Am 04. Juni 2011 ist der 28. Jahrestag der AU-Besetzung und die AU kann auf mehr als ein Vierteljahrhundert unkommerzieller, nicht-profitorientierter DIY Konzerte, 23 Jahre Volksküche und viele weitere kulturelle und politische Veranstaltungen zurückblicken. Das wollen wir wie jedes Jahr auf unserem Open-Air feiern.
Es spielen:
KIEMSA – Rock’n'Roll Brass Core aus Nantes
THE CUTE LEPERS – Mod-Wave Punk aus Seattle, die Briefs Nachfolgeband
GEWAPEND BETON – HC-Punk aus Amsterdam
DRONGOS FOR EUROPE – 80er Punk-Rock aus Birmingham
DANGER!MAN – HC-Punk Oslo, mit Leuten von Life But How to Live it, So Much Hate, Drunk etc.
Einlass: 15:00
Konzertbeginn: 17:00
Es gibt Essens- und Infostände. Wir sind Tierfreunde, lasst deshalb eure Hunde zuhause.
Die AU spricht sich entschieden gegen jede Art von Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und Sexismus aus. Es versteht sich von selbst, dass wir selbiges Verhalten auf unserem Fest nicht tolerieren.
Das AU-Fest Open-Air ist ein Benefiz-Konzert: Wie jedes Jahr kommen die Überschüsse des Festivals Menschenrechtsorganisationen, antifaschistischer Arbeit und/oder autonomen Zentren zugute. Wie bei allen AU-Veranstaltungen verdient keiner der HelferInnen etwas. Lasst bitte deshalb eure Tonnen an Fremdalk zuhause.
Hörproben: Kiemsa, The Cute Lepers, Gewapend Beton, Drongos for Europe, Danger!Man
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So, nach meinem Umzug hole ich langsam aber sicher auf und arbeite mich an aktuellere Scheiben ran. Die Alben hier sind jetzt zwar alle schon erschienen, teilweise auch schon länger, aber künftig wird die Sache um einiges aktueller. Wollen wir bloß hoffen, dass nicht mal die Zeit kommt, in der ich euch Longplayer anpreise, die noch gar nicht erschienen sind. Aber da wir hier ja in Echtzeit ackern, zuerst mal viel Spaß mit dem, was euch hier gleich auf den Pupillen brennt. Bocky
Cotzraiz
Fehlpressung
Naja, ob man als Label jetzt darauf verweisen muss, dass die Ruhrpottler mit „C“ die wahren Cotzraiz sind, sei mal dahin gestellt. Im Humor stehen sich beide Bands in nichts nach! Zwar ist der Spaß hier nicht so subtil wie bei den Kotzreiz aus Berlin, aber drauf geschissen. Auf dem neuen Teil der Oi!-Punx aussem Pott jagt eine Granate die andere. Schlichter, einfacher und genialer Punk, was will man mehr? Bocky
My City Burning
Lone Wolves
Der Arbeitstitel ist Quark, weil die Band schon mit allen vermeintlichen Größen auf der Bühne stand, wenn die durch die Niederlande zogen. Bspw. wurden sie vom Machine Head Sänger persönlich zu einem Gig eingeladen. Kein Wunder denn der metallastige Hardcore, den die Jungs da durch die Membranen drücken hat nen ganz ordentlichen Unterhaltungswert, weshalb der Plattentitel wie gesagt so gar nicht passt. Fett produzierter Ami-HC aus den Niederlanden. Bocky weiterlesen →
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Folge 513: Zu Gast war Ullah, Sänger von Auweia!
Songliste: Interpret, Titel, Album
Danstahl — Pogoradio Jingle
Harnleita — Nonstop Control — Berlins Burning
Pestpocken — Der letzte Dreck (Motherfucking Rattenpunks) — Live 21.5.2011 im AK 47 Düsseldorf
Auweia! — Eure Freiheit will ich nicht! — There’s no freedom, there’s nur Scheisse!
