smarslies
Folge 728: Gäste waren Peter, Thomas und Markus von den Smarslies
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Outsiders Joy — Selbst Wenn — Yes We Can
Smarslies — Enthirnungsgefahr — Enthirnungsgefahr
Terrorgruppe — Namen Vergessen — Melodien Für Milliarden
Wizo — Schlechte Laune — Uuaarrgh!
Swoons — Mach mal das Licht an! — Magnetsignale aus dem Nichts
Smarslies — Ein Sonnenstrahl — Enthirnungsgefahr

Konzert am 13.11.2015 im Tsunami Club

652
Folge 652: Zu Gast war Jessica aus Berlin
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Emma Pils — La vraie menace, crois moi, elle émane de l’état — Vinyl 7 pouces
Supernichts — Für jede Lösung ein Problem — Chaosübersehgenie
Blutjungs — Glastisch — Alarm Für Riegel 7!!!
DivaKollektiv — Vitamin B. — Futter
Terrorgruppe — Gestorben Auf Dem Weg Zur Arbeit — Melodien Für Milliarden
Hans-Dieter X — Sauerkrautproll — Demo Tape


Folge 632: Zu Gast war Kalle Mallorca von Ernte 77
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Joe La Mouk — Du Fric et des Clopes — Fuck The Money
Ernte 77 — Scheiß Feuerwehr — Demo
Cruor Hilla — Kippenmann — Heteroaufstand in Homotown
Bijou Igitt — Kopfprovinz — Demo 2013
Ernte 77 — Zeit ist Holz — Der Geruch Kölns
Terrorgruppe — Gestorben Auf Dem Weg Zur Arbeit — Melodien Für Milliarden
The NagNagNag — Song Of The NagNagNag — Oi! Made In Indonesia

Twisted Chords
In der Info zu dem Album versucht Labelboss Tobi den Sound der Band auf verschiedene Arten zu beschreiben, weil die Band nicht ganz unbekannt sein sollte, aber sich ihre Musik schon etwas geändert hat. Ich würde mal sagen, für mich hört sich das insgesamt nach Post-Hardcore an. Sprich sowohl die Attitüde, die Inhalte und die Basis der Melodien sind schon noch HC, aber insgesamt gehen die Tracks einen Schritt weiter. Für mich mache ich das vor allem an den Texten fest, die sozusagen von einem Mitt-Dreißiger sind oder zumindest sein könnten. Sprich man sitzt etwas zwischen den Stühlen und weiß gerade weder ein noch aus. Punk ist nicht mehr so spannend wie es einmal war, die Lust auf was neues Aufregendes ist da, aber man weiß nicht wohin mit der Energie. Oder so ähnlich. Bocky

BITUME – Lolch

| Januar 3rd, 2011

(CD, Rookie Records)
Bitume sind trotz ihrer bisherigen vier Alben bis auf einige Sampler-Beiträge weitgehend an mir vorbei gegangen. Mit ihrem fünften Longplayer haben sie mich jetzt aber erwischt. Beim ersten Hören erinnerte es mich manchmal an die Skeptiker oder manchmal auch an die frühen Turbostaat (wenn auch nicht ganz so kryptisch) oder die Boxhamsters. Dann vernehme ich aber auch krachig-punkigen PowerPop mit geradlinigen Melodien, wobei aber auch die Breaks nicht vergessen werden. Geht insgesamt ganz gut nach vorne. Die Texte sind durchdacht (um das arg überspannte „intelligent“ zu umgehen). Durchgehend auf Deutsch halten Bitume den Finger in die Wunden. Teilweise handelt es sich dabei um sehr persönliche Themen, teilweise blicken sie aber auch mit kritischem Blick auf die „eigene“ Szene. Begleitet von schönen Chören und Background-Gesängen. Insgesamt ist „Lolch“ zwar nicht immer leicht zugänglich, dafür aber ziemlich ausgereift und auf jeden Fall etwas Eigenständiges, dem man sich nicht leicht entziehen kann. Antesten könnte sich durchaus lohnen. Obnoxious


