674
Folge 674: Zu Gast waren Richy und Thomas

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Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Bombenalarm — Stukas über’m Oberbayern — Buried Alive
Christian Steiffen — Eine Flasche Bier — Arbeiter der Liebe
Casanovas Schwule Seite — Ich Liebe Dich Für Immer — Das Rock’n’Roll Imperium Schlägt Zurück
Supernichts — Was die da oben tun ist nicht o.k. — Immer wenn ich musst du
Die Aeronauten — Männer — Hier
Not und Elend — love and hate — Demo
Contra Real — Nazipack — Wasser marsch!
Supergaul — Geschichten über Katzen und Träume — Musik für Menschen mit oder ohne Penis

six six six
Als religionsfreier Mensch hab ich wirklich keine Lust diesen Zahlenmystik-Quatsch abzufeiern. Aber vielleicht fällt euch ja was dazu ein. Kommentare erwünscht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sechshundertsechsundsechzig

13 Jahre Pogoradio im Bermudafunk

| November 29th, 2013

alter Flyer von 2001

Oben seht ihr einen Flyer von 2001. Am 2. November 2000 fing das alles an.

Beim Aufräumen habe ich dann noch einen Text vom 14. Januar 2002 gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

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620
Folge 620: Zu Gast war Nils

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Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Youth Avoiders — Night Fever — Zombies Are Pissed!
Schließmuskel — Sehet, Welch Ein Mensch — 1986-89
But Alive — Korrekt — Für Uns Nicht
Telekoma — BND & BKA — Zeke Verreke
Molotow Soda — Keine Träume — Keine Träume
Die Lokalmatadore — Ich Bin Dumm — Armutszeugnisse
Die Skeptiker — Traum — Aufsteh’n
Karmacopter — Essbesteck — Erzkaul Bei Nacht
The Suspender — realize — The Gank is Back

(CD, www.myspace.com/schattendergrossstadt )
Untertitel: „Punk in Dresden 1982-1989“. Ich mach’s mir einfach und zitiere hier in Stichworten aus dem Begleittext im Booklet: „Rückblick auf die Dresdner Punkszene der frühen 80er Jahre …, in schlechter, aber authentischer Klangqualität, da größtenteils nur noch Proberaum- oder Live-Aufnahmen bestehen, die mit einfachsten Mitteln aufgenommen wurden … provokativ, rebellisch und unbekümmert.“ Kann sein, aber mir macht das Hören der CD vor allem auf Grund der größtenteils unterirdischen Qualität echt keinen Spaß. Und ich kann sie beim besten Willen nicht empfehlen. Vielleicht gerade noch als Zeitdokument für Menschen, die damals irgendwas mit Punk in Dresden zu tun hatten oder was mit Masochismus am Hut haben. Aber sonst … pffftttt, weg damit. Obwohl: Wenn man sich anstrengt, dringt der durchaus vorhandene Charme schon noch ganz gut durch. Aber länger als vier, fünf Songs am Stück ist das eigentlich nicht auszuhalten. Schade, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Sampler, wäre er mit den heutigen Möglichkeiten aufgenommen, richtig gut sein würde. So aber … Vertreten sind die Bands Gegenschlag, Rotzjungen, Paranoia, Garagentrio, Hortel, Suizid, Letzte Diagnose, Kaltfront und Fröhlicher Grießbrei. Wenn ich einen Gewinner küren müsste, dann wäre Letzte Diagnose („Eskimos im Frack … erfrieren sich den Sack …“) auf dem ersten Platz. Im Booklet gibt es außerdem noch ganz kurze Infos zu den Bands. Aber ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Obnoxious

BORDERPAKI –1362

| Januar 18th, 2011

(CD, SN-Punx)
Nach dem Wechsel auf SN-Punx nun das dritte Werk der Herren aus Neumünster. Hartes Review-Brot, das man da gebacken hat. Die eigene Fahnenaufschrift „Deutschpunk de Luxe“ warf erstmal die Frage auf: Was soll das denn nun schon wieder sein? Das wurde nicht beim ersten und nicht beim zweiten Mal Hören beantwortet. Fließt aber etwas Wasser die ortsansässige Stör und Schwale hinunter, und vergisst man zwangsläufig irgendwann das „de Luxe“, so bleibt Deutschpunk übrig, der sich gewaschen hat (scheiß Wortspiel, hehe). Man lässt herrlich unmissverständlich wissen, dass Borderpaki kein Teil von irgendwas sein will, was uns täglich vor die Füße gekotzt wird. Der Opener „Nicht meine Welt“ hebt selbst am Sonntagmittag den verkatertsten Arsch vonne Couch. Ob es nun die Gärtner und Floristen („Bastard bleibt Bastard“) sind, die Volksver- und -zertreter („Man kann Menschen töten“) oder die vermeintliche Spitze unserer bekackten Wirtschaftsordnung („Pech gehabt“): Jedem wird der Spiegel vor die Fratze gehalten. Das oft zitierte Deutschpunk-Rad wird nicht neu erfunden, aber dafür tritt man mit ordentlich Abwechslung aus dem Keller. Mit „Molotows und Dosenbier“ reißt man abschließend in bester Volksfest-Zombie-Stimmung ein, was die anderen elf Titel aufgebaut haben, aber eben nur fast. Vielleicht fehlt mir da aber auch nur der Humor?! Daumen hoch. Kimpi