720
Folge 720: Zu Gast ist Tarek Ehlail.
Er berichtet über sein neues Filmprojekt Volt.
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Genetikk — Achter Tag — Achter Tag
Dierot — Pruaba — Demo
Egotronic — Hamburg soll brennen — Gegengerade
Genetikk — Wünsch dir was — Achter Tag

Fahnenflucht – Schwarzmaler

| April 25th, 2011

Agressive Punk Produktionen, das Label, das an den Start ging, um den Deutschpunk zu retten, veröffentlichte vor rund einem Monat dieses neue Album. Obwohl ich kein großer Deutschpunk-Fan bin, so faszinierend finde ich bspw. diverse Alben von Toxoplasma oder Canal Terror, VKJ, Schleimkeim, Razzia oder Chaos Z und wie sie alle heißen. Was Fahnenflucht betrifft muss ich gestehen, dass mir der Hardcore-Anteil zu trocken ist und der Metal-Anteil zu dominant. Gehe aber mal davon aus, dass die Deutschpunk-Gemeinde sich gerade ein zweites Loch in den Kopf freut! Bocky

Skinhead Crossculture

| Januar 22nd, 2011

(DVD, Sunny Bastard)
Dass Sunny Bastard diese DVD veröffentlichen wird, habe ich erfahren, als Labelboss Christian gerade in den Staaten weilte und wohl die Einzelheiten klärte. Er schrieb mir, dass der Film gerade in Las Vegas auf dem Filmfestival im Wettbewerb laufen würde. Wie renommiert das Festival ist, vermag ich nicht zu sagen, aber dass Subkulturen bei vermeintlichen Künstlern und Kunstliebhabern ein Stein im Brett haben ist nichts Neues. Damit soll aber die Doku nicht in Misskredit gezogen werden. Sab von Iron Cross vermag ebenso den Zuhörer zu unterhalten wie Perry von The Templars oder Jimmy von Murphys Law. Nicht wenige zählen Letztere eher zum HC, womit wir schon auf das Problem dieses Films zu sprechen kommen. Zum einen fehlen solche Protagonisten wie Roger Miret von Agnostic Front und zum anderen versucht sich der Film ausschließlich den Anfängen des US-Oi! zu widmen. Eine Zeit, in der es jenseits des Atlantik nicht viele Oi!-Bands gab, weshalb Sab von Iron Cross einem das Ohr mit Infos volllabert, die man andernorts schon mehrfach hörte. Anfangs hat man mit seinem Aussehen total geschockt, alles war viel gewalttätiger und jeder konnte musikalisch tun, was er wollte. Wie der Regisseur dann auch noch darauf kommt Bluekilla als deutschen/europäischen Vertreter heranzuziehen, ist mir vollends schleierhaft! Da gibt es doch selbst in Deutschland interessantere Kapellen, oder? Insgesamt finde ich den Grundgedanken der Produktion gut und interessant, aber die Protagonisten sind eher gedankenlos zusammen gewürfelt. Damit das Teil hierzulande überhaupt das andere Ende der Verkaufstheke erreicht wurden Extras mit Volxsturm, Bovver Boys, Gimp Fist und Urban Rejects hinzugefügt. Was für Einsteiger. Bocky

(CD, Major Label)
Diese Band hatte ich ewig nicht mehr auf dem Schirm. Eine Platte von, ich kann gar nicht genau sagen wie vielen – ich hab knapp 10 gezählt, nenn ich mein eigen, nun kommt die Neueste dazu, plus Bonus Give Away-CD, auf welcher verschiedene Künstler Guts Pie Earshot huldigen und diese featuren. Womit fang ich an? Am besten mit dem neuen Album, welches aber nicht komplett neu ist. Die „Chapter Two, Volume Two“ ist bereits im Jahre 2005 aufgenommen worden und nun von Matthias Neu im Tonbrauerei Studio in Berlin neu gemixt worden. Nun habe ich das Original nicht im direkten Vergleich vor mir, glaube aber der Band gern, die schreibt, dass sie ihr Album in einer verknappteren, tighteren und direkteren Version neu veröffentlichen. Von anfänglich fünf Musikern sind zwei geblieben, damals trat man schon ohne Gitarre auf, dafür mit Keyboard und Sängerin Anneke, heute im Sparmodus mit Gründungsmitgliedern Jean Jacobi am Schlagzeug und Patrick Cybinski am Cello. Sparmodus ist nur äußerlich betrachtet das richtige Wort, da der Sound so intensiv und direkt wie nur eben möglich ist. Die beiden kochen ihr eigenes Süppchen aus Breakbeat, Punk und Metal-Elementen, gespickt mit orientalischen Klangexperimenten und hypnotischen, treibenden Rythmen. Die zweite CD beinhaltet Coverversionen bzw. Co-Produktionen mit anderen Künstlern aus den verschiedensten Genren, Punk, Rap und Electro. Mir gefällt das Album um Längen besser, aber als gratis Give Away haut’s hin. Dennisdegenerate

