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	<title>Pogoradio &#187; punkband</title>
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		<title>THEE SPIVS – Taped Up</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 21:57:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(CD, Damaged Goods) Thee Spivs bewegen sich zwischen The Shocks, Generation X, XTC, Sex Pistols und irgendwelchen 60s Garage Trash Punkbands. Nicht ganz so knarzig wie die Berliner, glatter als Garage, angepisst wie die Pistols, rockig wie Generation X und ein bisschen wavig wie XTC. Insgesamt auf CD aber leider etwas unspektakulär, da zu glatt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/04/thee-spivs-taped-up.jpg" rel="lightbox[8706]"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/04/thee-spivs-taped-up-120x119.jpg" alt="" title="thee spivs taped up" width="120" height="119" class="alignright size-thumbnail wp-image-8707" /></a><em>(CD, Damaged Goods)</em><br />
Thee Spivs bewegen sich zwischen The Shocks, Generation X, XTC, Sex Pistols und irgendwelchen 60s Garage Trash Punkbands. Nicht ganz so knarzig wie die Berliner, glatter als Garage, angepisst wie die Pistols, rockig wie Generation X und ein bisschen wavig wie XTC. Insgesamt auf CD aber leider etwas unspektakulär, da zu glatt produziert. Antesten kann trotzdem kein Fehler sein. Live mit Sicherheit um einige Kanten besser.   <em>Obnoxious  </em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8706&amp;md5=8a2d91514769f802315e437779d70c81" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8230; noch mehr Reviews:</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 18:09:42 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja und schon geht es weiter mit den Shortcuts. Schließlich hat sich in den letzten paar Monaten einiges hier angesammelt, was mal mehr, mal weniger erwähnenswert ist. Klar, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Dann schaut mal, was für euch dabei ist:</p>
<p><strong>Charge 69 – Retour Au Front</strong><br />
Scheinbar juckt es die alten Recken um Combat Rock Macher Caps doch mal wieder in den Fingern und die Franzosen hauen vier neue Songs als CD-EP raus. Ob das die Vorboten zu einem neuen Album sind, mag ich weder bestätigen noch leugnen. Was aber bestimmt gesagt werden kann, ist, dass alle Songs astreine Punkrock-Nummern in der 1980er England Tradition sind.</p>
<p><strong>Kapelle Vorwärts – Brot und Rosen<br />
</strong> Mike wäre nicht der verrückte Metzger (Mad Butcher), wenn er nicht hin und wieder bemerkenswerte Combos an den Start bringt. Die Kapelle hier vertont alte Arbeiterlieder neu und will sie nach eigenen Worten von der Lagerfeuer-Atmosphäre befreien. Funzt bei mir bloß bedingt, Polit-Leute hingegen werden dabei sicher feucht.</p>
<p><strong>Produzenten der Froide – Ready 2 Rumble<br />
</strong> Vor Kurzem stand die Band aus verschiedenen Gründen im Kroizfoier (dafür will ich den Doppeloi!-Orden!), weil sie sich offen gegenüber Kollegen äußerte. Wie ich das beurteilen kann, insgesamt etwas ungeschickt, da unter den Angegangenen auch Labelmates waren, die wirklich keine Deppen sind. Egal, kurzerhand verließ man das alte Label und fand Unterschlupf bei Mad Butcher in Göttingen. Bemerkenswert, dass die Songs auf Ready 2 Rumble dem Album auf dem anderen Label geradezu gleichen. Deftiger deutschsprachiger Oi!-Punk, mit einer geballten Faust gegen Neo-Nazis. Fein so!<br />
<span id="more-8614"></span><br />
<strong>Boxhamsters – Thesaurus Rex<br />
</strong> In der Uni gibt es für gewöhnlich in die verschiedenen Studienfächer Einführungen, damit man mal nen umfassenden Einblick bekommt, was auf einen zukommt. So ähnlich verhält es sich mit dieser in einen Digipack fein aufgemachten CD. Wer die Giessener Jungs nicht kennt, aber mal was von ihren hören möchte, hat jetzt die Gelegenheit sich die Hits der ersten vier Alben auf einmal zu Gemüte zu führen. Das ganze kommt in Vinyl-Version auf zwei Scheiben und im Klappcover.</p>
<p><strong>Dropkick Murphys – Going Out In Style<br />
</strong> Hatten Anti-Flag vor Jahren mal ne Tour mit den Bostoner abgebrochen, weil ihnen die Irish Folkpunks zu patriotisch waren, würde ich gerne mal wissen, wie das heute wäre. Nicht, dass Al Barr und Konsorten mittlerweile zu waschechten Anarchos geworden sind, aber Bruce Springsteen bekommt man für gewöhnlich nicht als Gast auf ein Album, wenn man unreflektiert die amerikanische Politik gutheißt. Going Out In Style jedenfalls ist ein richtig großartiges Rock-Album mit ordentlich Tempo, genialen Melodien und dem Dropkick Murphys eigenen Pathos.</p>
<p><strong>Tommy Gun – Always True<br />
</strong> Sollte jemand Rentokill aus Österreich kennen, der kann sich vorstellen in welche Richtung die Tommy Gun Jungs schießen. Melodischer Skatepunk mit Attitüde und ambitionierten Lyrics. Allerdings merkt man den Jungs an, dass dies ihr Debüt ist und ich würde dem Sänger mal einen längeren Aufenthalt in einem englischsprachigen Land vorschlagen. Denn der bisherige Akzent ist gruselig. Ansonsten kann das aber schon noch was werden.</p>
<p><strong>The Insurgence – s/t<br />
</strong> In den Staaten war man schon mit allen großen Punkbands auf einer Bühne gestanden und das Album wurde von Produzentenlegende Jack Endino (Nirvana) aufgenommen. So gesehen schon einige Lorbeeren, mit denen man wedeln kann. Ansonsten ist es die Frage womit man überzeugen will. Zwar scheppern die Chaos-HC-Titel schon ordentlich, aber der Weisheit letzter Schluss sind sie eben nicht. Schätze die Band zündet vor live und fackelt ordentlich einen ab.</p>
<p><strong>Uprising Punx – Smash This World<br />
</strong> Wie The Insurgence kommt auch dieses vor einiger Zeit schon veröffentlichte Album auf Razoblades Records. Wer weiß, dass dort zwei Jungs von SS-Kaliert die Finger im Spiel haben, der kann sich vorstellen, was es auf die verwarzten Lauscher gibt. Jap, feinsten Chaos-Punkrock, von schicken Stylos. Genau mein Ding. Wer also mit eben genannten Jungs, Obtrusive oder Krum Bums gut kann, wird auch Uprising Punx mögen. Einziges Manko ist die luschenhafte Aufmachung, bei der es mich nicht wundert, wenn einige sich das Album aus dem Netz ziehen.</p>
<p><strong>Yellowcard – When You&#8217;re Through Thinking, Say Yes<br />
</strong> Wenn man mit vier Alben drei Millionen Scheiben verkauft lässt es sich entspannt drei Jahre lang „Urlaub“ machen, um dann wieder monatelang ein Studio zu mieten, um den nächsten großen Wurf aufzunehmen. Aber wenn ne Punkband so viele Scheiben verscheuert, dann muss das nen Haken haben, oder? Das krumme Ding hier sind 90% der Texte, in denen es ausschließlich um Frauen und/oder Beziehungen geht. Nix gegen das Thema, aber in der Fülle ist das für mich Schlagerpunk!<br />
<em>Bocky</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8614&amp;md5=1e004dbb44498320d777e10370e5e0ba" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NONAME – That Is What We Believe</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 17:18:36 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/02/NONAME-–-That-Is-What-We-Believe.jpg" rel="lightbox[8526]"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/02/NONAME-–-That-Is-What-We-Believe-120x118.jpg" alt="" title="NONAME – That Is What We Believe" width="120" height="118" class="alignright size-thumbnail wp-image-8527" /></a><em>(CD, Razorblade)</em><br />
Einige unter Euch kennen die Band sicher schon von ihrer Tour vor 2-3 Jahren, die sie durch einige europäische Städte führte. Doch der Großteil unserer Leser weiß sicher nicht, dass es sich bei Noname um eine Band aus China handelt! Dementsprechend interessant finde ich die 12 Tracks + Intro der meines Wissens nach zweiten vollständigen Scheibe der Band aus dem ehemaligen sagenhaften Kaiserreich. Wirklich bemerkenswert ist nämlich die Tatsache, dass die Band auch gut und gerne in unseren Breitengraden beheimatet sein könnte. Denn nicht nur der Style und die Qualität des Sounds ähneln vielen Chaos-Punkbands der westlichen Hemisphäre, sondern auch die Texte behandeln 1:1 die gleichen Themen, wie wir sie hierzulande kennen! Einerseits finde ich das etwas befremdlich, andererseits erinnert mich das an den Spruch, den man jahrelang auf einer Seite der Köpi in Berlin lesen konnte, der aber jetzt von einem Häuserblock verdeckt wird: „Die Grenze verläuft nicht zwischen den Ländern, sondern zwischen oben und unten.“ Klasse Stylo-HC-Anarcho-Punk aus Fernost.<em>   Bocky</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8526&amp;md5=c5bc9c27dfddb7676d53e84ad1792f49" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stoppt Nazikleidung! Gegen rechten Lifestyle!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:40:03 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DAS 1. BERLINER BENEFIZ-FESTIVAL „STOPPT NAZIKLEIDUNG! GEGEN RECHTEN LIFESTYLE!“</strong><br />
Am 17.03. rückt Deutschlands Rock-Musikszene zu einem Schulterschluss zusammen und setzt ein Zeichen gegen rechten Lifestyle im Allgemeinen und Nazikleidung im Speziellen. Zugunsten der Initiative „Kein Bock Auf Nazis“ werden 5 Bands im Berliner Festsaal Kreuzberg ein Benefiz-Konzert spielen und mit der Fundraising-Aktion Geld sammeln, welches vor allem für Informationskampagnen über die Marke „Thor Steinar“ eingesetzt werden wird.</p>
<p><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/02/nazikleidung.jpg" alt="" title="nazikleidung" width="456" height="58" class="alignnone size-full wp-image-8523" /><br />
<strong>17.03.2011</strong><br />
Berlin – Festsaal Kreuzberg (www.festsaal-kreuzberg.de ) Einlass: 20 Uhr Eintritt: 10,- Euro Abendkasse (Vorverkauf 9,- Euro zzgl Gebühren auf <a href="http://www.koka36.de" target="_blank">www.koka36.de</a>)<br />
<em>Jennifer Rostock, Radio Havanna, Kafkas, Not Called Jinx, Stakeout</em><br />
Mit Headliner Jennifer Rostock (deren für Mai 2011 geplante Konzert-Reihe bereits jetzt restlos ausverkauft ist), Radio Havanna sowie den Kafkas spiegelt das Lineup dieses Indoor- Festivals einen Querschnitt durch die deutsche Indie-Punk-Rock Landschaft wieder, die gemeinsam gegen Nazi-Fashion Front bezieht.<br />
<span id="more-8512"></span><br />
Hintergrund der Initiative ist das weiterhin flächendeckende Auftreten bedenklicher Fashionmarken wie beispielsweise „Thor Steinar“. Was sich hinter dem sperrigen Namen „STOPPT NAZIKLEIDUNG! GEGEN RECHTEN LIFESTYLE!“ verbirgt, richtet sich somit gezielt gegen die braune Unterwanderung der Jugendkultur.</p>
<p>Veranstalter Oliver Arnold (Gitarrist von Radio Havanna) dazu: „Wir wollen mit diesem Benefizkonzert in Berlin-Kreuzberg das Problem Nazikleidung weiter in das öffentliche Bewusstsein rücken. Die auftretenden Bands spielen sämtlich ohne Gage, die Einnahmen durch Ticketverkäufe kommen komplett der Kampagnenarbeit von Kein Bock auf Nazis zugute.“<br />
Radio Havanna Sänger Fichte fügt hinzu: „Thor Steinar als Marke hat in unserer Szene genauso wenig zu suchen wie Rassismus, Homophobie oder andere Formen der Diskriminierung.. Für eine erfolgreiche Abwehr der Unterwanderung der Jugendkulturen durch Nazis und deren Symbolik brauchen wir vor allen Dingen ein hohes Maß an Aufklärung über diese Marken.“<br />
Der Vorverkauf für die Show hat bereits begonnen (www.koka36.de). Das Konzert wird präsentiert von TAZ – Die Tageszeitung, Uncle Sallys Magazin, Wahrschauer Magazin, Kein Bock Auf Nazis.<br />
 <a href="http://www.stopptnazikleidung.de" target="_blank">www.stopptnazikleidung.de</a> </p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="456" height="372" src="http://www.youtube.com/embed/fIx_nLc3P2w?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Appendix:<br />
- Band-Informationen zu den auftretenden Bands &#8211; Hintergrundinformationen zu rechten Fashionmarken wie Thor Steinar<br />
„STOPPT NAZIKLEIDUNG! GEGEN RECHTEN LIFESTYLE!“ 17.03.2011 – Berlin – Festsaal Kreuzberg<br />
Benefiz Festival // Band-Informationen</p>
<p>JENNIFER ROSTOCK<br />
Bei dem Bandnamen dürfte es mittlerweile bei jedem klingeln. Das Poprockquintett aus Berlin ist nun auf den großen Bühnen der Republik zu Hause. Nach zwei veröffentlichten Alben, unzähligen Live-Shows und Teilnahme am Bundesvision Songcontest beweist die Band Engagement als Headliner der Stoppt Thor Steinar Benefizshow.<br />
Die Band arbeitet momentan auf Hochtouren an ihrer dritten Platte in New Jersey. Mitte 2011 erscheint das gute Stück und natürlich wird das Ganze auf einer ausgedehnten Deutschlandtour präsentiert. <a href="http://www.jennifer-rostock.de" target="_blank">www.jennifer-rostock.de</a></p>
<p>RADIO HAVANNA<br />
Maul aufmachen ist angesagt, Engagement zeigen, Zäune einreißen, Aktion statt Passivität, Bewegung gegen das Unrecht dieser Welt. Denn Punkrock ist weit mehr als Musik – das ist das Motto von Radio Havanna. Radio Havanna sind die Initiatoren dieser Benefizshow und freuen sich nach zahlreichen Shows in 2010, unter anderem mit Bands wie Lagwagon, No Use For A Name und Good Charlotte, mit dieser Aktion endlich wieder in ihrer Stadt zu spielen und ganz laut STOPPT THOR STEINAR zu brüllen. Kurz vor ihrem Auftritt im Festsaal Kreuzberg gehen sie zudem noch als Support von Sum41 auf Deutschlandtour.<br />
<a href="http://www.radiohavanna.de" target="_blank">www.radiohavanna.de</a></p>
<p>KAFKAS<br />
KAFKAS haben sich niemals für den einfachen, bequemen Weg entschieden – statt langweiligen Wahlwiederholungen, bieten die Herren überzeugende, charismatische und selbstbewusste Eigenständigkeit. Kafkas sind alles, nur nicht normal. Eine emanzipierte Punkband ohne Nietenlederjacken, die nicht ein einziges Band-Tattoo vorzuweisen hat. Das klingt in etwa so, als hätte man die Münchner Freiheit für 3 Monate bei Che Guevara in ein politisches Trainingscamp geschickt.<br />
<a href="http://www.sklavenautomat.de" target="_blank">www.sklavenautomat.de</a></p>
<p>NOT CALLED JINX<br />
2005 gegründet sind Not Called Jinx in jungem Alter nach Shows mit Itchy Poopzkid und All Tim Low dazu bereit die Musikwelt zu erobern. Ihr neues Album „Phoenix Arising“ wird am 29.4.2011 erscheinen. Mit ihrer Mischung aus Pop, Rock und ein Punk zeigen die Jungs Flagge gegen Thor Steinar.<br />
<a href="http://www.notcalledjinx.com" target="_blank">www.notcalledjinx.com</a></p>
<p>STAKEOUT<br />
STAKEOUT aus Berlin wandeln in der musikalischen Landschaft in einem eigens erschaffenen Kosmos mit musikalischer Untermahlung der Sparte Punk Rock, Reggea, Pop, Alternative Rock und gelegentlichen Offbeat-Bereich. Nicht nur in Berlin ein Name den man kennt, denn mit Bands wie Rise Against und Anti-Flag haben die Herren bereits die Bühnenbretter geteilt.<br />
<a href="http://www.stakeout-sucks.de" target="_blank">www.stakeout-sucks.de</a></p>
<p>„STOPPT NAZIKLEIDUNG! GEGEN RECHTEN LIFESTYLE!“<br />
Kleider machen Leute<br />
Die Marke „Thor Steinar“ ist das heute von Neonazis meistgetragene Modelabel überhaupt. Anders als bei früherer szenetypischer Kleidung wie Lonsdale oder Fred Perry wurde hier jedoch nicht einfach normale Sport- und Straßenbekleidung als Erkennungsmerkmal vereinnahmt. „Thor Steinar“ ist vielmehr eine Marke aus der Szene für die Szene, die mit eindeutig-mehrdeutigen Bezügen auf nordisch-germanische Mystik, die Wehrmacht, die deutsche Kolonialgeschichte sowie Sport und Gewalt kokettiert. Diese Anspielungen sind jedoch geschickt codiert und die wenigsten unbedarften Betrachter würden bei Anblick des (durchaus teuren) Outdoor-Klamottenkatalogs unmittelbar eine Nähe zur Neonaziszene vermuten. Genau hier möchten wir mit der Kampagne auch gern ansetzen: Ziel ist es, dass Wissen um Herkunft und politische Bezüge der Marke so zu verbreiten, dass niemand sich mehr damit herausreden kann, dass er davon nichts gewusst und die Klamotten einfach chic gefunden habe. Jeder soll wissen, wer „Thor Steinar“ kauft, unterstützt damit finanziell und ideell die Neonaziszene und damit deren Gewalt, Hetze und Mord.</p>
<p>Fakten, Daten, Hintergründe<br />
Die Marke „Thor Steinar“ wurde im Jahr 2002 von Axel Kopelke aus Königswusterhausen als internationale Handelsmarke registriert. Seit 2003 ist die Mediatex GmbH Besitzerin der Marke. Im Jahr 2006 konnte die Firma einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro bekannt geben, sie hat heute neben einem Internetversand mit Herren-, Damen- und Kindermode zahlreiche Ladenlokale in größeren Städten wie Berlin, Dresden, Erfurt und Essen. 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva mit Firmensitz in Dubai verkauft. Während sich die Geschichte des Unternehmens als Erfolgsstory schreiben ließe, war sie stets auch geprägt von juristischen und politischen Auseinandersetzungen. So wurde im Jahr 2004 das alte Logo nach einem Beschluß des Landgerichtes in Potsdam wegen seiner Ähnlichkeit zur Doppel-Sig-Rune der SS in Brandenburg verboten, zahlreiche Textilien beschlagnahmt. Das veranlasste die Herstellerfirma, ein neues Logo, bestehend aus einer Gebo-Rune mit zwei Punkten, zu entwerfen, dass bis heute verwendet wird.</p>
<p>Gegen die Verwendung der norwegischen Flagge wandte sich im Jahr 2008 sogar der Staat Norwegen selbst, man wolle nicht, so eine Stellungname des Gesandten in Deutschland, dass die Flagge von Neonazis missbraucht werde.</p>
<p>Diese juristischen Auseinandersetzungen erhielten große Aufmerksamkeit in den Medien und führten auch dazu, dass das Tragen der Marke in zahlreichen Fussballstadien, Universitäten und sogar dem Deutschen Bundestag verboten wurde. Eröffnungen von Geschäften wurden stets von Protesten begleitet</p>
<p>Diese Proteste lohnen sich dabei immer: Das zeigte sich nicht zuletzt in Berlin, wo im November 2010 der Laden Tønsberg in Mitte geschlossen wurde, nachdem der Vermieter mittels fortgesetzter Demonstrationen und Beschädigungen an der Fassade des Ladens zu einer Kündigung des Mietvertrages bewegt werden konnte. Der Internetversand Amazon wurde mittels einer Flut von eingegangen Protest-E-Mails davon überzeugt, sämtliche „Thor- Steinar“-Produkte aus dem Angebot zu nehmen. Trotz dieser Erfolge bleibt noch viel für uns zu tun: Wir hoffen, mit dem Konzert einen weiteren Anstoß geben zu können für die Formierung einer aufgeklärten, kritischen, nicht-rechten Jugendkultur, die selbstbewusst Nazikleidung stinkt! brüllt, wenn sie „Thor-Steinar“-Träger sieht, die aber auch sonst jeder Ausgrenzung und menschenverachtenden Ideologie ein deutliches Fuck You entgegensetzt. Dafür soll auch die stilistische Vielfalt des Konzertes sprechen: Musikalisch bewegen wir uns zwischen Pop, Elektro und Punkrock, alle Bands stehen klar hinter dem Anliegen des Konzertes, haben Message und ein Bewusstsein für das Naziproblem in Deutschland.</p>
<p><em>Zum Weiterlesen empfehlen wir:<br />
„Investigate Thor Steinar“ – eine ausführliche Broschüre mit Analysen einzelner Symbole und Textilaufdrucke und aufwendig recherchierte Berichte über die Personen hinter Thor Steinar [ca. 1,5 Mb, LINK] <a href="http://investigatethorsteinar.blogsport.de/images/investigate_thor_steinar_2_web.pdf"> investigatethorsteinar.blogsport.de</a><br />
„Netz gegen Nazis“ mit ausführlicher Linksammlung </p>
<p><a href="http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/thor-steinar" target="_blank">http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/thor-steinar</a></em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8512&amp;md5=69f70e55ea8c086dce63027276d45b26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KALTFRONT – Live ’88</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 12:34:21 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaltfront.jpg" rel="lightbox[8425]"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaltfront-120x118.jpg" alt="" title="Kaltfront" width="120" height="118" class="alignright size-thumbnail wp-image-8426" /></a><em>(CD, Rundling)<br />
</em>Fast 22 Jahre nach den Aufnahmen kommen nun die Mitschnitte von zwei Konzerten der 80er Jahre Dresden-Punks Kaltfront auch als Konserve raus. Gewiefte Historiker haben gleich gemerkt, dass Dresden damals noch ein Teil der DDR war. Respekt! Kaltfront gehörten damals zu den wenigen Punkbands, die es irgendwie geschafft hatten, eine staatliche Spielerlaubnis zu bekommen und deshalb ist auch die Tonqualität ganz passabel. Eben weil die Konzerte nicht in einem finsteren Keller mit dem Kasi mitgeschnitten wurden, sondern mit dem etwas besseren Equipment. Kaltfront jedenfalls haben sich dem etwas düsteren Wave-Punk angenommen, mit einem gehörigen Schuss Früh-80er Punkrock. Erinnert mich teilweise an Bands wie Male, Fehlfarben, Fliehende Stürme, aber auch Rotzkotz oder Toxoplasma. Die Texte sind ausgeklügelt, fast schon intellektuell, im Vergleich zu ähnlichen Konsorten. Aber noch immer aktuell. Der Großteil der Songs wurde Ende 1988 in „Onkel Toms Hütte“ in Cottbus aufgenommen, dazu noch einige Songs in den „Zwei Linden“ in Görlitz. Die Soundqualität ist wie gesagt ganz annehmbar, wer trotzdem nix kapiert, für den gibt’s im Booklet die Texte. Das Zugaben-Medley besteht aus „Pretty Vacant“, „I Don’t Care“ und „White Riot“. Sagt ja auch schon einiges. Da die Band wieder aktiv ist, in der jüngeren Vergangenheit einige kleinere und größere Konzerte gespielt hat und auch neues Material aufgenommen hat, bin ich ziemlich gespannt, was das anstehende Studio-Album bringen wird. Wenn sie da weiter machen, wo sie irgendwann mal aufgehört haben, könnte ich sogar bald auch Fan einer Kaltfront sein. Der Winter lässt grüßen …  <em> Obnoxious</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8425&amp;md5=34e63ca32d039b409b2252ee783f874e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>LOWLIFE UK – The Hypnotized Never Lie</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:07:13 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/12/LOWLIFE-UK-–-The-Hypnotized-Never-Lie-.jpg" rel="lightbox[8156]"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/12/LOWLIFE-UK-–-The-Hypnotized-Never-Lie--120x120.jpg" alt="" title="LOWLIFE UK – The Hypnotized Never Lie" width="120" height="120" class="alignright size-thumbnail wp-image-8157" /></a><em>(CD, Punks 4 Profit Records)</em><br />
Gibt es in England eine Gewerkschaft für alternde Punkbands, in deren Satzung festgeschrieben ist, dass jedes Mitglied seine Tonträger mit lieblosen, hässlichen am PC hergestellten Covern verunstalten muss? Das lieblose Regenbogenwirrwarr auf dem Cover ließ mich das Schlimmste erwarten… Garagerock? Stoner? Hippiegelöt? Experimentelles? Auch wie die CD jetzt vor mir liegt, wird mir beim Anschauen fast schwindlig. Ich lege die CD mutig ein, und mir tönt ungestümer UK Punk entgegen, der erste Song erinnert mich sofort an „Jimmy Boyle“ von Exploited. Auch der Rest des Albums bewegt sich in diesem Spektrum, straight rausgerotzter schneller Englandpunk, gelegentlich mit Gitarrensoli unterlegt, was nach ein paar Songs leicht nervt. Die Band vergleicht sich im Infosheet mit Motörhead, Poison Idea, Slapshot und AC/DC, aber da habe ich keine Ahnung, wie sie darauf kommen.  <em> Chris</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=8156&amp;md5=51795729b5b2ff577b81e040abc1a62f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Autobot am 26. September in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:44:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte am 26.09. Brook Pridemore, ein Songwriter aus Brooklyn, NY, für einen Tourstop seiner Europatour im Cafe Gegendruck vorbeikommen, aber dieser musste die gesamte Tour kurzfristig aufgrund persönlicher Umstände absagen. Doch Ersatz wurde schnell gefunden und so wird die Tübinger 1-Mann Akustik-Punk-Band Autobot an diesem Tag einspringen. Hinter Autobot steht Andre Lux, der seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/flyer-autobot.jpg" rel="lightbox[7351]"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/flyer-autobot-120x86.jpg" alt="" title="Autobot" width="120" height="86" class="alignright size-thumbnail wp-image-7352" /></a>Eigentlich sollte am 26.09. Brook Pridemore, ein Songwriter aus Brooklyn, NY, für einen Tourstop seiner Europatour im <a href="http://www.gegendruck.de/">Cafe Gegendruck</a> vorbeikommen, aber dieser musste die gesamte Tour kurzfristig aufgrund persönlicher Umstände absagen.<br />
Doch Ersatz wurde schnell gefunden und so wird die Tübinger 1-Mann Akustik-Punk-Band Autobot an diesem Tag einspringen. Hinter <a href="http://www.myspace.com/autobot1">Autobot</a> steht Andre Lux, der seine Musik bezeichnet als &#8220;pseudointellektuelle Haha-Mucke&#8221; bezeichnet. Vor einem Monat veröffentlichte er auf seinem eigenen Label That Lux Good Records sein drittes Album &#8220;Voll Mutiert&#8221;.<br />
Den Abend eröffnen wird Martin Weber von der Aalener Punkband Die Herodes. er wird einige Songs seiner Band zum besten geben, sowie ausgewählte Cover Versionen.</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=7351&amp;md5=beb63beb1d05948c74673c5038df09eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wunderlichtfestival mit Walter Elf</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:01:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Kooperation zwischen Yeahyeahfestival, Keinbockaufnazisfestival und Initiative für Toleranz hat dazu geführt, dass das gute alte Wunderlichtfestival in den ehrwürdigen Mauern der Burg Lichtenberg eine Renaissance erlebt. Vom 20.- 21. August findet bei Kusel/Kaiserslautern das gemeinsame Festival statt: Line Up „Yeah Yeah- Festival“ (Freitag, den 20. August): The Robocop Kraus (Post-Punk aus Nürnberg) Bromheads (Garage-Rock [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pogoradio.com/wp-content/uploads/2010/05/walterelf.jpg" rel="lightbox[6106]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6105" title="Walter Elf Festival" src="http://www.pogoradio.com/wp-content/uploads/2010/05/walterelf-120x169.jpg" alt="" width="120" height="169" /></a>Eine Kooperation zwischen <a href="http://yeahyeahfestival.de/">Yeahyeahfestival</a>, <a href="http://keinbockaufnazisfestival.blogsport.de/">Keinbockaufnazisfestival</a> und Initiative für Toleranz hat dazu geführt, dass das gute alte <a href="http://www.wunderlicht.eu/">Wunderlichtfestival</a> in den ehrwürdigen Mauern der Burg Lichtenberg eine Renaissance erlebt.<br />
Vom 20.- 21. August findet bei Kusel/Kaiserslautern das gemeinsame Festival statt:</p>
<p><strong>Line Up „Yeah Yeah- Festival“ (Freitag, den 20. August):</strong></p>
<ul> <a href="http://www.myspace.com/therobocopkraus">The Robocop Krau</a>s (Post-Punk aus Nürnberg)<br />
<a href="http://www.myspace.com/bromheadsjacket">Bromheads</a> (Garage-Rock aus England)<br />
<a href="http://www.myspace.com/bethedges">The Beth Edges</a> (Power-Pop aus Wien)<br />
<a href="http://www.myspace.com/123cheersandatige">123 Cheers And A Tiger</a> (Indie aus Wien)<br />
<a href="http://www.myspace.com/thestud60">The Stud</a> (Deutsch-Chilenische  Indie-Brit-Rock)<br />
<a href="http://www.myspace.com/shortcutstherealband">The Shortcuts</a> (Indie-Rock aus Openbeach-Doghome)</ul>
<p><strong>Line Up “Kein Bock Auf Nazis- Festival” (Samstag, den 21. August):</strong></p>
<ul> <a href="http://www.myspace.com/walterelf">Walter Elf </a> (DIE legendäre Punkband aus Kaiserslautern City)<br />
<a href="http://www.myspace.com/dauercamper" target="_blank">Frau Doktor</a> (Ska aus Wiesbaden)<br />
<a href="http://www.myspace.com/jurigagarin">Juri Gagarin</a> (Electro aus Hamburg <a href="http://www.myspace.com/jurigagarin" target="_blank"></a>)<br />
<a href="http://www.myspace.com/punkrockbitethebullet">Bite The Bullet</a> (Punkrock aus Berlin)<br />
<a href="http://www.myspace.com/autohypeuk" target="_blank">Autohype</a> (Pop aus England)<br />
<a href="http://myspace.com/themondobizarro">Mondo Bizarro</a> (Ramones-Cover aus Rockaway Etschbeach)</ul>
<p><span id="more-6106"></span><br />
Zudem wird es am Samstag ein interessantes Rahmenprogramm geben. U.a. sind geplant:</p>
<p>Vortrag des apabiz Berlin zum Thema „Wiederaufstieg und Radikalisierung einer neonazistischen Partei. Die NPD und ihre Jugendorganisation, die “Jungen Nationaldemokraten” stattfinden. Anschließend würden wir gerne eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Jugendorganisationen der Parteien veranstalten. Bei der Podiumsdiskussion soll dann das Thema „Was tun gegen Rechts“ (in Bezug auf Jugendliche) aufgegriffen werden.<br />
Theaterworkshops<br />
Infostände<br />
Klamotten- und Plattenstände etc.<br />
Ausstellung „Tatort Rheinland-Pfalz“ von der Heinrich-Böll-Stiftung RLP<br />
Um unser Programm noch abwechslungsreicher und bunter zu gestalten, planen wir vom 02. bis 07. August eine Aktionswoche:</p>
<p>August: Eröffnung der Ausstellung „Tatort Rheinland-Pfalz“ (Heinrich-Böll-Stiftung)<br />
03. August: Vortrag mit der „Vollzeit-Aktivistin“ Hanna Poddig in Kusel<br />
04. August: Aktionstraining mit Hanna Poddig<br />
05. August: Eventuell Film im Kusler Kino<br />
06. August: Spiel mit der FCK-Traditionsmannschaft in Kusel<br />
07. August: Konzert<br />
07. August: Konzert</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=6106&amp;md5=4c06eabfe0d445b5d5f33159ba697637" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>MARI AND THE KRAUTS – Asshole Girls And Rude Boys</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 19:09:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(CD, www.myspace.com/mariandthekrauts ) Momentan bestehende Punkbands aus Mannheim kann man wirklich an einer Hand abzählen. Da tut es gut, dass vor einiger Zeit Marianne Kaffeekanne sich drei Jungens unter den Arm geschnallt hat und sie in einen Proberaum geschleift hat. Seither produziert die Kapelle dort knochentrockenen und beinharten Oi!-Punk mit weiblichen Gesang. So richtig cool [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.pogoradio.com/wp-content/uploads/2010/04/mariandthekrauts-120x100.gif" alt="" title="mariandthekrauts" width="120" height="100" class="alignright size-thumbnail wp-image-5990" /><em>(CD, <a href="http://www.myspace.com/mariandthekrauts" target="_blank">www.myspace.com/mariandthekrauts</a> )</em><br />
Momentan bestehende Punkbands aus Mannheim kann man wirklich an einer Hand abzählen. Da tut es gut, dass vor einiger Zeit Marianne Kaffeekanne sich drei Jungens unter den Arm geschnallt hat und sie in einen Proberaum geschleift hat. Seither produziert die Kapelle dort knochentrockenen und beinharten Oi!-Punk mit weiblichen Gesang. So richtig cool ist die Chose eben, weil ich Mari seit mindestens 13-14 Jahren kenne und wirklich viel mit ihr erlebte. Aber auch den Rest der Band kenne ich schon seit einigen Jahren und stürzte mir so schon die ein oder andere Kaltschale mit ihnen in den Rachen. Alleine schon an diesen Beschreibungen kann man sich vorstellen, in welche Richtung die Band zielt. Das ist bodenständiger Punkrock, der wunderbar die Themen des alltäglichen Wahnsinns beschreibt. Seid gespannt auf das Interview in der nächsten Ausgabe!   <em>Bocky</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=5989&amp;md5=e766156930a07b013267e4565fad397b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Exkrement Beton – Schön, Stur, Arrogant</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 22:09:15 +0000</pubDate>
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Diese Veröffentlichung aus dem Hause des größten deutschen Punkfanzines ist Wasser auf die Mühlen derer, die die Bombe gerne als lächerliches Deutschpunker-Heft abtun. Denn rein textlich sind die Brandenburger sozusagen eindimensional. Es geht fast ausschließlich ums Saufen und Ficken. Mich stört das aber nicht wirklich, da man neben den ganzen korrekten Bands, die man sich ständig zu Gemüte führt auch mal etwas entspannen muss. Warum dann nicht mit einer Punkband, die den lieben Gott nen guten Mann sein lässt und sich hauptsächlich zwei Grundbedürfnissen widmet, oder so. Keine Ahnung, was ich hier gerade für nen Schwachsinn schreibe. Denn einerseits frage ich mich was das soll – also die Band, andererseits isses mir aber auch Wurst, obwohl ich Vegetarier bin, weil ich die ganze Zeit debil vor mich hin grinse. Testet die Platte selbst aus, ihr macht dann schon das richtige. <em>Bocky</em></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=5674&amp;md5=a1892183f25020e9265d0302299eb2e4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Back To Future Festival</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 15:15:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[16./17./18. Juli 2009 &#8211; HANGAR Dessau [singlepic id=854 w=320] www.back-to-future.com Das diesjährige Back To Future Festival ist wieder in Dessau auf dem alten Flugplatz. Zahlreiche Bands haben sich für das Juli Wochenende angekündigt: Bambix (NL), Baretta Love, Bloodsucking Zombies From Outer Space (AUT), The Brains (CAN), Church Of Confidence, Dean Dirg, Evil Conduct (NL), The Freeze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16./17./18. Juli 2009 &#8211; HANGAR Dessau<br />
