Folge 477: Zu Gast war Richard und berichtete vom Pod Parou Festival

Songliste: Interpret, Titel, Album
Konflikt — Mŕtva planéta II — sapere aude
Ilegality — Obcan Ryba — Sami Proti Sebe …
Totální Nasazení — Byznysbejbypanknrol — Website
Dimenzia X — Cista Loz — Punk Rock – Made in Slovakia
Spinaci Spendlik — Cile — Website
The Adicts — Steamroller — The Best Of The Adicts
N.V.Ú. — Kalamajka — Tak jsme do˚li…
EA 80 — Die Gescheiterte Revolution — 2 Takte Später
Kannibal Krach — Akademikerliebe — Hardcore war gestern
Jeden Sonntag — Die Letzten Tage — Komplikament
Grizou — Shopping — Split 7″
The Bangers — Little Lives — Dude Trips
Klasse Kriminale — La Musica Della Strada — The Rise And Fall Of The Stylish Kids … Oi! Una Storia

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Tipp fürs Wochenende: 11. September: EA 80 im JUZ-Mannheim

(Taschenbuch, Ubooks, 199 Seiten, 13,90 Euro)
Ein Buch mit Fußnoten ist immer mit Vorsicht zu genießen. Fußnoten verbreiten immer so den verachtenswerten Charme einer wissenschaftlichen Arbeit. Und die sind meistens scheiße. Vor allem solche, die sich mit einem etwas abseitigen Thema beschäftigen. Nicht dass ich Alana Abendroths Buch jetzt unterstellen möchte, es wäre ihre Diplomarbeit in Vergleichender Ethnologie, aber vielleicht ist sie es ja doch. Und wenn ich sowas im Untertitel lese wie „Tattoos“, „Piercings“ und vor allem „Sacrifications“, dann will ich Blut spritzen sehen, live und in Nahaufnahmen, und zwar bis zum Abwinken! Das alles bietet aber „Body Modification“ nicht. Schade, denn das ist so gar nicht die Art von Büchern vom Ubooks Verlag. Aber immerhin gibt das Buch Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der unterschiedlichsten Arten des Körperschmucks. Und zwar von Grund auf. Wer also etwas darüber erfahren möchte, welcher Seemann wann wo zum ersten Mal tätowiert wurde, welche Schickse ihr erstes Nabelpeircing gesetzt bekam und welche kulturellen Hintergründe darin verborgen liegen, der kann hier einiges erfahren. Statistiken, Abdrucke überlieferter Verbotsvorschriften und Quellenangaben inclusive. weiterlesen →


 
Folge 476: Zu Gast war Sarah

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Suburban Suicide — Sniffing Glue — I’m Not Alright
Scream Out — The Unseen — State of Discontent
Design — Star Fucking Hipsters — Never Rest In Peace
Sick burn — Bratpack — Hate The Neighbours
Punker — Abfukk — Demo
You Ought To Die — Choking Victim — Crack Rock Steady
Officer Täubchen — Napoleon Dynamite — Crashtest Dummys
Meet Me In The Middle — Spermbirds — A Columbus Feeling
Shit City — Press Gang — s/t 12″
Fuck Off — Dean Dirg — 9 Refreshing Ways To say Fuck Off

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Tipp fürs Wochenende: 4. September, The Toni Montanas im JUZ Mannheim

Ein bisschen Black Flag, eine Brise Kommando Vollsaufen und die Schrift von EA 80. Mehr ist mir zum Thema “neues Pogoradio-Shirt-Motiv” nicht eingefallen.
Falls mir jemand bei der Motiv-Gestaltung helfen möchte, würde ich mir sehr freuen.
Über konstruktive oder auch vernichtende Kommentare ebenso.

(EA 80 spielen übrigens am 11. September im JUZ Mannheim)

(CD, PLY)
Geliebt, gehasst, differenziert geliebt. So könnte ich in Kürze meine drei Beziehungs-Stadien benennen, die ich zu Deadline habe. Im Gegensatz dazu ist meine Meinung zu ihrem neuen Album wesentlich deutlicher auf den Punkt zu bringen, da es mir musikalisch wieder uneingeschränkt gut gefällt. Die Stimme von Sängerin Liz fasziniert mich schon seit die Band vor rund 10 Jahren gestartet ist und daran hat sich nichts geändert. In der Tat zuckersüß schafft sie es in jedem Song ihre Zuhörerschaft um den Finger zu wickeln oder wenn nötig, mal ordentlich aufzustampfen. Auch die Lyrics des Titelsongs gefallen mir recht gut, da es darum geht eine gute Zeit zu haben und in Verbindung mit dem Cover einen Scheiß auf den Staat gegeben wird. Trotzdem will es mir nicht in den Kopf, wieso man bei solchen Deppen wie KrawaIIbrüdern auf nem Festival spielt. Ein wunderbares Album, einer mich leider immer noch überraschenden Band. Bocky

