Wem der Weg nach Belgien zu weit, oder das Groezrockfestival zu teuer ist, der hat am Ostersonntag, den 24.04. eine preisgünstige Alternative.
Beim Monsterbash Festival in Berlin spielen mit den Descendents die Vorreiter des Pop-Punk eine ihrer äußerst seltenen Liveshows. Die Band gehört zu den Pionieren der frühen LA Szene und ist spätestens seit ihrem 1982 erschienen Meilenstein „Milo goes to College“ aus der Punkrock Geschichte nicht mehr wegzudenken. Mit Alben wie „I don’t wanna grow up“, „ALL“, „Everything Sucks“ oder der letzten Veröffentlichung „Cool to be you“ hat die Band um Bill Stevenson, Karl Alvarez, Milo Aukerman und Stephen Egerton zahlreiche Evergreens geschrieben, die in jede gut sortierte Plattensammlung gehören! Man darf sehr gespannt sein, was die alten Herren live zu bieten haben – der Mitgröhlfaktor ist auf jeden Fall garantiert!
Der andere Headliner des Abends werden NOFX sein. Die braucht man eigentlich nicht groß vorstellen, schließlich treibt sich die Band fast jedes Jahr auf den Festivalbühnen in Deutschland rum und sollte wirklich jedem ein Begriff sein. Die Band, die den legalen und illegalen Drogen nicht abgeneigt ist, sind ein absoluter Garant für eine tolle Liveshow mit großer Hitdichte.
Außerdem werden beim Monsterbash Festival die Skatepunk Helden von Millencolin, die Emocoreler von Thursday, der Epitaph-Neuzugang Veara und noch viele mehr zum Tanz aufspielen.
Neben den ganzen internationalen Größen werden aber auch einige äußerst coole deutsche Punkbands dort auftreten, u.a. The Bottrops, Radio Dead Ones, Small Town Riot, Findus, uvm.

Das Ganze findet in der Columbiahalle statt und ein Ticket kostet 38,50 Euro.
Aber, wir vom Punkrock! Fanzine haben uns für euch krumm gemacht und dank unseres beharrlichen Einsatzes habt ihr die Chance 1 x 2 Tickets zu gewinnen. Deine dämlichste Gewinnfrage an info@punkrock-fanzine.de senden und vielleicht mit Glück und Kreativität zwei Tickets ergattern.

https://www.facebook.com/monsterbashfestival, http://www.monster-bash.de/

(DVD + CD + Buch)
Dieses kleine Denkmal ließ ähnlich lange auf sich warten, wie es die Terrorgruppe-DVD nach wie vor tut. Doch gut Ding will Weile haben und dann wird das auch fein, wie man sieht. Die Stern-Brüder aus dem fernen Kalifornien taten gut daran sich zu dieser Veröffentlichung nicht groß drängen zu lassen und ein paar Jahre nach ihrem 25-jährigen Jubiläum eben jenes mit dieser Hommage an sich selbst noch einmal zu feiern. Ehrlich gesagt sind die 31 Songs, auf denen (ehemalige) Label-Größen wie NOFX, Bouncing Souls, Rancid, Briefs, Pennywise oder Youth Brigade Lieblingssongs covern, nur Beiwerk. Das Hauptaugenmerk fällt eindeutig auf dem ca. 100 Seiten starken Buch und der knapp 88-minütigen Doku-DVD, in denen das Entstehen der Band, der Community und dem Label von Kindesbeinen an eindrucksvoll beschrieben wird. Zugegebenermaßen war ich schon immer fasziniert von der Better Youth Organisation, hatte jedoch nie groß die Zeit mich damit zu befassen und kannte lediglich den Film „Another State Of Mind“, der Youth Brigades-Tour gemeinsam mit den jungen Social Distortion (Mike Ness war damals noch minderjährig und erst auf dem Weg drogenabhängig zu werden!) zeigt. Klar spielt auch dies in dem Gesamtwerk eine nicht ganz unwesentliche Rolle, ist aber bei Weitem nicht alles, was in dem Hause BYO bis heute passierte. Zusammengefasst kann man nur feststellen, dass man in einem Review diesem Denkmal an die frühe DIY-Phase kalifornischen Punks nicht gerecht werden kann, weil es viel zu umfassend und beispielhaft ist. Bocky

Hier wie Kollege Bomml vom Oi! The Print über unsere aktuelle Ausgabe denkt:

PUNKROCK! #13
Die neue Ausgabe des Mannheimer Fanzines bietet die übliche Qualität – die Artikel sind alle gut und angenehm geschrieben, einige Bands haben gutes zu erzählen, andere Beiträge halte ich wiederrum für überflüssig. In letzterem Fall hat das aber eher mit der betreffenden Band zu tun. Der Tourbericht von Modern Pets verläuft eigentlich doch relativ ereignislos, aber selbst als Punkrock-Band erlebt man auf Achse kaum noch Gefährliches. A hat Steve Ignorant von Crass wildere Stories auf Lager. Weiters bleibt die Frage offen, ob die Inseratekunden von Zona Antifascista ein Problem mit einem Broadsiders Review haben, die schließlich auch auf Dim Records veröffentlicht haben. Das gute, alte – immer wieder „lustige“ Spiel. Aber die pikante Thematik bekommt in dieser Ausgabe ausser beim Jammer-Artikel auffällig wenig Aufmerksamkeit. Finde ich gut so! Das Interview mit der Firma Vegan Wonderland bringt einige sehr interessante Aspekte auf, ich dachte immer, dass sich hinter diesem Namen einige Althippies verstecken. Aber so kann man sich täuschen – auch wenn Bocky in der Vergangenheit unnötige Paranoia an den Tag gelegt hat, muss man seine Schiene auch irgendwie respektieren. Das Fanzine hat halt optisch und inhaltlich seine charakteristische Linie und darum ist es immer wieder angebracht, das Heft auch zu lesen!

