Viel zu selten bekommt man so nette Mails:

Hi Ruedi!
weil Deine letze Sendung allein so depri klang dachte ich schreib mal was.
Ich hoer Deine Sendung seit 2003 und seitdem ist das Ding ein fester Bestandteil meiner Woche. Tut gut. Und da die Mannheimer Szene die angenehmste war, die ich bis jetzt kennengelernt hab, tut es gut das dummgebabbel zu hoern.
Bin grad mal fuer 5 Monate etwas weiter weg und Sendung hilft mir echt bei dem ganzen Kopftuch-Religion-Ehre-Gespinne hier nicht voellig am Rad zu drehn. Ich weis das klingt jetzt ein bisschen nach geschleime, is aber so.
Ich wuerd gern mit Dir ne Skype-Sendung ueber Punkrock in Syrien machen, aber wenns welchen gab sind die Jungs bestimmt schon erschossen worden.

Bis dann,
Simon

 Am 07.03.2009 – 15 Uhr Mannheim Hauptbahnhof. Unangemeldete Demo gegen das neue Versammlungsgesetz in Baden-Württemberg.

Der Kampf gegen das neue Versammlungsgesetz in Baden-Württemberg geht in die nächste Runde.Im März soll im Landtag über die Änderungen des neuen Versammlungsgesetzes entschieden werden. Die Zeit für die schwarz-gelbe wird langsam knapp, denn das Treffen der NATO in Baden-Baden und Straßburg steht vor der Tür und bis dahin soll das Gesetz unter Dach und Fach sein.

Nach Demos in Mannheim (1000), Stuttgart (5000) und Freiburg (2500) und heftiger Kritik aus allen Spektren von Linksradikalen und anarchistischen Gruppen über Gewerkschaften, NGOs, Sozialen Organisationen bis hin zur FDP, wurde die Entscheidung über das neue Versammlungsgesetz auf März diesen Jahres vertagt. 

Doch das ist kein Grund sich zurückzulehnen und abzuwarten.

Genau jetzt ist der Zeitpunkt wieder auf die Straße zu gehen!

Deshalb kommt am 07.03.2009 – 15 Uhr an den Hauptbahnhof nach Mannheim!

Warum unangemeldet? weiterlesen →

Tonträger Reviews A-D

| November 3rd, 2008

A MODEST PROPOSAL – Direct Action Beats Legislation

(CD, Endless Grind Records)

Ist das jetzt Emo oder was? Ich habe keine Ahnung, habe ich mich doch nie ernsthaft mit der Sub-Subkultur befasst, die für ihren schlechten Geschmack betreffs Frisuren, Kleidung, Geldbeutel und Holzkettchen bekannt ist. Der Quoten-Jan-Mann aus Mannheim, der ansonsten aus dem Raum Köln stammenden, sehr melodischen Kombo, konnte mir diesbezüglich auch keine Auskunft geben. Er weiß jedoch: Der Bandname lasse sich von Jonathan Swifts gleichnamiger Satire ableiten. Jener wollte auf etwas verwunderliche Weise die Hungersnot in Irland bewältigen (bitte nachlesen!) und die Jungs machen hier einen ebenso (verwunderlichen?) „bescheidenen Vorschlag“ von guter Musik. Ob das jetzt auch satirisch gemeint ist (von mir? von ihm?), kann jeder für sich selbst entscheiden, denn alle Songs von „Direct Action Beats Legislation“ kann man sich auf ihrer Homepage anhören. Diesbezüglich mache ich es mir (zugegebenermaßen ziemlich kryptisch und mit vielen Klammern) einfach und halte mich aus Gründen der Befangenheit hier jetzt mal bescheiden zurück…(ist doch okay, oder?)   Obnoxious