SLIME sind bald auf Tour

| August 30th, 2010

Slime sind wieder richtig fett auf Tour und spielen hier: weiterlesen →

(LP, That Lux Good)
Gäbe es einen Preis für das beste und schlechteste Coverartwork, so würden Affenmesserkampf sicher beide Auszeichnungen mit großem Abstand gewinnen! Davon abgesehen ist deren musikalisches Auftreten um einiges eingängiger, obwohl sicher wieder einige nichts damit anfangen können, weil der Platte die Chöre zum Feiern und groß angelegten Saufen fehlen. Wobei sich jetzt jeder ausmalen kann was ich meine, wenn ich jetzt erwähne, dass die Band aus dem Hamburger Raum kommt und deutsche Texte hat. Was mir auffiel, ist, dass sich verhältnismäßig viele Songs um die eigene Szene drehen und auch an der eigenen Herkunft, der Mittelklasse, zu knabbern haben. Aber wie schon erwähnt, die Band kommt aus dem Hamburger Raum. Für mich jedoch kein Makel, stattdessen weiß ich, dass ich diesem Stück Vinyl mal wieder etwas mehr Zeit widmen werde, weil hierbei etwas rüberkommen soll. Bocky

(CD, The More You Drink The Better We Are Records)
Erster! Mit diesem Bandnamen ist mir die Ehre der ersten Tonträger-Review in dieser Ausgabe so gut wie sicher. Blickfang – das liest jeder! Mein Name darunter!! Die Profil-Neurose ist befriedigt!!! Latte!!!! Vielleicht haben die Münchner von 1328 genau aus demselben Grund diesen Bandnamen gewählt. Ziel: Bandlatte!!!!! Der kryptische Bandname ergibt sich aber angeblich aus dem Gründungsjahr ihres Lieblingsgetränkes – Augustiner Bier. Dem entsprechend machen 1328 seit mittlerweile 10 Jahren auch… Beercore. Also etwas musikalisch Kerniges, das sich vorwiegend und fast ausschließlich mit Bier beschäftigt. Das zweite und andere Thema ist: Saufen. Der Albumtitel ist demnach mehr als gerechtfertigt. Streetpunk meets Hardcore und geht mit ihm in die nächste Kneipe. Dort lassen sich beide volllaufen, ziehen sich aus, sitzen in Feinripp-Unterhemden um einen mit Bier beladenen Tisch und glotzen in die Kamera, die gerade das Foto für das Innencover der kommenden CD schießt. Dann noch schnell ein paar Songs überlegt. Mit passenden Titeln, wie z.B. „Raise Up Your Buckets“, „If You’re Not Drunk“, „Pub Poetry“, „Beer Is My Philosophy“, “Beer Addicted” undsoweiter undsofort. Geniale Marktstrategie! Auf die übrigens auch ich reingefallen bin. Live und auf Punkerpartys von Konserve mit hundertprozentigem Mitgrölfaktor. Nicht unpeinlich, aber irgendwie auch groß! Obnoxious

Server-Miete zahlt Hulk Räckorz – Pogoradio sagt danke!

Hulk Räckorz kümmert sich um den Web-Server und übernimmt die Gebühr für meine Domains. Sie bezahlen auch den anfallenden Traffic und freuen sich immer über euren Besuch in ihrem Web-Shop unter www.punk.de
Dort gibt es auch viel von dem Zeug, was man sich nicht im Internet runterladen kann.

Die Pogoradio-Webseite wird deshalb nächste Woche auf die leistungstarken Server von www.punkrock.de ziehen. Dort habe ich auch einen persönlichen Ansprechpartner (grins) für technischen Support, den ich Tag und Nacht mit meinen Problemen nerven kann.

Die finanzielle Unterstützung von Hulk Räckords bedeutet auch, ich brauch die Pogoradio-Webseite nicht mit blinkenden Werbebannern oder Google Textanzeigen verschandeln, um die Serverkosten wieder rein zubekommen.

If the Kids are united … dann kommt so was dabei raus! Danke schön, sagt Rüdi