Die dritte Platte der THE BOTTROPS wird in einem Kreuzberger Studio aufgenommen.
Das kostet viel Geld … ihr sollt uns helfen einen Teil des Budgets zusammen zu tragen.
Die Band nennt ihren Sound „BOTTROPOP“, Musik irgendwo in der Mitte zwischen 77-Punkrock, Powerpop und California-BeachPunk, aber mit deutschen Texten … simple, mal mehr/mal weniger kritische 4-Akkorde-Hits, manchmal politisch, manchmal alltäglich, garniert mit Spott, Schadenfreude & ein bisschen Selbstironie.

www.startnext.de/the-bottrops-drittes-album

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JUZ Mannheim, Samstag 12. Februar, ab 21 Uhr

Es ist wieder soweit, die HC-Granate aus K-Town kommt wieder ins JUZ und wird den Laden wieder auseinander reißen. Freut euch auf:

Spermbirds – legendäre HC-Ikone

Kick Joneses – Lautrer Powerpoppunk Knalltüten

Bun Grave – Melodische Jungspunde aus Östringen

Direkt im Anschluss fette Aftershowparty im Blau mit den Jungs von Shake It Wild

Hier Fotos von 2006 im JUZ Mannheim mit Spermbirds und Kick Joneses

BITUME – Lolch

| Januar 3rd, 2011

(CD, Rookie Records)
Bitume sind trotz ihrer bisherigen vier Alben bis auf einige Sampler-Beiträge weitgehend an mir vorbei gegangen. Mit ihrem fünften Longplayer haben sie mich jetzt aber erwischt. Beim ersten Hören erinnerte es mich manchmal an die Skeptiker oder manchmal auch an die frühen Turbostaat (wenn auch nicht ganz so kryptisch) oder die Boxhamsters. Dann vernehme ich aber auch krachig-punkigen PowerPop mit geradlinigen Melodien, wobei aber auch die Breaks nicht vergessen werden. Geht insgesamt ganz gut nach vorne. Die Texte sind durchdacht (um das arg überspannte „intelligent“ zu umgehen). Durchgehend auf Deutsch halten Bitume den Finger in die Wunden. Teilweise handelt es sich dabei um sehr persönliche Themen, teilweise blicken sie aber auch mit kritischem Blick auf die „eigene“ Szene. Begleitet von schönen Chören und Background-Gesängen. Insgesamt ist „Lolch“ zwar nicht immer leicht zugänglich, dafür aber ziemlich ausgereift und auf jeden Fall etwas Eigenständiges, dem man sich nicht leicht entziehen kann. Antesten könnte sich durchaus lohnen. Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

(CD, Rookie Records)
Nicht nur den ursprünglichen Heimatort haben Kick Joneses mit den legendären Spermbirds und der semiprominenten Walter Elf gemeinsam. Nein, sie teilen sich auch einen nicht unerheblichen Teil an Bandmitgliedern. Trotzdem sei gesagt, dass die dritte bekannte Punkband aus Kaiserslautern musikalisch nicht wirklich viel mit den beiden anderen verbindet. Es ist kein genialer Hardcore und kein Funpunk, es ist in erster Linie Powerpop. Hat aber hie und da eindeutige Reminiszenzen zu Britpop oder auch den Hives. Das kommt daher, dass öfter mal geschickt ein Keyboard als Orgel oder Synthesizer genutzt wird. Ein Stilmittel, welches der Band den ganz eigenen Sound verleiht und das im jetzigen dritten Album viel klüger eingesetzt wird. Witzig find ich den Text von „Where Were You In 82“, der erinnert mich ganz arg an Spermbirds „No Punks In K-Town“, weil er ebenfalls davon handelt, damals Punker in der etwas verschlafenen Barbarossa-Stadt gewesen zu sein. Ein großartiges Poppunk-Album, das nicht bloß im Digipack kommt, sondern im farbigen Vinyl mit Downloadcode erscheinen wird. Bocky
Webseite
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines

Am Samstag den 17. Januar legt DJ Bocky und DJ Hötsch Höhle im vertrauten Blau Musik auf die Plattenteller.

Getreu dem Motto „Musik für Halbstarke“ (’77er, ’82er, Oi!, Post-Punk, HC, Indie, NDW, Wave, Powerpop)

Tonträger Reviews H-L

| Dezember 10th, 2008

THE HEMORIDERS – Tales From The Outskirts
CD, http://www.the-hemoriders.de
Zu aller erst sei gesagt, dass mir Trompetenpunk wie zuviel Eiscreme schnell Bauch und Kopfschmerzen bereitet. Oft zu fröhlich, zu hektisch und zu aufgesetzt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht wahr? Die bayrischen Hemoriders bewegen sich dabei im Frontbereich, zwischen den Grenzen. Die jungen Spunde brauen auf ihrem Erstling eine Mixtur aus schnellem Partysound und persönlichen Texten, meistens spritzig-gutgelaunt, manchmal auch etwas melancholisch, aber immer sehr poppig und gut eingängig. „Tales From The Outskirts“ rutscht zum Glück nie ins Witzige ab, ich habe eine zum Himmel schreiende Aversion gegen grellbunte, Karohut-Spaßvögel mit Ska im Bandnamen. Die kalifornischen Vorbilder sind hier stets präsent. Die CD ist liebevoll aufgemacht und erscheint im Digipack. Macht Laune. Dennisdegenerate
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