Moloko Plus #41

| August 25th, 2010

(EP-Format, 64 Seiten, 3 Euro + Porto, www.moloko-plus.de)
Wirklich fein finde ich, dass mir Macher Thorsti mittlerweile einen Merkzettel ins Heft legt, damit ich weiß was Sache ist. Diesmal schreibt er mir, dass für die #42 ein Grauzonenbericht anberaumt ist. Aufgrund seiner nicht gerade astreinen Weste bin ich mal gespannt, was diesbezüglich aus seiner Feder kommen wird. Doch befassen wir uns mit der mir vorliegenden Nummer, die immerhin auf KB-Records als Werbepartner verzichtet. Endlich! Inhaltlich gibt es diverse historische Betrachtungen mit dem ersten Skinhead-Fanzine „Boots“ aus der Weltmetropole Wuppertal und Lachnummer Deutscher W von OHL darf aus dem Nähkästchen berichten. In der Jetztzeit des Oi! angekommen finde ich die Story zu Volxsturms erster Single klasse und den jetzt schon zweiten Artikel über The Cute Lepers oder noch mehr Punkrock mit Heartbreak Stereo. Zudem liegt der Ausgabe eine CD mit 23 Tracks (Towerblocks, Volxsturm, Rejected Youth, Frontkick, etc.) bei, mit teilweise extra für diese Ausgabe aufgenommenen Songs. Bocky

(CD, Ril Rec)
Geil unverkrampft! Ich nehme die Spannung mal raus und verrate euch direkt das Endergebnis, die Debüt-CD geht gut nach vorne und bleibt länger in Erinnerung als so mancher „Alcoholiday“. Die Krefelder Antwort auf Langeweile und konstruierte Texte lautet Incoming Leergut. Klar, kommen aus Krefeld, der Metropole am Niederrhein, noch andere gute Bands, aber die haben sich entweder schon aufgelöst, spielen jetzt hier keine Rolle oder haben Gesandte geschickt und diese ebenso perfide in der „Alcoholidays“ platziert wie z.B. Frank, Sänger von Nonstop Stereo und anderen Gastsängern. Der Album-Titel des Debüts lässt schon nahezu erraten, wer hier in großem Umfang die Muse gespielt hat, genau König Alkohol. In erster Linie Bier. Doch nicht etwa diese grässliche Mischplörre, die sich nach der Stadt Krefeld, oder andersherum benannt hat! Kalifornischer, sowie schwedischer Punkrock der Marke Satanic Surfers gehört mit Gewissheit auch zu den Hörgewohnheiten der vier Pfandrocker, nein der Begriff stammt nicht von mir, obwohl ich bis vor kurzem deep ins Flaschenbusiness involviert war. Die Texte sind fast alle auf Deutsch und erzählen Geschichten von Haselnuss-Eis und Konterbier, alles recht partytauglich und heiter aus dem NOFX-Pulli geschüttelt. Mit 19 Songs ist das ein ganz schön dickes Einsteigerpaket. Ich empfehle einen Satz gute Freunde plus eine Handvoll Bölkstoff, zum perfekten Hörgenuss. Macht viel Spaß! dennisdegenerate
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… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines



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