IRREAL – Höhenangst

| Oktober 27th, 2010

(CD, SiiiS Records)
Uff. Irreal aus Österreich suchen sich die Schublade „Indie-Punk“ aus, machen seit 7 Jahren Musik (was man auch hört, ihre Instrumente beherrschen sie auf jeden Fall) und haben bei einem Track den Sänger der Kafkas als special guest, was sie mit „besonderem Stolz“ betonen. Bei der Beschreibung „Indie-Punk“ habe ich es schon mit der Angst (Anm. Obnoxious: Gemäß dem Albumtitel etwa Höhenangst?) bekommen, so was ist absolut nicht meine Baustelle. Beim Hören der CD werden meine Befürchtungen in Puncto weinerliches pseudotiefsinniges Geschrammel zwar widerlegt, jedoch tönt mir flotter poppiger Punk (oder vielleicht eher punkiger Pop?) irgendwo zwischen den Ärzten, Blink 182 und irgendwelchem Deutschpop wie Juli oder Echt entgegen. Das überdehnt echt irgendwie mein Punkverständnis und ich glaube auch, dass diese Band nichts für den durchschnittlichen Punkrock!-Leser ist und deshalb schreib ich da auch nicht mehr drüber. Mutige und/oder Neugierige können unter myspace.com/irgendwieirreal ja reinhören. Chris

www.myspace.com/irgendwieirreal

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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