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Folge 734: Zu Gast war Chris Scholz
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Christmas — Barfly — Lose your illusion
Barricada — Okupación — No Hay Tregua
Knochenfabrik — Zu Fuss Nach Nashville — Grüne Haare 2.0
Kurt Urban Karlsson — Född Ur Fel Hål — Åke Tuggar Elstängsel
Bis — Shopaholic — Social Dancing
The Adverts — Bored Teenagers — Crossing the Red Sea with The Adverts
Supernichts — Ich scheiß auf Euch — Dispo Dancing
Chelsea — Evacuate — The Punk Singles Collection 1977-82
Stiff Little Fingers — Suspect Device — Inflammable Material
Illegale Farben — Schwarz — s/t

(CD, Teenage Rebel Records)
10 Jahre nach den letzten Aufnahmen gibt es endlich mal wieder neues Material von den Ruhrpott-Assis. Sind zwar nur drei wirklich neue Songs – passend zum Veröffentlichungs-Termin an Ostern befassen sich alle mit dem leidvollen Thema Weihnachten – aber trotzdem handelt es sich bei „Punk Weihnacht“ um einen vollwertigen Longplayer. Wie kommt’s? Neben den drei Weihnachtsliedern gibt es nämlich den ungeschönten Live-Mitschnitt vom lokalen Auftritt der Jungs vom 24.10.2009 in der Hamburger Markthalle beim United Voices Festival. Klar sind hier alle Hits der letzten 28 Jahre am Start. Angefangen bei „König Alkohol“, „Herz aus Gold“ über „Ich geb mir die Hand“, „Fußball, Ficken, Alkohol“, „Geh wie ein Proll“ und „Fotze“ bis hin zu „Pillemann, Fotze, Arsch“. Alles mit dabei. Ruhrpott ahoi! Wer den PC-Orden und die Alice-Schwarzer-Anti-Sexismus-Plakette an der stolz gewölbten Titte trägt, kann hier mal drei Kreuze schlagen und die Lokalmatadore mit einem Bann belegen. Wer aber zum Lachen nicht unbedingt in den Keller gehen muss und auch das ein oder andere Bonmot verträgt, der kann, ja muss, hier begeistert sein. Bier aufreißen und mitgrölen lautet nämlich die Devise. Sehr feiner Vorgeschmack auf das im Sommer erscheinende neue Album der Lokalmatadore. Ich freu mich schon! Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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