[singlepic id=854 w=320]<br />
<a href="http://www.back-to-future.com" target="_blank">www.back-to-future.com</a></p>
<p><strong>Das diesjährige Back To Future Festival ist wieder in Dessau auf dem alten Flugplatz. Zahlreiche Bands haben sich für das Juli Wochenende angekündigt:</strong></p>
<p>Bambix (NL), Baretta Love, Bloodsucking Zombies From Outer Space (AUT), The Brains (CAN), Church Of Confidence, Dean Dirg, Evil Conduct (NL), The Freeze (USA), The Frogs (CH), Guts’N’Glory, Hörinfarkt, Hudson Falcons (USA), Kitty In A Casket (AUT), The Koffin Kats (USA), Loikaemie, Die Lokalmatadore, Mad Doge Cole (UK/USA), The Meteors (UK/D), Molotow Soda, Obtrusive, Oi Polloi (GB), OutL4w (UK), Peter &#038; The Test Tube Babies (UK), Rantanplan, Ratos De Porao (BRA), Riot Brigade, SNFU (CAN), Spookshow (SWE), Tech 9 (NL), The Tony Montanas,<br />
<span id="more-2803"></span><br />
<strong>Bambix (NL) </strong><br />
Seit ihrem letzten Auftritt beim Back To Future sind schon einige Jahre vergangen und einige Besetzungswechsel vollzogen wurden. Nichtsdestotrotz haben wir Bambix über die Jahre weiter begleitet und sind von Wick’s Livequalitäten jedes Mal aufs Neue überzeugt wurden, Gänsehaut! Nach ihrem letzten Streich „Bleeding In A Box“ wurde es mal wieder Zeit für die HolländerInnen.</p>
<p><strong><br />
Baretta Love</strong><br />
In Sachsen-Anhalt gibt es Jungs, die sich dem 77&#8243;er Punkrock verschrieben haben! BARETTA LOVE kommen aus Magdeburg und haben gestern ihr Debütalbum bei Monster&#8221;s Label WANDA RECORDS veröffentlicht. Die drei Freaks sind seit Jahren Besucher des BTF und haben es sich somit &#8220;verdient&#8221;!&#8230;Spaß beiseite, die drei Typen machen genau die Musik, die wir mögen.</p>
<p><strong>Bloodsucking Zombies From Outer Space (AUT) </strong><br />
Die Jungs aus unserem Nachbarland treiben seit 2002 ihr blutrünstiges Unwesen. Laut eigener Aussage stammt die Band vom weit entfernten Planeten Transilvania und kam auf die Erde, um „die Menschen mit der Musik des Bösen zu überfluten und den wohl mit Abstand blutigsten Rock’n’Roll zu spielen, den Mutter Erde je erlebt hat.“ Das Erlebnis ist dabei, Dead Gein zuzuschauen, wie er als Stehdrummer und Sänger mit Bela B. konkurriert. Euch erwartet ein blutiger Cocktail aus Horrorpunk und Psychobilly.</p>
<p><strong>Church Of Confidence</strong><br />
Alte Bekannte beim BTF und immer wieder liebe Gastgeber im „Wild at Heart“ Kreuzberg. Uli&#8221;s neues Machwerk „Takin’ Over“ übertrifft mal wieder alle Erwartungen. „Nähere“ Bekanntschaft haben wir bereits vor über 10 Jahren gemacht, als es bei der Record Release-Party von „Livin&#8221; On Crime“ zu einer unfreiwilligen Showpause kam&#8230;so lernt man eine lieb gewonnene Band kennen und sorgt damit für gegenseitige Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong><br />
Dean Dirg </strong><br />
Die deutsche Antwort auf CIRCLE JERKS, die beste deutsche Trash-Punk-Combo all time. Unsere Lieblingsrotzbremse Doph wird euch kräftig den Marsch ohne „M“ blasen. Kurze, abgedrehte Songs, Ruck-Zuck-Nudelsupp&#8221; in die Fresse. Unbedingt Tanzschuhe, Wechselunterhöschen und Wechselshirt einpacken!</p>
<p><strong>Evil Conduct (NL)</strong><br />
Für uns die zur Zeit beste und ehrlichste Oi!-Band und diese Aussage ist nicht nur auf Europa beschränkt. Da hat der liebe Mosh von KNOCK OUT seit Jahren ein gutes Händchen gehabt und was ganz Großes an Land gezogen. Es ehrt uns, dass die Jungs dieses Jahr auf uns zugekommen sind und eine Revanche für die zweiteilige Show aus dem letzten Jahr fordern. Die nehmen wir gern an und präsentieren EVIL CONDUCT bei bestem Wetter auf der Open Air-Bühne.</p>
<p><strong><br />
The Freeze (USA) </strong><br />
1978 haben sich die Jungs um Sänger Clif Hanger gegründet, bis zu ihrem 31-jährigen Bestehen gab es zahlreiche Besetzungswechsel, nichtsdestotrotz haben sie bis heute die amerikanische Punkbewegung entscheidend beeinflusst. Aus der Nähe von Boston kommend, zählten sie zu der berühmt berüchtigten BOSTEN HARDCORE-Bewegung ,obwohl sie mit Bands wie SS DECONTROL , NEGATIVE FX , DYS u.a. nicht viel gemein hatten &#8230; sie waren Punk&#8221;s und sind es heut noch! Legendäre Sampler-Beträge wie u.a. &#8220;82 zu „THIS IS BOSTON NOT L.A.“ machten sie schnell weltweit bekannt. Wieder mal wird eine authentische Punk Legende von uns für euch präsentiert.</p>
<p><strong>The Frogs (CH) </strong><br />
Da wir auch den Nachwuchs fördern und dabei unser Blick auch mal über die regionalen Grenzen geht, ist uns eine junge Schweizer Band namens THE FROGS aufgefallen. Die drei jungen Herren präsentieren Oldschool Psychobilly mit verdammt viel Rockabilly Anteil. Musikalisch vergleichbar mit FRENZY und THE SHARKS. Lasst euch überraschen oder hört hier schon mal rein.</p>
<p><strong>Guts’N’Glory </strong><br />
Ein Teil der Hannoveraner Streetpunks haben schon in Bands wie MIOZÄN und SOULS AND FIRE auf sich aufmerksam machen können. Seit 2007 scheinen sie die optimale Besetzung gefunden zu haben, um mit ihrer Musik das auszudrücken, was ihnen wirklich am Herzen liegt. Wenn die Chemie stimmt, entsteht dann auch mal so ein Hammer-Album wie „HERE TO STAY“! Musikalisch steht es den frühen COCKNEY REJECTS-Songs in nichts nach, kommt sogar etwas rauher rüber, dass die LP noch sympathischer macht. Kein Wunder, dass sich eine Kooperation von Sunny Bastards, Contra Records und Vinyl Junkies der Veröffentlichung annimmt.</p>
<p><strong>Hoerinfarkt </strong><br />
Mit den Lokalmatadoren (nicht die aus Mülheim/Ruhr) HOERINFARKT haben wir eine der wohl aktivsten Dessauer Bands an Bord geholt. Deren deutschsprachiger &#8220;Gute Laune&#8221;-Ska Punk wird euch 100-prozentig zum Tanzen animieren. Vor 5 Jahren gegründet, sind sie bereits seit einiger Zeit über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts bekannt, dies haben sie sich fleißig durch unermütliches Touren selbst erarbeitet.Weiterer Lohn ihrer Arbeit ist ein selbstgegründeter Fanclub. Bis zum Festival werden die selbsternannten &#8220;Schwiegermuttertypen&#8221; mit Sicherheit ihr neues, zweites Album am Start haben.</p>
<p><strong>Hudson Falcons (USA) </strong><br />
Als musikalischen Einfluss der Amis kann man Bands wie STIFF LITTLE FINGERS, LEATHERFACE, CHELSEA, THE CLASH oder sogar wie selbst beschrieben BRUCE SPRINGSTEEN geltend machen. Ein abwechslungsreicher Sound aus Rock&#8221;n’Roll, Folk, Punk und Streetpunk wird uns hier geboten. Dazu jede Menge Schweiß und eine sympathische Working-Class Attitüde, weitab vom Pathos, lassen einen Gig der Falcons nicht so schnell vergessen. Diese Zutaten gemischt, gut geschüttelt, nicht gerührt und heraus kommt Rock&#8221;n’Roll wie man ihn spielen sollte. Gegründet wurde die Band 1997 in New Jersey. Dank zahlreicher Tourneen, kreuz und quer durch die Staaten, konnten sie sich in ihrer Heimat schon eine große Fangemeinde erspielen. „Once a Falcon, always a Falcon!“</p>
<p><strong>Kitty In A Casket (AUT) </strong><br />
Die Psycho-Szene ist auch in Österreich am Wachsen. Das stellen auch KITTY IN A CASKET unter Beweis. Eine aufstrebende junge Band, die sich vorgenommen hat, leicht verdaulichen, sehr eingängigen Psychobilly mit Punkeinflüssen zu spielen und damit in die Fußstapfen ihrer Idole zu treten, die sie unter anderem mit THE METEORS, TIGER ARMY, BLITZKID, THE BONES, MAD SIN als auch THE MISFITS und THE PEACOCKS benennen. Ihr Debüt &#8211; Album „Horror Express“ soll im Frühjahr 2009 erscheinen. Kitty Casket beschwört die männliche Fan-Gemeinde mit ihrem schaurig schönen, fast lieblichen Gesang, der an Sarah von CREEPSHOW oder auch Patricia von HORRORPOPS erinnert, um anschließend in vorderster Front ihr Gehirn zu verspeisen. Auch wenn Punk nicht unbedingt Psychobilly vergöttert, bekommt er mit Sicherheit was für’s Auge.</p>
<p><strong>The Koffin Kats (USA) </strong><br />
Psychobilly der qualitativ besten Sorte wird uns seit 2003 auch von den Koffin Kats geboten. Sofort ist man an die Großen des Horrorpunk- / Psycho – Genres wie NEKROMANTIX, DEMENTED ARE GO und THE DAMNED erinnert. Als Einflüsse werden ALICE COOPER, MOTLEY CRUE, THE QUAKES, TOM WAITS (wer hätte das gedacht) und BAD RELIGION genannt. Vic Victor’s dunkle und prickelndes Unbehagen auslösende Stimme nimmt jeden förmlich gefangen. Die vorderen Reihen zieren vor allem blutjunge Schönheiten, die ihren Angebeteten mit Haut und Haar verfallen sind. Mittlerweile wird ihr viertes Album „DRUNK IN THE DAYLIGHT“ über HAIRBALL8 vertrieben.</p>
<p><strong>Loikaemie</strong><br />
Das Trio um Frontmann und Gründungsmitglied Thomas hat sich in den Jahren ihres Bestehens mit eindeutigen Aussagen und vehementen Eintreten gegen politische Tiefflieger nicht nur Freunde gemacht. Richtig! Für viel mehr Aufsehen sorgten sie aber durch ihre Musik und das Beste aus gut 15 Jahren Loikaemie wird euch beim Back To Future geboten.</p>
<p><strong>Die Lokalmatadore </strong><br />
„Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht!“ Genau deshalb dauert es gar nicht mehr lange und die LOKALEN stehen zum 10. Male auf den Brettern des BACK TO FUTURE. Die Generalprobe findet am 18.07.2009 auf dem Gelände des HANGAR DESSAU statt. Vorher nochmal ins Gesangsbuch schauen, die Stimmen kräftig ölen, die holde Dame an die Hand nehmen und pünktlich vor der Bühne stehen&#8230;aber bitte die Herren nicht im Vorfeld auf ihren Fußballverein ansprechen, das könnte tödlich sein.</p>
<p><strong>Mad Dog Cole (UK/USA)</strong><br />
Mark &#8220;Mad Dog&#8221; Cole, ehemaliger Sänger der legendären englischen Psychobilly-Combo THE KREWMEN in den späten 80er Jahren war selbst überrascht, wie positiv nach 20 Jahren Musik-Abstinenz sein neues Album ULTRA VIOLENCE von seinen Anhängern aufgenommen wurde. In seiner neuen Band vereint er am Bass Paul Lambourne (u.a. DEMENTED ARE GO, THE CARAVANS), Jim Jeffries (u.a. RANCHO DELUXE, THE CARAVANS) an der Gitarre und Lee Barnett (THE CARAVANS) am Drum. Wer hier das Comeback seiner ehemaligen Helden erwartet, dürfte nicht enttäuscht werden. Klassischer Oldschool Psychobilly mit charismatischer Stimme.</p>
<p><strong>The Meteors (UK/D) </strong><br />
Endlich wieder dabei. Die unschlagbaren &#8220;Kings of Psychobilly&#8221;! Wer hat’s erfunden? Die Schweizer? In diesem Fall nicht&#8230; THE METEORS starteten vor fast 30 Jahren mit ihrer Musik und haben bis heute ihre Frische nicht verloren. P. Paul Fenech schafft es mit jeder neuen Veröffentlichung, und das sind bisher 22 Studio Alben!!!, die Hörer positiv zu überraschen ohne jemals etwas Anderes als &#8220;seinen&#8221; Psychobilly gemacht zu haben.<br />
Gerade im März 2009 ist das neue Album &#8220;HELL TRAIN ROLLIN&#8221; erschienen und schon beim ersten Hören bekommt man Lust die neuen Songs live zu erleben&#8230;dies tat ich dann auch letzte Woche in der ausverkauften CHEMIEFABRIK Dresden. Es gibt nicht mehr viel was an so einer Show verbessert werden kann, vielleicht kommen aber die Götter beim Sonnenuntergang auf der Open Air-Bühne noch besser zur Geltung.</p>
<p><strong>Molotow Soda</strong><br />
Seit 1986 touren sie durch unsere geliebte Republik. Hervorgegangen aus den legendären CANALTERROR führten die Herren um den Berufspunker und jetzigen FC St. Pauli- Mitgliederbetreuer Tommy Molotow mit einer der besten Deutschpunk-LP&#8221;s &#8220;Keine Träume&#8221; (1989) ihren vorgezeichneten Weg weiter. Hits wie „Wasserleichen“, „Julia“ oder „Maßlos“ haben gestern wie heute ihre Berechtigung. Nach dem 92&#8243;er &#8220;Out&#8221; spielen sie seit &#8220;98 nun wieder mit Tommys alten Weggefährten Dominik und Gründungsmitglied Vangus. Gewöhnlicherweise geben sie live auch den einen oder anderen CANALTERROR-Smasher zum Besten&#8230; wir sind gespannt.</p>
<p><strong><br />
Obtrusive</strong><br />
Mit OBTRUSIVE stellen sich uns vier sympathische junge Burschen mit politischem Anspruch vor. Ihr furioser, aber stets melodischer Mix aus treibenden Streetpunk, aggressiven Old-School Hardcore und explosiven Chaospunk schlägt wie eine Faust mitten ins Gesicht. Sie erinnern an den Sound von frühen THE UNSEEN, CASUALTIES, KILL YOUR IDOLS oder MIOZÄN, wobei die vier Punx aus Ravensburg in punkto Spielfreude, Energie und Songwriting noch einen drauf setzen. Nach ihrem letztjährigen Plattendebüt CROSS THE LINE stehen jetzt die Zeichen voll auf Angriff.</p>
<p><strong>Oi Polloi (GB)</strong><br />
Die lebende Anarcho Punk-Legende schlechthin! Bereits 1981 gegründet und seit dem unermüdlich um den ganzen Erdball unterwegs um genau das anzukündigen, was uns jetzt bevorsteht, der Untergang des Kapitalismus! Gute Arbeit geleistet. Über 50 Gastmusiker haben schon bei Oi Polloi gespielt, einzig und allein Sänger Ruairidh ist Oi Polloi!<br />
In den Anfangsjahren geprägt von COCKNEY REJECTS und SHAM 69 entwickelte sich ihr Sound immer mehr in Richtung Hardcore-Punk, beeinflusst durch Bands wie CRASS und ANTISECT verzichteten sie dabei aber nie auf den Mitgröhl-Faktor und die kleinen OI!OI!OI! &#8211; Hymnen. OI POLLOI-Konzerte bedeuten trotz der politischen Message auch immer viel Spaß und eine große Portion Selbstironie. Ok, let’s go and let the boots do the talking!</p>
<p><strong>Out L4w (UK)</strong><br />
Seit Holm seiner Entdeckung vor über drei Jahren sind aus den Kids bereits Jünglinge geworden und aus dem kleinen Punkrock-Familienunternehmen schon fast ein kleines Imperium. Ständige Auftritte mit den großen Namen des Genres bekräftigen dies. Seit drei Jahren spielen sie beim REBELLION FESTIVAL, warum nicht auch zum dritten Mal beim BTF? Wir haben uns dem &#8220;Druck&#8221; der Öffentlichkeit gebeugt. Musikalisch haben sie sich positiv weiterentwickelt, ihre Vorbilder wie RANCID haben sie dabei noch nicht aus den Augen verloren.</p>
<p><strong>Peter &#038; The Test Tube Babies (UK)</strong><br />
Die Brightoner Punk-Urgesteine durfte man Ende des letzten Jahres auf ihrer &#8220;30 Jahre&#8221;- Geburtstagstour bewundern. Das Interesse ist ungebrochen. Klar, wenn sich eine der ehrlichsten UK Punk Bands präsentiert, die nicht wie Zeitgenossen durch späte Reunions auf sich aufmerksam machen müssen. Musikalisch gab&#8221;s alle alten Weltklasse-Hits wie &#8230; (das lass ich mal, könnte ’ne lange Liste werden) bis zu heutigem Stoff, der genauso cool und PTTTB-typisch rüberkommt. Neben Nostalgikern fanden sich junge Punks und Szenejünglinge ein. Die Legende nun auch zum ersten mal beim BTF.</p>
<p><strong>Rantanplan </strong><br />
So sympathisch wie der Hund von Lucky Luke kommen auch die Jungs aus Hamburg daher. Als selbsternannte ’Weltbesetzungswechselsiegerbesieger’ versorgen sie ihre Fangemeinde unerschütterlich schon seit mehr als 12 Jahren mit humorvollen Skapunk. Unüberhörbar der Einfluss von ehemaligen Mitstreitern, die sich zwischenzeitlich zu KETTCAR formierten. Bei jeder Menge Fun zum abskanken, bleibt das Gehirn jedoch nicht unterfordert. Ihre Lebenseinstellung bringen sie schön verpackt mit dem nötigen Zynismus unter’s Volk. Auf ihrer letzten Scheibe konnten sie neben dem legendären Hardcore Star-Produzenten Don Fury (HELMET / SICK OF IT ALL) auch Multitalent FUNNY VAN DANNEN für eine lyrische Einlage gewinnen. Den Gerüchten zu Folge liefern sie generell locker eine Show von zwei Stunden, die wir ihnen aber nicht zur Verfügung stellen können. Hoffentlich werden wir dafür nicht von Euch gesteinigt.</p>
<p><strong>Ratos De Porão (BRA)</strong><br />
Die brasilianischen Hardcore-Punk-Götter waren schon einmal in Dessau, irgendwann in den 90ern. Ich glaub der Club hieß Kreuzer, woran ich mich aber noch genau erinnern kann, waren meine Befürchtungen, dass der Sänger auf der Bühne einbrechen könnte. Schätzungsweise drei Zentner, verwandelt in ein Energiebündel, gaben dazu berechtigterweise Anlass. RATOS DE PORAO passen wohl auf den ersten Blick nicht ins gewohnte Line Up des BACK TO FUTURE.<br />
Für die Einen sind sie zu sehr Metal für die Anderen zu sehr Hardcore, nur der geneigte Punker weiß, was ihn für ein Schmankerl erwartet. Irgendwann in den frühen 80ern sagten sich 4 junge Punks in Sao Paulo, das was DISCHARGE, GBH und VARUKERS können, können wir schon lange und legten 1983 mit &#8220;Crucificados pelo sistema&#8221; ein Album hin, das mittlerweile ein Klassiker in jeder gut sortierten Plattensammlung ist. Beeinflusst vom Thrash und Crossover der 80er gemixt mit schnellen Hardcore und typischen D-Beat Drum entwickelten sie einen eigenen Sound, der sogar SELPULTURA dazu veranlasste R.D.P. zu covern. Wie sehr R.D.P. im Punk verwurzelt sind, zeigt das Album &#8220;Feijoada Aciderte?&#8221; aus dem Jahr 1995. Ausschließlich Cover-Versionen beinhalten das who is who des Punk der 80er; REZILLOS, CIRCLE JERKS, BLACK FLAG, INFERNO, KAAOS, VIBRATORS, RADIO BIRDMAN, DEAD KENNEDYS, EU’s ARSE, POISON IDEA, STIFF LITTLE FINGERS, &#8230;. Mit neuer Scheibe im Sommer unterwegs und eine von den zwei einzigen Deutschland-Shows bringt sie wieder mal nach Dessau &#8230;</p>
<p><strong>Riot Brigade</strong><br />
RIOT BRIGADE ist die schwäbische Antwort auf CASUALTIES und CRASS, musikalisch mehr von den Einen, inhaltlich mehr von den Anderen. Bester HC-Punk mit sozialkritischer Attitüde werden euch um die Ohren geblasen.<br />
Seit 2002 sind sie das Sprachrohr für eine junge und unbequeme Generation, die ihr Leben nicht nur in Flatrate-Saufen und Party verstehen. Nahe liegend, daß ihre beiden LP’s auf CONCRETE JUNGLE RECORDS erschienen, die bereits einige Platten von Bands mit Köpfchen veröffentlichten. Nach FREIBOITER letztes Jahr wieder eine sympathische Schwaben-Combo, die sich ursprünglich mit viel Enthusiasmus regional bekannt gemacht hat und jetzt in aller Munde ist.</p>
<p><strong>SNFU (CAN) </strong><br />
Die Kanadier waren eine der großartigsten Tourbands der späten Achtziger und frühen Neunziger, und wenn man den aktuellen Meldungen Glauben schenken darf, können sie’s immer noch. SNFU begeistern wie schon immer durch bissigen Punkrock/Hardcore einerseits und mitgröltauglichen Refrains andererseits. Zusammen mit D.O.A. und NOMEANSNO sind sie auf jeden Fall Gralshüter des guten Geschmacks und immer noch eine der wichtigsten und einflussreichsten kanadischen Punkbands.</p>
<p><strong>The Spookshow (SWE)</strong><br />
Das Herz der Schweden schlägt ganz und gar für B-Movie-Horror-Soundtracks im Punkrock-Style. Den Fans der THE MISFITS und THE RAMONES wird hier die ideale Mischung geboten. Die Brüder Knife Dungeon und Mike Dungeon verarbeiten in ihren Songs klassische Serienmörder- und Horrorfilm-Klischees. Wie auf dem Cover ihres ersten Albums PSYCHOSEXUAL CHAPTER I zu sehen, vervollständigt ihre Bühnenshow die bezaubernde Untote &#8220;Miss Behave&#8221;, die sie eigens dafür aus ihrem Sarg gelockt haben. Das letzte Meisterstück der Album-Trilogie erhaltet ihr ab Mai bei eurem Plattendealer des Vertrauens, veröffentlicht vom deutschen Label Wolverine Records.</p>
<p><strong>Tech 9 (NL) </strong><br />
Der PSV Eindhoven gehört schon seit Mitte der 90iger nicht mehr zu den Spitzenadressen im europäischen Fussball, ganz anders scheint es da in der Eindhovener Subkultur auszusehen. Tech9 haben seither 5 Alben veröffentlicht, unendlich viele Shows und Festivals gespielt, u.a. waren sie schon beim ENDLESS SUMMER und WITH FULL FORCE zu Gast. Geboten wird euch melodischer Streetcore, der wie eine Dampfwalze alles platt macht, was sich ihn in den Weg stellt.</p>
<p><strong>The Tony Montanas</strong><br />
Dem eingefleischten BTF-Besucher dürften die Jungs aus dem Stuttgarter Raum schon bestens bekannt sein. Das Trio lässt mit ihrem melodiösem Mafiabilly nicht nur die Herzen der Psycho-Fans höher schlagen. Nach ausgiebigem Touren durch europäische und russische Gefilde und einer anschließend wohl verdienten Auszeit sind sie mit ihrer neuen 7’ &#8220;Traitor!&#8221; wieder unterwegs.<br />
Die Mischung aus Oldschool Psychobilly und Punk Rock mit Western-Einschlag krönen die Jungs üblicherweise mit einer coolen Live-Show. Die Drums werden vom Feinstem im Stehen bedient, der Bass nicht nur zum Musizieren traktiert und die Gitarre bringt auch noch das letzte Bein zum Zucken. Let&#8221;s twisted.</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=2803&amp;md5=f207c64797eb837a5ed3b63fcc986c0c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Satan, kannst du mir noch mal verzeihen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 17:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pogoradio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Anne Hahn &#38; Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro) Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Satan" src="http://www.ventil-verlag.de/img/titel/110/satan_rgb.jpg" class="alignright" width="110" height="153" /><em>von Anne Hahn &amp; Frank Willmann (Taschenbuch, <a href="http://www.ventil-verlag.de">Ventil Verlag</a>, 175 Seiten, 11,90 Euro)</em><br />
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel  „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.<br />
<span id="more-2331"></span><br />
Wenn man Schleim-Keim als Legende ansieht, dann ist Otze die Lichtgestalt des Tätärä-Punk um die sich unzählige Mythen ranken. Anne Hahn und Frank Willmann versuchen mit ihrem Buch etwas Licht ins das Dunkel um die Person Otze zu bringen. Im Brockhaus ist über ihn ja nicht viel mehr zu lesen als, dass er 1999 seinen Vater umgebracht hat und 2005 selbst unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Wer mehr über Otze wissen will, dem ist mit diesem Buch hervorragend geholfen, denn „Satan,…“ gibt viele facettenreiche Einblicke in die Hintergründe und das Drehbuch zu Herrn Ehrlich Lebenslauf. Und es ist kontrovers. Also nicht so durch die rosa Brille: „Boah ey, Otze, was für ein geiler Typ!“, sondern durchaus fundiert. Nach einer kurzen Einleitung, kommen erstmal in einigermaßen chronologischer Reihenfolge 16 Wegbegleiter zu Wort, die einiges über unseren Protagonisten zu erzählen wissen (und das ist nicht immer nur Positives), so dass sich mit der Zeit aus Fragmenten ein mögliches Gesamtbild von Otze ergibt. Im folgenden Kapitel „Legende und Wahrheit“ versucht Mitautorin Anne Hahn Otzes Biografie noch weiter zu konkretisieren, in dem sie nackte Tatsachen in Form von Dokumenten und ähnlichem präsentiert. Das ist harter Tobak und verdeutlicht was für eine ambivalente Person gewesen sein muss. Man bekommt Eindrücke von seinem musikalischen Schaffen mit Schleimkeim, seinem familiären Background, seiner Wildheit, seiner Unberechenbarkeit, seinem Verhältnis zur DDR, seiner Vorliebe für Alkohol und seiner steilen Drogenkarriere nach der Wende. Die Gründe zur Tötung seines Vaters mittels eines sauberen Axthiebes und die Umstände seines eigenen Todes in der Klapse bleiben spekulativ, sind aber auch zweitrangig. Abschließend werden noch zwei Interviews mit Otze dokumentiert. Das erste aus dem Jahr 1995 ist sehr aufschlussreich. Aus dem zweiten, seinem letzten Interview, das er 1998 gab, kann man im Nachhinein herauslesen, wie es damals schon um ihn stand. Otze Ehrlich: ein super Kerl, ein Punkrocker vor dem Herrn, ein Arschloch, ein verwahrloster Junkie! „Satan, kannst, Du mir noch mal verzeihen“: Ein sehr spannendes Buch über Otze, über Schleim-Keim und über Punkrock in der DDR. Inklusive Fotos und Abbildungen. Sehr empfehlenswert! <em> Obnoxious</em><br />
<a href="http://www.ventil-verlag.de" target="_blank">www.ventil-verlag.de</a><br />
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des <a href="?p=1784">Punkrock-Fanzines</a></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=2331&amp;md5=8ec5b2ac8eebd391ded61ffe7cb4c87e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KICK JONESES – True Freaks Union</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 19:13:30 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.kick-joneses.de" target="_blank"><img class="alignright" src="http://www.kick-joneses.de/_cover/truefreaksunion.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>(CD, <a href="http://www.rookierecords.de/">Rookie Records</a>)</em><br />
Nicht nur den ursprünglichen Heimatort haben Kick Joneses mit den legendären Spermbirds und der semiprominenten Walter Elf gemeinsam. Nein, sie teilen sich auch einen nicht unerheblichen Teil an Bandmitgliedern. Trotzdem sei gesagt, dass die dritte bekannte Punkband aus Kaiserslautern musikalisch nicht wirklich viel mit den beiden anderen verbindet. Es ist kein genialer Hardcore und kein Funpunk, es ist in erster Linie Powerpop. Hat aber hie und da eindeutige Reminiszenzen zu Britpop oder auch den Hives. Das kommt daher, dass öfter mal geschickt ein Keyboard als Orgel oder Synthesizer genutzt wird. Ein Stilmittel, welches der Band den ganz eigenen Sound verleiht und das im jetzigen dritten Album viel klüger eingesetzt wird. Witzig find ich den Text von „Where Were You In 82“, der erinnert mich ganz arg an Spermbirds „No Punks In K-Town“, weil er ebenfalls davon handelt, damals Punker in der etwas verschlafenen Barbarossa-Stadt gewesen zu sein. Ein großartiges Poppunk-Album, das nicht bloß im Digipack kommt, sondern im farbigen Vinyl mit Downloadcode erscheinen wird.   <em>Bocky</em><br />
<a href="http://www.kick-joneses.de/">Webseite</a><br />
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des <a href="?p=1784">Punkrock-Fanzines</a></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=2146&amp;md5=09c6807231e4828db0db0633aab5ab6c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Punk &amp; Disorderly 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 09:18:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ PUNK &#38; DISORDERLY FESTIVAL 2009 20. &#8211; 22. Februar in Berlin Freitag MAIN STAGE SECOND STAGE 00:05 &#8211; 01:05 LAST RESORT 22:45 &#8211; 23:35 SYMARIP 21:30 &#8211; 22:15 DIE KASSIERER 20:30 &#8211; 21:00 TOXPACK 19:30 &#8211; 20:00 KLINGONZ 18:30 &#8211; 19:00 BLACK TARTAN CLAN 23:35 &#8211; 00:05 KLASSE KRIMINALE 22:15 &#8211; 22:45 THE DESPISED 21:00 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> PUNK &amp; DISORDERLY FESTIVAL 2009<br />
20. &#8211; 22. Februar in Berlin</strong><br />
<span id="more-1619"></span></p>
<tr>
<td valign="top">
<p class="Stil4" align="left"><strong>Freitag<br />
</strong></p>
<table border="0" cellspacing="5" cellpadding="0" width="90%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>MAIN STAGE</strong></div>
</div>
</td>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>SECOND STAGE</strong></div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">00:05 &#8211; 01:05</span><br />
<span class="Stil1">LAST RESORT</span><br />
<span class="Stil5">22:45 &#8211; 23:35</span><br />
<span class="Stil1">SYMARIP</span><br />
<span class="Stil5">21:30 &#8211; 22:15</span><br />
<span class="Stil1">DIE KASSIERER</span><br />
<span class="Stil5">20:30 &#8211; 21:00</span><br />
<span class="Stil1">TOXPACK</span><br />
<span class="Stil5">19:30 &#8211; 20:00</span><br />
<span class="Stil1">KLINGONZ</span><br />
<span class="Stil5">18:30 &#8211; 19:00</span><br />
<span class="Stil1">BLACK TARTAN CLAN</span></div>
</td>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">23:35 &#8211; 00:05</span><br />
<span class="Stil1">KLASSE KRIMINALE</span><br />
<span class="Stil5">22:15 &#8211; 22:45</span><br />
<span class="Stil1">THE DESPISED</span><br />
<span class="Stil5">21:00 &#8211; 21:30</span><br />
<span class="Stil1">MIDDLE FINGER SALUTE</span><br />
<span class="Stil5">20:00 &#8211; 20:30<br />
</span><span class="Stil1">MOPED LADS</span><span class="Stil5"><br />
19:00 &#8211; 19:30</span><br />
<span class="Stil1">GIMP FIST</span><br />
<span class="Stil5">18:00 &#8211; 18:30</span><br />
<span class="Stil1">RAZORBLADE</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="left"><strong>Samstag</strong></p>
<table border="0" cellspacing="5" cellpadding="0" width="90%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>MAIN STAGE</strong></div>
</div>
</td>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>SECOND STAGE</strong></div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">00:00 &#8211; 01:00</span><br />
<span class="Stil1">COCK SPARRER</span><br />
<span class="Stil5">22:45 &#8211; 23:30</span><br />
<span class="Stil1">STOMPER 98</span><br />
<span class="Stil5">21:30 &#8211; 22:15</span><br />
<span class="Stil1">DISCHARGE</span><br />
<span class="Stil5">20:30 &#8211; 21:00</span><br />
<span class="Stil1">GONADS</span><br />
<span class="Stil5">19:30 &#8211; 20:00</span><br />
<span class="Stil1">SECTION 5</span><br />
<span class="Stil5">18:30 &#8211; 19:00</span><br />
<span class="Stil1">URBAN REJECTS</span></div>
</td>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">23:30 &#8211; 00:00</span><br />
<span class="Stil1">VICE SQUAD</span><br />
<span class="Stil5">22:15 &#8211; 22:45</span><br />
<span class="Stil1">MONSTER SQUAD</span><br />
<span class="Stil5">21:00 &#8211; 21:30</span><br />
<span class="Stil1">CRUSHING CASPARS</span><br />
<span class="Stil5">20:00 &#8211; 20:30<br />
</span><span class="Stil1">CRASHED OUT</span><span class="Stil5"><br />
19:00 &#8211; 19:30</span><br />
<span class="Stil1">PULLOUT</span><br />
<span class="Stil5">18:00 &#8211; 18:30</span><br />
<span class="Stil1">FREIBOITER</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="left"><strong>Sonntag</strong></p>
<table border="0" cellspacing="5" cellpadding="0" width="90%" align="center">
<tbody>
<tr>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>MAIN STAGE</strong></div>
</div>
</td>
<td class="Stil13">
<div class="Stil6">
<div><strong>SECOND STAGE</strong></div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">22:50 &#8211; 23:50</span><br />
<span class="Stil1">THE BOYS</span><br />
<span class="Stil5">21:35 &#8211; 22:25</span><br />
<span class="Stil1">ARGY BARGY</span><br />
<span class="Stil5">20:25 &#8211; 21:10</span><br />
<span class="Stil1">THE GLITTER BAND</span><br />
<span class="Stil5">19:20 &#8211; 20:00</span><br />
<span class="Stil1">MARK FOGGO</span><br />
<span class="Stil5">18:25 &#8211; 18:55</span><br />
<span class="Stil1">PÖBEL &amp; GESOCKS</span></div>
</td>
<td valign="top">
<div><span class="Stil5">22:25 &#8211; 22:50</span><br />
<span class="Stil1">EASTSIDE BOYS</span><br />
<span class="Stil5">21:10 &#8211; 21:35</span><br />
<span class="Stil1">SONIC BOOM SIX</span><br />
<span class="Stil5">20:00 &#8211; 20:25</span><br />
<span class="Stil1">RADIO DEAD ONES</span><br />
<span class="Stil5">18:55 &#8211; 19:20<br />
</span><span class="Stil1">SECRET ARMY</span><span class="Stil5"><br />
18:00 &#8211; 18:25</span><br />
<span class="Stil1">THE DETECTORS</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="Stil4" align="center"><span class="Stil5">PUNK &amp; DISORDERLY OPENING NIGHT 09.</span><br />
<span class="Stil12">BAD CO PROJECT | GEWAPEND BETON | ANTICOPS</span>
</p>
<p class="Stil4" align="left"><a href="http://www.punk-disorderly.de/pdfs/Running%20Order%2009.pdf" target="_blank"><img src="http://www.renovabis.de/img_basics/pdf_icon.gif" border="0" alt="" /></a> <a href="http://www.punk-disorderly.de/pdfs/Running%20Order%2009.pdf" target="_blank">Print Version</a></p>
<p class="Stil4" align="center"> </p>
<p><script type="text/javascript"><!--
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<p class="Stil4" align="justify"><strong>ANTICOPS</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/anticops">http://www.myspace.com/anticops</a><br />
Raw and uncompromising with classic Hardcore roots from Berlin since 1998. They established themselves in the local scene from the beginning on and also have a strong international fanbase. Wherever they play, the mosh is there… this time at the Opening Night!</p>
<p>Kompromisslos und rau – mit klassischen Hardcore Wurzeln aus Berlin seit 1998. Von Anfang an etabliert in der lokalen Szene haben sie auch eine solide Fanbase außerhalb Deutschlands vorzuweisen. Wo immer sie spielen, der Moshpit ist vorprogrammiert… diesmal auf der Opening Night!
