Mit Radio Havanna wandern

| September 7th, 2010


Radio Havanna für Oxfam.
- Fundraising-Wanderung als Höhepunkt einer halbjährigen Spendenaktion – fast 2000 Euro bereits gespendet!
Ende dieser Woche bestreiten RADIO HAVANNA aus Berlin den Oxfam Trailwalker und werden auf diesem Fundraising-Marsch in 30 Stunden 100km durch den Harz wandern!

Bereits seit 6 Monaten sammeln Radio Havanna Geld für die Bildungsprojekte von Oxfam. 1800 Euro sind bereits zusammen gekommen und dank Fans, Freunden, Konzertbesuchern und aufgeschlossenen Partnern wie JanSport (die Radio Havanna finanziell und materiell unterstützen) fehlt nicht mehr viel bis zu den anvisierten 2000 Euro Spendengeld.

Am 11.09. werden die vier nun gemeinsam mit über 100 weiteren Wanderteams aus ganz Deutschland die Schuhe schnüren und für Oxfam 100km in 30 Stunden im Harz wandern – nonstop eine absolute Schweißarbeit!

Damit die Berliner Punkrocker den 100-Kilometer-Lauf durch den Harz am nächsten Wochenende auch gut überstehen, können sie jede Menge moralische Unterstützung brauchen und fordern ihre Fans auf: Schreibt ihnen Nachrichten per Mail an info@radiohavanna.de !

Gesucht werden aufmunternde, Mut machende, Zuversicht spendende Nachrichten, die die vier Punkrocker im Reisegepäck dabei haben.
Die Grußbotschaften werden anschließend in ihren Nachbericht eingebunden, der sowohl auf Deutschlands größter Lauf- und Wandercommunity www.achim-achilles.de als auch auf Myspace und vielen weiteren Seiten gefeatured werden wird.

In Videoform rufen Radio Havanna ihre Fans hier auf: www.youtube.com/watch?v=MqiIRGgDLT4

Weitere Infos zum sozialen Engagement der Band und zum Oxfam Trailwalker finden sich hier:
www.radiohavanna.de/oxfam

http://trailwalker.oxfam.de

Live sind Radio Havanna in diesem Jahr noch in folgenden Clubs zu
sehen: weiterlesen →

OX #87

| Juni 8th, 2010


(A4, 116 Seiten, 4,50 Euro + CD, am Bahnhofskiosk)

Aufrgund von Lemmy von Motöhead, der uns von unter seinem Hut aus anschaut, hätte ich das Ox im Bahnhofskiosk wohl etwas länger suchen müssen, hätte ich es nicht nach Hause geschickt bekommen. Denn mit ihm als alten Metalhead hätte ich nicht auf dem Cover gerechnet. Damit will ich zwar nicht behaupten, dass Peter Maffays bekannterer Bruder – ei wegen der Wanderwarze, meeensch – kein Punkrocker im herkömmlichen Sinne ist, doch verwunderlich ist es trotzdem. Der Wust an Inhalt kann mich wie immer nur bedingt, bis wenig überzeugen. Aber das wenige ist dann gut, weil sauber recherchiert und aufs Papier gebracht. Doch wenn ich bedenke, dass ich für den Teil hätte 4,50 Euro hinlegen müssen, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, weiß ich nicht, ob ich es gemacht hätte. Für Joachim und seine fleißigen Helferlein kann man von Glück sagen, dass nicht alle so denken wie ich und sich seine Ansprache bzgl. Abos zu Herzen genommen haben. Man kann vom Ox halten, was man will, aber schaut mal bspw. nach England, dann wird einem ganz schön übel, wenn man sieht, dass es etwas Vergleichbares gar nicht gibt. Ind em Sinne ist die taz-Manier schon wieder richtig und hilft vielleicht hier und da mal über eine Anzeige hinweg, für die man einen Artikel machen muss. Bocky

