible für alten Punkrock hat. Ohne wenn und auch ohne aber. HH
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Marc Amann (Hrsg) – go.stop.act! – Die Kunst des kreativen Straßenprotests
(Taschenbuch, Trotzdem Verlag, 229 Seiten, 18 Euro)
Ein Buch wie eine Goldgrube. Zumindest für subversive Elemente, die gerne mal auf die Straße gehen (würden), um dort die ein oder andere witzige Aktion zu starten. Wer darin bisweilen aber noch relativ unerfahren ist, dem gibt der Trotzdem Verlag aus Frankfurt ein unerlässliches Logbuch zur Erlernung der „Kunst des kreativen Straßenprotests“ an die Hand. Marc Amann und Konsorten stellen auf über 200 ausführlichen Seiten die unterschiedlichsten Formen dieser großen und erstrebenswerten Kunst vor. weiterlesen →
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341. Sendung: Zu Gast waren Bulk, Horst und Krücke.
Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Punkrocker—Superhorst—Taugenix #3
Dont Drive Drunk—Re-Fryde—Website
Denk laut oder vergiss es!—Lükopodium—Denk laut oder vergiss es!
Solidarität kann eine Waffe sein—Alarmsignal—Revolutionäre sterben nie!
Meinungen Sind Wie Arschlöcher – Jeder Hat Eins—Blinker Links—Der Liebe Gott Sieht Alles
Rock’n’Roll Radio—Nonstop Stereo—Taugenix #3
Ziel Deutschland—Inferno—Oldschool
I So Happy—Ausweis—Do Not Lean
Tras la alambrada—Elektroduendes—dito
The G. Marryage Swindle—Ausweis—Do Not Lean
In der Kneipe zur Trockenen Kehle—Schleim-Keim—Nichts Gewonnen, Nichts Verloren
Goldvieh—Chaos Z—Abmarsch
Multis—Canalterror—Zu Spät
Tradition—Neurotic Arseholes—Gib Nicht Auf
File Download (60:00 min / 28 MB)
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Bad Rascal #2
(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto, Julian Schulte, Am Kupferofen 34, 52066 Aachen)
Jules und Bobso sind zurück mit ihrer zweiten Ausgabe aus Aachen. Weswegen ich diese Nummer nicht an Kollege Obnoxious weitergab, der den Erstling lobte, ist ganz einfach. Die Jungs befragen meinen Polit-Hip Hop-Nachbarn Chaoze One. Da wollte ich natürlich wissen, was der so zu sagen hat. Die gleichen Q&R-Spielchen trieben die beiden noch mit Versus, Ausgang Ost und Keine Ahnung. weiterlesen →
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