</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong>ARGY BARGY</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/argybargyuk">www.myspace.com/argybargyuk</a><br />
Streetrock from London featuring Daryl Smith of Cock Sparrer and Watford Jon from the Cult Captain Oi! Label. They have their own take on the british sound, hard and aggressive but with lots of melody and singalongs. They are regular guests at Punk &amp; Disorderly, so we look forward to welcome them back in 2009.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Streetrock aus London mit Daryl Smith (Cock Sparrer) und Watford Jon (Cult Captain Oi! Label).  Hart und aggressiv, aber gleichzeitig melodisch. Mitsing-Garantie! Regelmäßige Gäste des Punk &amp; Disorderly und immer in der Lage, die Menge in Euphorie zu versetzen. Wir freuen uns, sie 2009 erneut begrüßen zu können.</p>
<p align="justify"><strong>BAD CO. PROJECT</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/badcoproject">http://www.myspace.com/badcoproject</a><br />
From the ashes of the legendary Oxymoron…! Singer Sucker and members of Frontkick and Towerblocks are in pursuit of their project since 2006! Finest Streetpunk with a distinctive sound at the Opening Night!
</p>
<p align="justify">Aus der Asche der legendären Oxymoron…! Sänger Sucker und Mitglieder von Frontkick und Towerblocks verfolgen ihr Project nun schon seit 2006! Streetpunk vom Feinsten mit unverwechselbarem Sound auf der Opening Night!</p>
<p align="justify"><strong>BLACK TARTAN CLAN</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/theblacktartanclan">http://www.myspace.com/theblacktartanclan</a><br />
For the first time you’ll get the chance to see a celtic punkrock band on the Punk &amp; Disorderly stage. 5 tough guys from Belgium combine a hard and melodic sound with celtic elements and bagpipes.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Zum ersten Mal bekommt ihr die Gelegenheit, eine keltische Punkrock Band live auf der Punk &amp; Disorderly-Bühne mitzuerleben. 5 taffe Jungs aus Belgien und ihr harter und melodischer Sound verfeinert mit Dudelsack-Klängen und keltischen Einflüssen.</p>
<p align="justify"><strong>THE BOYS</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/theboysuk">www.myspace.com/theboysuk</a><br />
Legendary British punk band from the 70’s. Their unforgetable records influenced the punk scene like scarcely any other band. The sound is incomparable. If you miss this band you’ll miss a big part of punk history.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Legendäre britische Punk Band aus den 70er Jahren. Ihre unvergesslichen Songs beeinflussten die Szene wie kaum eine andere Band. Ihr Sound ist unvergleichlich. Solltest du diese Band verpassen, verpasst du einen prägenden Teil der Punk-Geschichte.</p>
<p align="justify"><strong>COCK SPARRER</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/cocksparrerpunk">www.myspace.com/cocksparrerpunk</a><br />
One of the most influential Oi! bands ever. Formed in 1974 these London guys became pioneers in what they do. Songs like “Runnin’ Riot“ or “England belongs to me“ set new standards in old Punkrock and Oi! music. Guitar player Daryl Smith is also a member of Argy Bargy.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Eine der einflussreichsten Oi! Bands überhaupt. Gegründet 1974 in London wurden sie Vorreiter in dem, was sie am liebsten tun. Songs wie „Runnin’ Riot“ und „England belongs to me“ setzten neue Standarts in Punk und Oi! Musik. Gitarrist Daryl Smith ist ebenfalls bekannt als Mitglied von Argy Bargy.</p>
<p align="justify"><strong>CRASHED OUT</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/couk">http://www.myspace.com/couk</a><br />
Check out this band! Coming from a region where the scene consists of bands like Angelic Upstarts, Toy Dolls and Red Alert Crashed Out are able to keep up with their punk meets streetrock style.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Zieht euch diese Band rein! Die 4 Briten verdienen es, mit ihrem Punk-Streetrock Style in einem Atemzug mit  Bands wie Angelic Upstarts, Toy Dolls und Red Alert genannt zu werden.</p>
<p align="justify"><strong>CRUSHING CASPARS</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/crushingcaspars">www.myspace.com/crushingcaspars</a><br />
German hardcore punk band from Rostock, Germany, which is formed in 1994 to practice  their socalled “Baltic Sea Hardcore“. You will feel the full force of Hardcore, Punkrock and Rock’n’Roll. They’re about to kill you.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Astreine Hardcore-Band aus Rostock, gegründet im Jahre 1994, um ihren selbst ernannten „Baltic Sea Hardcore“ an den Mann zu bringen. Ein geballter Mix aus Hardcore, Punkrock und Rock’n’Roll, der dich umhauen wird.</p>
<p align="justify"><strong>DETECTORS</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/thedetectors">http://www.myspace.com/thedetectors</a><br />
Young German punks on their way to present their first album “21 days“. Melodic street punk<br />
with socially criticical lyrics, which are not half bad.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Junge Punks aus Deutschland präsentieren ihr erstes Abum „21 Days“. Melodischer Streetpunk mit sozial kritischen Texten, die zum Nachdenken anregen. Alles andere als von schlechten Eltern!</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong> </strong><strong>DISCHARGE</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/discharge2k">http://www.myspace.com/discharge2k</a><br />
From their formation in 1977 up to now Discharge have influenced millions of punks, hardcore and metal kids worldwide. Their D-Beat sound has been copied by thousands of bands. Still unique as they always were here’s your chance to catch the originals of the genre.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Von ihrer Gründung 1977, ein historisches Jahr, bis heute prägten Discharge Millionen Punks, Hardcorer sowie Metaller weltweit. Ihr D-Beat Sound wurde von tausenden Bands übernommen. Immer noch genauso mitreißend wie damals, kriegt ihr bei uns die Chance, die Originale live zu erleben.</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong>EASTSIDE BOYS</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/eastsideboysberlin">www.myspace.com/eastsideboysberlin</a><br />
Established in 1993, the Eastside Boys from Berlin are responsible for some fine melodic punk rock with all the singalongs you need.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Die Eastside Boys, gegründet 1993 in Berlin, sind bekannt für Punkrock vom Feinsten. Melodien zum Mitsingen und Ohrwurmgefahr inklusive.</p>
<p align="justify"><strong>FREIBOITER<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/freiboiterstuttgart">http://www.myspace.com/freiboiterstuttgart</a><br />
Streetpunk made in Stuttgart. Freiboiter mixes punk, oi!, rock’n’roll and hardcore to create an explosive sound. Their insane frontman is the perfect showman for the energy and enthusiasm, that creates the Freiboiter sound.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Streetpunk aus Stuttgart. Freiboiter vermischen gekonnt Punk, Oi!, Rock’n’Roll und Hardcore zu einem explosiven Sound. Zusammen mit ihrem Frontmann, der perfekte Vertreter für Enthusiasmus und Power  kreieren sie den Sound, der für Freiboiter steht.</p>
<p align="justify"><strong>GEWAPEND BETON</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/embryopunx">www.myspace.com/embryopunx</a><br />
These guys call themselves Embryo Punx, but we think, they’re already “grown up“ and get along with the big bands! With an energetic 80’s hardcore attitude and a lot of Punk Rock! <br />
 They’re playing the Opening Night. Make sure you’ll be there!</p>
<p align="justify">Diese Jungs bezeichnen sich selbst als Embryo Punks, doch wir glauben, das sie inzwischen locker als „erwachsen“ durchgehen und sich ruhig mit den großen Bands messen können. Mit energiegeladener 80er Hardcore Attitüde und einer großen Menge Punk Rock!<br />
Sehen könnt ihr sie bei uns auf der Opening Night. Lieber nicht verpassen!</p>
<p align="justify"><span class="Stil4"><strong> </strong><strong>GIMP FIST</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/gimpfiststreetpunk">www.myspace.com/gimpfiststreetpunk</a><br />
Insider Tip! Three British punk originals.  Their passion lay with the 80’s Oi! bands. Before leaving Europe to start their first US tour they favour us by playing on our stage.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Geheimtipp! Drei britische Punk-Originale. Verpflichtet haben sie sich dem guten alten 80er Oi!. Bevor sie sich auf ihre US-Tour begeben, machen sie noch schnell einen Abstecher nach Berlin, um zu zeigen, das sie’s drauf haben.</span></p>
<p align="justify"><strong>THE GLITTER BAND</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.myspace.com/glitterband">www.myspace.com/glitterband</a></span><span style="text-decoration: underline;"> </span><br />
These original Glamrockers started life as backing band for the Glam Godfather „Gary Glitter“. We’re glad to anounce that we’ll celebrate exclusively their 35th birthday on our stage. Glamrock at it’s best.
</p>
<p align="justify">Diese waschechten Glamrocker starteten als Background-Band für den Glamrock-Gott „Gary Glitter“. Jetzt feiern sie ihren 35. Geburtstag – auf unserer Bühne! Glamrock in seinem Original, wie es ihn nicht besser geben kann.</p>
<p align="justify"><strong>THE GONADS<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/thegonads">www.myspace.com/thegonads</a><br />
Ska and streetpunk band from the UK, formed in 1976. Heavily influenced by The Clash and the Ramones they forge ahead with a sense of humour and classic Oi!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Ska und Streetpunk Band aus England. Gegründet 1976. Stark beeinflusst von Bands wie The Clash und The Ramones gehen sie ihren Weg mit einer ordentlichen Portion Humor und klassischem Oi!.</p>
<p align="justify"><strong>DIE KASSIERER<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/diekassierer">http://www.myspace.com/diekassierer</a><br />
One of Germanys most popular punk bands. Based around vocalist Wolfgang Wendland they have been shocking audiences with their odd mix of styles for the past 22 years. Fun and dirty sex plays are a big part of their perfomance. Be in for a surprise!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Eine der populärsten deutschen Punk Bands. Die Band um Wolfgang Wendland schockt seit 22 Jahren ihr Publikum mit skurrilen Bühnenshows, deren größten Teil, je nach Auffassung, lustige und versaute Spielchen einnehmen. Lasst euch überraschen!</p>
<p align="justify"><strong>KLASSE KRIMINALE<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/primaklassekriminale">http://www.myspace.com/primaklassekriminale</a><br />
Klasse Kriminale always stood out from the crowd with their mix of Oi!, Punk, Ska and Reggae. Influenced by bands like The Clash, Sham 69, Angelic Upstarts and The Specials, Klasse Kriminale are one of the leading lights of the European Punk and Oi! scene.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Klasse Kriminale heben sich mit ihrem Mix aus Oi!, Punk, Ska und Reggae von der Masse ab. Inspiriert von Bands wie The Clash, Sham 69, Angelic Upstarts und The Specials, waren und sind sie immer noch an der Spitze der europäischen Punk und Oi! Szene.</p>
<p align="justify"><strong>KLINGONZ<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/klingonz">www.myspace.com/klingonz</a><br />
Finest Psychobilly of the Old School. Since the late 80’s they have reinvented themselves several times and are still as entertaining as in the beginning.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Psychobilly vom Feinsten. Seit den späten 80er Jahren schaffen sie es, sich wieder und wieder neu zu erfinden und sind noch immer genauso unterhaltsam wie in ihren Anfangsjahren.</p>
<p align="justify"><strong>LAST RESORT<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/thelastresortuk">http://www.myspace.com/thelastresortuk</a><br />
Oi! music has come a long way since its birth in the end of the 70’s. One of the most legendary bands ever is The Last Resort and they’re still playing on sold out shows all over Europe and the USA.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Seit ihrer Geburt Ende der 70er Jahre ist die Oi! Musik einen langen Weg gegangen. The Last Resort ist eine der legendärsten Bands, die diesen Weg mitgegangen ist und auch heute spielen sie noch auf ausverkauften Shows in ganz Europa und den USA.</p>
<p align="justify"><strong>MARK FOGGO&#8217;S SKASTERS<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/markfoggosskasters">www.myspace.com/markfoggosskasters</a><br />
With their stunning live performances they established sympathy and a big fanbase. 6 musicians getting out of control to play shows all across Europe, the USA and Japan.<br />
If you like fast, loud and high energy feel-good music: Don’t miss them!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Mit ihrer mitreißenden Live Performance erspielten sie sich eine große Fanbase. Völlig außer Kontrolle geraten die 6 Musiker, wenn sie auf den Bühnen Europas, den USA und Japan stehen. Wer auf schnelle, laute und energiegeladene Gute-Laune-Musik steht, ist hier genau richtig: Nicht verpassen!</p>
<p align="justify"><strong>MELANIE &amp; THE SECRET ARMY</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/middlefingersaluteband">http://www.myspace.com/middlefingersaluteband</a><br />
A big tribute to Cock Sparrer. Don’t worry! The female singer accompanied by masked partially popular german musicians, knows how to kick your ass.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Ein Tribut an Cock Sparrer. Keine Sorge! Frontfrau Melanie begleitet von ihrer Secret Army, bestehend aus maskierten, teils bekannten deutschen Musikern, weiß euch ordentlich einzuheizen.</p>
<p align="justify"><strong>MIDDLE FINGER SALUTE<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/middlefingersaluteband">http://www.myspace.com/middlefingersaluteband</a><br />
Bold and outspoken young punk rockers from the ages of 16 to 20 love what they’re doing. They already played a lot of festivals, including this one. <br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Freche Jungpunks im Alter zwischen 16 und 20 in ihrem Element. Sie spielten schon auf einer Menge namenhafter Festivals, so auch auf diesem.</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong>MONSTER SQUAD</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/monstersquadpunks">http://www.myspace.com/monstersquadpunks</a><br />
Straight Northern California HC Punk! An aggressive sound mixed with ingenious melodies. What 2005 in Vacaville began continuous with a big bang in Europe. One of their rare gigs – will it be the last one?<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Astreiner HC-Punk aus Nord-Kalifornien! Setzen Maßstäbe in musikalischer Aggressivität gepaart mit raffinierten Melodien. Was 2005 in Vacaville begann, legt nach 2 Europa-Touren nun auch bei uns alles in Schutt und Asche! Einer ihrer wenigen Auftitte – wird es der Letzte sein?</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong>MOPED LADS<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/mopedlads">www.myspace.com/mopedlads</a><br />
Five punkers from Luzerne, Switzerland, got together in 1992, motivated to do something about the non-existence of punk music in their home country. As their name suggests they follow the tradition of bands like Peter &amp; The Test Tube Babies and Johnny Moped.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Fünf Punker aus Luzern, Schweiz, kamen 1992 zusammen, um etwas Aufruhr in ihrem Heimatland zu verursachen. Wie ihr Name schon verrät, folgen sie Peter &amp; The Test Tube Babies und Johnny Moped.</p>
<p align="justify"><strong>PÖBEL &amp; GESOCKS<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/poebelgesocks">http://www.myspace.com/poebelgesocks</a><br />
As „Becks Pistols“ they started their crusade through Germany. Up to now they played countless gigs and are always down for a gig to preach their die hard fans the preference of drinking beer and having fun. This show should not be missed!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Als „Becks Pistols“ starteten sie ihren Kreuzzug durch Deutschland. Bis zum heutigen Zeitpunkt spielten sie auf unzähligen Konzerten und sind immer bereit, erneut auf die Bühne zu treten, um Spaß auf die Bühne und ins Publikum zu bringen. Nicht verpassen!</p>
<p class="Stil4" align="justify"> <strong>PULLOUT</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/pulloutpunx">http://www.myspace.com/pulloutpunx</a><br />
Northern California Hardcore. Members of the kick-ass punkband Monster Squad. Insider Tipp!<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Hardcore aus Nord-Kalifornien mit Mitgliedern der Punk-Band Monster Squad. Geheimtipp!</p>
<p align="justify"><strong>RADIO DEAD ONES<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/radiodeadones">www.myspace.com/radiodeadones</a><br />
Since their conception in 2003, Radio Dead Ones obtained many fans and a lot of acceptance.<br />
Sound and Attitude is comparable with Frontkick or Backyard Babies. An established Punkrock-Bomb. Long live Rock’n’Roll!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Seit ihrer Gründung in 2003 gewannen Radio Dead Ones zusehends an Fans und Anerkennung. Sound und Attitüde à la Frontkick oder Backyard Babies. Eine etablierte Berliner Punk-Größe. Rock’n’Roll pur!</p>
<p align="justify"><strong>RAZORBLADE<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/razorblade">www.myspace.com/razorblade</a><br />
Music For Maniacs! The dutch skinheads are back with their hard and aggressive sound. A rough, deep voice paired with lots of hate!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Music For Maniacs! Die holländischen Skinheads sind zurück mit ihrem harten und aggressiven Sound. Nehmt euch in Acht vor der geballten Ladung Hass.</p>
<p class="Stil4" align="justify"><strong>SECTION 5</strong> <br />
<a href="http://www.myspace.com/section5oi">http://www.myspace.com/section5oi</a><br />
Oi! bombshell from England originated in 1983. These non-political, tough-minded bunch of  fellows want to entertain not preach!<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Oi! Granate aus England „geboren“ 1983. Unpolitisch und hart im Nehmen &#8211; haben genug von Predigten. Lasst euch von dieser härteren Gangart mitreißen.</p>
<p align="justify"><strong>SONIC BOOM SIX</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/sonicboomsix">www.myspace.com/sonicboomsix</a><br />
One more worth seeing female singer band. A mix of Punk, Hip Hop and Ska. Sounds interesting? You’re right! Very exciting and different.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Eine etwas andere Band. Diesmal ein Mix aus Punk, Hip Hop und Ska – und das plus Frontfrau. Klingt interessant? Stimmt! Sehr aufregend und sehenswert!</p>
<p align="justify"><strong>STOMPER 98</strong><br />
 <a href="http://www.myspace.com/stomper98de">http://www.myspace.com/stomper98de</a><br />
As the name suggests Stomper was founded in 1998. Since then they spread their recognisable Oi! Sound in all parts of Europe.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Wie der Name schon verrät, gründeten sich die Göttinger im Jahre 1998. Seitdem verbreiten sie ihren  Oi!-Sound mit Wiedererkennungswert auch bis über die Grenzen Deutschlands hinaus.</p>
<p align="justify"><strong>MR. SYMARIP<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/mrsymarip1">http://www.myspace.com/mrsymarip1</a><br />
One of THE original Skinhead bands! The Reggae band from United Kingdom originated in the late 1960s . Everyone knows the song “Skinhead Girl“? – no need to say more!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
DIE Skinhead-Band im Original! Gegründet in den späten 60er Jahren in England. Der Song „Skinhead Girl“ lässt sie zur Legende werden &#8211; mehr muss nicht gesagt werden!</p>
<p><strong>TOXPACK<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/toxpackstreetcore">http://www.myspace.com/toxpackstreetcore</a><br />
East Berlin Streetcore Export. A heavy sound influenced by the greats of Oi!, Hardcore and Metal. Don’t miss them!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Ost-Berlin Streetcore. Harter Sound von der Straße inspiriert von den Größen des Oi!, Hardcore und Metal. Nicht verpassen!
