six six six
Als religionsfreier Mensch hab ich wirklich keine Lust diesen Zahlenmystik-Quatsch abzufeiern. Aber vielleicht fällt euch ja was dazu ein. Kommentare erwünscht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sechshundertsechsundsechzig

13 Jahre Pogoradio im Bermudafunk

| November 29th, 2013

alter Flyer von 2001

Oben seht ihr einen Flyer von 2001. Am 2. November 2000 fing das alles an.

Beim Aufräumen habe ich dann noch einen Text vom 14. Januar 2002 gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

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620
Folge 620: Zu Gast war Nils

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Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Youth Avoiders — Night Fever — Zombies Are Pissed!
Schließmuskel — Sehet, Welch Ein Mensch — 1986-89
But Alive — Korrekt — Für Uns Nicht
Telekoma — BND & BKA — Zeke Verreke
Molotow Soda — Keine Träume — Keine Träume
Die Lokalmatadore — Ich Bin Dumm — Armutszeugnisse
Die Skeptiker — Traum — Aufsteh’n
Karmacopter — Essbesteck — Erzkaul Bei Nacht
The Suspender — realize — The Gank is Back

(CD, www.myspace.com/schattendergrossstadt )
Untertitel: „Punk in Dresden 1982-1989“. Ich mach’s mir einfach und zitiere hier in Stichworten aus dem Begleittext im Booklet: „Rückblick auf die Dresdner Punkszene der frühen 80er Jahre …, in schlechter, aber authentischer Klangqualität, da größtenteils nur noch Proberaum- oder Live-Aufnahmen bestehen, die mit einfachsten Mitteln aufgenommen wurden … provokativ, rebellisch und unbekümmert.“ Kann sein, aber mir macht das Hören der CD vor allem auf Grund der größtenteils unterirdischen Qualität echt keinen Spaß. Und ich kann sie beim besten Willen nicht empfehlen. Vielleicht gerade noch als Zeitdokument für Menschen, die damals irgendwas mit Punk in Dresden zu tun hatten oder was mit Masochismus am Hut haben. Aber sonst … pffftttt, weg damit. Obwohl: Wenn man sich anstrengt, dringt der durchaus vorhandene Charme schon noch ganz gut durch. Aber länger als vier, fünf Songs am Stück ist das eigentlich nicht auszuhalten. Schade, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Sampler, wäre er mit den heutigen Möglichkeiten aufgenommen, richtig gut sein würde. So aber … Vertreten sind die Bands Gegenschlag, Rotzjungen, Paranoia, Garagentrio, Hortel, Suizid, Letzte Diagnose, Kaltfront und Fröhlicher Grießbrei. Wenn ich einen Gewinner küren müsste, dann wäre Letzte Diagnose („Eskimos im Frack … erfrieren sich den Sack …“) auf dem ersten Platz. Im Booklet gibt es außerdem noch ganz kurze Infos zu den Bands. Aber ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mir habe. Obnoxious

BORDERPAKI –1362

| Januar 18th, 2011

(CD, SN-Punx)
Nach dem Wechsel auf SN-Punx nun das dritte Werk der Herren aus Neumünster. Hartes Review-Brot, das man da gebacken hat. Die eigene Fahnenaufschrift „Deutschpunk de Luxe“ warf erstmal die Frage auf: Was soll das denn nun schon wieder sein? Das wurde nicht beim ersten und nicht beim zweiten Mal Hören beantwortet. Fließt aber etwas Wasser die ortsansässige Stör und Schwale hinunter, und vergisst man zwangsläufig irgendwann das „de Luxe“, so bleibt Deutschpunk übrig, der sich gewaschen hat (scheiß Wortspiel, hehe). Man lässt herrlich unmissverständlich wissen, dass Borderpaki kein Teil von irgendwas sein will, was uns täglich vor die Füße gekotzt wird. Der Opener „Nicht meine Welt“ hebt selbst am Sonntagmittag den verkatertsten Arsch vonne Couch. Ob es nun die Gärtner und Floristen („Bastard bleibt Bastard“) sind, die Volksver- und -zertreter („Man kann Menschen töten“) oder die vermeintliche Spitze unserer bekackten Wirtschaftsordnung („Pech gehabt“): Jedem wird der Spiegel vor die Fratze gehalten. Das oft zitierte Deutschpunk-Rad wird nicht neu erfunden, aber dafür tritt man mit ordentlich Abwechslung aus dem Keller. Mit „Molotows und Dosenbier“ reißt man abschließend in bester Volksfest-Zombie-Stimmung ein, was die anderen elf Titel aufgebaut haben, aber eben nur fast. Vielleicht fehlt mir da aber auch nur der Humor?! Daumen hoch. Kimpi

Underdog #32

| Januar 2nd, 2011

(A5 + CD, 76 Seiten, 2,50 Euro + Porto, www.myspace.com/underdogfanzine
So, ist doch einige Zeit vergangen seitdem ich das letzte Mal eine Underdog-Ausgabe besprochen habe. Irgendwie hab ich es aber auch nicht vermisst. Und bin trotzdem gespannt, was mich in dieser Ausgabe erwartet. Schnell durchgeblättert und schon bald gewusst: Diese Ausgabe ist nicht meine. Aber der Reihe nach: Nach den üblichen einführenden Worten, News, Kolumnen – die für mich größtenteils sub-geil sind, weil sie einfach nicht auf meiner Wellenlänge liegen (große Ausnahme: die Kolumne von Markus van Gegenwind) – und Wasserstandsnachrichten aus dem Bereich Politik aus der Region kommt der erste Aufmacher: Nämlich eine knochentrockene Abhandlung „zur Ideengeschichte des Kommunismus“ und dem „Wandel der Kommunismus-Bilder“. Diskurs, Diskurs! Perlen vor die Säue. Da ist mir meine Zeit zu schade. Wenn ich politische Bildung brauche, dann nicht auf’s Kleinste verkürzt in irgendeinem Fanzine. Dann nehme ich mir ein Buch zur Hand. Sorry, aber hier ist mir auch Freds Ausdrucksweise zu verwinkelt. Da verliere ich in Nullkommanichts beim besten Willen das Interesse. Ich bin halt ein Mensch der unterhalten werden will und auch ansonsten außer Spaß nichts im Leben will. Ein Hedonist. weiterlesen →