Tarek Ehlail
Bei Punkrockers-Radio hört ihr am nächsten Sonntag zwei Stunden lang ab 20:15 Uhr Pogoradio.
Zu Gast ist der lange verschollen geglaubte Tarek Ehlail. Er ist wieder aufgetaucht und wird uns von seinen Abenteuern berichten.

Tarek Ehlail ist Filmemacher, Regisseur, Buchautor, Piercer und eine saarländische Boxlegende.

Hier ein kleiner Vorgeschmack (Die Aufnahme ist ca. 12 Jahre alt):

Hier wie Kollege Bomml vom Oi! The Print über unsere aktuelle Ausgabe denkt:

PUNKROCK! #13
Die neue Ausgabe des Mannheimer Fanzines bietet die übliche Qualität – die Artikel sind alle gut und angenehm geschrieben, einige Bands haben gutes zu erzählen, andere Beiträge halte ich wiederrum für überflüssig. In letzterem Fall hat das aber eher mit der betreffenden Band zu tun. Der Tourbericht von Modern Pets verläuft eigentlich doch relativ ereignislos, aber selbst als Punkrock-Band erlebt man auf Achse kaum noch Gefährliches. A hat Steve Ignorant von Crass wildere Stories auf Lager. Weiters bleibt die Frage offen, ob die Inseratekunden von Zona Antifascista ein Problem mit einem Broadsiders Review haben, die schließlich auch auf Dim Records veröffentlicht haben. Das gute, alte – immer wieder „lustige“ Spiel. Aber die pikante Thematik bekommt in dieser Ausgabe ausser beim Jammer-Artikel auffällig wenig Aufmerksamkeit. Finde ich gut so! Das Interview mit der Firma Vegan Wonderland bringt einige sehr interessante Aspekte auf, ich dachte immer, dass sich hinter diesem Namen einige Althippies verstecken. Aber so kann man sich täuschen – auch wenn Bocky in der Vergangenheit unnötige Paranoia an den Tag gelegt hat, muss man seine Schiene auch irgendwie respektieren. Das Fanzine hat halt optisch und inhaltlich seine charakteristische Linie und darum ist es immer wieder angebracht, das Heft auch zu lesen!

Hier was Kollege sickguy77 / Crazy United von unserer aktuellen Ausgabe hält:

PUNKROCK! #13 – Fanzine
Ich liebe Fanzines und freue mir jedes Mal ein zweites Loch in den Allerwertesten, kommt hier eines zum Besprechen reingeschneit. Das Punkrock! Fanzine habe ich schön öfter gelesen, diese Ausgabe halte ich bisher für die Beste, vielleicht liegt es an der Bandauswahl und den Interviews. Musikalisch liegt der Schwerpunkt beim Hardcorepunk, als Aufmacher dient das Interview mit Mr. Ignorant von Crass. Dieser taucht zurzeit in allen möglichen Zines auf. Die Interviews mit Scheiss Minnelli und Red Tape Parade sind ebenfalls erste Sahne, RTP waren mir bis dahin völlig unbekannt, das soll sich demnächst musikalisch ändern, machen einen sympathischen Eindruck. Das Scheisse Minnelli eine solch große Nummer sind, da sie schon diverse US Touren hinter sich haben und als Vorband von Jello Biafra und NOFX gedient haben. Respekt die Herren!
Die Modern Pets berichten über Ihre Europa Tournee, Dominik, aus Bayern nach Barcelona ausgewandert, wird zu seinem Treiben als Konzertorganisator für spanische Punkbands befragt. Die Macher von Vegan Wonderland werden vorgestellt und u.a. zu Ihrer Lebenseinstellung befragt. Auch wenn ich kein Veganer / Vegetarier bin, finde ich es schon merkwürdig, dass diese Menschen immer noch um Anerkennung und Toleranz streiten müssen. Vielleicht trägt dieses Interview dazu bei. Ebenfalls interviewt werden die beiden Gestalter vom Tante Guerilla Mailorder, und wer es noch nicht gewusst hat erfährt hier in welchen genialen Bands diese beiden sonst aktiv sind. Werft mal einen Blick in diesen, kleinen, aber feinen Mailorder im Internet, es lohnt sich. Das hat richtig Spaß gemacht, diese Berichte zu lesen, Frager wie Befragte haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, gut gemacht. Natürlich gibt es sehr viel mehr durchzuackern, zu viel um alles aufzulisten. Zum Schluss noch die Bemerkung, das ich sehr erstaunt über Bocky’s Konzertbericht von Slime in Heidelberg war! Bin mal gespannt, ob die Band dazu Stellung bezieht. Aber darüber vielleicht mehr in der nächsten Nummer.