Der Inkinator

| Dezember 29th, 2008

Neues aus dem Hause Sabotakt. Eine Produktion für die Laserklinik Saar in Zusammenarbeit mit den Bottrops.
Das ist der Trailer für ein neues Projekt von Moses Arndt (Ex-ZAP Herausgeber). Nachdem er den Doktor Med in der Tasche hat, wird er mit seinem Laserstrahl die Welt* erobern.

http://www.praxis-dr-arndt.de/
Inkinator.de
* Fernsehwelt

Tonträger Reviews E-G

| Dezember 10th, 2008

EATER – The Album
(Do-CD, Anagram)
Eater gehörten zu den frühen Londoner Punkbands. Sie veröffentlichten ein paar Singles und ein Album. Danach lösten sie sich auf, um 1996 beim Holidays In The Sun in Blackpool wieder aufzutauchen. Der vollständige offizielle Studio-Output inkl. einiger Livetracks der Band befindet sich auf dieser Do-CD. Falls jemand der Leserschaft noch nicht weiß, wie Eater klingen: Eater klingen wie typischer 77er-Punk aus England. Das ist nicht originell, aber genial. Das Gerät gehört in jeden Haushalt, welcher ein Faible für alten Punkrock hat. Ohne wenn und auch ohne aber. HH
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Tonträger Reviews C-D

| Dezember 10th, 2008

THE CABRIANS – …For A Few Pussies More…
(CD, Redstar 73/Liquidator)
Diese übersexualisierten Katalanen spielen schön traditionelle Offbeat-Musik, die sie angesichts der schlüpfrigen Texte, die sich mehr als nur einmal nur um „das Eine“ ranken, zurecht als „Boss Porn Ska“ bezeichnen. Da ich trotz jahrelanger Lektüre von Blättern wie „Skin Up“, „We Dare“ und „Big Shot“ immer noch ein ungebildeter Punker mit großen Unsicherheiten bei der Unterscheidung von Ska und Reggae und dem ganzen Rest bin, freut es mich, dass das Label einen an geeigneter Stelle dahingehend aufklärt, dass es sich bei der Mucke auf diesem Tonträger um Ska, Calypso und Western Reggae handelt. Alan
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DVD Reviews

| Oktober 3rd, 2008

MIA SAN DAGENG

(DVD, Aggressive Noise)

Von der Süddeutschen Zeitung in den Himmel gehoben und selbst von der Münchner Abendzeitung gefeiert wurde dieser Streifen. An sich kann das ja dann gar nix sein, bzw. erwartet man dann einen Film über Punkrock in München von irgendwelchen unwissenden und obercoolen Studenten. Stattdessen produzierte ihn das gestandene Team vom Kruzefix-Fanzine Katz und Olli. Dementsprechend lebensnah und echt kommen die Bilder daher und man fragt sich woher diese ganzen Aufnahmen von Ende der Siebziger stammen. Vorher gibt es noch eine geschichtliche Zusammenfassung der Jahre 1815-1976, in denen bewiesen wird, dass die Metropole schon immer der Unruheherd in Bayern war. Der Zeitraum, der beleuchtet wird, geht dann von damals – 1977 – bis quasi gestern. Das Hauptaugenmerk der beiden Regisseure liegt jedoch auf den alten Veteranen wie bspw. Pack, A&P oder Marionetz. Das ist interessant und kurzweilig. Jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt, der erreicht ist, wenn die verblassten Helden davon sprechen, wie es heutzutage im Proberaum ist und damit drohen wieder auf die Bühne zurückzukehren. Viel mehr hatte ich mir gewünscht auch von aktuellen Geschehnissen zu hören. Aber trotzdem ist der Film absolut sehenswert und fordert die Hochburgen Berlin, Hamburg, Düsseldorf/Köln geradezu auf, zu dokumentieren wie es um sie stand und steht.   Bocky weiterlesen →

Review 3

| Januar 1st, 2006

KOLLEKTIVER BRECHREIZ – Der Sinn des Lebens
(CD, Höhnie Records)
Das Frontcover ziert ein mit Buntstiften gemaltes Bandporträt, das wohl eine der kleinen Schwestern gemalt hat. Das Positive: Bei den deutschsprachigen Texten kommt eine gute Portion Selbstironie und Humor rüber. Das Negative: Nach dem dritten Lied hat sich der Witz aufgebraucht. Richard
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