(CD, Klown House Records)
Eine erste Internet-Recherche ergab, dass diese Platte aus dem Jahr 2008 ist. Aber zum Glück hat ja Musik kein Verfallsdatum (Anm. Obnoxious: Einspruch, Euer Ehren! Bei vielen Veröffentlichungen ist leider sogar zum Erscheinungstermin das Verfallsdatum schon abgelaufen!) und so kann ich diese Platte auch im Jahr 2010 noch einwandfrei besprechen, zumal es sich um ein cooles Debut handelt. Die Jungs von Francesco gibt’s in der aktuellen Besetzung seit 2004 und da gut Ding Weile haben will, kam die Platte also 2008. Zum ersten Mal hörte ich von der Band, als sie zusammen mit F-Three, die ich damals total abgefeiert hab, auf Tour waren und durch Heidelberg gekommen sind. Leider war ich damals nicht vor Ort, und so hab ich diese Band bis heute noch nicht live gesehen. Das muss ich auf jeden Fall mal nachholen. „…And The Curse Of Failure“ ist ein starkes Album geworden. Engagierter Streetpunk, gut gespielt, abwechslungsreich, gut abgemischt, cooles Cover mit trashigen Robotern drauf. Kann man nix falsch machen! Martin

Interview mit Abfukk

| August 3rd, 2010


Deutschlands unterste Schublade beherbergt nicht mehr nur Bischoff Mixa’s abgelegten Magic Stick, die Typen am Oberhausener Bahnhof – da zwischen Dönerbude und Busbahnhof (respektive jeder andere BHF mit gepflegtem Kern-Asipack) und natürlich Menowin den feisten Lümmel, nein vor allem Abfukk geben jetzt ganz unten den Ton an.
Aus Wegberg, Nähe Mönchengladbach, also niederrheinischer Provinz entstammt dieser fünfzähnige Gossenköter, welcher derzeit hart auf den niedrigschwelligen Bühnen unserer AZ’s aufschlägt und für die nötige Portion Scum und Bisswunden im Getümmel, zwischen ultarcleanen und nichtsagenden Bands sorgt.
Deutschpunk trifft auf die Wucht von Hardcore, oder zumindest mit Kelle, ist nicht neu, gab es in den 80ern schon. Klar, aber jetzt ist Abfukk!
Live sind, dank Sänger Marcel, Shows von Abfukk und Sniffing Glue, bei denen er auch singt, immer eine Bank. Marcel klinkt regelmäßig aus, gibt alles und kommt auch manchmal mit einer Platzwunde am Kopf von der Bühne weil er sich vor Wut das Mikro in die Fresse gehauen hat. weiterlesen →


(CD, ANR Music&More)

Was für ein Brett! Die Band aus Russland bringt mit ihrer neuen Platte, die übersetzt soviel wie „Unsere 14 Wörter“ heißt, mächtig Schwung in den Laden. In den ersten zwei Dritteln bekommt man ziemlich fetten Hardcore-Sound um die Ohren, danach wird es punkiger und mit dem Stage Bottles-Cover „Sometimes antisocial …“ sogar etwas skinhead-like. Gegen Ende hin verausgaben sich die Russen sogar noch etwas in der elektronischen Richtung, also Abwechslung pur und das sehr gut gelungen. Zuschlagen! Kay

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

436


Folge 436: Zu Gast war Anne, Expertin für Mikrobiologie und Hygiene

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Big One — Judge Dread — Reggae And Ska Years Vol. 2
Jacutin — Boskops — Keine Experimente!
the disease — Meteors — The Disease
Peste Noire — Warum Joe — Le Train Sifflera, Crois-moi
Doctor Dick — Lee Perry — Adults only Vol. 2
I Don’t Need No Doctor — Demented ScumCats — Splatter Baby

MP3-Download (55 MB)

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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