LOCATORS – Locators

| Oktober 27th, 2010

(CD, Heptown Records)
So, mal alle Übersteuerungsregler raus, Overdubs auch auf null und auch sonst sind gerade mal alle FX, die es in nem modernen Studio gibt, für’n Arsch. Locators aus Kopenhagen/Dänemark stehen nämlich für authentischen Sound der 70er Jahre, auch wenn damals schon Bands wie Pink Floyd Millionen für Technik ausgaben, damit sie hinterher nen aalglatten Sound hatten. Aber genau das sind nicht die Bands, auf die sich das Trio beruft, die haben das ganz andere Geister, auf die sie sich berufen. Welche das sind, könnt ihr im Interview hier in der Ausgabe lesen. Sollte euch aber auch Gorilla Angreb ein Begriff sein, dann ist das schon einmal ne Hausnummer, an der ihr euch orientieren könnt. Locators sind ungeschliffen, aber nicht roh, sie sind kantig, aber nicht spitz und vor allem unglaublich lässig. Abartig geile Mucke, wie die coole Kippe im Mundwinkel von Clint Eastwood in einem frühen Spaghetti-Western. Bocky

The Locators aus Kopenhagen

| August 3rd, 2010

Als ich das Debütalbum „The End Of The World“ der Dänen in den Player pfriemelte war ich umgehend von ihrem Sound total überrascht. Denn vom Cover her erwartete ich eine lackaffige Greaser-Kapelle, die von mörderisch viel Alkohol, langweiligen Kartenspielen und leicht bekleideten Tanten mit mindestens Körbchengröße D träumt. Doch stattdessen erwies sich die Scheibe als kleine Überraschung, da ihr Sound rein gar nicht aufgesetzt wirkt, stattdessen erstaunlich klar ist, weil er absichtlich nicht hinterher aufgemotzt wurde. Das machte mich natürlich neugierig. Denn um so authentisch bleiben zu können, muss man schon einiges an Erfahrung an seinen Instrumenten haben. So wunderte es mich nur wenig, dass ein Teil der Band ihre Fertigkeiten bei Nekromantix oder Gorilla Angreb unter Beweis gestellt hatten. Deshalb lasst euch erzählen, worin Sänger Simon die Parallelen zwischen den Ramones und Iggy Pop sieht, oder wie sein Verhältnis zu Musik ist.

Hi Simon, na wie war dein Tag, was hast du so gemacht?
Mein Tag war soweit in Ordnung, danke der Nachfrage. Ich bin um 5.30 Uhr aufgestanden, auf mein Fahrrad gesprungen und zum Schwimmbad gefahren. Nachdem ich 40 Minuten lang meine Bahnen gezogen habe machte ich mich auf den Weg zu meiner Druckwerkstatt, wo ich 10 Stunden Shirts gedruckt habe. Hinterher habe ich mir noch nen schönen Tag mit meiner Frau und unserem Hund gemacht. Wie du siehst der pure Rock ’n’Roll Lifestyle, haha. weiterlesen →

Das gibt Rabatz,

| Mai 25th, 2010

… oder so ähnlich. Aber sicherlich legen wir hier und da wieder den versalzten Finger in die offene Wunde. Alles andere wäre aber langweilig und nur eine Dokumentation und keine Auseinandersetzung.
Jedenfalls erscheint am Freitag den 4. Juni Ausgabe #12 des Punkrock!-Fanzine und möchte wieder gelesen werden. Hier schaut, was euch auf wieder 100 Mittelfinger dicken Seiten erwartet:
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