Folge 491: Zu Gast war Bimbam Bene von Spätzlesdreck

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld Et Nelt — Jingle
Fuckt — Denk mal nach — Energy from the gutter
Spätzlesdreck — Bulle — Demo 2010
Anne Tanke — Regenwald Report — Wenn Du schon mal gehst
Fürtter Prolls — Nackt und schön — Melodien für das Rektum
Spätzlesdreck — Strom — Demo 2010
Burning Heads — Invisible Disease — Spread The Fire
Herr Binner — Jede Menge Punk — Realismus
Tower Blocks — Let’s start a war — Berlin Habits
Feine Sahne Fischfilet — Hast du kapiert? — Wut im Bauch – Trauer im Herzen
GammaBlitzBoys — Alles was war — 1.21 Gigawatt

WARCOMA – s/t

| November 22nd, 2010

(CD, Antikörper Export/Pumpkin Records)
Warcoma gibt es seit Sommer 2009 (steht in der Info, und laut Beilage sind die Songs 2008 aufgenommen, hä?!), sie kommen aus Manchester und machen nach eigener Angabe eine „spannende, mitreißende Mischung aus Epic-Crust und Hardcore-Punk“. Was „Epic-Crust“ so wirklich sein soll, weiß ich zwar nicht, aber mit klassischem düster-metallischen UK Crust-Sound hat das Dargebotene weniger zu tun. Ich würde Warcoma in die „düster-depri-drama-d-beat“-Ecke stellen, in der sich zwangsläufig die Vergleiche zu Bands wie Tragedy, Leadershit, Wolfbrigade, Ekkaia (jedoch ohne Gekreische) and so on aufdrängen. Harte Abgehmucke mit einer Menge dramatischer hintergründiger Melodien eben, handwerklich nichts dran auszusetzen. Textlich geht es um alltägliche Probleme, Kampf um Freiräume und politische Missstände. Fazit: Genau die richtige Mucke, um im AZ des Vertrauens zu stehen und mit dem Kopf zu nicken. Chris

TREVOLT – I All Hast

| November 20th, 2010

(CD, Heptown Records)
Wer zuerst denkt, man könnte den Album-Titel locker mal ins Enlische übersetzen und dann schon ein kleine Vorahnung von dem bekommen, was einen auf dem Debüt-Longplayer der Schweden erwartet, wird wohl an der Übersetzung des Wortes „Hast“ scheitern. Gibt’s nämlich nicht auf Englisch. Komisch, was jetzt? CD einlegen und abwarten. Was dann kommt, klingt zumindest sprachlich sehr exotisch. Die Lösung: Die Nordländer singen in ihrer Landessprache. Muss man sich erst mal dran gewöhnen. Aber ist das geschafft, dann passen Songstrukturen, Melodie und Gesang wie Arsch auf Eimer. Gibt den ersten Pluspunkt. Punkt Zwei und Drei gibt’s für den melodischen Pop Punk, der hin keineswegs lala-harmlos um die Ecke biegt, sondern schon ganz gut von hinten in die Kniekehle fährt. Schnell, energisch. Rasant und hastig. Sogar so hastig und hektisch, dass man glauben könnte, die drei Jungs haben Angst die nächste Bahn oder die Geburt ihres Erstgeborenen zu verpassen. In diesem Sinn würde die von mir jetzt ahnungslos in den Raum gestellte Übersetzung von „I All Hast“ zu „In aller Eile“ ziemlich den Nerv treffen. Keine Ahnung, ob das mit der Herleitung jetzt einigermaßen hinkommt, aber doch, doch das kann schon was und macht Spaß. Einer Live-Performance wäre ich nicht unbedingt abgeneigt. Wer auf Schweden und So Cal-Punk kann, könnte hier ein Ohr riskieren. Obnoxious

