Folge 834: Zu Gast waren Gordy, Jan und Atze von der Band Inwiefern
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Inwiefern — Neulich an der Bushaltestelle — Irgendwas ist immer
Ausgang Ost — God bless Mike Ness — Mach mir die Schere!
Inwiefern — IQ77 (Nonstop Stereo Cover) — Demo
Supernichts — Kapitalismus Nein Danke — Fixpunkte & Bojen
Ernte 77 — Zeit ist Holz — Gebenedeit unter den Punkbands
Not On Tour — Darling — All This Time
Inwiefern — Gefangen im Netz — Irgendwas ist immer
Chefdenker — Kugel Durch Den Kopf — Eine Von Hundert Mikrowellen
Berlin Diskret — Arbeiten und Woohnen — Arbeiten und Wohnen
Inwiefern — Kais Schwester — Irgendwas ist immer
Inwiefern — Adolf Hipster — Irgendwas ist immer

Punkmailer wird eingestellt

| September 7th, 2017

Vor knapp 10 Jahren stellte Fratz und Cris einen Webservice ins Netz, wo man kostenlos eine E-Mail-Adresse inklusive Postfach mit der URL @punk.de benutzen konnte.
Das war noch zu Zeiten, als E-Mail noch ein wichtiges Kommunikationsmittel war. Heute benutzen die meisten Menschen hauptsächlich WhatsApp und Messenger. Coole E-Mail-Adressen sind aus der Mode gekommen.
Als mich die Tage eine Mail von Fratz erreichte, in der stand, das sie leider den Punkmailer-Server zum 30.10.2017 abschalten müssen, wollte ich die Hintergründe wissen.

Fratz antwortete mir darauf:

Als ich mich vor mehr als 9 Jahren dazu entschied, die punk.de-E-Mail-Adressen für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen, war mir klar, daß dies mich einige 1.000,- € an Entwicklung, Server und Wartung kosten würde und ich das Geld nie zurückbekommen werde.
Aber ich dachte, daß man ja vielleicht irgendwas anderes zurückbekommt. Deshalb stand von Anfang an dieser Text auf der punkmailer.de-Start-Seite:
„Dieser großartige Service wird Dir von www.punk.de gratis zur Verfügung gestellt!
Falls Dir das Angebot gefällt, würden wir uns freuen wenn du uns unterstützt, in dem du dein Wissen bei OpenPunk einbringst (Texte schreiben, Designs/Logos erstellen u.s.w.), oder durch einen Einkauf im Shop von www.punk.de!“
Allerdings war mir nicht klar, daß sehr wenig bis gar kein Dank zurückkommt, sondern die Leute eher Hassmails schrieben, weil sie mal wieder ihr Passwort verbummelt haben, ihre Mailbox übergelaufen ist oder ihre „komplizierten“ Passwörter wie 1234 gehackt wurden.
Letzteres war auch immer ein Sicherheitsrisiko für alle, da über die gehackten Mail-Accounts immer tonnenweise Spam versendet wurden und danach erstmal unsere Server-IP-Adresse für mehrere Tage gesperrt wurde und wir überhaupt keine Mails mehr verschicken konnten.
Der punkmailer entpuppte sich also immer mehr zum „Betreuungsauftrag“ und es kam aktuell dazu, daß wir mal wieder den Server hätten umziehen und updaten müssen. Das hätte wieder einige hundert Euro verschlungen.
Da ich aber keinen Bock hab, von irgendwelchen blöden Firmen Werbebanner auf dem punkmailer einzubauen oder bei den verbliebenen punk.de-Nutzer nach Geld, Spenden oder einen Gegenwert zu betteln, habe ich beschlossen den punkmailer zum 30.10.2017 abzuschalten.
Für die meisten Menschen im Internet hat die E-Mail-Adresse ja mittlerweile eh kaum mehr einen Stellenwert, weil jeder lieber seine ganzen Daten, Bilder, Vorlieben und Infos gratis Facebook und Whatsapp zur Verfügung stellt …

An dieser Stelle möchte ich mich für den kostenlosen Service bei Fratz und Cris bedanken. Die Server-Miete von der Pogoradio-Website wird weiter von Fratz bezahlt. Ich hoffe, noch ein Weilchen länger, sonst kann ich meinen Service, die Sendungen hier anzubieten, vergessen. Also, bestellt fleißig eure Buttons, Shirts und Stretchhosen bei www.punk.de. Rüdi

(CD, www.derendgegner.org )
Äh, wow, ja also wenn ich das richtig kapiert habe, dann gibt’s diese Daten-CD gratis zum Runterladen auf der Homepage der Band. Und zwar nur dort. Einzige Ausnahme: Auf Gigs. Außer den eigentlichen fünf Songs des Albums gibt’s dort auch das (hier vorliegende) Platinum Fanpack inclusive aller bisher aufgenommener Songs, Artworks, Wallpapers für den Rechner und Klingeltönen für’s Handy. Umsonstiger geht’s also gar nicht. Aber was erwartet einen eigentlich? Die Band nennt es Destrukto-Swing. Könnte zutreffen, aber Schubladen sind nicht gefragt, weil ihr den ganzen Scheiß ja sowieso im Netz anhören und bei Interesse downloaden könnt. Wenn man das also alles auf CD oder Rechner hat und startet, findet man sich in einem 80er Jahre-Atari-Menü und hat die Möglichkeit sich ziemlich schräge Dinge anzuhören. Mit der Mucke kann ich jetzt zwar (obwohl ziemlich Old School) gar nicht mal soviel anfangen (außer „Locker Rocker“, ein echter Burner!), aber das ist egal, denn das Album mit dem besten Titel der letzten 30 Jahre, ist allein schon wegen der ganzen Gimmicks eine Reise ins weltweite Netz wert. Auf der Homepage der Band gibt es einiges zu entdecken und der ganze Scheiß ist zur freien Nutzung für alle. Ergreift also die Möglichkeit, Euch mit dem Endgegner auseinander zu setzen. Aber seit auf einiges gefasst … Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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