Hier was Kollege sickguy77 / Crazy United von unserer aktuellen Ausgabe hält:

PUNKROCK! #13 – Fanzine
Ich liebe Fanzines und freue mir jedes Mal ein zweites Loch in den Allerwertesten, kommt hier eines zum Besprechen reingeschneit. Das Punkrock! Fanzine habe ich schön öfter gelesen, diese Ausgabe halte ich bisher für die Beste, vielleicht liegt es an der Bandauswahl und den Interviews. Musikalisch liegt der Schwerpunkt beim Hardcorepunk, als Aufmacher dient das Interview mit Mr. Ignorant von Crass. Dieser taucht zurzeit in allen möglichen Zines auf. Die Interviews mit Scheiss Minnelli und Red Tape Parade sind ebenfalls erste Sahne, RTP waren mir bis dahin völlig unbekannt, das soll sich demnächst musikalisch ändern, machen einen sympathischen Eindruck. Das Scheisse Minnelli eine solch große Nummer sind, da sie schon diverse US Touren hinter sich haben und als Vorband von Jello Biafra und NOFX gedient haben. Respekt die Herren!
Die Modern Pets berichten über Ihre Europa Tournee, Dominik, aus Bayern nach Barcelona ausgewandert, wird zu seinem Treiben als Konzertorganisator für spanische Punkbands befragt. Die Macher von Vegan Wonderland werden vorgestellt und u.a. zu Ihrer Lebenseinstellung befragt. Auch wenn ich kein Veganer / Vegetarier bin, finde ich es schon merkwürdig, dass diese Menschen immer noch um Anerkennung und Toleranz streiten müssen. Vielleicht trägt dieses Interview dazu bei. Ebenfalls interviewt werden die beiden Gestalter vom Tante Guerilla Mailorder, und wer es noch nicht gewusst hat erfährt hier in welchen genialen Bands diese beiden sonst aktiv sind. Werft mal einen Blick in diesen, kleinen, aber feinen Mailorder im Internet, es lohnt sich. Das hat richtig Spaß gemacht, diese Berichte zu lesen, Frager wie Befragte haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, gut gemacht. Natürlich gibt es sehr viel mehr durchzuackern, zu viel um alles aufzulisten. Zum Schluss noch die Bemerkung, das ich sehr erstaunt über Bocky’s Konzertbericht von Slime in Heidelberg war! Bin mal gespannt, ob die Band dazu Stellung bezieht. Aber darüber vielleicht mehr in der nächsten Nummer.

Destiny Records News

| März 16th, 2009

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(CD, Ril Rec)
Geil unverkrampft! Ich nehme die Spannung mal raus und verrate euch direkt das Endergebnis, die Debüt-CD geht gut nach vorne und bleibt länger in Erinnerung als so mancher „Alcoholiday“. Die Krefelder Antwort auf Langeweile und konstruierte Texte lautet Incoming Leergut. Klar, kommen aus Krefeld, der Metropole am Niederrhein, noch andere gute Bands, aber die haben sich entweder schon aufgelöst, spielen jetzt hier keine Rolle oder haben Gesandte geschickt und diese ebenso perfide in der „Alcoholidays“ platziert wie z.B. Frank, Sänger von Nonstop Stereo und anderen Gastsängern. Der Album-Titel des Debüts lässt schon nahezu erraten, wer hier in großem Umfang die Muse gespielt hat, genau König Alkohol. In erster Linie Bier. Doch nicht etwa diese grässliche Mischplörre, die sich nach der Stadt Krefeld, oder andersherum benannt hat! Kalifornischer, sowie schwedischer Punkrock der Marke Satanic Surfers gehört mit Gewissheit auch zu den Hörgewohnheiten der vier Pfandrocker, nein der Begriff stammt nicht von mir, obwohl ich bis vor kurzem deep ins Flaschenbusiness involviert war. Die Texte sind fast alle auf Deutsch und erzählen Geschichten von Haselnuss-Eis und Konterbier, alles recht partytauglich und heiter aus dem NOFX-Pulli geschüttelt. Mit 19 Songs ist das ein ganz schön dickes Einsteigerpaket. Ich empfehle einen Satz gute Freunde plus eine Handvoll Bölkstoff, zum perfekten Hörgenuss. Macht viel Spaß! dennisdegenerate
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… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines

NOFX mit neuer Platte

| Februar 26th, 2009

nofxDie Californiapunx NOFX rund um Fat Mike veröffentlichen demnächst ihr 12. Album „Coaster“. Auf der Scheibe, die auch als Vinyl erscheinen wird, gibts 12 neue Songs.
Außerdem veröffentlicht wird am 17. März die DVD „Backstage Passport“. Ne kleine Preview gibts hier:

Live kommen die Amis auch nach Europa. Aber davon werden sie nur ein Konzert in Deutschland spielen und zwar hier:
19. April Duisburg, Germany – Dirt Session Kraftzentrale des Landschaftsparks. Wegen Tickets sollte man sich beeilen, Lyon und Paris sind schon ausverkauft

www.nofxofficialwebsite.com



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