Seit fast 24 Jahren touren die GUITAR GANGSTERS aus London durch inzwischen 19 verschiedene Länder. Und das – so behaupten Insiderzungen – mit ein und derselben Besetzung. Denkste…

Vor langer, langer Zeit (1997-99) saß ein gewisser Gianfranco hinter dem Gangsters-Schlagzeug, der zu dieser Zeit auch das “Skweeler!”-Album mit einspielte. Steve, der seit der Gründung hinter dem Schlagwerk tobte, musste damals eine Auszeit nehmen und kehrte nach zwei Jahren zurück. Leider ereilt ihn jetzt erneut das Schicksal, so dass er aus beruflichen Gründen seinen Ausstieg bei den Londonern bekannt geben musste. Und was liegt da näher, als den trommelnden Wahnsinn, “the Sicilian gangster”, Gianfranco zurück ins Boot zu holen. Deswegen lassen wir das auch gar nicht als Neubesetzung durchgehen. Die Guitar Gangsters gibt es im Herbst live zu bestaunen:
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(CD, Rowdy Farrago)
Kinder wie die Zeit vergeht. Wir haben unser Minijubiläum gefeiert und schon liegt die nächste Split der Engländer im Briefkasten. Na und ich hatte schon Bedenken, es wird dieses Mal gar nichts über den Ärmelkanal kommen, weil der Tunnel für die Züge noch gesperrt ist. Ach was, alles gelogen. Geteilt wird sich der Silberling mit den Uralt-Heroen Sick On The Bus aus London, die teilweise auch bei The Varukers die ein oder andere Saite zupfen. So gefallen mir die drei Stücke der Assi-Punks auch besser, als die Garagepunk-Nummern der Destructors. Trotzdem will ich eine gewisse Sympathie für D666 nicht verbergen. Weil irgendwie isses schon cool, dass die im Jahr circa 5 Tonträger raushauen! Bocky

crass(Taschenbuch, Subversive Zeiten, 330 Seiten, 24,95 Euro)
Nach Lektüre dieses Buches werden viele Crass-Jünger die englische Band, die den politischen Anarchopunk begründete, sicherlich mit anderen Augen sehen. Denn nicht nur die Aussage, dass sie selbst mit der damaligen Anarchopunk-Szene nichts zu tun hatten, oder haben wollten, ist erst einmal verwunderlich. Dann kann man sich immer noch fragen, ob das nun gewollt war oder nicht. Wie es dazu kam, wird von ganz von Vorne erklärt. Also mit den kompletten Hintergründen der einzelnen Bandmitglieder. Die schillerndste Person von allen ist natürlich Mastermind Penny Rimbaud, der bei Gründung der Band schon 30 Jahre alt war und beispielsweise die legendären Hippie-Festivals in Stonehenge mit begründete. Damit mag man ja noch zurecht kommen, aber Gee Vaucher war in ihren jungen Jahren in New York und arbeitete dort für die Times und Steve Ignorant, der charismatische Sänger, stammt ursprünglich aus der Bomberjacken tragenden Skinhead-Szene! Gefunden hatten sich alle irgendwie im berüchtigten Dial House außerhalb von London, in dem es ab einem gewissen Bekanntheitsgrad der Band keinen Alkohol und auch keine Zigaretten mehr gab. Das Haus gibt es übrigens heute noch, wie es jedoch um Alk und Zigaretten heute steht, weiß ich nicht. In einwandfrei fortschreitender Chronik wird die Geschichte um die Londoner Band erzählt. Also wie sie immer bekannter wurden und welchen Krieg sie nicht nur mit der Plattenindustrie kämpften, sondern auch mit Oi! Erfinder Gary Bushell oder warum sie John Peel nicht mochten und Discharge sie nicht. Dass Björk mit einer ihrer ersten Bands Kukl auf Crass Records erschien und Crass zeitweise mehr Platten verkaufte als AC/DC. Aufgebaut ist der Schinken wie viele Bandbiografien, so, dass die Bandmitglieder selbst zu Wort kommen. Weshalb man einige Geschichten erst nach und nach zusammensetzen kann und andere ganz anders erzählt werden oder gar enden. Für mich als bekennender Fan der Band, war das Buch eine großartige Unterhaltung, die wirklich viele unglaubliche Szenen und Tatsachen zu Tage förderte, die an sich einfach ganz anders vorgestellt hatte. Unter anderem eben auch die Tatsache, dass ihnen der Anarchismus-Stempel anfangs aufgedrückt wurde und sie in diese Richtung gedrängt wurden ohne, dass sie es unbedingt wollten oder wussten, was Anarchie bedeutet! Allerdings muss ich aber auch sagen, dass ich diese undogmatische Herangehensweise an dieses Thema von der Band schon wieder so sympathisch finde, dass ich auch in Zukunft sagen kann: Jep, ich bin Fan der Anarchopunker Crass!
Bocky

The Restarts im JUZ Mannheim

| April 19th, 2009

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Am  21. April 2009 im JUZ Mannheim

The Restarts (London U.K.)
+ Gäste

Ab 20.30 Uhr / Beginn pünktlich 21.30 Uhr

The Restarts – Timewaster.mp3

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Wire-Konzert in Mannheim

| April 1st, 2009


Gegründet 1976 in London und am 31. März in der Alten Feuerwache lebend zu sehen, die Band Wire.
Ihr bestes Album brachten sie 1977 unter dem namen Pink Flag raus. Seitdem sind Songs wie “12XU”, “Mannequin” oder “Lowdown” aus der Musikgeschichte nicht mehr wegzudenken.

www.pinkflag.com

Hier sind die Fotos:
www.getdropbox.com/gallery/2379711/1/Wire?h=d3f814

Punk & Disorderly 2009

| Januar 30th, 2009

 PUNK & DISORDERLY FESTIVAL 2009
20. – 22. Februar in Berlin

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