OXXON – Radio

| Oktober 27th, 2010

Zero (CD, www.myspace.com/oxxon)
Die Band kommt aus Stuttgart, und obwohl ich aus der Nähe von Stuttgart komme und die Jungs schon seit 1995 zusammen Musik machen, hab ich noch nie was von ihnen gehört. Aber immer wieder muss man sich ja auch mal weiterbilden, und in diesem Fall tut ein bisschen Nachhilfe ganz gut. Die Jungs machen straighten Punkrock mit rauer Stimme (die manchmal an Duane Peters erinnert) und vielen Melodien. Zwar wird hier das viel beschworene Rad nicht neu erfunden, aber gut machen Oxxon ihre Sache dennoch. Die Platte ist gut produziert und macht Laune. Martin

(CD, Sunchess Records)
Cyco Sanchez verschlug es von Mexiko nach Tübingen. Dort wollte er eine Garagenpunkband gründen, fand in der Tübinger Underground-Szene drei interessierte Mitstreiter und formierte seine Supergroup. Nach anfänglichen Erfolgen sattelte Cyco um, zog wieder nach Mexiko und wurde Kunstmaler. Die drei Mitstreiter machten aber weiter und lassen sich via Elektropost Cycos Stücke, welche er neben seiner Kunstmalerei nach wie vor komponiert, schicken. Cyco dient nur noch als Spiritus Rex der Band, ist aber durch seine egozentrischen Songs (z.B. „Cyco Sanchez Sells His Soul“, „No Tears For Cyco Sanchez“ oder „Living Next Door To Cyco“) stets präsent. Soviel zur Historie, nun aber zur Musik: Die Cyco Sanchez Supergroup macht ungezierten und daher guten Garagenpunk, welcher präzise auf den Punkt gebracht ist. Schnörkel wie eine zweite Gitarre, Farfisa oder Überlängen werden bewusst ignoriert. Das Ergebnis ist genial – rudimentär nach vorne treibender Garagenpunk mit klasse Arrangements und Melodien. Als ob Billy Childish seine Finger im Spiel gehabt hätte. Hat er aber nicht, ist auch nicht nötig, wenn man sich auf Cyco Sanchez beziehen kann. „Cyco Sanchez Has A Drink“ könnte der Mallorca-Sommerhit 2010 werden, wenn die Urlauber dort nur Geschmack hätten. Garagen haben wieder eine Zukunft. Und die Supergroup auch. Großartig! HH

(CD, Rookie Records)
I Walk The Line tauchen mit „Language Of The Lost“ noch tiefer in den Düster Wave Pop Punk ein, als sie es schon in den Vorgänger-Alben gemacht haben. Noch mehr New Wave, das Tempo weiter gedrosselt. Irgendwie vermisse ich den Drive und die Power früherer Veröffentlichungen des Helsinki-Fünfers. Trotzdem beweisen sie auch hier ein einzigartiges Fingerspitzengefühl für tolle, abgrundtief-melancholische Melodien und Songs. Bei manchen Songs ist das fast schon ein wenig zu dramatisch oder hymnisch und der Punkrock-Faktor sinkt arg in die Kanalisation, aber drauf geschissen. Die CD birgt viele Perlen, die auf ihre Entdeckung warten. Okay, ich muss schon zugeben, ich hatte an das Album schon sehr hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden. Aber die Finnen gingen mal wieder einen anderen, als von mir erwarteten Weg. Die glasklare Instrumentierung, straight und auf den Punkt eingespielt, ist nicht unbedingt mein Ding. Trotzdem „Language Of The Lost“ ist eine ganz große Platte. Sofern man sie in ihrer epischen Breite zu würdigen weiß. Ich kann das. Und ich könnt mich mal wieder dafür erschießen, dass ich sie im April live verpasst habe. Unbedingt antesten! Obnoxious