Das gibt Rabatz,

| Mai 25th, 2010

… oder so ähnlich. Aber sicherlich legen wir hier und da wieder den versalzten Finger in die offene Wunde. Alles andere wäre aber langweilig und nur eine Dokumentation und keine Auseinandersetzung.
Jedenfalls erscheint am Freitag den 4. Juni Ausgabe #12 des Punkrock!-Fanzine und möchte wieder gelesen werden. Hier schaut, was euch auf wieder 100 Mittelfinger dicken Seiten erwartet:
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Sendung vom 29. April 2009

| April 30th, 2009

409
 
Folge 409: Zu Gast war Max, Sänger von Verreckt

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Drink Fuckin Beer — The Loose Skrews — Born To Lose
Niemals älter werden — Raptus — Generation Drogen
Canned Love — Powersolo — Bloodskinbones
Golden Shower White Power — Produzenten der Froide — Ready for love
In dieser Zeit — Radau AG — Stempel Drauf
Bangtown — Big John Bates — Bangtown
Warheads — Donkey Shot — Demo
Broken Promise — A Pretty Mess — We Are The Damaged Youth
Dann Schrei — Ansicht X — BassBox
Froschschenkel — Urlaub Im Rollstuhl — Seveso Kids & Totenkult
Sell Out — Punks Not Dad — We Are The Dads
Party Aloa — Three in the Basement — Kellersongs
Gib mir Bier — Die Angepissten Turnbeutel — Au Backe!

MP3-Download (35 MB)

(CD, Teenage Rebel)
Wir schreiben das Jahr 1982: Die Profis veröffentlichen bei Schallmauer ihr Debütalbum. Großes Staunen. Deutschsprachiger Modpunk aus Düsseldorf. Ebenso großes Aufsehen in der Szene. Danach von den meisten vergessen oder nie gekannt. 2008: Das Re-Issue der Platte via Teenage Rebel plus etliche (aufnahmetechnisch etwas rauere) Bonustracks, darunter auch vier Songs auf Englisch, die damals noch von der Vorgängerband The Stairs aufgenommen wurden. Cool Shit. Für Punkrocker mit Sicherheit gewohnheitsbedürftig, aber für alte Hasen und Über-den-Tellerrand-Gucker zweifellos viel mehr als ein Zeitdokument oder ein Stück Musikgeschichte. Oberflächlich könnte man Die Profis als seichte NDW-Band klassifizieren, aber das wäre kacke. Bezüge zu Style Council, Who, Jam, Stunde X, Östro 430 und KFC sind klar zu erkennen und das nicht nur im fetten Booklet (mit fast allen Texten). Wäre es eine aktuelle Band, würde ich schreien: „Mehr davon!“ Oder Die Profis würden mir komplett am Arsch vorbei gehen. Ich weiß es nicht. So aber würde ich meinen, dass man den Düsseldorfern unbedingt mal ein Ohr leihen sollte, vor allem wenn man so ein bisschen retro-mäßig drauf ist. Auf die eigene Art und Weise jetzt wirklich mal eine kühle Scheiße mit prägendem Gesangsstil. Obnoxious

Satanvon Anne Hahn & Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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Stay home? Read a book

| Januar 10th, 2009

ANNE HAHN & FRANK WILLMANN – Satan, kannst du mir noch mal verzeihen
(Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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20 Jahre Dritte Wahl

| Januar 6th, 2009

“Kinder, wie die Zeit vergeht” lautet der Titel der Doppel-DVD zum 20-jährigen Bestehen der Rostocker (Metal)-Punkrocker Dritte Wahl, welche soeben veröffentlicht wurde. weiterlesen →

Tonträger Reviews E-G

| Dezember 10th, 2008

EATER – The Album
(Do-CD, Anagram)
Eater gehörten zu den frühen Londoner Punkbands. Sie veröffentlichten ein paar Singles und ein Album. Danach lösten sie sich auf, um 1996 beim Holidays In The Sun in Blackpool wieder aufzutauchen. Der vollständige offizielle Studio-Output inkl. einiger Livetracks der Band befindet sich auf dieser Do-CD. Falls jemand der Leserschaft noch nicht weiß, wie Eater klingen: Eater klingen wie typischer 77er-Punk aus England. Das ist nicht originell, aber genial. Das Gerät gehört in jeden Haushalt, welcher ein Faible für alten Punkrock hat. Ohne wenn und auch ohne aber. HH
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