</p>
<p align="justify"><strong>URBAN REJECTS<br />
</strong><a href="http://www.myspace.com/urbanrejects">www.myspace.com/urbanrejects</a><br />
“Back To The Boots” is their motto. They keep it simple and clear. Comparable with 4 Skins, The Last Resort or The Oppressed. Traditional “aggro” bootboy sound &#8211; honest and real!<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
„Aggro“ Bootboy-Sound wie wir ihn kennen, ehrlich und einfach gehalten. Vergleichbar mit Bands wie The Last Resort, 4 Skins oder The Oppressed. Klassischer „Aggro“ Bootboy Sound &#8211; glaubwürdig und echt.</p>
<p align="justify"><strong>VICE SQUAD</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/vicesquad">www.myspace.com/vicesquad</a><br />
Formed in Bristol in 1978, well-known front singer Beki Bondage and her “Last Rockers“ came up with a new line up in 1990. They always knew how to play good old british punkrock and are still rockin’ wherever they perform.<br />
<span class="Stil4">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span><br />
Gegründet ursprünglich 1978 in Bristol kam die allseits bekannte Frontfrau Beki Bondage mit ihren „Last Rockers“ 1990 mit neuem Line-Up auf die Bühne. Guter alter britischer Punkrock – heute wie damals.</p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://www.punk-disorderly.de/" target="_blank">http://www.punk-disorderly.de/</a></div>
<div style="text-align: justify;">
<div><span dir="ltr">Festivalort:<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=An+der+Industriebahn+12-16,+13088+Berlin&amp;sll=52.53012,13.529083&amp;sspn=0.009359,0.019312&amp;g=An+der+Industriebahn+12-16,+13088+Berlin&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.562904,13.464217&amp;spn=0.008739,0.015771&amp;t=h&amp;z=16&amp;iwloc=addr" target="_blank"> An der Industriebahn 12, </a><span dir="ltr"><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=An+der+Industriebahn+12-16,+13088+Berlin&amp;sll=52.53012,13.529083&amp;sspn=0.009359,0.019312&amp;g=An+der+Industriebahn+12-16,+13088+Berlin&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.562904,13.464217&amp;spn=0.008739,0.015771&amp;t=h&amp;z=16&amp;iwloc=addr" target="_blank">13088 Berlin</a></span></span></div>
</div>
</td>
</tr> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=1619&amp;md5=fac8a7f9e71b5551e03ca4ceb18b699a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alternative</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 22:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pogoradio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[singlepic id=624 w=100  h=100 float=right][singlepic id=625 w=100 h=100 float=right]Alternative ist eine Anarcho-Punkband aus dem Umfeld von Crass und Conflict. Als kleiner Bengel hab ich mir ihr Album gekauft und bin heut noch von dem eigenwilligen Sound begeistert. Das Album gibts heutzutage bei den üblichen Verdächtigen als Download.  Weshalb ich gerade jetzt auf Alternative komme: Die Band [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[singlepic id=624 w=100  h=100 float=right][singlepic id=625 w=100 h=100 float=right]<strong>Alternative</strong> ist eine Anarcho-Punkband aus dem Umfeld von <strong>Crass</strong> und <strong>Conflict</strong>.</p>
<p>Als kleiner Bengel hab ich mir ihr Album gekauft und bin heut noch von dem eigenwilligen Sound begeistert. Das Album gibts heutzutage bei den üblichen Verdächtigen als <a href="http://madblastsofchaos.blogspot.com/2007/07/alternative-if-they-treat-you-like-shit.html" target="_blank">Download</a>. <br />
Weshalb ich gerade jetzt auf <strong>Alternative</strong> komme: Die Band hat eine <a href="http://www.myspace.com/alter80" target="_blank">Myspace-Seite</a>, auf der sie verkünden, dass sie am 23. Mai 2009 sich wieder für einen Auftritt zusammenschließen und in Glasgow auf dem &#8221;​Gathe​ring of the thous​ands&#8221;-Festival spielen werden.[singlepic id=623 w=100 h=100 float=right] Zusammen mit <a href="http://www.myspace.com/dhcmeinhof" target="_blank">Meinhof</a>, <a href="http://www.myspace.com/conflictofficial" target="_blank">Conflict</a>, u.s.w.</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=1507&amp;md5=a84d05159672cf1971a2923f3579bbe6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>4 Past Midnight</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 09:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pogoradio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schottische Punkband 4 Past Midnight bietet vier neue Songs ihres Albums &#8220;Guilty as Charged&#8221;, welches am 28. Februar erscheint, zum Download an. www.myspace.com/fourpastmidnight]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schottische Punkband <strong><a href="http://www.myspace.com/fourpastmidnight" target="_blank">4 Past Midnight</a> </strong>bietet vier neue Songs ihres Albums &#8220;Guilty as Charged&#8221;, welches am 28. Februar erscheint, zum <a href="http://www.mediafire.com/?w2zsinnbmnl" target="_blank">Download</a> an.</p>
<p><a href="http://www.mediafire.com/?w2zsinnbmnl"><img src="http://img371.imageshack.us/img371/5493/guiltyasoy8.jpg/guilty%20as.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/fourpastmidnight" target="_blank"> <a href="http://www.myspace.com/fourpastmidnight" target="_blank">www.myspace.com/fourpastmidnight</a></a></p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=1210&amp;md5=56d3ed09157d5192243b5de20ceabacb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stay home? Read a book</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 16:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pogoradio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ANNE HAHN &#38; FRANK WILLMANN – Satan, kannst du mir noch mal verzeihen (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro) Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANNE HAHN &amp; FRANK WILLMANN – Satan, kannst du mir noch mal verzeihen</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)</em><br />
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel  „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.<br />
<span id="more-923"></span> Wenn man Schleim-Keim als Legende ansieht, dann ist Otze die Lichtgestalt des Tätärä-Punk um die sich unzählige Mythen ranken. Anne Hahn und Frank Willmann versuchen mit ihrem Buch etwas Licht ins das Dunkel um die Person Otze zu bringen. Im Brockhaus ist über ihn ja nicht viel mehr zu lesen als, dass er 1999 seinen Vater umgebracht hat und 2005 selbst unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Wer mehr über Otze wissen will, dem ist mit diesem Buch hervorragend geholfen, denn „Satan,…“ gibt viele facettenreiche Einblicke in die Hintergründe und das Drehbuch zu Herrn Ehrlich Lebenslauf. Und es ist kontrovers. Also nicht so durch die rosa Brille: „Boah ey, Otze, was für ein geiler Typ!“, sondern durchaus fundiert. Nach einer kurzen Einleitung, kommen erstmal in einigermaßen chronologischer Reihenfolge 16 Wegbegleiter zu Wort, die einiges über unseren Protagonisten zu erzählen wissen (und das ist nicht immer nur Positives), so dass sich mit der Zeit aus Fragmenten ein mögliches Gesamtbild von Otze ergibt. Im folgenden Kapitel „Legende und Wahrheit“ versucht Mitautorin Anne Hahn Otzes Biografie noch weiter zu konkretisieren, in dem sie nackte Tatsachen in Form von Dokumenten und ähnlichem präsentiert. Das ist harter Tobak und verdeutlicht was für eine ambivalente Person gewesen sein muss. Man bekommt Eindrücke von seinem musikalischen Schaffen mit Schleimkeim, seinem familiären Background, seiner Wildheit, seiner Unberechenbarkeit, seinem Verhältnis zur DDR, seiner Vorliebe für Alkohol und seiner steilen Drogenkarriere nach der Wende. Die Gründe zur Tötung seines Vaters mittels eines sauberen Axthiebes und die Umstände seines eigenen Todes in der Klapse bleiben spekulativ, sind aber auch zweitrangig. Abschließend werden noch zwei Interviews mit Otze dokumentiert. Das erste aus dem Jahr 1995 ist sehr aufschlussreich. Aus dem zweiten, seinem letzten Interview, das er 1998 gab, kann man im Nachhinein herauslesen, wie es damals schon um ihn stand. Otze Ehrlich: ein super Kerl, ein Punkrocker vor dem Herrn, ein Arschloch, ein verwahrloster Junkie! „Satan, kannst, Du mir noch mal verzeihen“: Ein sehr spannendes Buch über Otze, über Schleim-Keim und über Punkrock in der DDR. Inklusive Fotos und Abbildungen. Sehr empfehlenswert!   Obnoxious</p>
<p><strong>BERTIE MARSHALL – Berlin Bromley</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Ventil Verlag, 171 Seiten, 11,90 Euro)</em><br />
„Berlin Bromley“ ist die atemberaubende Autobiographie von Bertie Marshall: 1975 ist Bertie 15 Jahre alt. Er entstammt einem zerrütteten, miefigen Elternhaus in Londoner Stadtteil Bromley und entdeckt sein Faible für alles Androgyne. In der Schule ist er wegen seines Outfits ein Außenseiter. Er lernt neue Freunde kennen und die Sex Pistols. David Bowie (sein zweites Faible) wohnt in der Nachbarschaft. Er lebt mittels geklauter Bücher in einer Phantasiewelt und sucht seine Persönlichkeit. In selbstsicheren Momenten inszeniert er sich selbst. Er verliebt sich in einen Kerl und macht die Bekanntschaft von Siouxie Sioux. Die nimmt ihn mit in Vivienne Westwoods und Malcolm McLarens Laden SEX, wo er Jordan kennen lernt. Bestärkt durch neue Klamotten und das tuntige Make-Up wechselt Bertie endgültig seine Persönlichkeit, nennt sich fortan Berlin Bromley und ist süchtig nach Glamour… Wie es weiter geht, müsst Ihr schon selbst nachlesen! Kaum zu glauben, was der Junge in der folgenden Zeit alles erlebt. Bertie Marshall nimmt in „Berlin Bromley“ kein Blatt vor den Mund. Stattdessen geht er ganz unverblümt in die Offensive. Er beschreibt seine Suche nach dem eigenen Ich, seinen Identitätswechsel vom schüchternen Jungen zum exzentrischen Selbstdarsteller, sein schwules Coming-Out in der Londoner Punk-Subkultur. „Berlin Bromley“ gibt einen unglaublich intimen Einblick in das damalige Lebensgefühl und in die Geschehnisse in der Szene. Das Interessante daran ist nicht zuletzt, dass man das nicht aus der geschönten Biographie irgendeines „Stars“ oder aus zusammengeklaubten Interviewfetzen erfährt, sondern von einem wahrhaftigen Menschen, der eher am Rand der Bewegung stand, aber alles wie ein Schwamm in sich aufgesogen hat. Ich habe selten etwas mit so viel Authentizität gelesen. Erfrischend ist auch die Geschwindigkeit mit der hier die Geschehnisse präsentiert werden, denn Marshall schreibt in kurzen, szenischen, prägnanten Episoden seine Geschichte. Im Vergleich zu Tony Parsons’ Roman „Als wir unsterblich waren“(das ich in der letzten Punkrock!-Ausgabe vorgestellt habe) spielt „Berlin Bromley“ in einer ganz anderen Liga, nämlich in der Champions League. Okay, es handelt sich hier um Realität vs. Fiktion und man sollte Arschbacken nicht mit Kuchenbacken vergleichen, aber allein die stilistischen Mittel und die Lebendigkeit des Buches heben es meilenweit in den Himmel. Dieses Buch ist schon beinahe ein Vermächtnis! Das Vorwort hat übrigens Boy George, die Obertunte vom Culture Club, geschrieben. Und der gibt unumwunden zu, dass er Bertie alias Berlin damals angehimmelt hat. Übrigens: Beim Culture Club saß Boy Georges damaliger Freund Jon Moss am Schlagzeug und der spielte früher auch schon mal kurz bei The Clash und dann bei The Damned. Die Welt ist kleiner als man denkt. Okay, noch mal zurück zum Buch: File under „Gay Punk“. Kauft dieses Buch oder klaut es. So hat es Bertie Marshall ja früher auch gemacht. Aber das Wichtigste: Lest es! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!!!   Obnoxious</p>
<p><a href="http://www.keinbockaufnazis.de/"><img src=" <a href="http://www.keinbockaufnazis.de/banner/KeinBockAufNazis_banner_468_60.gif" target="_blank" rel="lightbox[923]">http://www.keinbockaufnazis.de/banner/KeinBockAufNazis_banner_468_60.gif</a>" border="0" height="60" width="468"/></a></p>
<p><strong>LEGS MCNEIL &amp; GILIAN MCCAIN – Please Kill Me</strong><br />
<em>(Hardcover, Hannibal Verlag, 509 Seiten, 25,90 Euro)</em><br />
Wow, was für ein Schinken! Und gut abgehangen ist er auch. Okay, ich gebe zu, dass „Please Kill Me“ nicht ganz neu ist, aber es ist die Mutter aller relevanten Dokumentation über die Punk-History dieses Universums ist. „England’s Dreaming“ von Jon Savage, die hier abgekupferten „Verschwende Deine Jugend“ von Jürgen Teipel und John Robbs „Punkrock“ stehen im tiefen Schatten von „Please Kill Me“. Was Teipel  und Robb Jahre später über die jungen Jahre von Punk für Deutschland und Großbritannien abgeliefert haben, fußt auf der feinen Vorarbeit von Legs McNeil und Gillian McCain über die Entstehung von Punk in den USA. Im Original erschien „Please Kill Me“ bereits 1996, die deutschsprachige Erstauflage 2004. Scheißegal! Das Buch basiert auf tausenden Interviews mit den Protagonisten der Frühphase des US-Punkrock. Als da beispielsweise wären: Dee Dee und Joey Ramone, Wayne Kramer, Patti Smith, Richard Hell, Jerry Nolan, Iggy Pop, Handsome Dick Manitoba, Arturo Vega, Debbie Harry, Lou Reed und vielen andere mehr. Hm, ich schreibe ja ungerne von Klappentexten und ähnlichen Waschzetteln ab, aber hier muss es mal sein, denn besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken: „In chronologischer Reihenfolge fügt sich nahtlos Zitat an Zitat, als säßen die Interviewten in einer großen Runde beisammen, um sich mit dem Erzählen abzuwechseln. Der Leser taucht ein in die verrückte Welt des Rock’n’Roll mit all ihren Freuden und auch Schattenseiten.“ Na gut, ich verbessere mich, natürlich ließe sich das auch schwungvoller artikulieren, aber Ihr wisst was ich meine… Und auch der Satz: „Please Kill Me ist ein amüsantes und informatives Lesevergnügen, das zudem wieder enorm Lust macht, die alten Platten aufzulegen“ kann mich mal kreuzweise, aber es ist jetzt halt einfach mal so, dass ich seit geraumer Zeit wieder enorme Lust verspüre, den ganzen abgenudelten alten Scheiß aufzulegen und mir als Soundtrack zu diesem Buch durch die Gehörgänge blasen zu lassen. Danke Markus Weckesser, für die treffenden Worte. Was sich ansonsten zwischen den meilenweit entfernten Buchrücken verbirgt sei an dieser Stelle nicht verraten, denn der umfassende Inhalt des Buches lässt sich nicht in kurze Worte fassen. Vielleicht noch kurz zu den Autoren: Gillian McCain ist vernachlässigbar, aber Legs McNeil sollte jedem Punkrocker ein Begriff sein, ist er doch einer der Mitherausgeber des ersten Punkrock-Fanzines ever. Bands, die damals noch ganz diffus durch die Gegend waberten und sich allesamt einfach vom gängigen Mainstream abhoben, fasste Legs McNeil mit seinen Kollegen einfach unter dem tollen Namen Punk zusammen und war damit namensgebend für ein Gefühl, das uns heute noch in tiefster Seele berührt. Legs und Konsorten sei Dank. Auch dafür, dass wir hier voyeuristisch geil eine ganze Menge über Sex, Drugs &amp; Alcohol used anno dunnemols in Amiland erfahren dürfen. „Please Kill Me“ gehört in jeden Ernst zu nehmenden Punkrock-Haushalt und ist ein unversiegbarer Quell cooler Sprüche. Noch dazu in sehr ansehnlicher Aufmachung: den schicken Schutzumschlag mal abgenommen, verbirgt sich Schottland dahinter. Innen drin befinden sich auch noch ein paar aussagekräftige Fotographien. Und noch ein kleiner Tipp: Lest das Buch (remember: Hardcover, über 500 Seiten) niemals im Bett, wenn Ihr müde seid. Das gibt nur Schrammen im Gesicht und blaue Augen. Glaubt es mir…   Obnoxious</p>
<p><strong>SABINE MÜLLER &amp; MAX NUSCHELER – Kopfhörer – Kritik der ungehörten Platten</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Salon Alter Hammer, 184 Seiten, 11,90)</em><br />
Nachdem Tom Tonks „Raketen in Dosen“ bei dem kleinen, aber feinen Verlag Salon Alter Hammer erschienen ist, war ich auch auf diese Verlagsveröffentlichung sehr neugierig. Der Untertitel zeigt ja schon in welche Richtung die Reise geht. Die Idee der Herausgeber war es, Schriftschaffende um die Besprechung einer Platte seiner Wahl zu bitten, und zwar einer Platte, die der Rezensent gar nicht gehört hat. Das ist cool, das hab ich auch schon gemacht und meistens lag ich, im Nachhinein betrachtet, damit gar nicht mal so falsch. Über 40 Leute haben sich auf das Experiment eingelassen. Herausgekommen ist ein breit gefächertes Panoptikum an Plattenreviews. Breit gefächert bezieht sich einerseits auf die Auswahl verschiedenartigster Stilrichtungen und Erscheinungsjahre. Andererseits auf die daraus entstandenen Rezensionen. Zugegeben wahrscheinlich bin ich mit falschen Erwartungen ans Werk gegangen und war nur auf Tonksche Ergüsse oder Besprechungen im Stile von Punk-Fanzine-Reviews voller wilden Erfindungen, derben Zoten und anderen Kraftausdrücken vorbereitet. Aber es geht auch anders. Ich sage nur Pop-Diskurs. Oh weh, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Oder solche Beispiele, wo sich die Autoren gar nicht erst bemühten so etwas wie Authentizität vortäuschen zu wollen. Das ist nicht Sinn der Sache, sondern langweilig. Hier fehlt einfach die Inbrunst der festen Überzeugung für ein ernstzunehmendes Fake. Und wenn ich mir die beiden Besprechungen der Herausgeber anschaue – ich gehe mal davon aus, dass hieraus auch eine Erwartungshaltung an die anderen Schreiber abzuleiten ist – dann könnte ich mir gut vorstellen, dass sie mit dem ein oder anderen Artikel auch nicht so glücklich waren. Aber drauf geschissen. Denn das Schreiben über Musik ist ja immer subjektiv, egal, ob der Kritiker die Platte gehört hat oder nicht. Und so finden sich in den verschiedenen Reviews neben den schon erwähnten pop-diskursiven Ausschweifungen natürlich gern gepflegte Vorurteile, persönliche Episoden oder frei Erfundenes. Drei ganz Verwegene erfinden sogar noch die Platte die sie unangehört besprechen! Wow. Was aber mit „Kopfhörer“ mehr als deutlich wird (und das gilt für Plattenbesprechungen sowohl im Feuilleton der Faz, als auch in der Bravo oder im Punkrock!-Zine:  Das „ursprüngliche Genre „Review“ [wird] ad absurdum geführt“ (Zitat aus dem Vorwort des Buches). Will sagen: Mann kann sich bei Besprechungen sowieso nie sicher sein, ob die Platte auch wirklich angehört wurde oder der Autor nur irgendwelchen Mist erfunden hat. Hier im Buch gefallen mir die Reviews am besten, die dann auch gar nicht erst auf die besprochene Platte eingehen. Oder die – ich sag jetzt mal – fanzinemäßigen Reviews und natürlich die Verrisse. Ums mal an Namen fest zu machen: Sehr unterhaltsam finde ich die Lügereien von Jörkk Mechenbier, Kai Berner, Harald „Sack“ Ziegler, Ralph Buchbender, Sabine Müller, Klaus N. Frick, Wiglaf Droste, Joachim Gaertner, Johannes Ullmaier, Jan Off, Michael Zuckle, Autobot, Sonja Eismann, Dietrich zur Nedden, Tom Tonk, Max Nuscheler, Alex Gräbeldinger, Marvin Chlada, Jonny Bauer und Hilko Drude. So, das sind jetzt ja schon gar nicht mal wenige. Ein paar andere abgelieferte Teile halte ich allerdings für unlesbar. Kann aber auch sein, dass das bloß eine Masche sein soll… Egal, „Kopfhörer“ eignet sich hervorragend zum Schmökern, als Gute-Nacht-Geschichten-Band oder als Scheißhaus-Lektüre. Als letztes stellt sich jetzt nur noch die Frage: Habe ich das Buch eigentlich gelesen bevor ich es gerade eben besprochen habe? Ja. Nein. Vielleicht, nach den Ferien. Falls es aber irgendwann eine Fortsetzung von „Kopfhörer“ geben sollte, melde ich jetzt schon mal Ansprüche an. Ich werde dann „Bleach“ von Nirvana oder „Dynasty“ von Kiss besprechen…   Obnoxious</p>
<p><strong>DOLF HERMANNSTÄDTER – Got Me?</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Mox &amp; Maritz, 307 Seiten, 15,80 Euro)</em><br />
„Got Me? – Hardcore-Punk als Lebensentwurf“ beinhaltet die gesammelten Kolumnen, die Dolf in den Jahren 1986 bis 2007 im Trust-Fanzine veröffentlicht hat. Und zwar alle! Zum guten Einstieg gibt es einen feines Vorwort vom aktuellen Trust-Gaspedal Jan Röhlk und ein Interview, das Ian MacKaye (Fugazi) in umgekehrten Rollen mit Dolf geführt hat. Zu den Kolumnen: Das Trust bekommt ja immer wieder vorgeworfen, dass es dröge und langweilig ist, was oft genug auch an Dolfs Kolumnen festgemacht wird. Stimmt das? Okay, man muss schon zugeben, dass wenn man die Kolumnen so geballt als Buch vorgesetzt bekommt: Da wiederholt sich schon einiges. Das Problem ist aber auch: Das Trust gibt es in Fanzine-Zeitrechnungen schon seit Ewigkeiten. Und Dolf ist ein Mensch, der seinen Idealen scheinbar auch sehr treu ist und da seit der Trust-Geburt mittlerweile geschätzte 12 Punkrock-Generation das Raumschiff bestiegen und wieder verlassen haben, ist es schon verständlich, dass sich einige Themen wie ein roter Faden durch die Jahre ziehen und immer wieder zur Sprache kommen. Als unverbesserlicher Hardcoreler und Trust-Leser muss man dann halt damit rechnen, dass man Themen wie die böse Musik-Industrie, Vegetarismus oder Szenegepflogenheiten immer wieder aufgetischt kriegt. Damit muss man als alter Hase dann leben, gähnen und weiterblättern. In einem Buch ist das oft ermüdend, weil dann ein paar Seiten später die gleiche Problematik weiter schon wieder bemüht wird. Klar, Dolf wollte mit seinen Kolumnen schon immer zum Nachdenken und zu Diskussionen anregen und Fragen aufwerfen. Das alles geschieht oft schon fast philosophisch. Er will, dass sich die Szene weiter entwickelt und die Welt verbessert. Was mich aber wirklich nervt ist, dass diese Probleme und Themen häufig nur angerissen und dann offen gelassen werden, manchmal sogar ohne selbst wirklich Stellung zu beziehen. Und der Leser fühlt sich dann ein bisschen allein gelassen. Das mag zwar als Gedankenanstoß von Dolf durchaus so gewollt sein, aber ist in der Fülle doch ziemlich unbefriedigend. Und die ständige Frage, ob die Leser überhaupt verstehen oder wissen, was er meint, bzw überhaupt noch lesen. Das erscheint resignierend und voller Selbstzweifel. Andererseits bekommt man so den Eindruck vermittelt, als ob Dolf der Einzige wäre, der auch mal nachdenkt, Sachen versteht oder als ob er seine Leser ständig überfordert. Der dritte Punkt ist, dass Dolf anscheinend nie Zeit hat, ständig zu gehetzt ist, um etwas auszuformulieren. Oder ist das auch nur ein Stilmittel. Mich nervt es jedenfalls, wenn ich das in einem Buch auf allen paar Seiten lesen muss. Ist jetzt dieses Buch genau so langweilig wie das Trust? Oder sogar noch langweiliger? Ich würde sagen, das kommt auf die jeweilige Trust-Ausgabe an. Trotz allen Kritikpunkten gibt es sehr viele gute Denkansätze in „Got Me?“. Wobei ich die langen Kolumnen am interessantesten finde, da die Thesen hier fundiert belegt werden und man dann sogar mal ins Überlegen kommt, auch wenn man erstens an dem Thema gar nicht interessiert ist oder zweitens sowieso anderer Meinung ist als Hardliner-Dolf. Meine Lieblingskolumne ist übrigens die aus #109 (ist das eigentlich eine richtige Kolumne?). Die kann man sich, wie viele andere übrigens auch, auf der Trust-Homepage als Appetithäppchen schon mal durchlesen. Und dann selbst entscheiden… Ach ja, die Interpunktion ist leider unter aller Sau.  Obnoxious</p>
<p><strong>NEAL POLLACK – Never Mind The Pollacks</strong><br />
<em>(Hardcover, Hannibal Verlag, 351 Seiten, 17,90 Euro)</em><br />
Ganz klar, bei so einem Buchtitel kann es sich hauptsächlich nur um Sex &amp; Drugs &amp; Rock’n’Roll drehen. Aber wer zum Teufel sind die Pollacks? Okay, kompliziert, aber ich versuche es zu erklären: Es gibt nur einen Pollack: Neal Pollack. Der ist real, so richtig, also er lebt wirklich. Und dann gibt es noch den fiktiven Neal Pollack, eine Kunstfigur, die Hauptperson in „Never Mind The Pollacks“. Aber erzählt wird die Story von der ebenfalls fiktiven Person Paul St. Pierre. Also der amerikanische Musikkritiker St. Piere schreibt eine Biographie über den amerikanischen Musikkritiker Pollack. Puh, geschafft. Also, Neal Pollack ist in „Never Mind The Pollacks“ die(!) Lichtgestalt im Musikbusiness. Er kennt sie alle: Sam Phillips, Elvis Presley, Jerry Lee Lewis (ist sogar eine Zeitlang sein Stiefvater), Bob Dylan, Joan Baez (wird seine Geliebte), die Rolling Stones, Lou Reed, Iggy Pop, Bruce Springsteen, Patti Smith (die nächste Geliebte), die Ramones, Malcolm McLaren, Henry Rollins, Kurt Cobain… Nur um ein paar zu nennen. Aber nicht er ist es, der den vermeintlichen Stars die Stiefel leckt. Vielmehr wissen die Musikanten, dass sie ohne Neal Pollack gar nichts wären. Sie verehren und vergöttern ihn, denn Neal hat einfach den Durchblick. Seit seiner frühen Kindheit ist er auf der Suche nach dem Ursprung, nach den Propheten des Rock’n’Roll. Und das schlägt sich natürlich auf seine Aura nieder. Er ist der große Lenker, der hinter allem steht und so fühlt er sich auch zu recht hintergangen und entwürdigt, wenn sich die von ihm bekannt gemachten Bands von ihm trennen. Aber das hat auch seinen Grund, denn Neal stürzt die meisten Bands und Interpreten, mit denen er es zu tun hat, durch seine pure Anwesenheit ins Verderben. Denn Neal Pollack ist natürlich auch ein ganz großes Arschloch. Ein ganz fieser Charakter, der vor nichts und niemandem wirklich Achtung hat. Gut so? Ja. Verdient es so ein Typ, dass ein Buch über ihn geschrieben wird? Ja, aber hallo, alle großen Rocklegenden sind eigentlich nur kleine Momentaufnahmen seines Lebens. Er war aber jetzt mal überall dabei, was sich irgendwie prägend auf die Rockhistorie ausgewirkt hat und dabei nimmt er natürlich auch nur die allerwichtigsten Rollen der Musikgeschichte ein. Das Buch ist folglich auch gespickt mit Situationen und Szenen aus der Welt des Rock’n’Roll, die der reale Neal Pollack zitiert und so verfremdet, dass sie seinem Protagonisten im wahrsten Sinne des Wortes ins Gesicht geschrieben stehen. Der Clou an dem Buch ist aber, dass Neal Pollack (also der Schriftsteller) damit die Geschichte des Rock’n’Roll seit Anfang der 50er, seit ein gewisser Elvis Presley zum ersten Mal in einem Studio gewesen ist, bis in die 90er erzählt. Und weil das alles Humbug ist, kann es sich bei „Never Mind The Pollacks“ natürlich nur um eine Satire handeln. Coole Scheiße! Was Neal Pollack alles erlebt und widerfährt ist oft so haarsträubend, dass man teilweise aus dem Schenkelklopfen gar nicht mehr herauskommt. Hm, die Rahmenhandlung, die das Schicksal des Biographen Paul St. Pierre verdeutlicht, finde ich zwar nicht so prall, aber was in „Never Mind The Pollacks“ als Musikgeschichte verdattelt wird, ist ganz groß. Ach ja, sowohl Neal Pollack als auch Pauk St. Pierre verwahrlosen im Laufe der Zeit total und verrecken schließlich auf unangenehme Art. Wie ihre Geschichte miteinander verwoben ist? Und wer das größere Arschloch ist? Selber lesen!   Obnoxious</p>
<p><strong>CHRISTOPHER DAWES – Rat Scabies und der heilige Gral </strong><br />
<em>(Taschenbuch, J. Seeling Verlag, 304 Seiten, 14,80 Euro) </em><br />
Verschwörungstheorien hin oder her, wer ein Faible für Indiana Jones hat wird diesen Roman in kürzester Zeit gefressen haben. Worauf allerdings direkt hingewiesen sein sollte: Alles, was in diesem Buch steht stimmt! Die uralte Gralssucher-Legende kennt man vielleicht noch. Bloß den französichen Ort Rennes-Le-Chateau eher nicht mehr und den Pfarrer Bérenger Saunière sicher nur wenige. Wirklich interessant, was es an kruden Sachen gibt, die man über das Internet erfährt! Ob das natürlich für jedes kleine Detail stimmt, wage ich zu bezweifeln, doch die Geschichte des Buches scheint sich in der Tat so abgespielt zu haben. Denn im Gegensatz zu „normalen“ Romanen gibt es den Protagonisten Rat Scabies tatsächlich. Er ist der Drummer von The Damned! Eine weitere bemerkenswerte Komponente ist, dass der Autor und Musikjournalist Dawes die zweite Hauptrolle der ungewöhnlichen Geschichte spielt. Scabies und Dawes lernen sich recht schnell kennen, nachdem Letzterer in das Haus gegenüber der Musiklegende einzieht. Schnell lernt der Schreiber sein Jugendidol und dessen ungewöhnliches Hobby kennen: Die Suche nach dem heiligen Gral. Dabei kommen aber keine Geister, Wunderwaffen oder Außerirdische zum Einsatz. Die Geschichte bleibt größtenteils bodenständig und wenn auch nicht der Gral selbst gefunden wird, so kommen die beiden etwas anderem Elementaren auf die Spur. Sympathisch für Hobby-Leser ist der typische Fanzine-Schreibstil, der sehr locker, lustig und bildlich für viele laute Lacher sorgt. Ein Buch, das mit vielen wahren Einzelheiten aufwartet, aber trotzdem einen enormen Unterhaltungsgrad hat!   Bocky</p>
<p><strong>ARTURO BASSICK – Fat Bloke. Thin Book</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Bassick Publications, 114 Seiten, 7,50 £)</em><br />
Im netten Plauderton erzählt Arturo Bassick von den Lurkers – mittlerweile auch festes Bandmitglied von 999 – seine Geschichte. Seine Kindheit (Working Class, arm aber glücklich) und Jugend (The Who, Glamrock, etc.) im Londoner Stadtteil Fulham, der aufkeimende Punkrock in London, die Lurkers, die zu Unrecht fast vergessenen Blueberry Hellbellies und die Pferdeliebhaberei. Gespickt ist das alles mit kleinen Anekdoten über Begebenheiten mit The Business, Splodgenessabounds oder Cock Sparrer, vielen Fotos und alten Zeitungsausschnitten. Das kleine Büchlein ist zwar nicht unentbehrlich, aber charmant und kurzweilig.   HH<br />
[Anm. Obnoxious: „Fat Bloke. Thin Book“ gibt’s übrigens nicht über den normalen Buchhandel. Man kann es, glaube ich, nur direkt bei Arturo Bassick bestellen. Zu den 7,50 £ kommt dann noch 1 £ für Porto und Verpackung. Hier die Adresse: Bassick Publications, 25 Shepard Terrace, Haltwhistle NE499LS, United Kingdom]</p>
<p><strong>ROB JOHNSTONE (Hrsg.) – Von den Sex Pistols bis zu PiL – Johnny Rottens Geschichte(n)</strong><br />
<em>(Taschenbuch, I.P. Verlag, 240 Seiten, 18,90 Euro)</em><br />
Das Buch beginnt mit der bekannten Geschichte; London, Mitte der 70er, McLaren und Westwood, Kings Road, Sex Pistols, etc. Langweilig, dachte ich und schon entschuldigt sich der Herausgeber und Autor der Einleitung dafür und begründet es aber mit der Ansicht, dass man diese Geschichte, im Vorwort jedenfalls, nochmals erzählen könnte, quasi als „Crashkurs für die Raver“. Akzeptiert! Dann widmen sich diverse Autoren dem facettenreichen Wirken John Lydons. Unterwegs mit den Pistols durch die Gassen Londons, als Zaungast und Mitreisender mit den Pistols auf Amilandtour, Lydons weitere musikalische Aktivitäten – von PiL über Afrika Bambaataa bis hin zu der Kooperation mit Leftfield. Man geht auf Lydons heutigen Status als TV-Liebling der britischen Nation ein, auf Sinn und Zweck der Pistols-Reunionen und Prototypen der Pistols (mit Skandal zum Erfolg). Ein Artikel beschäftigt sich sogar musikwissenschaftlich mit der Wirkung Lydons Stimme und Gesangskünste. Das Buch ist wirklich interessant, obwohl ich anfangs skeptisch war. So in der Art: „Och nö, nicht schon wieder die ollen geläufigen Kamellen.“ Aber es kommt ganz anders. Gut, sehr gut. Als Autoren fungieren u.a. Greil Marcus, Judy Nylon oder Legs McNeil.   HH</p>
