Na also, es geht doch auch hier: Kleine Läden in abgefuckten Stadtteilen plattmachen, anstatt mal dahin zu gehen wo die Reichen wohnen.
Als die Unruhen in Los Angeles waren, sind auch alle schön in ihrem ranzigen Stadtteil (South Central) geblieben und haben den kleinen Laden um die Ecke abgefackelt. So ist es auch jedes Jahr in Kreuzberg. Ich will mal was anderes im Fernsehen sehen.
Also strengt euch mal an und zeigt den Bänkern und Zockern vor wem sie Angst haben müssen. Aber das ist ja auch wieder naiv von mir anzunehmen, dass die vor so nem Riot Angst haben. Die freuen sich sogar noch dabei, weil nach ner ordentlichen Revolte wieder die Kaufkraft steigt und sich jeder sein Scheiß neu kaufen muss. Am besten noch auf Pump. Rüdi

Neues von WIZO

| Juni 8th, 2010


Wizos Live-Premiere auf dem Ruhrpott Rodeo hat mega gerockt!
Wir sind immer noch völlig geplättet von unserem ersten Konzert auf dem Ruhrpott Rodeo! Nicht nur, dass das Rodeo ein super nettes Punkrock-Festival, mit cooler Organisation und spitzen Lineup war (inklusive z.B. dem fetten SLIME-Konzert), auch unsere wochenlange Vorbereitung ging voll auf. Wir haben eines der besten und entspanntesten Festival-Konzerte in unserer Geschichte gespielt. weiterlesen →

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

ABWÄRTS – Rom
(CD, Cargo Records)
Abwärts begannen Ende der 70er ganz groß. Die Debütsingle „Computerstaat“ und die beiden ersten Alben „AmokKoma“ und „Der Westen ist einsam“ sind zu Recht Klassiker des deutschen Punkrocks. Vielleicht deshalb, weil sie (Achtung Wortwitz) keine klassischen Punkrockalben sind. New Wave-Einflüsse. Danach ging bei Abwärts etwas an Substanz verloren, zwar ohne dass sie richtig schlecht wurden, aber die Einmaligkeit ihres Sounds kam abhanden. Rock-Einflüsse. Und nun sind sie wieder da, wo alles begann. Zurück bei ihrem archetypischen Sound. Ganz groß. Punkrock, New Wave, etwas Industrialrock, markanter Gesang, einprägsame Melodien. Rom ist der Computerstaat dieses Jahrzehnts! HH weiterlesen →

EXTINCT – Kill Or Be Killed
(CD, Winged Skull Records / Vertrieb: Radar)
Der Beipackzettel zur CD erzählt die Story der Bandgründung, die zunächst ziemlich sympathisch klingt: 5 Leute aus Olm (Luxemburg), von denen bis auf einen Akustikgitarristen niemand ein Instrument beherrscht, gründen eine Punkband. Sechs Jahre später hat sich an der Zusammensetzung der Band wenig verändert. Dafür haben die Mitglieder mittlerweile gelernt mit ihren Instrumenten umzugehen und bei Winged Skull gerade ihr zweites Album herausgebracht. Das wiederum besteht aus 15 Songs mit einer Gesamtlänge von knapp unter 50 Minuten und bietet ansprechenden Streetpunk, mit gelegentlichem Hardcore-Einschlag. Live bestimmt ein Erlebnis, aber auf Dauer etwas eintönig. Zechi weiterlesen →

SCHLEPPHODEN – Ultimo Ratio 
(CD, Schicksalrecords)
Das Ganze startet mit einem „Braveheart“-Intro, welches die nächsten, politisch motivierten In-die-Fresse-Songs einleitet. Das Ganze präsentiert sich in einem ziemlich coolen Sound, der einfach, aber gut ist. Manchmal wird’s auch etwas melodischer. Das Ganze erinnert ein bisschen an 80er DDR-Punk, was das Ganze noch etwas interessanter macht. Gegen Ende werden auch Themen wie Freundschaft und Selbstzweifel angesprochen. Die Scheibe ist eigentlich ganz gut geworden, doch leider hat man alles schon mal irgendwie gehört. DerLollo
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Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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