(CD, People Like You)
Drei Jahre nach „Pursuit Until Capture“ werfen Peter Pan Speedrock dem Teufel das nächste Monster vor die Bocksbeine. Und das mit der mehr als klaren Ansage „We Want Blood“. Der Titel ist Programm: Peter Pan Speedrock walzen mit ihrem neuen Album wieder alles nieder was sich ihnen in den Weg stellt. Hier gibt’s nonstop in die Fresse. Und auch die Schallmauer wird durchbrochen. Dreckiger und hundsgemeiner Rock – Speedrock eben! Wer bisher an PPS sein Gefallen fand, wird von „We Want Blood“ mehr als begeistert sein, denn die Käseroller legen hier noch einmal einen Zahn zu. So weit, so gut. Aber ich muss sagen, leider ist das was die drei Jungs machen, auch so gar nicht mein Ding. Kann ich nicht drauf. Krieg ich keinen hoch bei… Ist mir zu… aufgesetzt? … auf die Dauer zu langweilig? … eingleisig? Alles zwar nicht im Sinn von scheiße, aber… ach, keine Ahnung! Ich bin über 40, hab ’ne Frau, zwei süße Kinder, mittlerweile sogar einen festen Job und bin eigentlich ein gutmütiger Mensch. Vielleicht liegt’s daran. Aber für alle, die das Leben auf der Überholspur lieben, täglich ungeschützten Sex mit wechselnden Partnern haben, Drogen konsumieren und das Eiserne Kreuz für eine coole Sache halten, ist „We Want Blood“ mit hundertprozentiger Sicherheit absoluter Pflichtstoff. Hail Satan! Obnoxious

DVD Reviews

| Dezember 10th, 2008

BOUND FOR THE BAR – Festival Tour DVD
(DVD, People Like You)
Hier nun die Doku-DVD zur letztjährigen „Bound For The Bar“-Tour mit den Bands Peter Pan Speedrock (NL), Far From Finished (USA), Frontkick (BRD), The Grit (GB), The Peacocks (CH), Angel City Outcasts (USA) und Chip Hanna (USA), die uns für ca. 140 Minuten Einblicke auf und hinter die Bühnen des Conny Island (Leipzig) und SO36 (Berlin) geben. Von jeder Band gibt es zwei bis neun Songs live zu sehen und jede Menge interessanter, lustiger und aufschlussreicher Hintergrundszenen und -informationen, Interviews, Momentaufnahmen und und und. Qualitativ kann sich das Ganze durchaus sehen lassen, schöne Bilder, gute Schnitte und saubere Kameraführung. Leider, leider habe ich hier nur eine Promo-Copy vorliegen in der noch keine Bonusclips uws. enthalten sind…. Großartige DVD mit Bands, die alle miteinander zu den Top 20 meiner Lieblingsbands gehören. Kann ich nur weiterempfehlen. Jasmin
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Tonträger Reviews A-B

| Dezember 10th, 2008

III – Distanz Inklusive
(MCD, Mad Butcher)
Hahaha, für diese Band hat der verrückte Göttinger Metzger extra ein neues Label gegründet, was er „Punk mit Abitur Records“ nennt. So kann man sich vielleicht denken in welche Richtung diese Band tendiert. Zusammengewürfelt aus anderen Bands wie Swoons, Psycho Gambola oder den Popzillas trägt das Trio deutsche Texte vor, die einem zum Nachdenken anregen sollen. Bei mir zieht das allerdings nicht, mir ist das zu sehr Tomte oder Kettcar. Wem jedoch diese Art der Hamburger Schule gut reingeht, Ergänzung braucht oder diese Heiner mittlerweile zu belanglos und/oder unglaubwürdig findet, wird sicher wunderbar bedient. Mir ist das zu soft. Bocky
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[podcast]http://mp3.pogoradio.de/281-130906.mp3[/podcast]

Folge 281: Zu Gast war Alex von Mondo Guzzi

Songliste: (Titel, Zeit, Interpret, Album)
Schoppen Aas — Peter Pan Speedrock
Sch¸ttung 1990 — Shatterhands
Fuck Off And Die! — The Junktones
Human Tornado — Teengenerate
Hu Hu Hu — Gyogun Rends
Bomb the twist — 5-6-7-8s
Tapir’s flown away — Melt-Banana — Charlie
Jet Generation — Guitar Wolf — Jet Generation
Guitar Shop Asshole — Oblivians — Popular Favorites
do the do — The Beautiful New Born Children — Hey People
She hates me — Shatterhands
I Feel So Blue — The Swunk
Let’s Fuck — Dwarves

File Download (59:58 min / 17.2 MB)

Review 4

| Januar 1st, 2006

SPLIT – The Becks Street Boys / Tatort Toilet
(7“, Matula Records)
Ebenfalls ein Fanzinemacher (Der gestreckte Mittelfinger) ist der Sänger der ersten Band. Doch nicht nur das, sondern auch noch Labelchef von Matula Records, auf dem diese Scheibe erscheint. Quasi ein richtiger Hans Dampf in allen Gassen. BSB aus Wiesbaden feuert zwei richtig nette Songs aus der Hüfte von dem mir „Fuck the cool kids“ besser gefällt. Der punkrockt so richtig schön 77er-mäßig vor sich hin und ist sowieso der beste Song auf der Split. Aber auch die beiden Lieder der „Klokommissare“ können sich durchaus sehen lassen bzw. stehen den BSB in nichts nach. Einziger und alleiniger Kritikpunkt könnte die Stimme des Sängers sein die mir ’ne Spur zu hoch ist. Ansonsten ist das Stück Vinyl ’ne Empfehlung an alle Shocks-Liebhaber. Jene werden ihre helle Freude dran haben und die Wartezeit auf was Neues von den Berliner wird ihnen wunderbar verkürzt. Bocky
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