<p><strong>HOLLOW SKAI – Punk</strong><br />
<em>(Hardcover, Archiv der Jugendkulturen, 271 Seiten, 28,00 Euro)</em><br />
Der Name Hollow Skai waberte schon seit Jahren immer mal wieder irgendwie durch mein Gehirn. Ein fundiertes Halbwissen hat mir dabei nicht weiter geholfen. Das Ganzwissen um sein Buch, das nirgends auffindbar war, ebenso wenig. Und so strampelte ich Ewigkeiten auf derselben Stelle. Seine Homepage war auch nicht wirklich hilfreich, eher abschreckend. Jetzt endlich hat das Archiv für Jugendkulturen „Punk – Versuch der künstlerischen Realisierung einer neuen Lebenshaltung“ wieder zugänglich gemacht. Endlich konnte meine Neugier gestillt werden. Also schnell mal zu Rezensionszwecken bestellt. Das Augenbrauenhochziehen hinsichtlich der Veröffentlichung in der Abteilung „Wissenschaftlich Reihe“ hat sich dann aber auch teilweise bestätigt, denn bei „Punk“ handelt es sich um die Magisterarbeit des werten Herrn aus dem Jahre 1980. Wie so viele bebrillte Punkrocker nach ihm wollte Hollow Skai wahrscheinlich wenigstens ein Mal während seines Studiums Spaß haben und hat aus diesem Grund seinen Lebensinhalt zum Thema seiner Magisterarbeit gemacht. Aber im Gegensatz zu anderen Fuzzis ist er nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit an die Sache heran getreten, sondern hat der Wissenschaft eine ganz große Nase gedreht. Respekt! Klar hält er zumindest ansatzweise die gegebenen formalen Vorgaben ein, aber was er in seiner Arbeit geleistet hat, ist aller Ehren wert. Was für Außenstehende (Professoren) durchaus Ernst zu nehmen erscheint, denn inhaltlich ist „Punk“ durchaus fundiert und plausibel geschrieben, ist für Insider die „Verarschung total“ (wie es Normahl vor Jahrhunderten mal ausdrückten), denn Hollow Skai hat sich erlaubt an den Haaren herbei gezogene Gimmicks einzubauen. So zitiert er beispielsweise sich selbst (aus seinem No Fun-Zine) oder Freunde (denen er die Worte einfach in den Mund gelegt hat), allein aus dem Grund, dass er sie in seiner Literaturliste nennen kann. Oder dass er sowohl Objekt als auch Subjekt, also sowohl Autor als auch Thema der Arbeit ist, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Die ganze wissenschaftliche Chose wird damit ad absurdum geführt. Andererseits ist das Buch durch die verschwurbelte Gelehrtensprache auch nicht ganz einfach zu lesen, sondern erfordert schon die Kenntnis universitärer Umgangsformen. Hat Hollow Skai, übrigens der Gründer des ehrwürdigen No Fun-Labels, damit schon in ganz frühen Jahren den Punkrock in Deutschland verraten? Nein, er hat ihm vielmehr ein Denkmal gesetzt, dem hoffentlich so viele Menschen ratlos gegenüber stehen, wie sie es einst vor der Berliner Mauer getan haben. Die für eine Magisterarbeit relativ hohe Seitenzahl relativiert sich übrigens durch die Tatsache, dass in dem Buch einerseits der reine Text (ohne eventuell leserfreundlich machende „Overdubs“) als auch die originalgetreue Reproduktion mit sehr stylischem Punk-Layout der Magisterarbeit abgedruckt ist. Punkrocker lesen natürlich das fast schon comichafte Original, Studenten den Klartext. Inhaltlich geht es in den einzelnen Kapiteln z.B. um die Entstehung und Bedeutung von Punk, um die Ideologie, die dahinter steckt, um Punk-Fanzines, um die Zusammenhänge von Langeweile und Destruktion im Punk, um Geschlechterrollen, um Punkmode und deren Hintergründe und so weiter. Als Bonus gibt es am Ende des Buches noch einige kurze „Bonustracks“, die Hollow Skai über die späteren Jahre hinweg im Bezug auf Punk veröffentlicht hat. Das alles inklusive vieler Fotos, Collagen und anderem Kram. Im Ergebnis kann dieses Buch bei ausreichender geistiger Reife viel Freude bereiten und sollte es auch tun.   Obnoxious</p>
<p><strong>JOHN NIVEN – Kill Your Friends</strong><br />
<em>(Taschenbuch, Heyne, 380 Seiten, 12,00 Euro)</em><br />
Ein Roman über eines der großen Feindbilder von Punk: Die Musikindustrie. Schließlich führte das Gebaren der Musikkonzerne, ihre von Kaufleuten und Managern gesteuerte strikte kapitalistische Marktgeilheit, zu DIY und den ersten Independent-Labels. „Kill Your Friends“ spielt irgendwann Ende der 90er Jahre in London zwischen dem Brit-Pop/„Cool Britannia“-Hype und der beginnenden Jammerlappenphase der Unterhaltungsbranche. Autor Niven schildert ein Jahr aus der Sicht von Steven Stelfox, einem jungen A&amp;R-Manager einer Mainstream-Firma. Dessen Gedanken und Aktionen kreisen beständig um Karriere, Erfolg und Sex. Alle Kollegen sind verachtenswerte Feinde und verbauen den Weg zum großen Geld. Frauen sind prinzipiell Schlampen oder zu alt. Musik Mittel zum Zweck. Egal ob Punkrock oder Drum’n’Bass. Caste irgendwen zu irgendwas zusammen: Scheißegal, sind eh nur dumme Schnepfen! Gibt es bereits eine Band oder einen Produzenten: Benutze diese dumpfen, idealisierten oder drogenverseuchten Freaks! Alles ist käuflich! Fans sind eh nur gehirnamputierte Idioten! Die Charts der Maßstab aller Dinge! Und die Welt ein praller Porno! Stelfox selbst ist ständig auf Alk und Koks, immer auf der Suche nach der nächsten Nummer. Das endet meistens in einer Mischung aus Splatter, Orgie und hasserfüllten rassistischen und/oder sexistischen Ausbrüchen. Und wenn nicht: dann müssen eben neue Klamotten her. Niven hat hier einen Trash-Roman abgeliefert, den man schnell lesen und in seiner satirischen Art grinsend grimmig genießen kann. Gerne begleitet man den Protagonisten so durch den internationalen Medienzirkus. Zudem liefert er alle Klischees einer zynischen, untergehenden Industrie. Ein guter Ansatz, wenn man Holly Johnson (Frankie Goes To Hollywood) folgt, nach dem Klischees doch nur komprimierte Wahrheiten sind. Nervig und auch etwas öde sind auf Dauer nur die Blut- und Sexpassagen. Da hat Niven doch zu sehr bei Bret Easton Ellis („American Psycho“, „Glamorama“) vorbeigeschaut. Aber egal. Mal wieder einen Text so richtig schwarzweiß über das Böse zu lesen ist amüsant. Macht nicht schlauer, aber jüngere Leute vielleicht genauer. Lesen und ab in die Tonne. Oder einfach weiterschenken.   Chan Fier</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=923&amp;md5=29f7a38fc3fcb5d30d7089470cb182dc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tonträger Reviews S-Z</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:10:03 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPLIT – Neue Katastrophen / Oräng Attäng – Schöne Scheiße</strong><br />
(7´´, Keine Ahnung/Kalte Platte)<br />
Die derzeit schönsten, coolsten und bestausehensten Schraddel-Punkrockgurken aus Hamburg schnappten sich die Freunde von Neue Katastrophen, um ne feine kackbraune Vinylscheibe zu machen. Auf dem Fladen sind das insgesamt 7 Titel, wovon jede Combo einmal die andere covert. So macht man das nämlich, wenn man sich gerne hat. Welche Seite mir besser gefällt, brauch ich nicht zu erwähnen, is aber auch nicht wichtig. Denn das Gesamtwerk lohnt sich einer der 300 Besitzer zu sein, öfter gibt’s das Teil nämlich leider nicht. Außer dem braunen Plastik gibt’s nen Wende-Patch – wie der Tonträger, pro Seite eine Band – für alle, die gerne ihre Aufnäher nur mit Sicherheitsnadeln festmachen und wie immer wichtig ein Textblatt! Das lustige Artwork will ich auch erwähnt haben. Super Gerät im kompletten liebevollen DIY-Gewand, so macht Punkrock richtig Spaß! Bocky<br />
<span id="more-915"></span><br />
<strong>SPLIT – Volxsturm / Maul Halten </strong><br />
(MCD, Sunny Bastard/Contra)<br />
Vor einigen Jahren kam diese CD schon einmal heraus und ist daher nix Neues, sondern ein Re-Issue. Sellemols dachte ich nicht im Traum daran, dass dieses Teil mal so begehrt sein würde. Also so sehr, dass es wieder neu aufgelegt wird. Von jeder Band werden abwechselnd 4 astreine Oi!-Songs geboten. Textlich würde man heute behaupten: Das Rad wird nicht neu erfunden. Damals war es sicherlich nicht anders, doch wahrscheinlich nicht ganz so inflationär. Egal hier ist die EP in neuem Layout wieder und wird aufgrund des Bekannheitsgrades von Volxsturm schon für Aufsehen sorgen.   Bocky<br />
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<strong>STAN OR ITCHY – Sweat’N’Suits </strong><br />
(CD, Flat Daddy Records)<br />
Wer das erste Album der Schweizer von vor zwei Jahren nicht kennt, kennt sie eventuell von ihren vielen Samplerbeiträgen, wie beispielsweise auf „Skannibal Party“ oder „United Colours of Ska“. Sprich der Berner Siebener mit weiblichem Gesang dürfte auch hierzulande nicht mehr gänzlich unbekannt sein. Auf die Lauscher gibt’s funkigen Ska-Pop, womit man in der Heimat bei einigen Contests landen und abräumen konnte. Wer also gerne mal das Becken schwingt und keine Angst vor Ohrwürmern der Marke neuerer Ska hat, sollte hier unbedingt mal rein hören.   Bocky</p>
<p><strong>STATIC THOUGHT – The Motive For Movement </strong><br />
(CD, Hellcat)<br />
Am laufenden Band rotiert diese Scheibe vor sich hin und ich bilde mir ein danach die Band adäquat beurteilen zu können. Klappt natürlich nicht, wie man sich schon denken kann. Sicher liegt das an der Vielschichtigkeit des Quartetts, man kann es schlecht vergleichen. Darin besteht wohl die Stärke sowohl der Gruppe als auch des Albums. Einmal ist es sehr gitarrenlastig und sägend, um dann furios treibend nach vorne zu gehen. Trotzdem geht dabei nie der rote Faden verloren. Der ist vor allem in den absolut politisch geprägten Texten zu finden, wie man dem Titel der Scheibe schon entnehmen kann. Das kommt alles relativ subtil, wie man es eventuell von The Jam oder neuer von The Movement kennt. Jedenfalls eine sehr interessante und vor allem saumäßig eigenständige Platte.   Bocky</p>
<p><strong>STRESSOR – Burn Out!</strong><br />
(CD, Crazy Love Records)<br />
Stressoren sind Stressfaktoren, die entstehen wenn der Körper auf innere oder äußere Reize reagiert. Stressoren können positiv oder negativ sein. Stressor sind eine Neo-Rockabilly-Band aus Tula in Russland, die kräftig Stress verursacht. Sicherlich keinen negativen, sondern eher Tanzstress. Und ein kräftiges Zucken in den Beinen auslöst, wie bei einem gekreuzigten Frosch auf dem Weg ins Jenseits. Apropos Frösche: Froschfresser san’s keine die Russen. Was ich damit sagen will, weiß ich selbst nicht genau. „Burn Out!“ ist ein solides, sehr nettes Album, vor allem für ein Debüt (ich nehme an, es ist eines). Aber kein Überhammer.   Igor Frost</p>
<p><strong>STUPIDS – Violent Nun / Peruvian Vacation / Retard Picnic / Complete Peel Sessions</strong><br />
(4 CDs, Boss Tuneage)<br />
Nachdem BossTuneage uns schon mit Wiederveröffentlichungen von Perlen des England-Hardcores wie Ripcord und Heresy verwöhnt hat, legen sie nun eine umfangreiche Sammlung von den Stupids vor. Diese von 1984-87 aktive UK-Hardcore-Legende spielte einen stark von US-Punk beeinflussten Hardcore und lieferte vielen Skate Punk-Kids den Soundtrack. Hier ist nun auf vier CDs (alles schicke Digipacks) so gut wie alles, was die Stupids veröffentlicht haben, versammelt. Sie waren die erste Hardcore-Band, die eine Peel Session spielte und auch das ist hier dokumentiert. Für Freunde des gepflegten UK-Hardcore also Pflicht.   Ralf</p>
<p><strong>SUBSISTANCE – Bleed, Sweat &amp; Strive</strong><br />
(CD, Arisen)<br />
Diese drei Gesellen aus Montreal, Quebec, spielen wirklich flotten Hardcore-Punk mit Anarcho-Attitüde. Die Texte sind größtenteils auf Englisch, aber ein paar Mal darf’s auch Französisch sein. Als ich sie neulich in Schwäbisch Gmünd live gesehen hab (bei ihrem ersten Deutschland-Gig überhaupt), kamen sie irgendwie nicht ganz so fit rüber wie auf dieser Platte. Aber vielleicht waren sie da ja auch nur völlig platt angesichts der – laut Eigenaussage komplett ungewohnten – Rundumversorgung mit Bandessen und Freibier&#8230;   Alan</p>
<p><strong>SUBZERO TOPDOGS – Time To Win </strong><br />
(CD, Subdog Productions)<br />
Rock im Schweinekostüm mit einem recht hohem Scum-Anteil, der versucht wie V8 zu klingen es aber nur knapp bis zum FiatPanda schafft. Die Band gibt es nun schon seit 14 Jahren und „Time To Win“ ist die vierte CD der Bamberger. Was soll ich sagen, ich find es zu eintönig, der Sänger klingt wie Subdog und 17 Tracks sind knapp 16 zuviel.   Dennisdegenerate</p>
<p><strong>DIE SUPERFREUNDE – Apfel Birne</strong><br />
(CD, Trash 2001 Rec.)<br />
Tja, was lange währt… Seit nunmehr einer halben Dekade erfreuen die kosmopolitanen Emsländer die Kulturbewanderten unter den Homo Sapiensen, und erst jetzt ist die erste Vollzeit-Langspielplatte im Handel erhältlich. Natürlich sind unter einigen neuen Songs auch viele Remakes alter Klassiker vorhanden, die im neuen Gewand nun durch noch mehr Drive und filigranes Spiel begeistern. Alleine der umwerfend gefühlvolle, melancholisch-mitreißende Gesang von Bauer Bühl sorgt dafür, dass dieses Album einen Ehrenplatz im Regal eines jeden Musikkenners erhalten wird. Auch die melodischen, aber dennoch powervollen Riffs von Berten, sowie das treibende, nahezu kommunizierende Schlagzeug von Neiss, der zurecht als hiesiges Pendant zu Bill Stevenson gilt, sorgen dafür, dass Songs wie „Man findet keine Freunde mit Salat“, „Bier is leer“, „Kein Bock“ oder vor allem Megahit „Unsere Fans sind Schweine“ in die Annalen der Pop-Geschichte eingehen werden. Von Bühls elegantem Wortwitz ganz zu schweigen. Da müssen sich Muff Potter warm anziehen…   Snitch</p>
<p><strong>SWALLY OR SPIT – Affenzirkus </strong><br />
(CD, Hicktown Records)<br />
Aus der nähe von Rosenheim, aus Bayern dem Mekka der ewig gestrigen, kommt die sympathische Pogopunkkapelle Swally Or Spit – zu deutsch: schlucken oder spucken. Die Debüt-CD kann man getrost schlucken. Klar vorkosten bietet sich an, aber alles in allem kann man da nix falsch machen. Stellenweise wird es mir zu bunt in punkto Doublebass, da wäre weniger mehr gewesen. Mir persönlich gefallen die Songs mit dem Mädel an Gesang am besten, speziell „Vernetzt“ ist ein richtiger Ohrwurm.   Dennisdegenerate</p>
<p><strong>TALCO – Mazel Tov </strong><br />
(CD, Mad Butcher)<br />
Nach dem großartigen Vorgänger-Album „Combat Circus“ war ich gespannt wie ein Flitzebogen, wie wohl die neue Platte der Venezianer klingen würde. Denn der Polka-Skapunk, der in der Tat an einen Zirkus erinnerte, hatte etwas unglaublich Frisches und Belebendes, was unheimlich viel Spaß machte und von dem ich unbedingt mehr hören wollte. „Mazel Tov“, eigentlich ein jiddischer (Hochzeits-)Gruß, steht der Zirkusnummer in nichts nach, legt vielmehr noch ’ne Schippe Geschwindigkeit nach. Das ist wohl auch der Hänger dieser Platte. Man muss aufgedreht sein bis zum Anschlag, um mit dem Tempo mithalten zu können. Kann und will man das, gibt’s ’nen wilden Ritt durch eine aufgepeitschte See, die auf dem Cover angedeutet ist. Wer am Ende noch wissen will, worüber die Italiener singen, bekommt im Booklet die Texte auch in Englisch. Stürmischer Skapunk, der mir seinen Fanfaren zum fröhlichen Gelage einlädt.   Bocky</p>
<p><strong>TEAM TYSON – Jump Start My Head</strong><br />
(CD, Matula Rec./Rewika Rec.)<br />
Auch bei Falk Fatal von Matula kann man sich darauf verlassen, dass kein Kappes in seinem Stall beherbergt wird. So auch bei der Nachfolge-Combo von Tigers Of Doom bzw. Ten Butt Fuck, die hier mit einem Garage-Trash-Rotzbalg daherkommen, das man als Freund jener Richtung sofort ins Herzken schließen muss. Wer die ersten beiden Hives-Platten abfeiert, sollte hier sofort lange Finger bekommen.   Snitch</p>
<p><strong>TRASHCAN DARLINGS – Real Fucking Make-Up</strong><br />
(CD, Strange Dolls Records)<br />
Vergleichbar mit den New York Dolls, Ramones, Kiss oder Backyard Babies rocken die (zu gutem Recht) selbsternannten „Pioniere des Glam-Punk“ aus Oslo seit nunmehr 13 Jahren durch die Lande, im Juli angeblich zum letzten Mal auch durch Deutschland und passend zu ihrer angekündigten Auflösung, die Ende 2008 anstehen soll, hier noch mal eine schicke Compilation mit allen Hits der mittlerweile legendären „Gore Gore Boys…“-10“ und der längst vergriffenen Singles „I Just Wanna Die“, „Johnny Is A Drag-Queen“ oder „Holiday In My Head“. Zusätzlich gibt’s noch ein paar bisher unveröffentlichte Songs und ein paar ganz neue Stücke zu hören. Verfeinert wird das Ganze noch mit einem liebevoll gestalteten Booklet mit vielen Infos zur CD und den Songs.   Jasmin</p>
<p><strong>TRASHCAT – Too Much Ain’t Enough</strong><br />
(CD, <a href="http://www.trashcat.co.uk" target="_blank">www.trashcat.co.uk</a>)<br />
Überraschung!! Ein Teil der Restarts, eigentlich genau ein Drittel ist hier am Cut. „Too Much Ain’t Enough“ macht einen himmelweiten Unterschied. Sau rockig, stellenweise sehr repetitiv, sich wiederholend, speziell bei dem Song „Rock &amp; Roll“. Sonst geht’s schwer in Richtung Dead Boys. Gefällt mir gut!   dennisdegenerate</p>
<p><strong>TROUBLEKID – s/t</strong><br />
(MCD, <a href="http://www.myspace.com/hitthetroublekid" target="_blank">www.myspace.com/hitthetroublekid</a>)<br />
Straigthen Punkrock mit Punk’n’Roll, der gut nach vorne geht, bietet das Leipziger Trio Troublekid. Auch wenn die Band wohl derzeit wieder einen Drummer sucht, die beiden verbleibenden Damen werden sicher weiter machen und ihr Ding durchziehen.<br />
Für ein Demo (4 Songs) ist das Album erstaunlich gut produziert und die Stücke professionell arrangiert. Insgesamt gar nicht schlecht, leider nicht aus der Masse anderer Band herausragend. Ich denke, in der Band steckt jedoch noch einiges drin.   Igor Frost</p>
<p><strong>TURBONEGRA – L&#8217; Ass Cobra</strong><br />
(CD, Wolverine Records)<br />
TurbonegrA ist eine All Girl-Punkband aus San Francisco. Die Drummerin gründete die Band da sie auf einer der Euro-Touren mit ihrer Band Fabulous Disaster eine Mix-CD von Turbonegro hörte und sich sofort in die Musik verliebte. Es dauerte ein wenig, aber dann hatte sie genügend Frauen zusammen getrommelt, um den Songs von Turbonegro ihren Stempel aufzudrücken. Sie beleuchten das Turbonegro-Universum mal aus weiblicher Sicht- was Hits wie „Age Of Pamparius&#8217;“, „Don&#8217;t Say Motherfucker“ usw. sehr gut bekommt. Sie werden im Oktober hier auf Tour sein und mit Sicherheit dem geneigten Hörer ordentlich einheizen. Die TurboJugend wird eh dort sein aber auch allen anderen kann ich eine gepfefferte Portion Death Rock nur empfehlen.   Ralf</p>
<p><strong>TURBONEGRO – Small Feces Vol 1 + 2</strong><br />
(Do-CD, Edel Records)<br />
Wir alle kennen und lieben Turbonegro. Wer noch nix von den Jungs gehört haben sollte, legt sich zum Einstieg die „Ass Cobra“ und die „Apocalypse Dudes“ zu. Für alle anderen die nie genug vom musikalischen Universum Turbonegros bekommen können, gibt es hier eine Doppel-CD im Digipack mit allerlei Material von Vinyls, Live, Coverversionen usw., das zwischen 1989 und 1997 aufgenommen wurde. Die Songcompilation war schon mal 2005 über den Mailorder von Bitzcore erhältlich und wird jetzt hier von Edel Records noch mal neu aufgelegt. Wem also noch die geniale St. Pauli-Version von „I Got Errection“ oder Black Flags „Six Pack“ mit Banjo fehlt sollte hier zugreifen und Spaß haben.   Ralf</p>
<p><strong>THE TURNPIKE CRUISERS – Rockin’ Possessed 1984 &#8211; 1986</strong><br />
(CD, Cherry Red)<br />
Der Titel verrät es schon. Man hat es mit Stücken aus den Jahren 84 bis 86 zu tun. Schlecht waren die Turnpike Cruisers nicht. Eine Vergleichbarkeit mit King Kurt drängt sich auf. Und das liegt nicht nur an den Bläsern, wobei bei den Cruisers eindeutig zu viel getrötet wird, sondern oft auch am Gesang und am Stil überhaupt. Ein guter Irgendwas-billy, nur King Kurt waren doch etwas besser. Darum ist Kurt auch König und die Turnpike Cruisers sind höchstens eine Prinzenrolle.   HH</p>
<p><strong>USE TO ABUSE – Jesus Made My Rock’n’Roll</strong><br />
(LP, Brokenheart Records)<br />
Will ein Vinyl-Freund einem Digitalfetischisten seinen Hang zur LP erläutern, landet dieser früher oder später bei den Vorzügen des großen Covers. In diesem Fall hat der Besitzer eines MP3-Sticks gewonnen. Eine Nachahmung der Kreuzigungsszene von Salvador Dalí. Nur der Herr hängt hier nicht am Kreuz, sondern an einer E-Gitarre (halbakustisch), welche eine Dornenkrone aufgesetzt hat. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen Old School-Amihardcore und Turbonegro. Kann man ja machen, wenn man will, aber etwas mehr Abwechslung würde den Stücken schon gut tun. Etwas eintönig. Aber das Vinyl ist gelb mit schwarzen Flecken. Und da wären wir schon wieder am Anfang des Reviews&#8230;   HH</p>
<p><strong>V.A. – A Tribute To… Die Goldenen Zitronen </strong><br />
(CD, Major Label/SM-Musik)<br />
Als steinalter Zitronenfan war klar, dass ich diese CD besprechen muss. Beim Verteilen des Reviewmaterials musste ich auch gar nicht lange um die CD kämpfen. Niemand hatte daran Interesse außer mir. Jetzt weiß ich warum. Die anderen Punkrock!er sind nicht so doof wie ich. Sie wussten schon im Voraus: Diese CD ist scheiße! Denn größtenteils befindet sich dort neben einigen wenigen würdigen tributierten Songs nur verfickte arty farty Kunstkacke, Elektrogedöns und Hamburger Schule-Lalala. Die Lichtblicke sind ganz klar Die Strafe, Los Banditos, Khmer, Rainald Grebe (coole „Für immer Punk“-Version), die Jungs die den Ghosttrack „Die chinesische  Schubkarre“ gecovert haben, Japanische Kampfhörspiele und  Guts Pie Earshot, die allesamt eher ältere Songs der Zitronen adaptieren. Die restlichen 15 Darbietungen gehen mir ganz gewaltig auf den Sack und klingen eindeutig nach den „neuen“ Zitronen. Klar, die DGZ lassen sich nicht auf ihre ersten vier Alben reduzieren, aber muss mir das gefallen, was sie danach noch gemacht haben. Nein! Und schon gar nicht das, was mir hier sonst noch in die Ohren gequetscht wird. Nennt mich rückständig, aber das hier braucht kein Mensch. Da hilft auch das hübsch aufgemachte Digipack mit Bio- und Diskographie nix. Hat nur aus Nostalgiegründen einen Platz im Regal verdient. Und da auch nur ganz hinten…   Obnoxious</p>
<p><strong>V.A. – Knock Out The Compilation Vol. 1 &amp; Vol. 2 </strong><br />
(CD, Knock Out)<br />
Vor rund 15 Jahren erschien Teil 1 der Sampler-Reihe aus dem Hause des Ruhrpott-Lables. Wie man sich vielleicht denken kann, so sind beide Teile nicht mehr, oder nur schwer zu finden. Dies trifft ebenso auf Veröffentlichungen von Combos zu, die hier mit einem Song vertreten sind: Braindance, Short ’N‘ Curlies, The Blaggers ITA, Oimelz, Red Flag 77, Discocks und wie sie alle heißen. Außerdem sei noch anzumerken, dass die Compilation ein Cover von Sucker (Oxymoron) verpasst bekam und zum Preis einer CD vertickert wird. Also ’nen Haufen Value für ’nen Klicker und ’nen Knopf!   Bocky</p>
<p><strong>V.A. – Solidarity With The Antifa In Russia </strong><br />
(CD, Mad Butcher)<br />
Seit langem mal wieder ein Soli-Sampler! Ein Brauch, der eher am Aussterben ist, wenn ich das recht bedenke. Komisch eigentlich. Dieser hier ist schon der vierte in der Reihe „Das ZK empfiehlt“ von dem Göttinger Traditionslabel. Entsprechend der Solidarität entstand die Compilation nicht in Alleinarbeit, es beteiligten sich ferner Sozialistische Kultur Arbeitsgruppe (SKA) aus Gütersloh, die dort auch ansässigen Cable Street Beatler und das international tätige Antifa-Net. Na und ebenso beeindruckend wie dieser Zusammenschluss liest sich auch der auf der CD enthaltende Bandmix: Los Fastidios, Talco, Microphone Mafia, Angelic Upstarts, The Oppressed, Rejected Youth, Red Union. Klar waren das nicht alle, die sich daran beteiligten, sondern insgesamt 21 Bands haben ihren Beitrag dazu geleistet. Zwei weitere Argumente neben dem ursprünglichen Grund weshalb man die Scheibe kaufen muss, sind zum einen der unschlagbare Preis von nur 7 Euro und das dicke Booklet. Darin bekommt man eine Einführung in die russische Nazi-Szene und wie krass jene ist. Also kauft den heißen Scheiß, denn der ist tatsächliche und direkte Solidarität!   Bocky</p>
<p>V.A. – Start The Fire<br />
(CD, Maniac Attack)<br />
Haargh, was für ein geiler Sampler, das gleich mal vorne weg! Auf dem Silberling betürklinken sich 15 Bands, die momentan für Stylo-Frisuren, Nieten und hervorragende Unterhaltung garantieren. Darüber hinaus sind fast alle Songs exklusiv und noch nicht veröffentlicht. Doch das alleine soll nicht der Beweggrund zum Kauf sein, hier ’nen kurzen Einblick wer alles 2 Mal mitzockt: Pestpocken, Rejected Youth, Bakfiets Boys, The Ruffianz, Azrael, Sucubus, The Infected und noch 8 weitere Bands, die denen hier in nichts nachstehen. Wie gesagt, ganz schön wuchtig und Gefangene werden eh schon lange nicht mehr gemacht!   Bocky</p>
<p><strong>V.A. – Waffenbrüder &#8211; A Tribute To OHL</strong><br />
(CD, Sunny Bastards)<br />
Wieso ich das hier bespreche? Na, wenn im Booklet 6 Negativ-Kritiken zitiert werden und 2 davon auf meine Rechnung gehen, dann lass ich mich natürlich nicht lumpen. Also was ich von Deutscher W. wirklich halten soll, weiß ich nicht. Seine letzten Standpunkte auf der „White Terror“-DVD fand ich sogar größtenteils richtig und so beschränkt, wie in seinen Texten gab er sich auch nicht. Er ist eben ’ne kontroverse Wurst, die sich in ihrer Rolle gut gefällt. Ich denke, das ist es auch schon. Was mich außerdem wunderte ist, Rawside und SS-Kaliert auf dem Sampler zu finden!? Schließlich noch eine Frage: Wieso macht man Tribute-Platten von noch bestehenden Bands?   Bocky</p>
<p><strong>WHITE FLAG – Wild Kingdom (Expanded Edition)</strong><br />
(CD, Empty Records Europe)<br />
Re-Release des 1987er Albums plus das “Zero Hour”-Album von 1986 plus diverse Demos und Outtakes dieser Aufnahme-Sessions, davon sieben bisher unveröffentlichte Tracks. Von einigen werden White Flag als Erfinder des Pop-Punk gehandelt. Ihre erste Single erschien 1982. Die beiden hier versammelten Alben bilden wohl das Hauptwerk der Band (1999 erst erschien „Eternally Undone“). Zwischendurch und danach gab es immer wieder diverse Sampler-Beiträge und Singles. White Flag sind mehr Beatles als The Boys und andererseits mehr USA-Punkrock und davon die poppige Seite, um mal blödsinnige Vergleiche zu führen. Auf der Habenseite verbuche ich Ihnen einige nette Nummern und GANZ FETT ihre Version von Jefferson Airplane’s „White Rabbit“ mit Kim von den Muffs am Gesang (zu finden als Video auf der offiziellen Seite). Negativ finde ich den Overkill an Material (34 Stücke sind zuviel) und die Popcore-Songs (dann lieber Descendents) – aber das kann sich auch noch ändern! Diese Scheibe gewinnt bei mehrmaligen Hören, die Melodien graben sich wie Spulwürmer in deine Gehörgänge und sie jucken bis du sie blutig gekratzt hast.    Captain Mocker</p>
<p><strong>WILDE ZEITEN &#8211; Aufgeräumt wird später</strong><br />
(CD, Impact Records)<br />
Wilde Zeiten ist so ’ne Band, genauso wie sellemols noch das Untergangskommando. Eigentlich will ich sie nicht mögen, weil wegen Tote Hosen-Abklatsch und so, aaber ich habe es noch nie in meinem Leben geschafft eine CD bei der Frontmann Michel seine Finger im Spiel hatte anzuhören ohne danach gleich noch mal auf Play zu drücken und gefallen an der Sache zu finden. Genauso ist es hier auch wieder. Die Musik geht aufgrund ihrer Einfachheit schnell ins Ohr, Punkrock mit großen Pop- und Schlagereinflüssen, die sehr stark an alte Hosen-Sachen erinnert. Dazu deutschsprachige Texte, die beim ersten Hören bereits zum Mitgrölen einladen, trotzdem aber Hirn haben. So sehr ich mich auch dagegen wehre, verdammte Scheiße, mir gefällt es einfach und ich kann nichts dagegen tun&#8230;. Dazu kommt allen Übels auch das absolut gelungene 1A Layout&#8230; Einziger Ausrutscher: Beckenbauers „Gute Freunde“ sollten sie wohl lieber den Superfreunden überlassen.   Jasmin</p>
<p><strong>X ONE WAY X –  Start Whenever / YOUTH OF STRENGTH – We&#8217;re Not In This To Break Down The Walls Alone</strong><br />
(CD, Rookie Records)<br />
Wie die Namen schon verraten gibt es hier Straight Edge-Hardcore von zwei Bands zu hören. X One Way X sind aus Amiland und Youth Of Strength stammen von der Insel. Wer seine Youth Of Today und Gorilla Biscuits gehört hat, weiß was ihn erwartet. Die Texte von Youth Of Strength lassen mich des Öfteren etwas schmunzeln, ist wohl nicht so ernst gemeint, sehr unterhaltsam. Wen euch das straighte Feeling etwas abhanden gekommen ist, dann gibt es hier ’ne Frischzellenkur.   Ralf</p>
<p><strong>ZAUNPFAHL – Ich war dabei </strong><br />
(CD+DVD, Fischkopp)<br />
Reichlich ungewöhnlich finde ich Monster-Veröffentlichungen, die nicht für ein Jubiläum gemacht wurden. Doch ist es diese Art und Weise, was sie sympathisch macht, oder? Einfach nicht nach Regeln arbeiten, sondern so wie man es für richtig hält und dann halt machen. Genau das passt zu dem Trio aus Teterow. Die Jungs machen nämlich auch sonst alles so, wie sie es für richtig halten. Haben das eigene Label, machen das Booking selbst und kümmern sich immer noch selbst um die Fans. Quasi alles, was Punk und DIY ausmacht. Auf der CD ist fast das komplette Konzert in Stavenhagen und geht über 78 Minuten. Die DVD hingegen geht sogar knapp 2 Stunden und darauf sind dann sogar die Songs vertreten, die die FSK nicht auf dem Tonträger haben wollte. Wie das zusammenpasst wissen die sicher mal wieder selbst nicht. Wie dem auch sei, für den Zaunpfahl-Fan ein Deluxe-Paket, weil aus all ihren Schaffensphasen was mit dabei ist.   Bocky</p>
<p><strong>ZWAKKELMANN – Vollhorst </strong><br />
(CD, RilRec)<br />
Die CD, die hier als „Singspiel in 20 Liedern“ angepriesen wird, stellt tatsächlich eine Art „Miniatur-Punkrock-Oper“ dar. Titelheld der Story ist Horst, ein sympathischen Loser vom Niederrhein, der einen Wochenendausflug in den Pott unternimmt, um dort sein Glück zu finden. Lustige Idee, bei deren Umsetzung es leider etwas hapert. Einerseits haut mich die Story nicht sonderlich vom Hocker, andererseits wird mir die Musik schnell zu eintönig. Letzteres kann allerdings auf meine Abneigung gegenüber melodischem, gitarrelastigem Pop-Punk zurückzuführen sein. Für wahre Schließmuskel-Fans stellt diese CD dennoch ein Highlight dar. Deutlich ist zu hören, dass Ex-Sänger Schlaffke Wolff auch hier den Ton angibt.   Zechi</p>