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Fanzines

| September 3rd, 2008

Alf Garnett #10

(A5, 116 Seiten, 3 Euro + Porto,

Leider verkündet der gute Alan im Vorwort, dass diese Jubiläumsausgabe auch ziemlich sicher seine letzte sein wird. Etwas ärgerlich, da diese Ausgabe hier ein paar Tage nach dem Redaxende eintrudelt und ich nicht alles habe lesen können. Was sofort ins Auge fällt, ist die Reisewut von ihm und Kompagnon Janosch. Alans jahrelanger Gefährte war in Neuseeland und der Südsee unterwegs und hat dort einige lustige und lesenwerte Situationen erlebt. Der Chief himself blieb in Europa und berichtet sehr ausführlich über sein Auslandssemester in Madrid (inklusive einem Interview mit Guerilla Oi!, die hier ja auch vertreten sind) und seine Sylvester-Reise nach Serbien (hier ein Interview mit The Bayonets). Weiter gibt es beispielsweise Alans genaue Betrachtung zum Film „Skinhead Attitude“, oder besser gesagt er weißt mal auf die krassen Fehler im Film hin. Ebenso ein paar Kolumnen, einen viel zu langen Bericht zum FC Basel und Reviews in abartiger Fülle. So, tut euch mal was Gutes, kauft diese vorerst letzte Nummer und schaut euch um, denn ganz will der Streetpunk-Crack nicht aufhören und in anderen Gazetten weiter schreiben. Bocky

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Play

Folge 331: Zu Gast war Maik und er erzählt uns einiges über den Biermarathon. Außerdem mit dabei: Auweia! und Versus im Interview

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Feed the Greedy People — Sensa Yuma — Safe Sound & Insane
Punk, Aller — Auweia! — Live im JUZ Mannheim
Szenekrieg — Auweia! — Live im JUZ Mannheim
Ein Tag im Bier — Fuckin Faces — Neue Wege
Mr. Punch — Stage Bottles — Mr. Punch
Heldentod — Chefdenker — Coverbands Ist Die Zukunft
Hyperactive Rock’n'Roll-Kid — Dead In Plastic — Suicide: Failed
Teste do sofa – Solange, to Aberta – Website
One and the Same — Boys on the Docks — Probaterem Recorded
Kampfansage — Anne Tanke — Schwarmintelligenz
Паранораморализованные Явления – V3anus Вытри Анус – Испытание говна из жопы

File Download (60:00 min / 28 MB)

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Fanzine-Reviews

| August 25th, 2007

Bad Rascal #2

(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto, Julian Schulte, Am Kupferofen 34, 52066 Aachen)
Jules und Bobso sind zurück mit ihrer zweiten Ausgabe aus Aachen. Weswegen ich diese Nummer nicht an Kollege Obnoxious weitergab, der den Erstling lobte, ist ganz einfach. Die Jungs befragen meinen Polit-Hip Hop-Nachbarn Chaoze One. Da wollte ich natürlich wissen, was der so zu sagen hat. Die gleichen Q&R-Spielchen trieben die beiden noch mit Versus, Ausgang Ost und Keine Ahnung. weiterlesen →

Reviews 5

| Januar 1st, 2006

V.A. – Dirty Faces Vol 1 ½ The EPs 2005
(CD, Dirty Faces)
Was etwas konzeptlos daherkommt stellt sich als Cheapo-CD-Compilation der Dirty Faces-Vinyl-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2005 heraus. Als erstes hätten wir da die 7“ „The Kids Just Wanna Riot“, auf der die vier Bochumer Bands District, Die Kassierer, Revolvers und Punx Army jeweils einen Song abgeliefert haben und die vom Reggae-Punk, Schunkel-Punk über Glam-Punk und Streetpunk keine Wünsche offen lassen. Also gut. The Creeks aus Dresden sind mit ihrer Debüt-7“ „Aktion“ vertreten. Sie bieten vier Songs, die mich schwer an The Shocks und Terrorgruppe erinnern. Also auch gut. Zum Schluss gibt’s dann noch die fünf Songs von der einseitig bespielten Kamikatze-12“. Die drei Mädels aus Schweden machen Katzenmusik in Rotzlöffelmanier. Riot Girl-Punk wie er sein muss – schnell, dreckig und laut! Also sehr gut. Fassen wir zusammen: Eine etwas verwirrende Zusammenstellung, an der es aber nach mehrmaligem Hören rein gar nix auszusetzen gibt. Für Schnäppchenjäger sehr zu empfehlen. Obnoxious
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