
Folge 353: Zu Gast waren Holger und Klaus von Die Frohlix und stellten ihre neue CD “Reise nach Süden” vor
Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Jingle—Geld et Nelt
Die Welt In 2-3 Minuten—Chefdenker—Eine Von Hundert Mikrowellen
Reise nach Süden—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kinder Im Rhein—Family 5—Top Of The Flops
Himmel—C.I.A.—Codename Freibeuter
Billy bleibt Psycho—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kein Politischer Mensch—Fluchtweg—Wahrschauer #55
Wir Gehn Verrückt—Rimini Piranhas—Mala Vida Antisocial Club
Dorfpunk—E-Egal—Plastic Bomb #60
Angst—HEK—Hauptsache Es Knallt
Reunion—Die Frohlix—Reise nach Süden
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Anti Everything # 6666
(A5, 84 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Pf.350439, 10213 Berlin)
Der Herr Krysztof mit seinem lang erwarteten Sechser, der natürlich wie gewohnt vor Welthass und Kreaturenwut nur so überschäumt, verfasst in einer Zähne fletschenden Schreibe from hell. Und da wären wir auch gleich schon bei dem Nitrat, das bei mir einen etwas strangen Nachjeschmagg hinterlässt: Das ganze hasserfüllte, nihilistische, alles niederwalzende Getue kommt mir insgesamt ein wenig zu borniert rüber, in Sachen Humor hat der Chef gleich mal die dreifache Iso-Schicht drübergepackt, um nicht gleich beim zweiten Blick als hin und wieder auch mal grinsendes Wesen ertappt zu werden. weiterlesen →
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SCHLEPPHODEN – Ultimo Ratio
(CD, Schicksalrecords)
Das Ganze startet mit einem „Braveheart“-Intro, welches die nächsten, politisch motivierten In-die-Fresse-Songs einleitet. Das Ganze präsentiert sich in einem ziemlich coolen Sound, der einfach, aber gut ist. Manchmal wird’s auch etwas melodischer. Das Ganze erinnert ein bisschen an 80er DDR-Punk, was das Ganze noch etwas interessanter macht. Gegen Ende werden auch Themen wie Freundschaft und Selbstzweifel angesprochen. Die Scheibe ist eigentlich ganz gut geworden, doch leider hat man alles schon mal irgendwie gehört. DerLollo
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Bad Rascal #2
(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto, Julian Schulte, Am Kupferofen 34, 52066 Aachen)
Jules und Bobso sind zurück mit ihrer zweiten Ausgabe aus Aachen. Weswegen ich diese Nummer nicht an Kollege Obnoxious weitergab, der den Erstling lobte, ist ganz einfach. Die Jungs befragen meinen Polit-Hip Hop-Nachbarn Chaoze One. Da wollte ich natürlich wissen, was der so zu sagen hat. Die gleichen Q&R-Spielchen trieben die beiden noch mit Versus, Ausgang Ost und Keine Ahnung. weiterlesen →
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Wie genau ich den Tobi kennen lernte weiß ich schon gar nicht mehr. Unsere Beziehung zueinander war sogar schon fast einmal in eine Freundschaft ausgeartet. Nur kam oder kommt es nie so weit, weil wir eben beide fast aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Sprich das Wort Langeweile kommt in unserem Wortschatz, im Bezug auf uns selbst, selten bis gar vor! So trifft man sich kaum, oder zumindest einer von uns beiden ist an eben jenem Abend irgendwie eingespant und beschäftigt. Vielleicht ist genau das die Eigenschaft, die ich an dem Mann aus der Nähe von Karlsruhe so sehr schätze, weswegen ich mich so gerne mit ihm unterhalte. Da kommt immer mehr rüber, als das übliche Suffgelaber, dem ich oft nicht folgen kann. weiterlesen →
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Das Nürnberger Trio kommt meines Erachtens viel zu selten zu Wort. Gut, in der letzten Plastic Bomb war zwar auch ein Interview mit ihnen, aber das hat mir nicht gefallen und außerdem hab’ ich andere Fragen und außerdem find’ ich die Saubazis aus dem bayrischen Frankenländle halt toll! Obwohl die Sauhuberers sich ständig über mich lustig machen. Deswegen gibt’s dann irgendwann vielleicht mal eine Livebefragerei, damit ich direkt auf die Frechheiten antworten kann. Doch bis dahin viel Spaß mit dem was vorliegt von den drei fuxdeifelswuilden Anarchopunx:
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Dead Man’s Shadows – The 4P’s
(CD, Captain OI!)
Von dem Londoner Suburbs Trio habe ich vorher noch nichts gehört. Wahrscheinlich weil es die Kapelle nur bis irgendwann 1984 gab. O.k. Crass kennt auch jeder, aber das ist auch ne ganz andere Nummer. Davon abgesehen haben es die drei Jungs aus Stanwell auch nur auf zwei Alben gebracht. Jene welche hier ist die erste und meint mit den vier P’s: Pride, Pacifism, Passion, Perseverance. Quasi ne hippiesk angehauchte Punkband. Musikalisch jedoch merkt man davon gar nichts. Man hält sich an den damals bevorzugt rauen Sound und bleibt im Midtempo-Bereich. Meiner Einschätzung nach hätten sie die schnellere Variante mal versuchen sollen. Wahrscheinlich würde man sie dann heute neben GBH, Exploited oder Discharge nennen. Wie dem auch sei, unter den 13 Bonustracks findet man sowohl die erste als auch letzte Single. Die Einführung in die Band macht Mick Mercer vom damaligen Plastic Bomb Melody Maker. Bocky
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30.000 KOLLEGEN – HH Punk Rock Serie Vol. 8
(7″, Klartext Records)
Und weiter geht’s im Hause Klartext mit dem Support der eigenen Szene vor Ort. Recht hat er auf alle Fälle. Die Auflagen sind immer stark limitiert – 300 Stk. – was die Teile sicherlich sehr begehrt macht. Doch dieses Mal scheint nicht nur das eine Label produziert zu haben, sondern noch neun(!) andere. An sich keine schlechte Idee, denn so kommt das Teil gut rum und wird auch bald ausverkauft sein, sofern es das nicht schon lange ist. Wer wissen möchte wer da alles die Finger im Spiel hatte, legt sich die Single einfach zu. Aber nicht nur das braucht der Grund zu sein, denn auch die vier Songs der Hansestädter könne sich wieder sehen lassen. Straighter Punkrock mit deutschen Texten, ohne peinliche Ausfälle. Herausragend an dem Werk sind meiner Meinung nach das Cover (junge Normalos annem Tisch innem Café und im Hintergrund explodiert ne A-Bombe) im Bezug auf das zweite Lied „Milchcafeszene”. Bocky weiterlesen →
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