<p><strong>ZWAKKELMANN – Vollhorst &#8211; Singspiel in 20 Liedern</strong><br />
(CD, RilRec)<br />
Wie eine Pfütze vom Autoreifen des vorbeifahrenden Wagens in die Richtung meiner Hose verdrängt wird, so klebt auch dieses Gefühl von trautem Heimweh an mir. Zwakkelmann hat in seinem dritten Sololangspieler einen Weg beschritten, den ich aufgrund der selben regionalen Herkunft wie meine Jackentasche kenne. In zwanzig Liedern reist der Protagonist Horst, hin und her gerissen, aus seinem niederrheinischen „Dorf im Grünen“ mit dem Regional Express nach Duisburg um dort auf einer Party eines Kumpels eventuell der Tristesse zu entfliehen. Währendessen schweift sein Blick durch die Stahlwurst und er trifft kuriose Gestalten, besingt das „Barfly“ in Wesel, eine hübsch hässliche Kaschemme mit Assi-Charme, in der man so wunderbar am Tresen kleben kann. Horst saust ins Ruhrgebiet, schön is’ anders&#8230; Es geht um verlorene Liebe um das Körnchen Hoffnung DIE große Liebe doch noch irgendwo zu finden und sei es im Gorki Park in Moskau. Dieses Album macht so viel Spaß wie ein gesungener Jim Jarmusch-Film, lakonisch und herzlich, traurig und zum Lachen. Die Gestalten, die Horst trifft, kennt man von Deix oder aus der Bahn. Das was der Schlaffke hier mit „Tommy“ von The Who vergleicht, ist ein ganz persönliches Ding, das seines Gleichen sucht. Vor kurzem war die Release-Party im besagten Zug und ich war leider nicht da, aber was ich jedem ans Herz legen kann, ist in der aktuellen Plastic Bomb Nr. 64 Michas Vorwort zu lesen. Der war dabei und ich musste laut lachen über das was er da beschreibt. Diese, im Ansatz autobiographische Miniatur-Punkrock-Oper, ist ganz und gar wunderbar. Der Sound ist unheimlich abwechslungsreich, von Gabba Gabba Hey bis melancholisch, trifft’s den Nagel auf den Kopf.   dennisdegenerate</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=915&amp;md5=048f36ecf28018bf0147038287b55a2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tonträger Reviews M-N</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:06:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[MACC LADS – Beer &#38; Sex &#38; Chips’n’Gravy + Bitter, Fit Crack / Live At Leeds (The Who?) + From Beer To Eternity / The Beer Necessities + Alehouse Rock (Jeweils Do-CD, Anagram) Wenn man alle drei Doppel-CDs kauft, müsste man nahezu das Gesamtwerk der Macc Lads haben. Die Macc Lads gründeten sich Ende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MACC LADS – Beer &amp; Sex &amp; Chips’n’Gravy + Bitter, Fit Crack / Live At Leeds (The Who?) + From Beer To Eternity / The Beer Necessities + Alehouse Rock</strong><br />
(Jeweils Do-CD, Anagram)<br />
Wenn man alle drei Doppel-CDs kauft, müsste man nahezu das Gesamtwerk der Macc Lads haben. Die Macc Lads gründeten sich Ende der 70er, daher ist es nicht verwunderlich, dass typischer 77er-Punk die musikalische Grundlage bildet. Der Gesang ist aber eher an den 80er-Bands à la No Future oder Riot City orientiert. Manche Refrains könnten auch von den Gonads oder ähnlichen Oi!-Bands stammen. Manchmal klingt das Ganze aber auch wie Half Men Half Biscuit oder wie Serious Drinking. Textlich widmet sich die Band maßgeblich dem Alkoholverzehr. Ob man nun wirklich alle drei Dinger braucht ist fraglich, da die Macc Lads aber gut sind, sollte man schon eine dieser CDs besitzen. Am besten finde ich die „Beer &amp; Sex &amp; Chips’n’Gravy“ und die „The Beer Necessities“. Blöderweise sind die nicht zusammen auf einer Doppel-CD. Das könnte ärgerlich sein&#8230;   HH<br />
<span id="more-911"></span><br />
<strong>MADLOCKS – Riot</strong><br />
(CD, Broken Silence Rec.)<br />
Hier haben wir es mit dem Debut der vier BerlinerInnen zu tun, die laut Waschzettel bereits „eine 9-jährige Bandgeschichte“ auf dem Buckel haben. Angesichts so unglaublich origineller Songtitel wie „Riot“, „No Future“, „About Playing In A Band“ (hui, klingt ja spannend!), „Fuck You“, „United“ (gähn) oder „Good Night White Pride“ (gääähn!) ist mir ehrlich gesagt im Vorfeld schon die Lust auf den Konsum vergangen. Aber wenigstens musikalisch kann die Bande halbwegs überzeugen. Ob der Bandname nun eine Hommage an den ersten (und aktuellen) Bassisten der Sex Pistols sein soll, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Passen würde aber es zu dem stark 77-orientierten Streetpunk der Hauptstädter, die übrigens, nicht genug der Wortspiele, unter der Federführung eines gewissen „Tripper John, ND“ unterwegs sind. Als Support für die UK Subs wären sie also durchaus kompatibel…   Snitch</p>
<p><strong>ME FIRST AND THE GIMME GIMMES – Have Another Ball!</strong><br />
(LP/CD, Fat Wreck)<br />
Vor 10 Jahren hat die Fat-Wreck-Allstar-Combo ihre erste Scheibe namens „Have A Ball“ rausgebracht und ursprünglich war damals geplant, das Ganze als Doppelalbum zu veröffentlichen, kurzerhand wurde sich allerdings dagegen entschieden und somit verschwanden massenhaft bereits aufgenommene Songs für die nächsten 10 Jahre in den Tiefen des Fat Wreck-Archivs. Nun wurden die Lieder wieder ausgegraben, geremixed, remastert und den Massen zum Fraß vorgeworfen. Ich l-i-e-b-e Me First… und so wird’s auch immer bleiben. Dank dieser Band habe ich seit nunmehr 13 Jahren sämtliche 60er und 70er Rock und Pop-Perlen kennen lernen dürfen, die sich mir –  junger Hüpfer, der ich bin – ansonsten wohl zeitlebens meiner Kenntnis entzogen hätten. Somit habe ich in meiner 8. Unterrichtsstunde in Learning Old American Popsongs Lieder namens „I Write The Songs“, „Sodomy“, „You’ve Got A Friend“ und viel mehr erlernen dürfen. Wie immer gibt’s beim Kauf einer LP die CD gratis dazu.   Jasmin</p>
<p><strong>MENACE – No Escape From Nowhere</strong><br />
(CD, Sunny Bastard)<br />
Menace sind die Altmeister des 77er Punkrock und gelten mit zu den Pionieren des britischen Oi-Punk. Wer kennt nicht unvergessene Hits wie „GLC“ oder „Screwed Up“. Seit den 90ern sind die Jungs wieder aktiv und nach doch eher durchschnittlichen Alben auf Captain Oi, ist man nun mit dem neuen Album bei Sunny Bastard gelandet. Doch auch hier lassen mich die insgesamt 14 Songs irgendwie die nötige Power vermissen. Was allerdings nicht heißen soll, dass sie schlecht sind, aber irgendwie will der Funke nicht so recht überspringen. Die Platte langweilt mich doch recht schnell. Daher leider nur bedingt zu empfehlen (vielleicht wird’s ja nach längerem Hören besser).   Thorsten</p>
<p><strong>MENCER VERMELLO – Krasnyj Rassvet</strong><br />
(CD, Mai Morirem/Redstar 73)<br />
Genau wie ihre Labelkollegen von Nucleo Terco verstehen diese galizischen Redskins sich als „Proletarierrockband“. Und genau wie ihre madrilenischen Kollegen machen sie in politischer Hinsicht keine halben Sachen, sondern feiern ziemlich eindeutig den Kommunismus sowjetischer Prägung ab (inkl. Onkel Jupp) und wettern nicht minder fleißig gegen Dissidenten, Renegaten und die „Terrorlüge“. Ach du grüne Neune… Als gäb’s in unseren Kreisen nicht schon genug bekloppte Polit-Dogmatiker, müssen Bands aus unserer Szene jetzt auch noch menschenverachtende Regime verkitschen? Kommt demnächst vielleicht auch noch Pol Pot zu neuen Ehren? (Bringt wohl nix, wenn ich mir an dieser Stelle die Dead Kennedys zurückwünsche, was?) Dass ihr galizischer Nationalismus und ihre „Palästina wird siegen!“-Parolen bei einem gehörigen Teil der hiesigen Linken nicht allzu gut ankommen dürften, brauche ich eigentlich nicht extra erwähnen… (Ich tue es aber trotzdem, ätsch!) Nach dem Besingen des mit viel Wodka begossenen Siegs der 38. Armee bei Stalingrad („für Lenin, für Stalin, für das Proletariat“) gegen Ende der CD werden zum Abschluss noch Cock Sparrer mit „England Belongs To Me“ gecovert (…aber natürlich umgedichtet auf Galizien). Fazit: So sehr mir innerlinke Streitereien auch auf die Nerven gehen, meine politische Schmerzgrenze ist hier eindeutig überschritten…   Alan</p>
<p><strong>MILLOY – Creating Problems While Practising Solutions</strong><br />
(CD, Rookie/Boss Tuneage)<br />
Yorkshire, England. Irgendwie Hardcore-Emo plus sonstiges. Ich find’s ein wenig akademisch angelegt, sowohl musikalisch als auch sonst. Das Inlay zieren PC-Standard-Layout-Programm anmutende Design-Elemente und Druckfahnen vor Chemielabor-hintergrundigem. Die Texte sagen mir nichts, sind glaub ich eher offene Briefe an Leute, die ich nicht bin. Auch wenn es mir musikalisch stellenweise ausgezählt und mathematisch anmutet, finde ich es dennoch nicht gänzlich uninteressant. Vielleicht fehlt mir nur gerade der Zugang und DU findest ihn Ende Oktober auf der einwöchigen Deutschlandtour, weil du weitaus mehr mit Leatherface, Hot Water Music und Samiam anfangen kannst als ich,   Captain Mocker</p>
<p><strong>MI SAN DAO – Proud Of The Way</strong><br />
(CD, Saalepower-Records)<br />
Hier gibt’s was richtig Exotisches. Real Skinheads of China nennt man sich selbstbewusst. Das es in einem so menschenverachtenden Land wie China überhaupt Punks und Skins gibt, zollt meinen Respekt für die Leute dort. Die 4 Jungs aus Peking geben sich wirklich Mühe authentisch rüber zu kommen. In jedem Lied ist im 10-Sekunden-Takt ein „Oi!“- oder „Skinhead“-Ruf zu hören, und musikalisch orientiert man sich auch an englischen Vorbildern wie Last Resort oder Condemned 84. Gesungen wird in Chinesisch und in schlechtem Englisch. Textzeilen wie „We wanna drink on the street, we wanna jam on the street, we wanna fight on the street, we wanna walking down on the street“. Großartig! Wenn ich es nicht wüsste, hätte ich gedacht das ist die neue Hard Skin-Platte. Als Bonus zu den 18 Songs gibt’s noch einen sehenswerten Video-Clip. Dieses Album hat größten Unterhaltungsfaktor. Ich glaube nur, dass Mi San Dao das alles wirklich ernst meinen…   Thorsten</p>
<p><strong>MITARBEITER DES MONATS – Showing Phoenix the Way To The Queue </strong><br />
(CD, <a href="http://www.mitarbeiterdesmonats.de" target="_blank">www.mitarbeiterdesmonats.de</a>)<br />
Die Band kommt aus den Untiefen Nordrhein-Westfalens, genauer aus Datteln. Dort ist das Zwangstrio, zwei Member mussten die Band verlassen, sicher nicht unbekannt. Denn der melodische Punk, den sie spielen, ist gut und lädt zum Tanzen ein. Was sich überregional allerdings als Hürde erweisen wird ist, dass die Band letztes Jahr gerade mal zehn Shows spielte. Dieses Jahr sind mindestens doppelt so viele Konzerte geplant. Das will ich ihnen aber auch raten, denn für ’ne Band ohne Label und Vertrieb ist es anders schwer möglich, seine Scheibe unters Volk zu bringen. Das ist es aber auch, was die Band sehr sympathisch macht. Alles ist DIY, sie geben sich Mühe, man merkt ihnen den Spaß an. So soll es sein. Was ich jedoch nicht verstand: Wieso sie sich nicht „Employee Of The Month“ nannten, da alle Texte eh in Englisch sind!?   Bocky</p>
<p><strong>MODENA CITY RAMBLERS – Bella Ciao</strong><br />
(CD, Leech)<br />
Wenn’s noch mehr solcher Bands wie diese „Combat Folk“-Truppe aus Modena geben sollte, könnte sich zu meiner Vorliebe für irischen, balkanischen und spanischen Folk auch noch eine für italienischen dazugesellen – so gut laufen mir die einschlägigen Stücke „La Banda Del Sogno Interrotto“ und „La Fiola“ rein. Auch „Ebony“, eine melancholische Ballade über das Schicksal einer illegalisierten afrikanischen Migrantin, geht unter die Haut. Von diesen Highlights und einigen weiteren guten Tracks mal abgesehen dudelt die CD für meinen Geschmack jedoch manchmal ein bisschen arg langweilig vor sich hin, und v.a. die beiden Versionen der Partisanenhymne „Bella Ciao“ kommen eher überflüssig rüber.   Alan</p>
<p><strong>MONDO GUZZI – 100% Baumwolle</strong><br />
(Oberkörpertextil)<br />
Ein sehr schönes und dezentes T-Shirt Mannheims Schweinerocker Nr. 1. Der polyesterfreie Stoff ist schwarz eingefärbt, darauf prangt der Bandschriftzug in oberer Brusthöhe in Schmutzgelb. Die Ärmel reichen nicht mal bis zu den Ellenbogen, was ein Tragen bei Temperaturen von über 15º C durchaus ermöglicht. Der Kragenbund ist etwas zu eng ausgefallen, kann aber abgeschnitten werden, ohne dass das restliche Produkt zerfällt. Gefällt.   HH</p>
<p><strong>MONKEEMAN – Life In The Backseat</strong><br />
(CD, Rookie Rec.)<br />
Cooler Plattentitel, der sowohl metaphorisch als auch buchstäblich zu gebrauchen ist. Diesmal gibbet aus dem Hause Rookie recht flotten, deutlich Nordbritannien-gefärbten Powerpop, der vom Songwriting her mehr als einmal an den in die Jahre gekommenen Teenage Fanclub erinnert. Auch die üblichen Mod-Verdächtigen sagen öfters mal Hallo, von Supergrass und den Who ganz zu schweigen. Gute Sommerplatte.   Snitch</p>
<p><strong>MONSTER SQUAD – Strength Through Pain </strong><br />
(CD, Razorblade)<br />
Was für ein ultrageiles Brett ist das denn? Im Januar oder Februar sah ich die HC-Riot-Amis erstmals live und war so gar nicht angetan. Das lag aber auch daran, dass der Sound viel zu laut war, weshalb ich und einige andere mehr es vorzogen im Vorraum wie wild zu rauchen. Vielleicht sollte ich mir doch mal Ohrstöpsel kaufen, dann würde mir dergleichen nicht mehr passieren und die tollen Bands würden mir gleich auffallen! Wie dem auch sei, dieses Album der Kalifornier erscheint auf dem SS-Kaliert-eigenen Label. Dementsprechend kann man sich wohl vorstellen, was geboten wird. Furios treibende Gitarren mit einem Sänger voller Aggressionen, Wut und Verzweiflung. Auch textlich weiß man mehr als zu gefallen, gibt sich keine Blöße. Selbst ins Deutsche übersetzt klingen die Texte nicht peinlich. Obendrein haben die Melodien Ohrwurmcharakter und die Refrains bleiben leicht in den Ohren hängen. Geiler Faust-in-die-Luft-Pogopunk.   Bocky</p>
<p><strong>N’AM HAMMANIT – ADÉ</strong><br />
(CD,  HYPERLINK &#8220;mailto:namhammanit@gmx.de&#8221; <a href="mailto:namhammanit@gmx.de)">namhammanit@gmx.de)</a><br />
Na, da hatte ich doch auch mal ein glückliches Händchen als es beim Promoverteilen hieß: „Von der übrig gebliebenen Scheiße muss jetzt jeder noch eine CD nehmen und besprechen.“ Denn N’am Hammanit sind völlig zu Unrecht in der Punkrock!-Redaktion ein unbeschriebenes Blatt und der etwas bescheuerte Bandname lässt ja auch nicht unbedingt die pure Neugier aufblitzen. Mit unverhohlenem Widerwillen also die CD in den Schlitz geschoben und was passiert? Ein Zeichen! Ein Wunder! Die Kölner machen völlig geilen 80er-Jahre-Stakkato-Deutschpunk (mal vom folkloristischen Intro des ersten Songs abgesehen). Wenn Deutschpunk dann bitte so. Notfalls auf Kölsch und sogar in einem Song auf Französisch (zumindest teilweise). Dazu kommt das eher ungewöhnliche Line-Up. Neben Bass und Gitarre wird die Mandoline bedient, das Schlagzeug spielt ein Teddybär via Computer und als Highlight und viertes Bandmitglied zieht Rasta-Heino an der Triangel und den Faxen live sicherlich eine coole Show ab. Endlich mal was anderes. „Adé“ bietet als Demo respektive DIY-Produktion auf CD und sogar als MC 12 feine Punk-Songs in 24 Minuten. Ein Kracher nach dem anderen und wirklich eine sehr sympathische Veröffentlichung. Unbedingt mal anchecken. Da die Homepage im Moment noch eine Baustelle ist am besten über My Space. Und unbedingt auch mal einen Gig mit den Jungs veranstalten… Ich bin ganz hin und weg. Unterstützt die Band wo Ihr nur könnt!   Obnoxious</p>
<p>N<strong>EUME – Weltuntergangsmaschine</strong><br />
(Demo-CD guckst Du Myspace)<br />
Gerade mal zwei Herren hauen uns hier via Klampfe, Schlagzeug und Gesang sechs Noise-Rock-Nümmerkens um die Ohren, die durchaus was können und zum Teil an alte Mudhoney- und Soundgarten-Klänge erinnern. Zum Glück also nicht so pathetisch, wie es der Titel vermuten lassen könnte. Da dürfte sich wohl in Kürze ein passendes Label für finden. Aber, die Herren, an ’nem Bassisten sollte man wirklich nicht sparen…   Snitch</p>
<p><strong>NICHTSDESTOTROTZ – Nichts</strong><br />
(CD, <a href="mailto:ericmeskes@web.de)">ericmeskes@web.de)</a><br />
Nichtsdestotrotz, dass wir in dem beigelegten Anschreibe-Brief gesiezt werden, hier nun eine Kritik Ihrer CD, die wir in unserem Magazin veröffentlichen. Nichtsdestotrotz, dass man eigentlich eine Kritik für ein Magazin selbst verfassen sollte, erlaube ich mir, Ihre Bandinfo ein Stück weit zu zitieren: „Name: nichtsdestotrotz, Genre: deutschsprachiger Punkrock, Wohnhaft: Willich am linken Niederrhein“. Nichtsdestotrotz, dass jetzt ein von mir selbstverfasster Text kommen sollte, erlaube ich mir, noch ein weiteres Zitat aus dem Anschreiben an unsere Leserschaft weiterzuleiten: „Desweiteren suchen wir noch allerlei Unterstützung für die Band. Also wenn Sie irgendwie Interesse daran haben, unsere Band zu unterstützen, wären wir sehr dankbar.“  Jo, bitte, was soll ich machen? Ihnen eine Vorlesung über Etikette im Punkrock halten? Oder darüber wie man gute Musik schreibt? Sorry, Jungs, Sie bieten einfach zu viel Angriffsfläche, die es mir in keinster Weise ermöglicht, eine ernsthafte Kritik für unser Magazin zu schreiben. Mit freundlichen Grüßen an den linken Niederrhein,<br />
Frau Jasmin Fußer (Redakteurin, Punkrock!Fanzine)</p>
<p><strong>THE NIGHT MARCHERS – See You In Magic</strong><br />
(CD, Vagrant)<br />
Die Night Marchers sind die neue Band von Ex-Rocket From The Crypt-Frontmann Speedo. Da werden die Erwartungen hoch angesetzt… und enttäuscht, wenn man eine bloße RFTC-Blaupause erwartet. Aber das wäre auch langweilig. Klar, RFTC klingen stets durch, die Handschrift Speedos blieb erhalten, aber die Night Marchers sind eher eine reduzierte, abgespeckte Nachfolge. Die Bläser sind weg und die Chose ist garagiger (Gibt es das Wort überhaupt? Egal, mir gefällt es!). Das Rumgezappel beim Anhören ist immer noch da. Ich bin hochzufrieden.   HH</p>
<p><strong>NI JU SAN – Besser als schlecht &#8211; Live in Remscheid</strong><br />
(CD, Nix Gut)<br />
Kollege Richard hatte in einer der letzten Ausgaben die Mucke von Ni Ju San als Sozialarbeiterpunk bezeichnet. Jetzt weiß ich: Recht hat er. Es handelt sich sogar um weichgespülten Sozialarbeiterpunk mit scheiß Rockwixersoli, der sich zwischen Terrorgruppe, den Toten Hosen und den Ärzte bewegt, aber nicht annähernd die Qualitäten dieser Bands erreicht. In „Viva Utopia“ wird sogar ein Wizo-Zitat bemüht. Naja, wer’s braucht… Live-Alben durften früher ohnehin nur die Großen machen. Wo sind wir bloß hingekommen? Mit 1 Stunde, 17 Minuten ist der Dreck eh viel zu lang geraten. Muss so was sein? Was technisch machbar ist, muss auch nicht qualitativ die beste Lösung sein. Anfangs klingt ja alles noch einigermaßen okay, aber mit der Zeit geht das hier doch ganz gewaltig auf die Nerven. Typisch Nix Gut, typisch Punk aus Kiel. Weg damit!   Obnoxious</p>
<p><strong>NITRO 17 – Onto The Other Side</strong><br />
(CD, Drunkabilly Records)<br />
Da Tex Morton einer der beiden Gitarristen von Nitro 17 ist, ist es fast schon klar, dass Rock’n’Roll, bzw. Rockabilly die musikalische Basis ist. Gepaart wird dieses aber noch mit einer gehörigen Prise Alternative-Indie-Rock der 80er (wie immer das jetzt auch genannt werden will).Was dabei herauskommt ist, ich zitiere, weil sehr treffend, die Rezipienteninfo, „eingängig, frisch, charmant und extrem fluffig.“ Da stimme ich zu, auch wenn ich nicht genau weiß, was „fluffig“ ist. Dieser eigenständige Sound ist anregend, macht Spaß und auch das Smiths-Cover am Schluss ist passend und verwundert daher auch gar nicht. Prima.   HH</p>
<p><strong>NO AUTHORITY – Don’t Lose Heart </strong><br />
(CD, Leech)<br />
Ska-Punk-Rock aus’m Schwarzwald, wie man ihn schon Millionen Male gehört hat: glatt wie ein Babypopo. Die südbadische Russenhochburg Lahr hatte früher mal wegen ihrer trinkfesten Punkszene durchaus einen guten Ruf bei mir, aber wenn sie jetzt nur noch solche Sportfestkapellen hervorbringt, ist es wohl an der Zeit, umzudenken…   Alan</p>
<p><strong>NO LIFE LOST – Von Santa Fu bis Saint Tropez</strong><br />
(CD, Flat Daddy Records)<br />
Von Santa Fu bis Saint Tropez – ich, Farin Urlaub, bekomme gute Laune von dieser Ska-Musika, von diesen norddeutschen Fußball-, Party- und Alkohol-Alltagsphilosophien, von Rock-O-cHarmonie-Schlagern und diesen Soul berührenden Stücken, so dass ich schon beim ersten Song „HUAH!!“ schreie. Erst recht bei Titeln wie „Ich möchte ein Mädchen kennenlernen“ und „Die Welt und ich“, „Ich fühle Sex in mir“. Hier sind diverse HH-Punkrock-Roots-Urgesteine am Werke, die wahre Größe beweisend, nicht groß auf bereits Erreichtes verweisen, sondern in dieser Zusammensetzung „wesentlich ausgetüftelter, als man das von einer Punkband erwarten würde, schöne Bläser, schöne Chöre und vor allem super eingängige Melodien“ raushauen. Wie beim Fußball ist zwar nicht jeder Schuss ein Treffer, aber man kann auch ohne Tore lustig sein. Einziges Manko, für mich als Balla-Legastheniker, ist der Hang zu runden Lederlobhudeleien. Euer scheinbar seit dem Slackers-Artikel zum Ska-Kompetenz-Center mutierter und sich mit dieser CD als Konsequenz im CD-Spieler sehr wohlfühlender,   Captain Mocker</p>
<p><strong>NOMATRIX – s/t </strong><br />
(CD, Deadlambrecords)<br />
Cooler simpler Midtempo-Dorfpunk aus Irland. Schöne Antitexte. Der Gesang hört sich teilweise ein wenig Green Day-mäßig an, die Mucke kommt aber viel dreckiger. Also jetzt kein absoluter Knaller, aber echt sympathischer Punkrock.   chemical maze</p>
<p><strong>NO SHAME – White Of Hope Turning Black</strong><br />
(CD, Fullsteam Records)<br />
Mein erster Gedanke war: „Wow, I Walk The Line mit nicht ganz so viel Melancholie und ohne Orgel.“ Und das trifft es, glaube ich, auch sehr gut. No Shame aus Salo/Finnland gibt es mittlerweile auch schon seit über 10 Jahren und haben eine umfassende Discographie im Rücken. Tragisch, dass man sie erst jetzt kennenlernt. Eine Band, die ich sehr gerne mal live sehen würde, denn schon auf Konserve fördern die vier Jungs eine fast unglaubliche Präsenz zu Tage – mal Midtempo, mal als Brett. Wobei sie trotz Labelunterstützung alles so weit wie möglich unter eigener Kontrolle halten. Es gibt keine My Space-Seite, die Konzerte werden bewusst billig gehalten, ihre CDs verkaufen sie zu spottbilligen Preisen auf Konzerten und es gibt ein klares Nein an Majorlabels. Das nenne ich „Punk with an Attitude“. „White Of Hope Turning Black” erscheint als fein aufgemachtes Digipack mit Artwork-Booklet inclusive allen Texten. Das Ganze kommt als apokalyptische Vision der westlichen Gesellschaft und Spiegel der eigenen (depressiven) Lebensgefühle daher, aber nicht hoffnungslos. Ums kurz zu machen: Nach I Walk The Line sind No Shame eine weitere Band aus Finnland, die man uneingeschränkt empfehlen kann und muss. Punkrock wie er aktueller und tiefgründiger nicht sein kann. Unbedingt anchecken, Ihr werdet alles andere als enttäuscht sein!   Obnoxious</p>
<p><strong>NOWHITERAG – Nothing Left </strong><br />
(CD, Nuclear Chaos)<br />
Eine der jüngsten Entwicklungen im Punk/HC-Undergroundbereich ist es ja, dass Platten von einzelnen Bands nicht mehr nur von einem, sondern in Co-Produktion von vielen verschiedenen Labels auf den Markt geworfen werden. Dass aber eine Platte gleich von 16(!) Labels getragen wird, wie die von NoWhiteRag, die ich gerade in der Hand halte, das hab ich so auch noch net erlebt. Aber gut so, gut so sage ich, dadurch steigt die internationale Zusammenarbeit und das Netzwerk kann sich weiter ausbreiten und verstärken. Aber genug des Gefasels, legen wir los: NWR aus Modena, Italien spielen hymnenlastigen Hardcorepunk, oder „Chaos Punk“ wie man heute zu sagen pflegt und mir fällt zuerst die große Ähnlichkeit zu den New Yorker Casualties auf, einige Songs könnten echt von denen stammen. Allerdings wird hauptsächlich auf Italienisch gesungen, was dem Sound doch ’ne eigene Note verleiht. Nichts wirklich Neues, aber insgesamt eine echt feine Sache, die live garantiert gut abgeht.   chemical maze</p>
<p><strong>NÚCLEO TERCO – La Comision De La Estaca </strong><br />
(CD, Mai Morirem/Redstar 73)<br />
Diese Redskin-Combo aus Madrid bezeichnet ihren Oi!-Punk mit HC-Einschlag selbst als „rock proletario“ und legt hiermit bereits Album Nr.4 vor. Von Anarcho-Seite sind sie wohl schon ein paar Mal für ihre autoritär-kommunistische Ausrichtung bzw. ihre Verherrlichung von Diktatoren wie Stalin und Mao kritisiert worden. Diese Kritik geben sie auf dieser Platte mit dem Song „Lo Tuyo Es Imposible“ zurück, und werfen ihrerseits ihren anarchistischen Kritikern vor, Gedankenzensur zu betreiben und „Marionetten des Kapitals“ zu sein. Naja, also was mich betrifft, wecken derartige Anschuldigungen aus dem Munde pro-sowjetischer Kommunisten gerade im spanischen Kontext äußerst ungute Erinnerungen an vergangene stalinistische Verfolgungsorgien… Davon mal abgesehen bekommen sie jedoch meine vollste Zustimmung für ihre Lieder zu Ehren revolutionärer Frauen („Tres mujeres“) und gegen sog. Unpolitische, die auf beiden Hochzeit tanzen wollen („Mal acaba“), sowie für die auf Italienisch vorgetragene Forderung „Rübe ab für Paolo Di Canio!“, den faschistischen Ex-Fußballprofi von Lazio Rom („Testa in giù“). Wie immer bei spanischen linken Skin-Bands kommt auch die Gewaltverherrlichung nicht zu kurz, und das passt zur Mucke wie die Faust aufs Bonehead-Auge, denn ein tüchtiges Brett bietet die Platte allemal!   Alan</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=911&amp;md5=774ee60d710f31cfaa71b3e302ea192a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tonträger Reviews E-G</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:03:19 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EATER – The Album</strong><br />
(Do-CD, Anagram)<br />
Eater gehörten zu den frühen Londoner Punkbands. Sie veröffentlichten ein paar Singles und ein Album. Danach lösten sie sich auf, um 1996 beim Holidays In The Sun in Blackpool wieder aufzutauchen. Der vollständige offizielle Studio-Output inkl. einiger Livetracks der Band befindet sich auf dieser Do-CD. Falls jemand der Leserschaft noch nicht weiß, wie Eater klingen: Eater klingen wie typischer 77er-Punk aus England. Das ist nicht originell, aber genial. Das Gerät gehört in jeden Haushalt, welcher ein Faible für alten Punkrock hat. Ohne wenn und auch ohne aber.   HH<br />
<span id="more-906"></span><br />
<strong>EINSTURZ –  Konfrontation</strong><br />
(CD, Nix Gut)<br />
Eine weitere Veröffentlichung aus dem Hause Nix Gut. Deutschsprachiger mittelschneller Punkrock aus dem Kuhdorf Visbeck irgendwo in der norddeutschen Pampa. Schön zu wissen, dass es da oben in der Provinz noch Leute gibt, die es schaffen ’ne Band auf die Beine zu stellen und seit nunmehr 11 Jahren durchgehalten haben. Weiter so! Besonders erwähnenswert: Die CD ist offensichtlich komplett in Eigenproduktion entstanden – in einer Wahnsinnsqualität, bei der sich so mancher Profi noch ’ne Scheibe abschneiden kann.   Jasmin</p>
<p><strong>ENTWAFFNUNG – Life Is A Killer </strong><br />
(CD, Toxx Records)<br />
Entwaffnung kommen aus der Schweiz und machen deutsch-englischen Streetpunk. Als „Revolution in der Ch-Punk-Szene, da es vorher keine andere CH-Band gab, die soviel Ironie und Selbstkritik mit einer schnellen, aggressiven Musik mischte“, wie im Beipack hochtrabend angekündigt, kann man diese Band dann wohl eher doch net bezeichnen, da hier wirklich gar nix Neues zu hören ist. 90er Ufta-Streetpunk, der einfach nur nervt. Und Hauptsache ein paar englische Songs, ey! Und für welch „erheblichen Wirbel“ der Track „Tale About The City“ „schon vor der Veröffentlichung“ gesorgt haben soll, ist mir ebenfalls schleierhaft.   chemical maze</p>
<p><strong>FALL OF EFRAFA – Elil</strong><br />
(CD, Alerta Antifascista)<br />
Auf die neue Fall Of Efrafa hab ich ja schon sehnsüchtig gewartet da sie uns ja bisher mit hervorragendem Neo-Crust im Stile von Madame Germen usw. verwöhnt haben. Nach einem gediegenen Intro, das einem die Apokalypse schon mal schmackhaft machen soll, wird zuerst in einen spartanisch instrumentierten Akustikgitarrenpart übergeleitet. Die erwartete Apokalypse fällt also erstmal aus und wird dann aber nach 6:40 Min nachgereicht – volles Brett wie es sein soll. Auch die andern Songs enthalten ausgedehnte Akustikparts, die einem immer wieder mit der eigenen Leere konfrontieren – also nichts für’s schnelle Konsumieren und Betäuben. Diese Scheibe will intensiv und aufmerksam gehört werden, damit sich der ganze Glanz entfalten kann, und sich nach einer Stunde dieses Gefühl von Katharsis breit macht. Carpe diem.   Ralf<br />
<strong><br />
FAST FOOT – Dead Men Walking </strong><br />
(CD, Rilrec)<br />
Sicher sind die drei Ruhrpottler gute Freunde vom Label oder haben jemanden aus deren Reihen in Geiselhaft. Denn aufgrund ihres musikalischen Vermögens hat es das Trio sicher nicht geschafft die Rilrecer zu überzeugen. Da ist bestimmt einer dem anderen noch was schuldig, anders ist es nicht zu erklären, wie es die Kirmesrocker schafften, jemanden zu finden, der ihren Quatsch veröffentlicht. Oder kann man mir plausibel erklären, warum ’ne Mittdreißiger-Band ungestraft ’nen Song mit dem Titel &#8220;667 &#8211; The Neighbour Of The Beast&#8221; schreiben darf. Das ist pubertärer Mist, wegen dem sogar Iron Maiden zu kriminellen Schlägern werden würden (Ich habe immer gedacht, Iron Maiden wären kriminelle Schläger und deshalb auch so berühmt, Anm. Obnoxious), würden sie davon wissen. Ich denk&#8217;, ich schick das denen jetzt mal!   Bocky</p>
<p><strong>FINISTERRE – s/t</strong><br />
(CD, Contraszt!/Sengaja Rec.)<br />
Wenn sich eine Crusten-Combo schon „Arsch der Welt“ nennt (nach dem gleichnamigen spanischen Kap), könnte es wohl passender kaum sein. Dementsprechend verkünden die sechs MusikantInnen nicht gerade die reinste Lebensfreude mit ihrem energischen D-Beat-Tsunami. Titel wie „Asphalt“, „Depression“ oder „Bauchweh“ sprechen da Bände. Letzteres ist übrigens ein vertontes Gedicht des in Sachsenhausen ermordeten Erich Mühsam. Kommt sehr professionell rüber, was zu einem nicht ganz unbeträchtlichen Teil an Robin liegt, der ja mit den Frankfurtern Confused schon einiges an Handwerkskenntnissen erlangt hat. Mit dabei auch zwei Fünftel von Status//Hysterie.   Snitch</p>
<p><strong>FORMER CELL MATES – Who’s Dead And What’s To Pay?</strong><br />
(CD, Householdname Records)<br />
