Knochenfabrik
Mittwoch abends bekam ich einen Anruf von Hasan, sie haben noch einen Platz im Auto und ob ich nicht mitfahren möchte.

Mit Knochenfabrik auf Tour, das hört sich spaßig an. Donnerstags mittags, Treffpunkt Proberaum. Mit leichtem Gepäck und allerlei Knabberspaß fuhren wir 6 Stunden lang durch die deutsche Prärie Richtung Spirit-Festival. Dort hatten Knofa gegen 22 Uhr ihren Auftritt. Auf der Hinfahrt merkte ich schon, dass das allgemeine Musikerleben hauptsächlich auf der Autobahn stattfindet. Das ist kein Spaß, besonders wenn man dann auch noch mit echten Musikern in eine Blechkiste gesperrt ist, die in voller Lautstärke Dire Straits hören und auch noch textsicher mitsingen können. Hasan, Claus und Achim, aus dem das Knofa-Trio besteht, hören in ihrer Freizeit am liebsten alle Musikrichtungen, die dem gemeinen Deutschpunker die Ohren bluten lassen. So auch mir, obwohl ich mich noch als musikalisch weltoffen bezeichnen würde. Aber alles hat seine Grenzen. Die Bordunterhaltung bestand hauptsächlich aus Lektüren wie der InTouch und anderen Käseblätter, die sich Claus an der Tankstelle besorgte. weiterlesen →

Plastic Bomb #69

| Mai 4th, 2010

(A4, 82 Seiten, 3,50 Euro + Porto, www.plasticbombshop.de )
So langsam, aber sicher findet man auch in Duisburg wieder zur alten Form zurück. Vielseitig und enorm lesenswert kommt sie daher, die nunmehr 69. Ausgabe. Das äußerst unterhaltsame Aufeinandertreffen von Atakeks und Volxsturm dürfte ja bereits von der PB-Homepage her allseits bekannt sein, allerdings liest sich sowas meiner Meinung nach geprintet immer noch am besten und flüssigsten. Da kommt auch besonders witzig zur Geltung, wenn der Keks uralte Nonsens-Texte von VS dazwischen quetscht, die die Jungs mit 16, 17 mal verzapft haben. Naaja, dazu spare ich mir jetzt mal jeglichen Kommentar. Wesentlich unverkrampfter geht es da schon bei den Grafenwalder Dosenbrüdern zu, die sich ein mysteriöser, anonym wirkender Mitarbeiter vorgenommen hat (dessen Schreibstil allerdings ganz gewaltig an ein gewisses Auweia!-Mitglied erinnert). Die Vorgehensweise kennt man ja bereits aus alten Hullaballoo-Zeiten, als „Bands“ wie Panzer Bauchschuss Overstolz für gediegene Unterhaltung sorgten. Dann drücken wir mal WorkingKlaus & Co. feste die Däumchen für weiterhin gutes Gelingen und dass sie sich vom vielen Dosenpfand evtl. auch mal die T.O.D./Auweia!-Split besorgen können … weiterlesen →

Am 30. 01. 2009 steigt endlich die offizielle Festivalpremiere von „CHAOSTAGE-We are Punks“ in Saarbrücken.

Wir werden es natürlich wieder ordentlich krachen lassen und machen Programm für euch:

20 Uhr Warm up Party vor dem Cinestar Saarbrücken! Freie Drinks bis zum umfallen und Punkrock aus alle Rohren. Promis, Presse, Rambazamba! weiterlesen →

Tonträger Reviews M-N

| Dezember 10th, 2008

MACC LADS – Beer & Sex & Chips’n’Gravy + Bitter, Fit Crack / Live At Leeds (The Who?) + From Beer To Eternity / The Beer Necessities + Alehouse Rock
(Jeweils Do-CD, Anagram)
Wenn man alle drei Doppel-CDs kauft, müsste man nahezu das Gesamtwerk der Macc Lads haben. Die Macc Lads gründeten sich Ende der 70er, daher ist es nicht verwunderlich, dass typischer 77er-Punk die musikalische Grundlage bildet. Der Gesang ist aber eher an den 80er-Bands à la No Future oder Riot City orientiert. Manche Refrains könnten auch von den Gonads oder ähnlichen Oi!-Bands stammen. Manchmal klingt das Ganze aber auch wie Half Men Half Biscuit oder wie Serious Drinking. Textlich widmet sich die Band maßgeblich dem Alkoholverzehr. Ob man nun wirklich alle drei Dinger braucht ist fraglich, da die Macc Lads aber gut sind, sollte man schon eine dieser CDs besitzen. Am besten finde ich die „Beer & Sex & Chips’n’Gravy“ und die „The Beer Necessities“. Blöderweise sind die nicht zusammen auf einer Doppel-CD. Das könnte ärgerlich sein… HH
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Fanzine Reviews

| Februar 2nd, 2008

Anti Everything # 6666
(A5, 84 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Pf.350439, 10213 Berlin)
Der Herr Krysztof mit seinem lang erwarteten Sechser, der natürlich wie gewohnt vor Welthass und Kreaturenwut nur so überschäumt, verfasst in einer Zähne fletschenden Schreibe from hell. Und da wären wir auch gleich schon bei dem Nitrat, das bei mir einen etwas strangen Nachjeschmagg hinterlässt: Das ganze hasserfüllte, nihilistische, alles niederwalzende Getue kommt mir insgesamt ein wenig zu borniert rüber, in Sachen Humor hat der Chef gleich mal die dreifache Iso-Schicht drübergepackt, um nicht gleich beim zweiten Blick als hin und wieder auch mal grinsendes Wesen ertappt zu werden. weiterlesen →



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