(CD, Fatwreck)
Wie es der Name schon fast vermuten lässt, haben es sich die Swingin’ Utters nach gut zwanzig Jahren Bühnenpräsenz nicht nehmen lassen, einen kleinen Fan-Bonus auf den Weg zu schicken.
26 B-Seiten, Cover, Demos, unveröffentlichte und dazu noch mal sechs Akustik-Bonus–Songs der kalifornischen Punkrocker mit leichtem Hang zum Folk lassen das Fan-Herz höher schlagen. A propos Coversongs: Dass die Swingin’ Utters ein Faible für Cock Sparrer haben, bleibt nicht verborgen. Im Booklet finden sich zu den einzelnen Songs jeweils einige Linernotes und Fotos aus der jeweiligen Bande-Epoche. Leider hat man aber die Texte zu den Songs nicht abgedruckt. Hätte das Ganze vielleicht noch abgerundet. Rabattmarken jahrelang gesammelt, Superbonus-Ding eingesackt! Dennisdegenerate

Das neue Album “Warten auf Raketen” von Fliehende Stürme ist erschienen und in ihrem Mailorder erhältlich.
Großartige Songs – nicht nur für Gruftis, sondern auch für Punkrocker ohne Sonnenallergie.

Hier die Konzertdaten:
14.05.2011 Siegen – VEB (mit Der Rest und Porno)
15.05.2011 Bochum – Zwischenfall
18.05.2011 Hamburg – Hafenklang (mit Neue Katastrophen)
19.05.2011 Bremen – MS Treue (mit Genepool)
20.05.2011 Berlin – Lovelite (mit Radio Schizo) Tickets
21.05.2011 Dessau – AJZ
25.05.2011 Freiburg – Café Atlantik
26.05.2011 CH-Luzern – Sedel (mit Krankenzimmer)
27.05.2011 Reutlingen – franz. K. (mit Thanheiser)
28.05.2011 Wiesbaden – Kulturpalast Tickets
02.06.2011 A-Wien – Arena
04.06.2011 Augsburg – Kantine (mit Static Age)
06.08.2011 Berlin – Resist To Exist – Festival

Die Dreadnoughts verteidigen schmerz- und schonungslos und gegen jeden Zweifel ihre fundamentale Grunderkenntnis, dass Folkmusik und Punkrock-Sound zusammen die perfekte Einheit bilden.
Mit kaum viel mehr im Gepäck als ihren Ideen, einem Akkordeon, einer Geige, einer Mandoline, Gitarren, Drums und einer Tin Whistle besuchen sie nun im fünften Jahr in Folge die halbe Welt – jeden Club, jeden Laden, der sie spielen lässt, auch in den entlegensten Gegenden – Plätze, die wohl kaum ein Nordamerikaner überhaupt jemals betreten würde.
Und so konnten sie sich relativ schnell mit ihrer “wir touren-ohne-Rücksicht-auf-Verluste-und egal-wohin” Attitude in vielen Ländern einen ganz besonderen Ruf erspielen, auch wegen ihrer irren, anarchischen, chaotischen, energetischen und manchmal auch gefährlichen Live-Shows, bei denen sie jedesmal die ganze Vielfalt an alter traditioneller europäischer Musik hervorzaubern, miteinander vermixen/verrühren, um das Gebräu dann mit dem Druck von klassischem Streetpunk rauszublasen.
Ihre neue Platte “Polka’s Not Dead” wird von Hi-Speed Folk, Balkan-/Gypsy-Harmonien, osteuopäischer Polka-Tradition und englischen Shanty-Chören durchzogen – aber dabei immer mit der räudigen Energie von 80ties Punk.
Denn die Dreadnoughts sind beides: sowohl ernstzunehmende Folk-Puristen als auch ernsthafte Punkrocker!
Und “Polka’s Not Dead” ist ihr Manifest! weiterlesen →

TONY SLY – 12 Song Program

| November 22nd, 2010

(CD, Fat Wreck Chords)
Tony Sly, besser bekannt als Sänger des Melodycore-Urgesteins No Use For A Name, hat sein erstes Soloalbum gemacht. Und es ist richtig gut geworden! Er springt damit auf den Trend auf, als alternder Punkrocker eine Akustik-Platte machen zu müssen und spielt sich, wie der Name es vermuten lässt, durch zwölf Songs. Begleitet wird das Ganze durch Streicher, Akkordeon, und eine tolle weibliche Background-Stimme. Ich hatte ja schlimmste Befürchtungen, da der gute Tony vor ein paar Jahren ein Split-Album mit Joey Cape gemacht, auf dem er NUFAN-Songs in der stripped-down Version gespielt hat. Das war damals wirklich nix! Der gute Joey ist übrigens auch bei einem Track als Gastsänger dabei. Aber diese Platte weiß wirklich zu gefallen. Zum Teil sind die Songs langsam und getragen, aber ich steh ja eh total auf gute Akustik-Folk-Songs. Wird mit jedem Durchlauf besser! Martin