Ketten und Ketchup #1

| Dezember 28th, 2010

(A5, 44 Seiten, max. 2 Euro + Porto, www.myspace.com/kettenketchup )
Alex, oder einigen vielleicht besser als Latex bekannt, und Ballo haben ihr Fanzine nach einem Song von Blut & Eisen benannt, der auf der legendären Platte „Schrei Doch“ erschienen ist. Aber auch darüber hinaus kann man sagen, dass sich das Heft sehr an frühen Zeiten orientiert. Denn im Gegensatz zu den meisten aktuellen Fanzines ist das „Ketten und Ketchup“ nicht am PC erstellt worden, sondern richtig old school geschnippelt. Das heißt die Texte sind ausgedruckt, von einer Schere in Blöcke gebracht worden und dann mittels eines Pritt-Stifts auf ausgedruckte Hintergrundsbilder aufgeklebt worden. Ehrlich gesagt: Zeiten, an die ich mich gerne erinnere, aber keinesfalls wieder regelmäßig auferstehen lassen wollte! Die Debüt-Nummer bietet vier Sprachrunden: Oi Polloi erzählen mal wieder von ihren Problemen mit den Antideutschen und offenbaren einmal mehr deren Lernresistenz, Vladimir Harkonnen scheinen vor drei Jahren befragt worden zu sein(?), die Lobusch in Hamburg wird quasi vorgestellt und das Antigen-Trio gibt zu Protokoll, dass sie keine Probleme hätten, auf dem Force Attack zu spielen. Letztere Aussage dürfte den beiden Machern nicht so ganz gepasst haben, schließlich ist Ballo einer der Hauptverantwortlichen des Break The Silence-Festival gewesen. Na und dieses Festival wurde ja zum Teil ganz klar als Gegenpol zum mittlerweile leider verkommenden Force Attack gegründet. Ansonsten ist man mit dieser ersten Nummer ziemlich schnell durch, weil mit dem Zine das Rad nicht neu erfunden wurde, sprich die Zutaten sind die gleichen: Artikel, Reviews, Kommentare, Kochrezepte, feddich! Sollte das negativ klingen, dann ist das so nicht gemeint, stattdessen bin ich eher auf die #2 gespannt, da ich bspw. Latex’ Gedanken zu Trash ziemlich erheiternd finde und Bolt Throwers „Warmaster“-Cover als Layout-Hintergrund einfach großartig finde. Bocky

Plastic Bomb #70

| August 30th, 2010

(A4 + CD, 80 Seiten, 3,50 Euro, an vielen Bahnhöfen)
Das Überraschendste der Ausgabe ist wohl der sang- und klanglose Abgang von Swen Bock, einem der beiden Begründer dieser Fanzine-Institution. Etwas befremdlich finde ich ein paar Aussagen von Abgefuckt-Liebt-Dich-Macher Jan Rakete, die darlegen, dass er wohl nie sonderlich tief in dem ganzen Punkfilm drin war. Ober das als Chef des größten deutschsprachigen Punkportals gewesen sein muss, ist mir grad mal egal. Stattdessen beschäftigte ich mit Telemark, die etwas bescheuert daher kommen und der halbe Tourbericht über Oi Polloi roppt auch nur bedingt. Dave Dictor hingegen erweist sich als äußerst interessanter Gesprächspartner gegenüber Helge, der zu meinem Lieblingsbomber wurde. Irgendwie war ich dann auch schon fast durch. Klar, die Story über die Pestpocken wurde noch gelesen und auch die Rubrik „Anders Leben“ gecheckt. In letzterer fand ich vor allem den Teilartikel über schwule Pornos gut beleuchtet und auch die Aussagen von Seein‘ Reds Jos. Klar is die Bombe ein gutes und wichtiges Heft, aber in letzter Zeit geht sie mir nicht mehr so gut ab. Mich beschleicht das Gefühl es könnte an der, zumindest mir so vorkommenden, lieblosen Aufmachung liegen. Bocky