MSA – Wahre Lügen

| Mai 4th, 2010

(CD, Sunny Bastards)
Aus Melanie And The Secret Army ist „MSA” geworden. Die Cock Sparrer-Cover sind auch vorbei. Stattdessen gibt es deutschsprachigen Oi! mit kraftvollem, ausdrucksstarkem Gesang. Und obwohl der Gesang weiblich ist, ist das kein Kiki-Singen. Das ist im Gegenteil rau, in die Fresse und doch melodisch. Zärtlich wie eine sanfter Faustschlag ins Gesicht. Eine angemessene Stimme für weiblichen Streetpunk. Die Songs sind ziemlich gut. Die Melodien und Singalongs passen einfach. Vor allem bei Stücken wie „Tag für Tag“ oder „Held der Tastatur“ zeigt die Band, was sie so drauf hat – und das ist nicht wenig. Die Kombination von Härte, Melodien und der tiefe, derbe weibliche Gesang ist sicher nichts für jedermann. Macht aber das Besondere dieser Band aus. Die Texte hauen mich nicht vom Hocker. Der Reimzwang nimmt die Texte, wie ich finde, noch zu sehr an die Leine. Aber he, das ist Punk …! Oi! that’s a lot! Igor Frost

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

KAFKAS – LD50

| März 6th, 2009

(MCD, Domcore)
Die Kafkas sind toll und sie machen alles selbst (DIY!!!), nur über sich selbst reden, das tun sie nicht gern. Bescheiden und verschroben besteht das Bandinfo nur aus Pressestimmen; dass die alle positiv sind, wundert nicht. Dieser Fünf-Song-Appetizer macht wirklich Lust auf den – wohl kommenden – Longplayer „Paula“. Deutscher Punk mit intelligent klingenden Texten, eigenständigem Sound, Gefühl für Melodien und keiner Angst vor Genregrenzen. Ab und zu wird mal ein kürzerer oder längerer Ska-Abschnitt eingestreut oder einem ganzen Song ein NDW-Feeling verpasst. Das tut dem guten und runden Gesamteindruck keinen Abbruch, im Gegenteil. Immer dringt die Einstellung durch: Hier ist Punkrock, der was zu sagen hat. Es geht um Probleme, Geschichten und Gedanken, die wir alle schon mal gehört oder gar selbst gedacht haben – bei den Kafkas klingen sie dennoch frisch und wichtig und irgendwie scheinen die Kafkas eine Botschaft zu haben. Welche sagen sie nicht. Das soll wohl ich machen. Alles wird gut! (Hups, das ham die doch selbst gesagt, heieiei … Aber es stimmt!) Captain Mocker
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines

Folge 347: Neuheiten aus der Plattenkiste

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Jingle — Geld et Nelt 
Fun is dead — The Leeches — Fan is DeaD
Man sieht sich — Ernährungsfehler — Neue Klänge für die Endzeit
Unwichtig — Telekoma — Anfang Oder Ende
Hey — Telekoma — Wirrwahr
Wir sind da — Drunkenbois — Wir Sind Da
Schein Oder Sein — Eastside Boys — The Boys Are Back In Town
Destined For Eternity — The Fright — Dacabre
Interview mit Johnny Bottrop von Destiny Records 
Gestorben Auf Dem Weg Zur Arbeit — Terrorgruppe — Melodien Für Milliarden
Dario e‘ Un tipo Ok! — Maradonas — Cheerleader
The World Is Two Buckets Of Shit — Gewapend Beton — 17 Until We Die
Munich City Punx — Angry Youth — First Attack
Radio Mon Amour — Hiroshima Mon Amour — No Hope For A Useless Generation
No trendy winds — Decreto 77 — Anthems from the cities 
You are the one — Flippin‘ Beans — Anthems from the cities 
Interview mit Numb von Dallax 
Life — Dallax — Core Color / Pork Pie Edition 

File Download (60:00 min / 28 MB)

[podcast]http://www.mp3.pogoradio.de/20080123_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]



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