THE DOITS – Northern Accents

| November 15th, 2010

(CD, Sunnyvale Records/Versity Music/Soulfood)
Boah ey, da steht was von „60’s styled Power Pop“ im Waschzettel. Namen wie Tom Petty und The Byrds fallen dort. Schlimm genug, schlimm genug. Egal, ich war neugierig und dachte: „Hör mal rein!“ Ja, aber was ich dann hören musste, hat mir wirklich die Fußnägel hoch gerollt. „Mod“ wäre noch ein sehr euphemistisches Schlagwort. Manchmal höre ich Mod ja ganz gerne. Aber das hier…? Ich bekomme echte Aggressionen. Das ist der Grund warum Punkrock geboren wurde. Unsagbar schlechte, seichte, harmlose und unbedeutende Musik. Ohne jeden Power und Energie. Shalala… Jede scheiß daher gelaufene Britpop-Band der siebten Generation ist eine Wohltat dagegen. Ich bin dafür, dass man The Doits – was immer das auch bedeuten mag – an den Eiern aufhängt. Unnarkotisiert. Ihre „Nordischen Akzente“ können sie sich von mir aus mehr breit als lang in den Arsch stecken. Weiß gar nicht, warum wir so eine Kacke zugeschickt bekommen. Liebe Grüße nach Doits-Land: Fahrt ohne Umweg zur Hölle! Obnoxious

THE SCHOGETTES – s/t + Chin Up

| Oktober 12th, 2010

(7“, Rookie Records)
Huh, The Schogettes, die achtköpfige nahezu All-Girl-Soul-Band aus Mannheim macht etwas, was schon lange niemand mehr gewagt hat: Zwei 7“es auf einmal rausbringen. Und das auch noch auf dem selben Label. Respekt und Hochachtung. Zu wenig Material für einen Longplayer? Ja, sogar für eine stilvolle 10“ hat es nicht gereicht. Alles auf eine Single zu pressen wäre aber auch zu überladen gewesen. Eine Doppel-7“ ist scheiße, also zwei kleine Siebener. Irgendwie schon cool Shit. Der Reihe nach: Die selbstbetitelte Single weist mit „Move Something“ und „Girl Stand Next To Your Man“ zwei Songs auf, von denen mich vor allem der letzte überzeugt. Von Soul hab ich so was von überhaupt keine Ahnung, dass ich das jetzt genauer beschreiben könnte, aber bei der B-Seite ist einfach mehr Drive dahinter. „Move Something“ ist zwar etwas langsamer, aber auch etwas smoothiger, mehr „unter die hautiger“. Die 7“ kommt in einer stylischen Cover-Cover-Version von Blondies „Parallel Lines“-Album. Also so schwarzweiß-gestreift mit der Band davor und Blondie ist Blacky und ein Typ. Das weiße Vinyl gibt mir den Rest, um mich als Fan outen zu müssen. Beide Songs sind übrigens Eigengewächse der Schogettes. Die zweite Single „Chin Up“ schlägt in die selbe Kerbe und kann von mir eigentlich auch nur empfohlen werden. weiterlesen →

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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