Die Former Cell Mates kommen aus Sunderland/England und sie spielten früher bei Leatherface, The Coyote Men, The Mercury League um nur einige zu nennen. Es verwundert demnach nicht, dass hier high-octane fueled Rock&#8217;N'Roll-Punk aus den Boxen schlägt. Sie mischen gekonnt den typischen England-Sound mit Sprengsel von Amipunk und etwas Ketchup, aber alles schön auf den Punkt gespielt – lecker. Die Vocals haben hier und da diesen schönen melancholischen Einschlag der Spaß macht. Mehr davon.   Ralf</p>
<p><strong>FREIBOITER – Riot Radio</strong><br />
(CD, Knock Out)<br />
Stuttgart gehört zwar nicht unbedingt zu den größten Städten in Deutschland, aber mit Sicherheit zu den schönsten (Anm. Obnoxious: Waaaasssss? Hackt’s bei Dir? Da könnte man ja gleich behaupten, dass Gerhard Mayer-Vorfelder in seinem Leben noch keinen Tropfen Alkohol getrunken hat! Ach ja, MV ist übrigens am 3.3.33 in Mannheim geboren, lustig oder?!). Außerdem ist Stuttgart das Pflaster der vielleicht besten Punk-Skin-Hardcoreszene (Anm. Obnoxious: So, jetzt reicht’s aber!), bezogen auf den Zusammenhalt. So die mitgelieferte Beschreibung der CD, ich glaub da war jemand noch nie in der besagten Stadt, ein dickes Sorry an die Kaputtgarter. (Anm. Obnoxious: Da hast Du jetzt aber Glück gehabt, dass der Scheiß nicht von Dir kommt…) Gute Partys aber der Rest ist zum Kotzen, nun zur Musik der Freiboiter: Wie gewohnt geiler Sound mit sozialkritischen Texten, jetzt auf dem Knock-Out-Label mit einer super Platte, 1a!   Kay</p>
<p><strong>THE GEE STRINGS – No Good (For You)</strong><br />
(7“, Sprinter Records)<br />
Einen richtig heißen Scheiß liefern hier die Gee Strings ab. Lange genug hat man auf eine neue Wortmeldung aus dem Dreieck Köln-Aachen-Bonn warten müssen. Aber was die vier Altpunkrocker hier vom Stapel lassen, sprengt wirklich alle Ketten: Old School Highspeed Punkrock vom Allerfeinsten. Die Gee Strings gibt es jetzt ja auch schon seit Ewigkeiten, aber anstatt auch nur das kleinste Anzeichen von Altersschwäche aufkommen zu lassen, treten sie mit jeder Veröffentlichung das Gaspedal noch weiter durch. Frei nach dem Motto „Live Long, Die Fast“. Wo soll das noch hinführen? Außerdem erfüllt die Single einen von mir lange gehegten Wunsch: Seit Jahrzehnten warte ich nämlich auf eine Coverversion von Iggy Pops „Real Wild Child“ und hier ist sie endlich. Ausgerechnet von den verehrten Gee Strings. Das muss Gedankenübertragung gewesen sein. Und die Umsetzung ist wirklich furios, allein schon deshalb liebe ich Ingi, ihre drei Jungs und Manager Hein. Danke. Zum Höhepunkt bringt mich aber der hauseigene Titelsong. „No Good (For You)“ ist besser als Sex. Und die B-Seite „Makin You Small“… Ach, Arsch lecken, Scheibe unbedingt kaufen und jedes Konzert der Band besuchen! Ach so, beinahe hätte ich vergessen, das astreine Hochglanzcoverartwork von Götzilla zu erwähnen. Das wäre unverzeihlich…   Obnoxious</p>
<p><strong>GENE VINCENT &#8211; A Million Shades Of Blue </strong><br />
(CD, Rev-Ola/Cherry Red Records)<br />
Gene Vincents Alben sind der feuchte Traum eines jeden Rockabillys. Vincent hat Rock’n’Roll und Americana in Europa mit bekannt gemacht und Elvis auf seinen lächerlichen Platz in Las Vegas verwiesen. Dem kann ich mich nicht entziehen. „A Million Shades Of Blue“ ist eine Wiederveröffentlichung der beiden Kama Sutra Records-Alben „If Only You Could See Me Today“ und „The Day The World Turned Blue“, die kurz vor seinem Tod 1971 in New York erschienen sind – nachdem er in den USA ansonsten völlig aus der Mode war. Es sollten seine letzten beiden Longplayer sein – und nicht seine schlechtesten. Für alle, die noch nichts von Gene Vincent im Plattenschrank stehen haben oder denen diese Alben noch in der Sammlung fehlen, ist „A Million Shades of Blue“ eine lohnenswerte Alternative. Allemal besser als ein Best of mit den immer gleichen Stücken.   Igor Frost</p>
<p><strong>GERIATRIC UNIT – Distance And Damage</strong><br />
(CD, Boss Tuneage)<br />
Geriatric Unit aus Nottingham/UK sind sozusagen die Nachfolgeband von Heresy. Sie sind alle über 40 und bolzen schönen UK-Hardcore, als hätte sich Heresy niemals aufgelöst. Auf dieser dritten EP überzeugen sie wieder voll und es macht einfach nur Spaß. Also die Skateboards ausgepackt und ab in den Park und ein paar Stunts hingelegt.   Ralf</p>
<p><strong>GLEICHLAUFSCHWANKUNG – Ethno Punx  </strong><br />
(CD, Saalepower) <br />
„Punks Understand No Fun&#8221; ist der einzige Song, den ich bisher von der Band aussem Osten kannte, weil mir jemand von deren Debütalbum abriet. Tja, und was soll ich sagen, mal wieder ein Fall von „sich-besser-selbst-ein-Bild-machen&#8221;. Denn die zweite Scheibe „Ethno Punx&#8221; ist ein absoluter Kracher! In 17-facher Ausführung bietet die auf 10 Mitglieder gewachsene Band hauptsächlich Songs über Asien. Die mehr oder minder wahrheitsgetreuen Texte über Asien gehen auf Sänger Geralfs Kappe. Der war wohl für einige Monate in Singapur, Thailand, Indien usw. um ’ne Feldstudie über die jeweiligen Punkzustände zu führen. Den Stil der Band zu beschreiben ist jedoch nicht möglich. Die Scheibe ist nämlich viel mehr eine Inszenierung, wie es die Auftritte der Kapelle wohl auch sind. Jedenfalls finde ich das alles total klasse und spannend. Eine Platte, die es schafft den Hörer zum Zuhören zu zwingen und nicht nur im Hintergrund vorbei plätschert.   Bocky</p>
<p><strong>GOLDBLADE – Mutinity</strong><br />
(CD, Captain Oi!)<br />
JAAAAAA!!!! Goldbalde Rocks!! Seit ich vor gar nicht allzu langer Zeit von der Existenz dieser überaus göttlichen Band aus Manchester/GB erfahren habe, bin ich deren weltgrößter Fan. Musikalisch ist das Ganze in die Schublade „klassischer 70er britischer Punkrock“ zu schieben, allerdings reicht mein Wortschatz nicht aus, um diese Band präzise zu beschreiben zu können. Die Band existiert zwar erst seit ca. 12 Jahren, die Mitglieder sind aber allesamt Punkrock-Urgesteine mit ordentlichen Punkrock-Lebensläufen. Mir fehlen die Worte. Kaufen, kaufen, kaufen, hören, lieben, vergöttern und darauf warten, bis sie eeendlich wieder nach Deutschland auf Tour kommen.   Jasmin</p>
<p><strong>THE GROOVIES – New Sensation</strong><br />
(CD, Alleycat Records)<br />
The Groovies aus  Knäckebrotland hören sich an wie The Hives und erinnern optisch an die Schar The-Bands aus England, die im Intro seit einiger Zeit bis zum Erbrechen gefeaturet werden. Musikalisch geht das Debütalbum der Jungs aus Lulea dann auch straight Richtung Garage-Beat-Punkrock und erscheint im stylischen 60s-Coverartwork-Digipack. Das alles ist nicht unbedingt schlimm, reißt mich jetzt aber auch nicht vom Hocker. Unter anderen Voraussetzungen hätte ich die CD vielleicht gar nicht für den Punkrock! besprochen, aber da der Bassist unter dem Namen Daniel Böckerman firmiert, kann man sich nicht sicher sein, ob sich dahinter nicht Punkrock!-Hitler Bocky in flagranti versteckt und seine Schergen auscheckt. Ist aber nur so eine Ahnung… oder besser gesagt eine böse Unterstellung. Ist die Annahme richtig, dann ist die Groovies-CD natürlich allererste Sahne und unbedingt der Anschaffung wert. Ist sie falsch, dann bringt die CD wenigstens ein bisschen Abwechslung ins CD-Regal. Aber wer will das schon?   Obnoxious</p>
<p><strong>GUANA BATZ – Loan Sharks</strong><br />
(CD, Cherry Red)<br />
Ich fass mich kurz. „Loan Sharks“ (original 1986 veröffentlicht) ist eine der besten Psychobilly-Platten. Genau! Lieder wie „Pile Driver Boogie“ oder „No Particular Place To Go“ gehen kompromisslos nach vorne, „Radio Sweetheart“ ist wunderbar smoothy-groovy und das Springsteen-Cover „I’m On Fire“ zwingt einen in die Knie. Überlegener Doublebass, brillante Gitarrenarbeit und entsprechender Gesang&#8230; So gut war Psychobilly selten.   HH</p>
<p><strong>GUITAR GANGSTERS – Razor Cuts &#8211; The Best Of…</strong><br />
(CD, Captain Oi)<br />
Die Guitar Gangsters gehören schon seit Jahrzehnten zum Inventar von Captain Oi und sind so was wie die Hausband. Leider sind sie auch schon immer total unterbewertet gewesen, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Keine andere Band spielt so schönen melodischen und hymnischen Punkrock wie die Gangsters. Wahrscheinlich waren die drei Jungs immer zu nett für die Punk/Oi-Szene. Nach 5 Alben und unzähligen Singles ist es nun aber auch mal Zeit für eine Best Of. Von den 21 ausgewählten Songs ist wirklich jeder ein Hit! Meine Favoriten sind „Lord Of The Dance“, „Tarantino’s Son“, „Going To London“ und „Nothing To Shout About“. Dazu gibt’s noch 2 neue Songs, „Fight Alone” und „Happy Now?”. Wer die Band noch nicht kennt, dem sei diese Best wirklich ans Herz gelegt. Großartige Band und tolle Songs!   Thorsten</p>
<p><strong>GUITARSHOP ASSHOLE &#8211; The Cheapest Pick</strong><br />
 (CD, Antstreet)<br />
 Schon wieder so ’ne Band die ’ne Crossover-Mischpoke zwischen Rock und Metal ist und behauptet Punk zu sein. Keine Ahnung, wie solche Truppen als auf sowas kommen. Haben die nix, worauf sie sich beziehen können oder denken die es sei von Vorteil in das Promoblatt mal „Punk&#8221; reinzuschreiben. Vielleicht weil das ja immer zieht und alle Welt glaubt „woah, das sind bestimmt ganz wilde Jungs“? Musikalisch ist das ja nicht schlecht, aber mit Punk hat das nix zu tun und mit Punkrock auch nur im Entferntesten. Is eher was für die Turbojugend.   Bocky</p>
<p><strong>GUTS N GLORY &#8211; Here To Stay</strong><br />
(CD, Sunny Bastards)<br />
Hammer! Allerfeinster Oi/Punk und das aus dem Land wo den Leuten das Sauerkraut aus den Ohren wächst. Musik die einen nicht mehr loslässt, bei der man Stunden später im Kopf noch mitgrölt, eine Platte die ich nicht mehr so schnell aus den Händen gebe. Guts N Glory oder auf  Deutsch sowas wie Gedärme und Ruhm, glänzen mit Songs wie “Plastic World” oder “Fuck You”. Eine Band von der man noch einiges erwarten kann. Absoluter Pflichtkauf.   Kay</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=906&amp;md5=1c53143c881a1a0cfe13ea4854a606e1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tonträger Reviews C-D</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:02:00 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE CABRIANS – …For A Few Pussies More… </strong><br />
(CD, Redstar 73/Liquidator)<br />
Diese übersexualisierten Katalanen spielen schön traditionelle Offbeat-Musik, die sie angesichts der schlüpfrigen Texte, die sich mehr als nur einmal nur um „das Eine“ ranken, zurecht als „Boss Porn Ska“ bezeichnen. Da ich trotz jahrelanger Lektüre von Blättern wie „Skin Up“, „We Dare“ und „Big Shot“ immer noch ein ungebildeter Punker mit großen Unsicherheiten bei der Unterscheidung von Ska und Reggae und dem ganzen Rest bin, freut es mich, dass das Label einen an geeigneter Stelle dahingehend aufklärt, dass es sich bei der Mucke auf diesem Tonträger um Ska, Calypso und Western Reggae handelt.   Alan<br />
<span id="more-904"></span><br />
<strong>CALAMITIEZ – Urban Legends</strong><br />
(CD, Crazy Love Records)<br />
Das kann was. Psychobilly der härteren Gangart. Dennoch vielfältig und unterhaltsam. Die Musik stimmt. Die Texte sind weitgehend in Englisch, aber auch mal in Spanisch. Und ein gelungenes Ramones-Cover über tote Kuscheltiere. Ich bin jeder Band dankbar, welche endlich die Finger von „Blitzkrieg Bob“ und „Sheena“ lässt, davon gibt es mehr als genug. Calamitiez aber sind klasse.   HH</p>
<p><strong>CAMARADA KALASHNIKOV – Mans, Ment I Cor </strong><br />
(CD, Radikal/Siempre Contra)<br />
Auf „Hände, Geist und Herz“ (so die deutsche Übersetzung des Albumtitels) spielen diese Katalanen flotten Punk, der durch den gekonnten Einsatz des einheimischen Holzblasinstruments „Gralla“ erheblich aufgepeppt wird. Ihre deutlich politischen Texte werden natürlich auf Katalanisch gesungen, so wie es bei linksradikalen Bands aus dieser Ecke Spaniens bekanntlich gang und gäbe ist. Damit aber auch weitere Teile der internationalen Szene die Möglichkeit haben, ihre Botschaften zu verstehen, hat man die Texte auch auf Englisch und Spanisch abgedruckt. Das Booklet ist jedoch leider ein wenig chaotisch gestaltet, so dass man einige Zeit mit Suchen verbringen muss, bis man zu jedem Songtext die entsprechende Übersetzung gefunden hat…   Alan</p>
<p><strong>THE CASTING OUT –  Casting Out</strong><br />
(LP, Leech)<br />
Eine Boysetsfire-Nachfolgeband, deren Musikstil laut Waschzettel „from Post-Hardcore to Indie-Rock“ reicht. Dementsprechend geht’s hier mal lauter, mal lauer zu, so dass man sich bisweilen an R.E.M. erinnert fühlt. Insgesamt sicher keine schlechte Musik, aber ich finde, dass sich die Platte in der Sammlung eines „Ox“-Lesers besser machen dürfte als in derjenigen eines unserer Kunden…   Alan</p>
<p><strong>THE CHORDS – The Mod Singles Collection</strong><br />
(CD, Captain Mod)<br />
Lange ist es her, das es etwas Neues auf dem Captain Mod Label gab. Dafür kommt mit der „Singles Collection“ der Chords aber ein echter Kracher. Die Chords (produziert von Jimmy Pursey) sind nach The Jam wohl eine der bekanntesten, und wie ich finde, auch besten Band des 79er Mod-Revival. Auf dieser Collection gibt es nun endlich alle Singles (A- und B-Seiten) die die Chords je herausgebracht haben, plus 3 unveröffentlichten Versionen. Insgesamt 20 Songs die mein Herz wirklich höher schlagen lassen. Songs wie „British Way Of Life“, „In My Street“ oder „Maybe Tomorrow“ sind echte Klassiker. Für mich absoluter Pflichtstoff!!   Thorsten</p>
<p><strong>CIVET – Hell Hath No Fury </strong><br />
(CD, Hellcat)<br />
In Kalifornien sind die vier Damen kein unbeschriebenes Blatt mehr, sondern wurden auf ihrem vorhergehenden Debütalbum von Duane Peters (U.S. Bombs) entdeckt und gesignt. Na und wie das eben so ist, wenn man’s drauf hat, dann kommt gleich das nächst größere Label. Es ist aber auch wirklich erstaunlich was für ein Brett die Frauen hier hinlegen. Das ist ganz arg rotziger und ungeschliffener Punk’n’Roll. Ähnlich einem groben Raster in einem Bildbearbeitungsprogramm, wenn einem das Bild noch zu soft ist. Großartige Vergleiche möchte ich nicht anstellen, das käme dem tätowierten Quartett nicht gerecht. Da schlag ich euch vor lieber mal reinzuhören. Aber Achtung das ist eher was für People Like You-Fans.   Bocky</p>
<p><strong>THE CREEPSHOW – Run For Your Life </strong><br />
(CD, PLY)<br />
Gut 2 Jahre nach ihrem Debüt legt die Band um die charismatische Sängerin Sarah Sin ein neues Album nach. Ihrem Mix aus Psycho-/Rockabilly sind sie ebenso treu geblieben wie ihren Ausflügen in Richtung rasantem Punk. Klasse finde ich, dass bei der Produktion scheinbar Wert darauf gelegt wurde, die Aufnahmen nicht zu übersteuern, um den Ganzen zu viel Druck zu verleihen. So entstand eine Scheibe, die den Leuten gefallen wird, denen die Horrorpops mittlerweile zu soft und oberflächlich sind. Bei Sarah und ihren Jungs ist alles noch ungeschliffen, rau und macht genau deshalb viel Spaß. Übrigens kann man die Band ab Mitte Oktober in Deutschland und dem Rest Europas bestaunen. Wohl das Einfachste sich selbst ein Bild der Band zu machen und sich dann den Tonträger zuzulegen.   Bocky</p>
<p><strong>CRIMSON GHOSTS – Dead Eyes Can See </strong><br />
(CD, Fiendforce)<br />
Leider verpasste ich den Vorgänger zur mittlerweile dritten Scheibe von diesen Horrorpunks. Auf Horrorpunk lässt sich die Band aber nach wie vor nur leidlich beschränken. Dafür haben sie zu viel Wumms und Metall im Blut. Das macht aber mal gar nichts, da man sich so von den vielen Misfits-Klonen distanziert und seinen ganz eigenen Sound kreiert. Dieser passt hervorragend zu den ausschließlich morbiden Texten, die vor Blut triefen und der perfekte Soundtrack zu einem hervorragenden Splatterfilm sein könnte! Diesbezüglich sollte man sich die Band vor allem live anschauen, weil die Combo wie aus einem Zombie-Film geschminkt auftritt! Ehre, wem Ehre gebührt und so liest sich die Gästeliste: Blitzkid, The Other, The Spook. So sollte klar sein, wer auf dieses Genre abfährt, kommt an Crimson Ghosts nicht mehr vorbei!   Bocky</p>
<p><strong>CRISIS WHAT CRISIS –  Bad Toast</strong><br />
(CD, Friendly Cow)<br />
Immerhin steht die Band im Promo-Schreiben zu dem Metal-Einfluss, den man nicht umhinkommt zu bemerken, wenn man wie ich eine CD von Crisis What Crisis aus Köln anhören muss. Ich hatte sie sowieso noch als eine Gruppe in Erinnerung, die sich an das Kunststück heranwagt, Melodic Hardcore mit Melodic Metal zu vereinigen, also quasi den musikalischen Spagat zwischen Skaterhose und Pudelmähne zu versuchen. Auf dieser CD, die wie alle ihre Alben auf dem hauseigenen Label Friendly Cow Records erschienen ist, gibt’s aber weniger eine konsequente Mixtur als ein Sammelsurium aus Punk, Pop und eben Strumpfhosenmetal à la Helloween, sowie einmal sogar die Art von „Ska“-Einlage, wie man sie von süddeutschen Nachwuchspunkbands und ähnlich talentierten Oi!-Combos kennt. Highlight ist der eingängige Punk-Kracher „Sweatshop Girls“; auf dem verdienten letzten Platz findet sich mit „Sweet Dreams“ (im Original natürlich von den Eurythmics) eine dieser überflüssigen Punk-Versionen SWR1-geeichter Mainstream-Pop-Klassiker, mit denen man in den 90er Jahren noch den einen oder anderen Sampler auf Wolverine Records füllen konnte.   Alan</p>
<p><strong>CÜNTSLER – s/t </strong><br />
(Demo-CD, guckst Du Myspace)<br />
Nachdem die Exil-Düsseldorfer Ultrafair leider den viel zitierten Löffel abgeben mussten, hier nun die neue Kapelle von Tausendsassa JörKK, der natürlich den Teufel tut,  irgendwas an seinem Style zu ändern, seien es der schneidige, hohe Gesang (nach wie vor ohne saarländischen Akzent…) oder eben die unverkennbaren Wortspielchen, die hier in den beiden Songtiteln „Niemandin“ und „Nestverputzer“ gipfeln. Allzu weit von UF bewegt sich die Karawane logischerweise nicht, kommt insgesamt aber etwas noisiger und kraftvoller rüber. Außerdem, und das muss auch mal gesagt werden, ist der Name einfach cooler. Was hierbei hoffentlich nicht extra erwähnt werden muss, ist die Tatsache, dass es sich bei dem „Ü“ um einen reinen Deko-Umlaut handelt (so wie bei Mötley Crüe, Blue Öyster Cult oder Müller-Westernhägen), was natürlich auf den Hahnenmist des Quoten-Amis gewachsen ist. Bekommen könnt ihr das gute Stückchen bei den Jungs selber, über Onkel Murdochs Musikbox, und zwar für umme. Und jetzt alle zusammen die inoffizielle Hymne des Saarpöbels geschmettert: Glüüück auf, Glück auf, deeer Kanzler kommt…!!   Snitch</p>
<p><strong>DAISY CHAIN – She’s A Boxer</strong><br />
(CD, Back To The Boots Records, Attack Records)<br />
Daisy Chain aus Berlin rotzen uns minimalistischen 80er Jahre UK-Punk ans Ohr. Und da geht er auch gut rein, denn man merkt einfach, dass die Mädels und der Junge authentisch sind und es ernst meinen (oder auch manchmal doch nicht so?) und sich keine coole Punkfassade aufbauen müssen (da sie die ja schon haben, hö hö). Textlich gibt es auf ihrer zweiten Platte sowohl Politisches („At The Ausländerbehörde“), als auch Persönliches („Such A Day“). Mein Favorit ist der Song „Get Away“, in dem mit dem elenden Szeneeinheitsbrei abgerechnet wird. Sehr schöne Scheibe, und Attack ist ja eh ein Qualitätssiegel für kultigen Berliner Punkrock.   chemical maze</p>
<p><strong>DEADLY SINS – Selling Our Weaknesses</strong><br />
(CD, People Like You)<br />
Keine Todsünde der Liedsängerin Stephanie Dougherty ist ihre frühere Tätigkeit als Gastarbeiterin bei den Dropkick Murphys. Todsünden (theologisch genauer „Hauptlaster“) gibt es derer sieben: Hochmut, Geiz, Genusssucht, Zorn, Selbstsucht, Neid, Trägheit des Herzens/des Geistes. Die Bostoner Band sind fünf Peoples: Steffie, drei andere und Billy Brown, der Gitarrist, der auch schon mal ein Lied singt. Jedes Bandmitglied bringt sich und seine musikalische Vorgeschichte voll ein. Deutlich wird dies für mich vielmehr durch die unterschiedliche Anlage der einzelnen Stücke, als durch eine Verschmelzung zu einem (neuen) Sound. Geboten werden zwölf Punkrock-Stücke unterschiedlichster Couleur: von schnell über Haudruff und Hardcore zu rockballadig und wieder zurück zu Abgeh. Verkaufte Schwächen? Nö, nicht unbedingt. Alles keine Sünden, jedoch auch nichts wofür ich sündigen würde. Mein Seelenheil ist mir wichtig, denn ich möchte in den Himmel – zu Elvis!   Captain Mocker</p>
<p><strong>DEMENTED ARE GO – Live And Rockin’</strong><br />
(CD, Anagram Records/Cherry Red Records)<br />
Das erste Live-Album von Demented Are Go, „Live And Rockin’“, das 1990 von Link Records aufgelegt wurde, ist jetzt bei Anagram wieder veröffentlicht worden. Es gibt sieben Live-Alben (davon eine auf Anagram/Cherry Red) plus einige Live-DVDs von Demented. Braucht diese Neuauflage irgendjemand? Wahrscheinlich nicht. Interessant ist die CD allenfalls, weil Demented Are Go zur Zeit der Originalaufnahme, zwischen „Kicked Out Of Hell“ und „Orgasmic Nightmare“, wie so oft, mal wieder am Ende und vor dem Auseinanderbrechen waren. Für absolute Fans und für alle, die noch keine anderen Live-Scheiben von Demented haben. Ja, nun.   Igor Frost</p>
<p><strong>DEMENTED ARE GO – The Day The Earth Spat Blood/Go Go Demented</strong><br />
(CD, Anagram Records/Cherry Red Records)<br />
Anagram Records sei Dank! In der erfolgreichen „Psychobilly Collectors Series“ werden von Anagram einige wichtige und einige unwichtige oder auch eher mittelprächtige Psycho-Alben wieder aufgelegt. „The Demon Teds“ ist mittlerweile das dritte (auch in der Band-Diskographie dritte) Demented-Album (ohne DVDs, Live-Alben oder Best Of), das bei diesem Label neu aufgelegt wird. „The Day The Earth Spat Blood“ ist ein Quasi-Side-Project von Demented als „Demon Teds“, die sich 1989 prinzipiell nicht von den eigentlichen Demented unterschieden. Demented ist halt Demented. Ob Demon Teds oder sonst was draufsteht. So weit so unklar. Als Bonus gibt es das Live-Album „Go Go Demented!“ mit auf der CD. Kann man nix falsch machen.   Igor Frost</p>
<p><strong>DESTROY EVERYTHING – Freedom Of Speech Means Talk Is Cheap</strong><br />
(CD, Tent City Records)<br />
Die Alt-Herren-Combo Destroy Everything (dabbicher Bandname) kommt aus Chicago und verbindet laut Beipackzettel Früh-80er Midwest Hardcore mit den hymnischen Melodien des 70er-Punk wie er in London beliebt war und mischt ihn noch mit Southern California Skatepunk. So weit, so gut. Hört sich ja nicht unbedingt schlecht an. Aber: Es fehlt der letzte Kick. Keine Ohrwürmer. Langweilig. Plakativ. Verschwurbelte Texte. Ein peinliches Bandfoto im Booklet im ohnehin uninspirierten Artwork eingebettet. Ich glaube fast, da hat jemand vergessen rechtzeitig aus dem Zug auszusteigen. Lemminghaft dem Abgrund entgegen. Musikalisch zwar gar nicht mal soo schlecht und uninteressant, wie man jetzt denken könnte, aber braucht man so was wirklich? Nein, absolut nicht. Ach Gott, neee. Alternde Punks sind schlimm. Ich weiß, wovon ich spreche!   Obnoxious</p>
<p><strong>THE DETECTORS – Twentyone Days</strong><br />
(CD, True Rebel)<br />
Genau wie auf der erst kürzlich erschienenen Debüt-7“ der Neumünsteraner gibt’s auch auf ihrem ersten Longplayer die volle Ladung Geldbeutelkettchen-Streetpunk Marke Voice Of A Generation, Bombshell Rocks etc. Sie haben aber durchaus auch einiges an politisch engagierten Texten auf Lager, was vielleicht erklärt, dass ich hier nicht nur zusätzlich einen Schuss District, sondern auch Anti-Flag herauszuhören meine. Was soll ich sagen – mir geht diese Art von Musik letztendlich einfach nur zum einen Ohr rein und zum andern wieder raus…   Alan</p>
<p><strong>DISCIPLINE – Old Pride, New Glory </strong><br />
(Do-CD, I Scream)<br />
Hier liegt kein neues Album der niederländischen HC-Formation vor, sondern das ist eine Tribute-Platte an ihre Idole. Klar werden hier Tracks von Agnostic Front, Cro Mags, Sheer Terror oder Slapshot gecovert, aber unter den insgesamt 30 Titeln befinden sind auch Oi!-Klassiker von Business, 4 Skins, Blitz und Cock Sparrer im neuen Gewand. Am witzigsten finde ich jedoch die HC-Umsetzung von solchen Songs wie „We’re Not Gonna Take It“ von Twisted Sister oder „No More Heroes“ von den Stranglers. Wie man herauslesen kann, handelt es sich um ein nettes Lebenzeichen von der Band rund um den fleischgewordenen Hooligan Joost. Unter‘m Strich bleibt jedoch die Frage, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt, man sich die Zeit bis zu einem neuen hauseigenen Album verkürzen will?   Bocky</p>
<p><strong>DOME LA MUERTE AND THE DIGGERS – s/t</strong><br />
(CD, GoDownRecords/Radar)<br />
Sehr 60er-orientiert. Viel Mundharmonika. Da hat wohl eine Band eine ganz große Vorliebe für die Fuzztones, so mein Geistesblitz. Und ein Blick auf’s Cover bestätigt das dann auch: Guest musician (vocals, backing vocals and harp): Rudi Protrudi. Aha. Trotz dieser Unterstützung klingen Dome&#8230; signifikant nach einer Nachäfferei. Wie die Fuzztones ohne Fuzz. Legt am Besten eure Füße unter den eigenen Tisch und nicht unter den des Herrn Protrudi und dann kann das zweifellos was werden.   HH</p>
<p><strong>DOWN AND AWAY – Set To Blow/Make It Better </strong><br />
(CD, Mad Butcher Classics)<br />
Für mein Review zur letzten Scheibe der Band aus Schweden – „To Serve And Protect“ – bekam ich von einem Fanziner-Kollegen bitterböse Schelte, weil ich das Album seiner Meinung nach nicht gehört hatte und darum eine oberflächliche Kritik geschrieben hatte. Wie dem auch sei, kann ich einfach nur bekräftigen, dass sie ’ne astreine Punkrock-Kapelle sind, die es wunderbar versteht schnörkellose, nach vorne treibende Tracks aneinander zu reihen. Klar gibt’s beim vorliegenden Material ’nen Unterschied. Die Aufnahmen sind aus den Jahren 2002 und 2004. So finde ich, klingen sie etwas ungehobelter, gehen noch etwas rauer zur Sache. Um den Vergleich etwas zu verdeutlichen, wer den Werdegang von Frontkick kennt und mag, sollte seine Lauscher in diese Richtung ebenfalls spitzen.   Bocky</p>
<p><strong>THE DYNAMITE – Corrupted Sound Waves </strong><br />
(CD, Klownhouse Reckordz)<br />
Tonight it’s gonna be hectic, let’s rattle, let’s roll! The Dynamite gehen vielleicht nicht wie selbiges los, aber knattern schon fein, wie eine Salve Chinakracher zwischen die Beine einer Horde Punkjerks geworfen. Yeah, und genauso geil-ungelenk mag man sich dazu auch bewegen. Der gemeine sadistische Cowboy schießt dir vor die Füße und schreit „TANZ“ und das machst du dann auch, debil grinsend. Inhaltlich interessant, ohne Klischeemassaker kommen die Texte persönlich und politisch rüber. Ich kann mir den Vergleich mit der Jello Biafraesquen Stimme auch nicht sparen, dazu geben drei Akkorde den Ton an. Klingt als würden vier Schweden 1977 Urlaub in London machen.   Dennisdegenerate</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=904&amp;md5=42f45d00429cca4b179a03ea6dedfd05" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Krank-Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:10:00 +0000</pubDate>
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		<title>Fanzines</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:12:22 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alf Garnett #10</strong></p>
<p><em>(A5, 116 Seiten, 3 Euro + Porto,</em></p>
<p>Leider verkündet der gute Alan im Vorwort, dass diese Jubiläumsausgabe auch ziemlich sicher seine letzte sein wird. Etwas ärgerlich, da diese Ausgabe hier ein paar Tage nach dem Redaxende eintrudelt und ich nicht alles habe lesen können. Was sofort ins Auge fällt, ist die Reisewut von ihm und Kompagnon Janosch. Alans jahrelanger Gefährte war in Neuseeland und der Südsee unterwegs und hat dort einige lustige und lesenwerte Situationen erlebt. Der Chief himself blieb in Europa und berichtet sehr ausführlich über sein Auslandssemester in Madrid (inklusive einem Interview mit Guerilla Oi!, die hier ja auch vertreten sind) und seine Sylvester-Reise nach Serbien (hier ein Interview mit The Bayonets). Weiter gibt es beispielsweise Alans genaue Betrachtung zum Film „Skinhead Attitude“, oder besser gesagt er weißt mal auf die krassen Fehler im Film hin. Ebenso ein paar Kolumnen, einen viel zu langen Bericht zum FC Basel und Reviews in abartiger Fülle. So, tut euch mal was Gutes, kauft diese vorerst letzte Nummer und schaut euch um, denn ganz will der Streetpunk-Crack nicht aufhören und in anderen Gazetten weiter schreiben. <em>Bocky</em></p>
<p><span id="more-554"></span></p>
<p><strong>Big Shot #4</strong></p>
<p><em>(A5, 64 Seiten, 2 Euro + Porto,  <a href="http://www.bigshotzine.tk" target="_blank">www.bigshotzine.tk</a>)</em></p>
<p>Und wieder eine neue Ausgabe des Big Shots. Auch wenn ich mich jedes Mal wiederhole, finde ich das Heft wieder spitze und zum Besten was es auf dem traditionellen Skinhead-Sektor gibt. Ein würdiger Skin Up-Nachfolger. Die Themen sind diesmal: Ein sehr interessanter Bericht über die Southall Riots von 1979, Interviews mit Rhoda Dakar, der Frontfrau der Bodysnatchers, Lord Helmchen, dem Fotograf der deutschen 90er Jahre-Skinhead-Szene, dem unvergleichlichen Max Romeo und der Legende Rico Rodriguez. Dazu ein Bericht über Ska, den Chiemsee Reggae Summer und eine Kolumne des Sohnes des legendären Coxsone Dodd. Weniger interessant finde ich den Acid Jazz Teil 2-Artikel, da ich mich für diese Musikrichtung eigentlich nicht wirklich begeistern kann. Fehlen darf natürlich auch wieder nicht die geniale Skinhead Plattitude, der What’s going on-Sektor und die Reviews. Was soll ich noch sagen, das Ganze is wieder mal ’ne runde Sache, die ich jedem Skinhead wärmstens ans Herz legen kann. Freu mich schon auf die 5! Thorsten</p>
<p><strong>Brutal – 100 Jahre F.F.A. (Fussball Figgn Alohol)</strong></p>
<p><em>(A5, <a href="http://www.fussball-ficken-alkohol.de" target="_blank">www.fussball-ficken-alkohol.de</a>)</em></p>
<p>A5er Fanzine aus Darmstadt zu den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des FFA (1997-2007).  Im Heft dreht es sich somit auch eher um Fußball als um Punkrock: Es präsentieren sich die Teams, welche beim Jubiläumsturnier antraten, ein Artikel behandelt das Thema der Fangesänge im Stadion (Olé Olé), Darmstadt 98 füllt natürlich einige Seiten, es gibt einen guten Reisebericht über den Afrika-Cup 2006 in Ägypten und das Verhältnis von Fußball zur Politik wird analysiert. Auf den Reisebericht über Thailand hätte man sicherlich verzichten können, dieser ging sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil gar nicht&#8230; Und auch die Selbstdarstellungen der Teams sind auf Dauer etwas zäh, aber sicherlich lustig, wenn man die Teams mit so schwungvollen Namen wie FC Amok, SG Fratzehammer oder Beton-Blut-Tränen live erlebt hat. Für Freunde des FFA, der Darmstädter Lilien und Liebhaber des Fussballsportes ist es sicher ein interessantes Heftchen.   Stefan</p>