Nur 150 Karten am 25.10.2010
Zusätzlich zu ihren zwei Auftritten im Rahmen der Vans Off The Wall Tour (23.10. Berlin, 24.10. Münster) werden die amerikanischen Polit-Punkrocker Anti-Flag am 25.10.2010 einen Auftritt im Exhaus in Trier spielen, der auf doppelte Weise besonders ist:
Einerseits kehrt das Quartett aus Pittsburgh mit diesem kurzfristig angesetzten Gig zu ihren Do-It-Yourself Wurzeln zurück (ganz bewußt wurde der lediglich 150 Leute fassende „Schimmelkeller“ als Location gewählt), um im direkten Fankontakt eine kleinstmögliche Location zu rocken. weiterlesen →

Mit Radio Havanna wandern

| September 7th, 2010


Radio Havanna für Oxfam.
- Fundraising-Wanderung als Höhepunkt einer halbjährigen Spendenaktion – fast 2000 Euro bereits gespendet!
Ende dieser Woche bestreiten RADIO HAVANNA aus Berlin den Oxfam Trailwalker und werden auf diesem Fundraising-Marsch in 30 Stunden 100km durch den Harz wandern! weiterlesen →

OX #87

| Juni 8th, 2010


(A4, 116 Seiten, 4,50 Euro + CD, am Bahnhofskiosk)

Aufrgund von Lemmy von Motöhead, der uns von unter seinem Hut aus anschaut, hätte ich das Ox im Bahnhofskiosk wohl etwas länger suchen müssen, hätte ich es nicht nach Hause geschickt bekommen. Denn mit ihm als alten Metalhead hätte ich nicht auf dem Cover gerechnet. Damit will ich zwar nicht behaupten, dass Peter Maffays bekannterer Bruder – ei wegen der Wanderwarze, meeensch – kein Punkrocker im herkömmlichen Sinne ist, doch verwunderlich ist es trotzdem. Der Wust an Inhalt kann mich wie immer nur bedingt, bis wenig überzeugen. Aber das wenige ist dann gut, weil sauber recherchiert und aufs Papier gebracht. Doch wenn ich bedenke, dass ich für den Teil hätte 4,50 Euro hinlegen müssen, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, weiß ich nicht, ob ich es gemacht hätte. Für Joachim und seine fleißigen Helferlein kann man von Glück sagen, dass nicht alle so denken wie ich und sich seine Ansprache bzgl. Abos zu Herzen genommen haben. Man kann vom Ox halten, was man will, aber schaut mal bspw. nach England, dann wird einem ganz schön übel, wenn man sieht, dass es etwas Vergleichbares gar nicht gibt. Ind em Sinne ist die taz-Manier schon wieder richtig und hilft vielleicht hier und da mal über eine Anzeige hinweg, für die man einen Artikel machen muss. Bocky

Das gibt Rabatz,

| Mai 25th, 2010

… oder so ähnlich. Aber sicherlich legen wir hier und da wieder den versalzten Finger in die offene Wunde. Alles andere wäre aber langweilig und nur eine Dokumentation und keine Auseinandersetzung.
Jedenfalls erscheint am Freitag den 4. Juni Ausgabe #12 des Punkrock!-Fanzine und möchte wieder gelesen werden. Hier schaut, was euch auf wieder 100 Mittelfinger dicken Seiten erwartet:
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Sendung vom 29. April 2009

| April 30th, 2009

409

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Folge 409: Zu Gast war Max, Sänger von Verreckt

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Drink Fuckin Beer — The Loose Skrews — Born To Lose
Niemals älter werden — Raptus — Generation Drogen
Canned Love — Powersolo — Bloodskinbones
Golden Shower White Power — Produzenten der Froide — Ready for love
In dieser Zeit — Radau AG — Stempel Drauf
Bangtown — Big John Bates — Bangtown
Warheads — Donkey Shot — Demo
Broken Promise — A Pretty Mess — We Are The Damaged Youth
Dann Schrei — Ansicht X — BassBox
Froschschenkel — Urlaub Im Rollstuhl — Seveso Kids & Totenkult
Sell Out — Punks Not Dad — We Are The Dads
Party Aloa — Three in the Basement — Kellersongs
Gib mir Bier — Die Angepissten Turnbeutel — Au Backe!

MP3-Download (35 MB)

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