Useless Ausgabe 103

| Juni 8th, 2010

(A4, 60 Seiten, 3 Euro + Porto, R. Brocher, Johannesstraße 65, 41061 Mönchengladbach)
Nein, das Useless gibt‘s nicht schon seit 1977 oder so. Die hohe Ausgabenzahl kommt zu Stande, weil Rene bis vor gar nicht allzu langer Zeit ausschließlich im Internet veröffentlichte. Schwerpunkt des komplett vierfarbig gedruckten Hefts ist dieses Mal Ernährung. Zu Wort kommen diesbezüglich der Onlineshop Vegan Wonderland und die Rote Gourmet Fraktion, die mittlerweile auf Kabel Eins eine Kochsendung haben. Neben den Review- und Kolumnen-Basics kommen die großartigen Rentokill aus der Wiener Neustadt ebenso zu Wort, wie die Senkrechtstarter Gaslight Anthem oder Trashmonkeys, Lighthouse Project und The Ataris. Die beiden Bandaufhänger der Ausgabe sind aber wohl Anti-Flag, deren Chris #2 nicht über ihr neues Album oder den Labelwechsel referieren muss, und die Killerpilze. Was letztere in diesem Heft verloren haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen, vor allem da sich Sänger Jo noch nicht wirklich mit Punk befasst hat, diese Musik aber zu machen glaubt und auch mal auf kleinere Konzert mit „nur“ 600 Leuten geht. Insgesamt ein interessantes Heft von einem an der Szene teilnehmenden Macher, der größtenteils auf Bands steht, die dieser Welt entweder entwachsen sind oder nicht einmal das Interesse daran haben (Anm. Obnoxious: was zu tun …? Egal, Hauptsache kein Bock!). Trotzdem bin ich mal auf #104 gespannt. Bocky

Freitag, 13.03.2009
Stage 1 – Fleischmarkthalle
14:00 – 18:00 Vernissage
16:00 – 17:00 Filmvorführung – Multimedia von Wolfgang Wendland
17:00 – 18:00 Lesung mit Mika Rekkinen/ Don Chrischan
18:00 – 19:00 Lesung mit Gernot Recke
20:30 – 21:15 All Joines
21:30 – 22:15 SPECIAL GUESTS
22:30 – 00:00 Starbax
00:30 – 01:15 Pascal Briggs
01:15 – 04:00 DJ’s

Stage 2 – Alte Hackerei
22:30 – 23:15 Tora Bora
23:35 – 00:20 Supernichts

Samstag, 14.03.2009
Stage 1 – Fleischmarkthalle
14:00 – 18:00 Vernissage
14:00 – 18:00 Fotoshooting für „Pogo-Partei/Abgefuckt liebt dich-Kalender“
14:00 – 15:00 Guts Pie Earshot
15:00 – 17:00 Filmvorführung von „Mia san dageng“
17:00 – 18:00 Lesung – Mika Rekkinen/Don Chrischan
18:30 – 19:00 G.m.b.H.
19:00 – 19:40 Higgins
20:00 – 20:45 2nd District
21:05 – 21:50 Pascow
22:10 – 23:10 Knochenfabrik
23:30 – 00:30 Lokalmatadore
00:30 – 04:00 DJ’s
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