<p><strong>Der gestreckte Mittelfinger #5</strong></p>
<p><em>(A5, 98 Seiten, 2,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Satte zwei Jahre hat uns Meister Falk ausharren lassen, um endlich den neuen Finger verschlingen zu dürfen. Und wie erwartet, ist seine Postille mal wieder enorm gelungen, was er in erster Linie sich selber zu verdanken hat. Zwar sind seine Mitschreiber allesamt kompetentes Pack (besonders Möb), dennoch kommt gegen Herrn Fatal niemand an. Highlights diesmal das Swiss-Punk-Special, die Interviews mit Discolokosst und M.O.T.O., die wie immer unterhaltsame Prosa der Beteiligten, Jens’ Erlebnisse im „Orion“-Sexshop, die Kurzbio von Alexandre-Marius Jacob, und Falks Stasi 2.0-Abhandlung rund um die Paranoia-Maßnahmen des unnötigsten Schwaben seit Balisto Keksriegel. Obwohl letztere Thematik mittlerweile alles andere als neu ist, kann es natürlich nie verkehrt sein, den ganzen Krempel hier und da mal wieder (auch bei Konvertierten) in Erinnerung zu rufen. Anschaffung uneingeschränkt empfohlen!   Snitch</p>
<p><strong>Der Großmasturbator #1</strong></p>
<p><em>(A 5+-Zwischenformat, 72 Seiten, 2,50 € + Porto)</em></p>
<p>Höhö, bei DEM Heftnamen müssen sich die flexiblen Bazipunker keinerlei Sorgen machen, dass ihr Produkt mal in den Händen von Mitgliedern der Straight-Edge-Sekte landet. Zumindest nicht offiziell (möchte nämlich gar nicht wissen, was die sich heimlich so alles zu Gemüte führen&#8230;). Flexibel ist die Bagage deshalb, weil Tocotronic ebenso abgefeiert werden wie die Vageenas, Kommando Vollsaufen oder Supernichts. Interviews gibt’s mit 2nd District und Nonstop Stereo, der neuen Combo von Bash!-Mike. Ebenso hat die Rasselbande die Karl-May-Festspiele in Dasing unsicher gemacht und dort ordentlich verbrannte Erde hinterlassen (naja, fast&#8230;). Wirklich klasse sind die Konzertberichte, in denen tollerweise immer auf scheinbar nebensächliche Randbegebenheiten eingegangen wird. Vor dem jetzt schon legendären Augsburg-Konzert der Mannheimer Superstars Kommando Vollsaufen z.B. (während dem der famose Käptn während des „Singens“ auf der Bühne eingepennt ist), werden Koma, Dose &amp; Co. bereits nachmittags beim Chillen (wat für’n Scheißwort&#8230;) im Park von unzähligen Die-Hard-Fans belagert. Herr Dose schießt den Vogel ab, indem er berichtet, in einem „Polenheim“ übernachtet zu haben, in dem sich „ausschließlich greise Männer in Unterhosen befunden haben, die die ganze Zeit um ihn „herumgegangen“ seien“. Alles klar, Maestro. Franksen von Supernichts zieht es vor, sich mit dem Taxi zum Gig ins Jugendzentrum chauffieren zu lassen, während der Herausgeber beim „With Full Force“-Festival auf sämtliche musikalischen Darbietungen scheißt und sich (neben der Sauferei natürlich) mit dem Basteln von „1A- Luxus-WCs“ aus 5 l-Bierfässern begnügt&#8230; Alles fein soweit, das Layout darf sogar mit Hochglanzseiten durch die Bank glänzen. Astreines Zine!   Snitch</p>
<p><strong>Der Grossmasturbator </strong></p>
<p><em>(A5+-Zwischenformat, 72 Seiten, 2,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Als Roland mir dieses Heft schickte, kam es ewig nicht an. Als er es dann Retour bekam, stand auf dem aufgerissenen Umschlag mit Kugelschreiber die empörte Frage: „Was soll der Blödsinn?“ Grund dafür war schätzungsweise das Hotdog-Cover unter der Überschrift „Der Großmasturbator – Geil! Jetzt mit der Extra Portion Ketchup!!!“ Mein lieber Herr Nachbar wusste aber scheinbar nicht, welch heißen Schund er sich da entgehen ließ. Das Augsburger Heft aus dem Umfeld der Tausendsassas von Spedition Kraus &amp; Sohn / Die Kurt Cobains / Sputnik Booster ist ’ne dolle Sache und scheint einzig und allein auf Bier und nochmals Bier aufgebaut zu sein, denn so ziemlich jede Story fängt an mit total verkatert aufwachen und endet auch stets im Delirium. Interviewt werden Vageenas und 2nd District, wobei mitten im Frage-Antwort-Spiel auf einmal die totalen Schwachsinnsfragen eingestreut werden. Der Musikgeschmack reicht von Tocotronic über Kommando Vollsaufen bis Wolfbrigade. Was mir am Masturbator gefällt, ist, dass er net so scheißverbissen ernsthaft ist wie voll viele andere Punkzines. Hier wird auf den 08/15 Iro-Layout-Kram verzichtet und einfach was Eigenes gemacht. Das sieht man auch bei den Reviews (hier eine der lesenswertesten Rubriken). Gnadenlos wird hier einfach verrissen, was scheiße ist, ohne sich einen Kopf um Labelkontakte oder sonstwas zu machen. Berichte über Sputnik Booster in Brüssel, UFO-Sekte, Karl May-Festspiele und unzählige kaputte Trash-Geschichten lassen dieses Heft nicht lange auf dem Nachttisch schimmeln.   Chemical Maze</p>
<p><strong>Headache #1</strong></p>
<p><em>(A5, 48 Seiten, ? Euro + Porto)</em></p>
<p>Nachdem Hannovers (Szenegröße???) Dr. Nic alles schon gemacht, gesehen und durch hatte, wie Konzerte, „gesoffen, bullen-stress, platten (&#8230;) gesammelt, platten rausgebracht“ usw., hat er jetzt dem Ganzen die Krone aufgesetzt und ein Fanzine gemacht – d. h. hauptsächlich ist es der Abdruck der Tagebucheinträge seines dreiwöchigen Englandaufenthaltes. Reisen bildet ja. Das Lesen von Dr. Nics Reisetagebuch bildet kaum. Denn, oh Doktor, es ist etwas anderes ein Tagebuch für sich selbst, als für andere Leute zu schreiben, welche die geschilderten Orte, Personen und Situationen nicht erlebt haben. Als Außenstehender würde ich mir doch eine etwas blumigere Schilderung wünschen. Ferner hätte es dem Lesevergnügen zum Vorteil gereicht, wären die Stellen an denen nichts passiert, einfach weggelassen worden. Dass jemand, den ich nicht kenne, ein Bier getrunken hat, reißt mich eigentlich nur vom Klostuhl (aber nicht vom Hocker), weil ich keinen Bock mehr habe, weiter zu lesen. Die Rechtschreibfehler sind so häufig, dass es sogar mir übel aufstößt. Zu erwähnen sind noch zwei Kurzgeschichten. Diese sind etwas lebhafter geschildert, aber auch hier hätte der Doktor durchaus an einigen Stellen das Messer ansetzen können. Herausragend einzig die Schilderung des Erbrechens in „Auf den letzten Metern“. Jene Geschichte endet abrupt. Dieses Review auch.   Captain Mocker</p>
<p><strong>Human Parasit #7</strong></p>
<p><em>(A5, 80 Seiten, 2,50 Euro + Porto, <a href="mailto:human-parasit@web.de)">human-parasit@web.de)</a></em></p>
<p>Ich befürchtete schon, der gute Bäppi wird sang- und klanglos seine Anarchogazette einstellen und das war’s. Jetzt haut er jedoch eine neue Nummer raus und erklärt das späte Erscheinen mit seinem Umzug aus M’Gladbach nach Leipzig zu seiner Herzensdame. Die Geschichte wie er sie für sich gewinnen konnte, hätte Rosamunde Pilcher nicht schöner schreiben können. Sie sei ihm gegönnt! <em>(Anm. Obnoxious: Die Geschichte oder die neue Alte?)</em> Inhaltlich bietet das Heft viele kürzere Berichte über verschiedenste Themen (Graue Wölfe, Strike Bike, etc.), musikalisch geht es um The Spastix, Kidnap Music und Sniper Alley. Ähnlich lustig, wie die Liebesstory zu lesen ist, ist die „I was a Punk“-Trilogie, in der Bäppi seinen Punkrocker-Werdegang Revue passieren lässt. Außerdem gibt es eine mehrseitige Diskussion unter Fanzinern, an der ich ebenfalls teilnehmen durfte, über das Thema Reviews. Die fand ich etwas unaktuell, da diese Befragung schon fast zwei Jahre alt ist und nicht nur ich einige Aussagen heute anders sehe. Wie dem auch sei, so hat das Heft einen 17-seitigen Schwerpunkt: Punk und Porno. Zuerst gibt es dafür eine kleine Einführung, die von einer Umfrage gefolgt wird, an der neben Bäppi selbst noch Ullah von der Band Auweia! teilnimmt, sowie Lukas vom österreichischen „Young and Distorted“-Fanzine. Den Wind aus den Segeln genommen, bekommt der Fanziner vom Suicide Girl The Temper. Ihre Antworten sind nämlich nicht, wie wohl erwartet, sauhohl, sondern zeigen Bäppi, dass die Welt nicht in schwarz und weiß geteilt werden kann. Abgerundet wird das Thema von zwei Personen deren Hirn meist in der Lendengegend anzutreffen ist. Zum einen ist das Rob Rotten der unter Punxproductions Pornos mit Iros dreht und zum anderen Sir Fichli, dem Fickminister der APPD. Letzterem fehlt glaub ich nicht nur manchmal das Blut in der Birne. Im Übrigen hat sich auch das Layout ganz schön verbessert. Dementsprechend ist das Gesamtwerk eine nette Rückmeldung.   Bocky</p>
<p><strong>Influenza #2</strong></p>
<p><em>(A5, 68 Seiten, 1,50 Euro + Porto, </em><a href="www.plasticbombshop.de" target="_blank"><em><a href="http://www.plasticbombshop.de" target="_blank">www.plasticbombshop.de</a></em></a><em>)</em></p>
<p>Der neueste Streich von Ronja und ihrem fidelen Kollegium aus dem Duisburger Raum. Neben unterhaltsamen persönlichen Kolumnen, einem Artikel über das DIY-Jagdrevier in Mexiko und Interviews mit T.O.D. sowie Ullah und Konsorten von Auweia! ist u.a. auch eine etwas moralinsaure Attacke gegen den Gebrauch der Myshice-Plattform am Wirken. Nun kann man ja davon halten, was man will, sicherlich ist es alles andere als „punkig“, „DIY“ oder besonders glaubwürdig (gerade, was militante Correctness-Fanatiker angeht), wenn ebensolche Personen oder Bands die hippe Plattform des netten Herrn Murdoch zu Werbezwecken und/oder persönlicher Darstellung verwenden. Klar könnten dann die ganzen PC-Mucker ihren Kram genauso gut von „BILD“ &amp; Co. bewerben lassen. Auf der anderen Seite sollte man dann aber auch überall so konsequent sein, sich dem ganzen Gedrisse zu entziehen. Dementsprechend kann ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen, wenn Chefin Ronja einen Atemzug (bzw. ein paar Seiten) später munter über ihren turbulenten Arbeitsalltag bei H&amp;M berichtet. Nun bin ich ja wirklich der Letzte, der irgendjemandem ans Bein pissen würde, weil er/sie bei Hanni &amp; Manni oder in sonstigen Kommerzläden seine/ihre Brötchens verdient, aber, wie gesagt, dadurch bekommt die bittere Online-Medienschelte einen etwas aufgesetzten Beigeschmack. Ansonsten aber (oder gerade deshalb) ein unbedingt lesenwertes Machwerk. Und, auch wenn sie’s nicht hören will: die Influenzierung durch den Humanparasiten ist nicht zu übersehen. Aber es gibt ja nun auch wirklich miesere Orientierungshilfen, nicht wahr?   Snitch</p>
<p><strong>Moloko Plus #34</strong></p>
<p><em>(EP-Format, 64 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Moloko Plus, Feldstr.10, 46286 Dorsten, </em><a href="http://www.moloko-plus.de" target="_blank"><em><a href="http://www.moloko-plus.de" target="_blank">www.moloko-plus.de</a> </em></a><em>)</em></p>
<p>Eine Zeit lang muss ich gestehen, hatte ich das Moloko aus den Augen verloren, da es sich zunehmend vom Skin-Zine weg entwickelt hatte. In den letzten und auch in der neuen Ausgabe(n), hat man sich aber wieder wesentlich mehr skinheadrelevanter Musik gewidmet. Eine positive Entwicklung, wie ich finde. Außerdem gibt es das Moloko erstmals durchgehend in Vollfarbe, was mir neben dem eh schon absolut gelungenen Layout, äußerst gut gefällt. Nun zum Inhalt der sehr gelungenen Ausgabe 34: Als Bands werden diesmal die Eastside Boys, The Ruckers, Johnny Rook, TV Smith, die Guitar Gangsters, Ground Zero, Hack Mack Jackson und die nicht ganz unumstrittenen Crusaders und Vortex interviewt. Die beiden Letzteren geben zum Teil ziemlichen Bullshit von sich, wovon sich der Schreiber aber glücklicherweise distanziert (Thema Nationalstolz!). Zudem gibt’s wieder etwas Fußballhistorisches über den 18. Juni 1922 und eine Meisterschaft ohne Meister, die Young Talents of Oi! mit Dominator und Lion Shield, ein Bericht über Taang! Records und das Coretex in Berlin, ein Konzertbericht über das Cock Sparrer-Konzi und die Psychobilly-Story Teil 1. Alles in allem ein Haufen Zeug und sauviel Interessantes dazu. Deshalb gibt’s von mir eindeutig Daumen hoch an meinen Namensvetter nach Dorsten.   Thorsten</p>
<p><strong>Noisy Neighbours #21</strong></p>
<p><em>(A4, 56 Seiten, 1,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Vielleicht bezeichnend für diese Zeit in der wir leben: Da hat man Nachbarn und die sind laut, doch man hört sie nicht – wahrscheinlich macht man selbst zuviel Lärm. Aus der Nachbarmetropole am Rhein (ich, Köln – die, Bonn) gibt es viel Interessantes zu lesen. Es gibt Artikel über und Interviews mit bekannten und weniger bekannten Bands, z. B. Einstürzende Neubauten, Abwärts, Anna Zoitke, Am Yeto, Dyse, Beautiful Girls… Der gemeinsame Nenner / die Leitkultur ist halt irgendwas mit „Noise“. Neben CD-Reviews, gibt es Bücher- und Filmtipps (DVD) und was ich hervorheben möchte: eine Comic- und eine Hörbuchecke. Das find ich gut. Die Artikel sind größtenteils gut geschrieben (so dass ich mir was drunter vorstellen kann und ich es gerne lese). Außerdem gibt es zwei Kolumnen. Insgesamt sehr unterhaltsam. Kann ich empfehlen. Und das fällt jetzt nicht unter Nachbarschaftshilfe, denn ich kannte das Teil vorher nicht.   Captain Mocker</p>
<p><strong>Oi! The Print #24</strong></p>
<p><em>(1,50 Euro, <a href="http://www.oitheprint.at" target="_blank">www.oitheprint.at</a>)</em></p>
<p>Anscheinend landen die neuesten Nummern des Ösi-Heftes jetzt immer automatisch bei mir, womit ich nicht das geringste Problem habe. Für mich ist das Teil das beste deutschsprachige Oi!-Zine, da kommt nix ran! Markus, der Macher mit den selbst für Glatzenverhältnisse beeindruckenden Kotletten (so was wollte ich früher auch immer haben, was an der Tatsache gescheitert ist, dass meine Brustbehaarung eindrucksvoller ist als meine Gesichtsbehaarung), merkt man an, dass ihm das Heft auch nach etlichen Ausgaben immer noch Spaß macht und dass ihm die Musik immer noch am Herzen liegt. Besonders gefallen hat mir das Interview mit Pressure 28, eine der wenigen guten englischen Oi!-Bands in der öden Zeit Anfang der 90er  (neben meinen absoluten Lieblingen von Another Man’s Poison…), als Sammlerschwein finde ich die Rubrik „Jäger und Sammler“, in der Plattensammler nach Herzenslust protzen können, auch großartig. Die nächste Ausgabe bitte auch zu mir, ok!!   Andi Social</p>
<p><strong>Pankerknacker #17</strong></p>
<p><em>(A 5+-Zwischenformat, 104 Seiten, 3 Euro + Porto, PK-Verlag, Postfach 36 04 21, 10974 Berlin)</em></p>
<p>Soso, nix mehr mit Villingen-Schwenningen, denn der Oberchecker ausm Breisgau hat’s doch tatsächlich in die Siddie, wo niemals schlafen tut, geschafft. Na dann mal gutes Gelingen bei allem wat so anliegt und viel Spatz da drüben! Gelungen ist auf jeden Fall mal die aktuelle Ausgabe von Opa Knacks etabliertem Pamphlet, so wie man es von dem schwerenötigen Bademeister gewöhnt ist. Da ist noch nicht mal die ausgiebig zelebrierte Selbstdarstellung des Herausgebers großartig störend – ganz im Gegenteil. Man kann quasi gar nicht genug bekommen von den lustigen Poserbildern, auf denen Knack mal wieder zeigt, wie Ästhetik und Coolness auszusehen haben. Total cheffig, dass er bei einigen Artikeln wirklich auf nahezu ALLEN Fotos zu sehen ist&#8230; Aufhänger dafür sind diesmal u.a. ein exzessiver Sardinien-Urlaub („Hartz 4 You“), Festival-Niederschriften von Furz Ättäck, Back To Future und diversen Punkshows in Freiburg, sowie eine diesmal etwas strange Eingangs-Kolumne des Masterminds („&#8230;diese Nivellierung der Lebenslage, diese Identifikation der Partei-Interessen der Arbeiter aller Nationen ist das Resultat der Maschinerie, und daher bleibt die Maschinerie ein ungeheurer geschichtlicher Fortschritt…“, blablabla&#8230;). Wird wohl Absicht gewesen sein, sozusagen eine Persiflage auf studentische Dommschwätzer. Ich hoffe es zumindest mal&#8230; Mit dabei natürlich wieder die üblichen Verdächtigen, wie die jedes Mal überzeugende Antje Thoms (superschicke Schreibe), Falk Fatal, der alte KNF, Parkinson, Jörg Harley, Jan Off undundund. Leckere Interviews mit u.a. Dean Dirg, Hiroshima Mon Amour und den Tight Finks hat’s ebenfalls noch im Sortiment, allesamt kurzweilig und reinziehenswert. Ach ja: Was das Layout angeht, da hat sich die olle Knackwurst diesmal wirklich selbst übertroffen. Schicker geht’s nimmer. Gehört in jeden gut sortierten Haushalt, das Ding. Ohne wenn und aber. Und danke nochmal für die Ätzer 81-Platte&#8230;   Snitch</p>
<p><strong>Plastic Bomb #62</strong></p>
<p><em>(A4, 76 Seiten, 3,50 Euro, PF 100205, 47002 Duisburg)</em></p>
<p>Als erstes fällt etwas eher Unwichtiges auf, die Duisburger haben das Papier gewechselt. Aber bedeutend ist ja schließlich, was drinne steht. Wie seit eh und je kommt da auch ’ne geschichtsträchtige Punk-Combo zu Wort. In diesem Falle sind das No Means No. Auf keinen Fall zu vergessen die geilen Artless, die sich 1982 auflösten und noch nie ein Interview gaben! Besorgt euch unbedingt die einzigen hammermäßigen Aufnahmen, die kürzlich wieder bei Teenage Rebel erschienen. Oha, da fällt mir auf, dass in diese Sparte auch Klasse Kriminale, Mimmi’s, Penetration und der Crass-Konzertbericht fällt. Besagter Konzertbericht ist wie immer gut von Micha geschrieben. Bloß hätte ich mir mehr Infos zu den Kommerzvorwürfen gegenüber Steve Ignorant gewünscht. An aktuellen Bands kommen Pascow, die Polen Utopia und die chinesischen Mi San Dao zu Wort. Wobei ich bei Letzteren im Inhaltsverzeichnis erst dachte es handelt sich um was Bayrisches. Klasse finde ich die Vorstellung der Gay Edge Liberation, die unter anderem von ihren Problemen mit Macho-Deppen in der HC-Szene berichten. Ebenfalls hochinteressant die Fragerunde mit dem Regisseur von „Punk im Dschungel“, der die Schwaben Cluster Bomb Unit in Indonesien begleitete. Tja, und dann sind wir, bis auf die Standards (Global Punk, Chris Scholz, Herstory mit Andrea / Pestpocken, etc.), auch schon durch. Finde ich recht angenehm, da die Bombe schließlich alle drei Monate erscheint. Wenn man dann auch noch andere Zines liest, dann reicht das auch.   Bocky</p>
<p><strong>Proud To Be Punk #9</strong></p>
<p><em>(A5, 60 Seiten, 1,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Oh Mann, eigentlich hatte ich es mir so fest vorgenommen, die Reviews für diese Ausgabe gleich nach dem Lesen/Hören des zu kommentierenden Materials zu schreiben. Leider habe ich das nicht immer geschafft und so müssen jetzt auf den letzten Drücker noch ein paar wichtige Sachen besprochen werden. Das Proud To Be Punk ist zu meiner Schande davon auch betroffen. Schade eigentlich, denn direkt beim Lesen sind mir schon einige Sachen aufgefallen, die noch verbesserungswürdig wären. Jetzt ist aber alles wieder vergessen und dummerweise habe ich auch keine Notizen gemacht. Kann aber eigentlich alles nicht so gravierend gewesen sein, denn sonst wäre es mir beim erneuten Durchblättern wieder eingefallen und die paar stilistischen Unfeinheiten sollte man auch nicht auf die Goldwaage legen. Egal, denn inhaltlich geht das Heft mal wieder in Ordnung, denn das Anarcho-Punk-Zine aus Leipzig bietet wieder eine gesunde Mischung aus Punkrock und Politik. Wobei es in der Sparte Politik hauptsächlich um die Fascho-Kacke geht, mit der man sich rumschlagen muss. Hierzu gibt es Artikel über rechte Aktivitäten in Leipzig, eine Kolumne über rechtsoffene Punks und den Bericht über eine selbstorganisierte Veranstaltungsreihe zum Thema. Das zweite Standbein ist die Berichterstattung über Punkrock in Sachsen. Der Artikel über die sächsischen Punkbands zu DDR-Zeiten ist aber leider nicht mehr als eine bessere Aufzählung von Namen und Veröffentlichungen. Der aktuelle Szene-Report bietet immerhin brauchbare Informationen zu ausgewählten Labels und anderem Gesockse des Freistaates. Passend dazu gibt es ein Interview mit den Crust-Punkern Lethargie und Wahnfried präsentiert Punk-kompatible Adressen in Dresden. Ach ja, und dann ist da noch die verdiente Lobhudelei auf den Film „Ostpunk – Too Much Future“ (siehe Interview in Punkrock! #5). Das Ganze wird dann noch abgerundet durch ein informatives und augenöffnendes Interview mit der weißrussischen Punk-Band Partiya und ein relativ überflüssiges Gespräch mit Feindbild. Auch nicht neu ist die Idee gleich drei Frauen aus der Punk-Szene zu ihren einschlägigen Erfahrungen zu befragen. Gelesen hab ich’s trotzdem. Typisch Anarcho-Punk ist auch die Bedienungsanleitung zur Herstellung von DIY-Shirts per Stencil-Druckverfahren. Untypisch dagegen die Sprengung eigener Ketten durch das Interview mit dem Hip Hopper Chaoze One. Obwohl: Politisch gesehen passt das wie Arsch auf Eimer. So, und dann sind da noch die Berichte und Kolumnen zur Lage der Nationen und dem eigenen Befinden, sowie Reviews mit Augenkrebs-Garantie. Kurz gesagt: Wer zwei von den folgenden drei Themenkomplexen ankreuzen kann ist mit dem Proud To Be Punk mit Sicherheit gut bedient. Antifa – Punk in Mitteldeutschland – Anarcho-Punk.   Obnoxious</p>
<p>Punk Is Dad #06</p>
<p>(A5, 68 Seiten, 2 Euro + Porto, <a href="mailto:Punkisdad@hotmail.com)">Punkisdad@hotmail.com)</a></p>
<p>Tobi, der dreifache Gevatter (daher auch der Heftname) hat sich nun auch ’n anderthalbes Jahr Zeit gelassen, um ’ne neue Ausgabe seines sympathischen Schnipsel-Zines raus zu hauen. Am Start sind diesmal Turbotorben vom „Rohrpost“-Zine inna Talkrunde, ein Theater-Review über „Elly Maldaque“, eine sorgfältig recherchierte Chronik der Ratzinger-Deutschland-Tournee (vor allem über deren Kosten), ein nicht allzu melancholischer Abgesang auf Ede Stoiber, mal wieder viel Fußball (in erster Linie über Tobis Lederfetischistenclub „Blutgrätsche 05“) und u.a. gleich zwei Vorwörter. Ein obsoletes und ein aktuelles. Konsequent. Absolut großartig die Story von den bornierten Nachbarn, die nichts unversucht lassen, Tobis Anhang als stinkende Asibande hin zu stellen. Was unseren wackeren Family Man natürlich nicht aus der Fassung bringt&#8230; Mehr davon! Sollt man kennen, das Heftchen.   Snitch</p>
<p><strong>ROMP # 26</strong></p>
<p><em>(A4, 42 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Romp Info- und Plattenladen, Postfach 6633, 6000 Luzern 6,  <a href="mailto:romp@bluewin.ch&#8221;">romp@bluewin.ch&#8221;</a> )</em></p>
<p>Anarchopunkzine aus der Schweiz, welches sich mit den verkackten Zuständen aus aller Welt auseinandersetzt. Zu lesen gibt es News über die Schweizer Hausbesetzerszene sowie zu sozialen Kämpfen rund um die große Kugel (Streiks in Argentinien, Guerillaanschläge in Mexiko, Antifa). Befragt wird die äußerst sympathische Hardecorepunkband Krasskepala aus Indonesien, die verwundert darüber ist, warum sie in Europa alle Nase lang danach gefragt wurden, ob sie Moslems sind (auch vom Romp). Islamphobie? Stellt man sich die umgekehrte Situation vor (du wirst in Asien überall gefragt, ob du Christ bist), fällt einem die Albernheit einer solchen Frage auf. Mit Krasskepala hatte ich nach ihrem Gig im JUZ MA einen äußerst netten Umtrunk. Was die gesoffen haben! Und da sag mir einer noch mal Asiaten vertragen keinen Schnaps. Beim Interview mit Never Build Ruins kommt es zum guten alten Antiimps vs. Antideutsche-Streit (ich verrate jetzt nicht, wer welche Front vertritt). Schon krass, was für ein derber Nahost-Stellvertreterkrieg in den Köpfen wohlgenährter europäischer Wohlstandsärsche tobt. Das Zine ist eine runde informative Sache, auch wenn ein paar Artikel recht lang ausgefallen sind (Wegweisungsartikel, Landminenbericht). Eine willkommene Abwechslung zur Hochglanzwerbezinewelt. Auch nächstes Mal gerne wieder!   Chemical Maze</p>
<p><strong>Scheisshaus-Journal im Berliner Exil #6</strong></p>
<p><em>(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto,  <a href="mailto:big.kick@web.de)">big.kick@web.de)</a> </em></p>
<p>Das Scheisshaus-Journal hat „Stuttgarter“ aus dem Titel gestrichen, kommt aber immer noch aus dem Berliner Exil und gibt auf dem grünen Umschlag ganz unprätentiös nur mit Artikeln über The Sect und Cash For Your Stories an. Neugierig aufgeschlagen folgen auf den nächsten 40 unterhaltsamen Seiten im Schnipsel-Layout Berichte über die Vorkommnisse rund um die Köpi, die Stolpersteine zu Ehren der deportierten Nazi-Opfer oder Hintergründe zu staatlicher Willkür bezüglich §129 a. Dazu Erlebnisberichte, Konzert-Reviews (wobei ein guter Geschmack bewiesen wird: Adverts, Superpunk, Avengers, Gee Strings u.a.) und die bereits erwähnten Artikel über The Sect und CFYS. Das The Sect-Interview bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Oldschool-Punks aus England, über die Anfänge, die Auflösung 1991 und die 2007er Tour durch Japan. Fein, fein. Und den Unwissenden sei mit auf den Weg gegeben: Wer sie nicht kennt, hat echt was verpasst und sollte diese Scharte baldmöglichst auswetzen. Wer mit CFYS allerdings nichts anfangen kann, sei entschuldigt, da die Jungs bisher kaum den Rang als Punk-Legende für sich beanspruchen können. Dennoch ist der Artikel äußerst amüsant und lesenswert. Fazit: Das Scheisshaus-Journal ist trotz oder wegen aller äußerlicher Schlichtheit ein Heft das man sich unbedingt für unbeschwerte Stunden zulegen sollte. Es lohnt sich allemal. Ach ja: wenn ich nicht irre, war das Scheisshaus-Journal die Privatveranstaltung des Historikers Andi K., mittlerweile hat er sich aber einige fähige Schreiber mit an Bord geholt. Mir gefällt beides ausgenommen gut.   Obnoxious</p>
<p><strong>Trompetenkäfer #4</strong></p>
<p><em>(A5, 40 Seiten, 1 Euro + Porto, keine Adresse/scheinbar Ruhrpott)</em></p>
<p>Ein-Mann-Ska-Fanzine aus’m Pott. Hieß bis zur #3 Shisheria. Seitdem hat sich Herrn Trompetenkäfers Musikgeschmack geändert; er ist runter vom PunkRock und jetzt voll auf Ska. Dementsprechend gibt’s einen Grundkurs „Geschichte des Ska“. Es gibt Interviews mit Housemanners &amp; The Working Wife (*2005, Marl???), Los Placebos (*1994, Duisburg), Ratatouille (*2003, Bochum), Awesome Scampis (*2006, och aus’m Pott) – alles junge aufstrebende Ska-Bands, die in den einschlägigen Veranstaltungsorten der Kulturmetropolenregion-Rhein-Ruhr jugendlichen Enthusiasten zum Tanz aufspielen und über deren regionale oder überregionale Bedeutung ich mir hier kein Urteil erlaube. Musikalisch aus dem Konzept fallen Stand Fast, die gibt’s seit 2007, die kommen aus Dülmen und die machen Punk/Core. Nett, weil auflockernd, ist der Gastartikel von Christine über „Kat von D“ (Tattoolady, bekannt aus DMAX). Insgesamt könnten die Kopiervorlagen, insbesondere die Fotos, mehr Schärfe aufweisen. Netter Rundbrief an Freunde, Bekannte oder Nachbarn aus der Region.   Captain Mocker</p>
<p><strong>Underdog #22</strong></p>
<p><em>(A5, 76 Seiten, 2,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Das Underdog ist mittlerweile auch schon eine Konstante und feste Größe unter den Punk-Zines. Und das ist gut so, bietet Fred in seinem Heft mit den Themenschwerpunkten doch immer wieder neue Gedankenanstöße. In Ausgabe 22 befasst er sich im Besonderen mit Veganismus und hinterfragt die Probleme und Kritikpunkte. Dass vegan sein aber trotz allem total super ist, ist klar wie Fleischbrühe. Weitere Pluspunkte sammelt das Underdog mit der feinen Auswahl an Interview-Partner. Diesmal kommen mit Peter Blümer für Hass und Archi Alert für Inferno zwei alte Deutschpunk-Haudegen zu Wort. Feine Sache mit massig Infos, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ausgenommen die ganze alte Scheiße hängt einem schon meterweit aus dem Hals oder man ist einfach zu jung um daran Interesse zu haben. Aber: Aus der Geschichte lernen, heißt siegen lernen! Passend hierzu das Fragespiel mit gleich drei Protagonisten der Punk-(Fanzine-)Szene mit dem Titel „Du bist die Szene“, in dem Helge Schreiber vom Plastic Bomb, Jan Sobe vom Proud To Be Punk und Sebastian Badenberg (Underdog) bezüglich ihren Erfahrungen in der Punkrock-Szene befragt werden. Der Vorteil an solchen Interviews ist, dass man unterschiedliche Meinung direkt nebeneinander stehen hat, der Nachteil, dass sich bei manchen Fragen die Antworten ziemlich ähnlich sind, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Fortsetzung folgt. Erwähnenswert ist außerdem der Artikel über „30 Jahre RAF“, der mal wieder die Kraft der unterschiedlichen Wahrnehmung und Interpretation unterstreicht. Denn merke: Wer die Macht hat, hat auch die Wahrheit auf seiner Seite. Letztlich ist neben den üblichen Kolumnen und News noch der Bericht über die eklige Fascho-Krankenschwester zu nennen. Mehr sei an dieser kopfschüttelnden Stelle aber nicht verraten. Wie immer liegt beim Underdog auch in dieser Ausgabe eine CD bei, deren Bands im Heft vorgestellt werden. Die Gewinner sind diesmal lustigerweise auch gleich die ersten drei Bands auf der CD: Empty Trash Can Being Kicked, Front und Sidekicks. Danach wird’s kryptisch. Trotzdem kaufen!   Obnoxious</p>
<p><strong>Underdog #23</strong></p>
<p><em>(A5, 80 Seiten, 2,50 Euro + Porto)</em></p>
<p>Das autonome Zentralorgan aus Wildeshausen ist wieder mit seinen Schwerpunkten am Start. Diesmal legt man die Hauptaugenmerke auf rechte Esoterik, Punk in Dresden und Riot Grrrls. Den ersten Punkt fand ich recht spannend, da Fred unter anderem ein Buch beleuchtet, welches ich als Teenie las und hinterher erfuhr, es sei antisemitisch. Als mir das jemand vor Jahren erklärte, war ich schon etwas schockiert. Doch im Nachhinein beruhigt, da ich nirgends den bösen Juden sah, sondern viel mehr von irgendwelchen Verschwörungstheorien beeindruckt war. Die Punk in Dresden-Retrospektive, inklusive eines Paranoia-Interviews, war weniger spannend, weil nichts wirklich Anderes dabei herum kam, als bei anderen Artikeln, die man mittlerweile zuhauf lesen kann – uns nicht ausgenommen! Die beiden Berichte über Riot Grrrl (davon ein Interview mit Alva vom Toilet Paper, Trust, etc.) fand ich ganz gut angeschnitten. Neben den drei Themen wird noch Rod von den Ärzten zu einer DVD befragt, die vor kurzem erschien und auf der drei Kurzfilme zu bewundern sind. Jedoch am interessantesten im ganzen Heft ist der Mehrteiler „Du und deine Szene“. In dessen zweiter Runde geben dieses Mal Johnny Bottrop (The Bottrops), Micha (Plastic Bomb) und Zeki (F-Three) ihre Statements zum Besten. So ist man mit Reviews und Kolumnen wieder sehr schnell durch das Heft durch. Trotzdem ist das Heft natürlich empfehlenswert, denn auch wenn die Schwerpunkte nur an der Oberfläche angekratzt werden, so informiert sich jeder tatsächlich Interessierte darüber und dann klappt das auch mit dem Schneeballsystem.   Bocky</p> <p><a href="http://www.pogoradio.de/?flattrss_redirect&amp;id=554&amp;md5=534dc3459fa74cb02fb88993353e0544" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pogoradio.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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