Projekt Chaos — Projekt Chaos — Proberaum Löwengasse 12
Aggra Makabra — Plastikweltgeschlechtsverkehr — Feuer, nicht Sand im Getriebe
Placebotox — Haast — Onnatuurlijk glad, strak en leeftijdloos
Azrael — Insanity — Rehellity
Katz Kadaver — Leichengold — Propaganda
Bible Ministries International — Radio Spot
Isolation — Unsichtbar — Mopp-Action
Außer Ich — Was übrig bleibt — Von vornherein scheiße
Dysthymie — Disintegration — Proberaum
Sekretstau — Legowelt — So wie früher
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(A5, 32 Seiten, 1 Euro + Porto, www.sn-punx.de )
Das SN-Punx ist wohl eher ein kleines und relativ dünnes Fanzine, das sich auf die lokale Szene konzentriert – also auf Schwerin und Umgebung. Für mehr bietet der Inhalt aber auch kaum Ansatzpunkte. Okay, die Jungs sind mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement am SN-Punx-Label und einigen örtlichen Einrichtungen (z.B. Café Subversiv) wahrscheinlich auch zu ausgelastet, um jetzt noch das große Presse-Ding auf den Markt zu schmeißen. Und so wird das Fanzine eher dazu genutzt, dem geneigten Lesevolk einen Rundbrief mit Erlebnisberichten zu präsentieren. Natürlich nicht ganz uneigennützig wird dann schon mal mit Borderpaki eine Label-Band gefeaturt. Kann man, muss man aber nicht. Heraus gekommen ist trotzdem ein ganz nettes Interview, in dem es um Bandgeschichte, das neue Album, das Taugenix und die heimatliche Szene in Neumünster geht. Ansonsten gibt’s wie gesagt hauptsächlich Berichte von irgendwelchen Fahrten zu Festivals und Konzerten. Das reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker und solche Artikel sind sowieso ja auch höchstens mal für Leute interessant, die die Schreiber auch kennen. Dem Rest dürfte das hier so ziemlich am Arsch vorbei gehen. Ist auch alles nur so semi-lustig bis zusammenhanglos und oberflächlich. Stöfn hat allerdings mal seine Gedanken zum Thema „Was darf ein Punk-Konzert heutzutage eigentlich kosten?“ zusammengefasst und ist zu einem sehr vernünftigen Ergebnis gekommen. Das könnte ich so auch unterschreiben. Und irgendwelche Hohlbirnen, die meinen sechs Euro für vier Bands wären deutlich zu viel, können mir sowieso gestohlen bleiben. Okay, das SN-Punx-Zine ist mir zwar inhaltlich viel zu dünn – ich meine nicht den Umfang, sondern das was in den Texten vermittelt wird – und hat nach oben noch ganz viel Luft, aber ich würde mal sagen, daran kann man was ändern. An der Attitüde gibt’s rein gar nichts auszusetzen. Bitte unbedingt weiter machen. Obnoxious
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Folge 511: Zu Gast war Chris Scholz
Songliste: Interpret, Titel, Album
Danstahl — Pogoradio Jingle
The Dwarves — The Dwarves Are Still The Best Band Ever — The Dwarves Are Born Again
Die Kleinen Strolche — Grünes Fleisch — Demo
Die Kassierer — Älterer Herr — Habe Brille
Jugendrente — Da wo die Punks sind — Punk macht alt
Ludger — Italien — Monsignore Krusenotto
Weltraumschrott — Asphaltcowboy — Demo
… But Alive — Im Rockstadion trifft sich das schlechte Gewissen — Bis jetzt ging alles gut …
Alles in Farbe — Stimmung Konfetti — EP
Feeling B — Artig — Hea Hoa Hea Hea Hoa Hea
Razzia — Schatten über Geroldshofen — Tag ohne Schatten
EA 80 — Hausapotheke — Schweinegott
Daily Terror — Raffgier — Schmutzige Zeiten
The Regime — She’s Got Nothin’ — 2010
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Am 27.5. im JUZ Mannheim:
Napoleon Dynamite – Erdkernpunx gegen alles und jeden
The Maladroits – 1a 77er Punkrock, der dir das Hirn wegbläst
Bloodstains – sauguter HC/Punk, der steil nach vorne geht
Throwing Bricks – saugeile Punk Band aus Heinsberg, zum 2. mal im Juz
The Rätz – trinkfreudiger 80er HC/Punk mit neuer 7” im Gepäck
(Der Flyer ist so scheiße, dass ich ihn hier nicht veröffentlichen konnte)
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(CD, Majorlabel)
Der Auflösung knapp von der Schippe gesprungen, den Fliehkräften des Personalkarussells getrotzt und mittlerweile nur noch zu dritt – von EA 80 ist nur noch Maul (voc/git) dabei – haben sie einen Neuanfang gewagt. Die alten Nummern wurden auf Eis gelegt und man hat sich nur auf die neuen konzentriert. Diese klingen noch eindeutig nach dem Wave-Punk von Serene Fall, insgesamt aber von den Harmonien her rockiger, jedoch ohne die gewohnten Gitarrenwände. Vom Sound kommen sie deutlich moderner daher. Natürlich schürfen sie inhaltlich weiterhin in den Abgründen der menschlichen Existenz und es ist genau dieser Tiefgang, der die Band so abhebt von vielen anderen. Die Kombination von Wave und Punk ist zwar nicht neu, aber zurzeit eher wenig verbreitet und daher erfrischend untrendy. Wegen dem wunderbaren Refrain ist mein Favorit auf der CD die Nummer 5 „Such A Strange… (Day)“. 13 Tracks, 67 Minuten. Flo
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Als der liebe Bernd von Puke Music mit den Arbeitslosen Bauarbeitern ne Kapelle veröffentlichte, deren Musik und Humor ich so gar nicht verstand, dachte ich mir da muss ne zwischenmenschliche Beziehung zwischen ihm und der Bandmitglieder bestehen, sonst würde man so etwas nicht freiwillig veröffentlichen. Mit Abbruch geht es mir da genau so, denn was diese Band verzapft ist wirklich grauenhaft. Optisch gibt sich die Gruppe als Punks und musikalisch könnte das die schräge Version von PUR sein. Keine Ahnung, was sich Bernd beim unterstützen dieser CD dachte. Bocky
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Agressive Punk Produktionen, das Label, das an den Start ging, um den Deutschpunk zu retten, veröffentlichte vor rund einem Monat dieses neue Album. Obwohl ich kein großer Deutschpunk-Fan bin, so faszinierend finde ich bspw. diverse Alben von Toxoplasma oder Canal Terror, VKJ, Schleimkeim, Razzia oder Chaos Z und wie sie alle heißen. Was Fahnenflucht betrifft muss ich gestehen, dass mir der Hardcore-Anteil zu trocken ist und der Metal-Anteil zu dominant. Gehe aber mal davon aus, dass die Deutschpunk-Gemeinde sich gerade ein zweites Loch in den Kopf freut! Bocky
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