(7“, Andis Friends Records)
Gleich mal vorne weg: Jonny Freedom ist der absolute Burner und die Single bei weitem das beste Release, das bisher über das relativ neue Label von Andi Kuttner, dem neuen Betreiber von Incognito Records, raus kam. Jonny Freedom ist eine der coolsten Säue unter den Punk-Liedermachern, die neuerdings die Bühnen unsicher machen. Seit 2005 agiert er neben seinen Tätigkeiten bei den Baywatchers, Commando und Burn Flag, allein mit seiner Wandergitarre und macht die Gegend unsicher. Nach zwei CDs gibt’s ihn jetzt auch erstmal auf Vinyl zu hören. Und was soll ich sagen: Ich bin absolut begeistert. Die A-Seite ist mit dem Titeltrack und „Massenschlägerei“ unschlagbar geil. Die B-Seite hat mit „Saufen“ („Saufen, saufen, saufen find ich gut, überflüssige Hirnzellen gehen dabei kaputt…“) auch noch einen Hit. Allein der Fußball-Song über die Babelsberger rutscht geringfügig ab… Aber scheißegal. Jonny rotzt einfach alles in Schutt und Asche. Vier mal schrammelpunkiger Songwriter-Scheiß auf Deutsch mit absoluter Mitgrölgarantie im saucoolen Klappcover, inclusive aller Texte. Und das sind sehr geile Texte, mit feinem Sprachwitz. Wenn alles so schön wäre wie die Single von Johnny Freedom, die Welt wäre ein Zuckerschlecken! Obnoxious

CASH FOR YOUR STORIES – s/t

| April 28th, 2010

(7“, Andi’s Friends Records)
„Guck mal, ach ist das süß. Was ist es denn?“ „Ein neues Label.“ Hinter Andi’s Friends Records verbirgt sich der alte Punkrock-Aktivist Andi Kuttner, der wegen seiner vielfachen und jahrelangen Machenschaften in der Szene eigentlich bekannt sein dürfte wie ein bunter Hund. Jetzt macht er also auch noch ein Label. Allerdings will er nur 7“es von und mit befreundeten Bands veröffentlichen. Vinylfreaks dürften sich darüber freuen, vor allem wenn sie durch alte Seilschaften mit dem Asyl-Berliner verbandelt sind. Als erste Band auf dem neuen Label dürfen Cash For Your Stories aus Manchester vier Songs veröffentlichen. Stilistisch schwer zu beschreiben. Vielleicht Post Hardcore/Punk-Indie mit einer Latte Breaks für Brillenträger und andere Nerds. Nicht ganz leicht verdaulich und von Song zu Song anders, mal ruhig, mal krachig und schnell. Nobel: Das Cover und die Textbeilage mit Linernotes und deutschsprachigen Erläuterungen. Weiter so! Obnoxious

Pankerknacker #18

| März 16th, 2009

(A5+, 92 Seiten, 3 Euro + Porto, c/o Pankerknacker-Verlag, PF 360421, 10974 Berlin)
Der handliche Pankerknacker bleibt sich auch im Berliner Exil treu. Sehr erfreulich finde ich ja immer, dass in dieser Schmonzette vergleichsweise viele Kolumnen und Kurzgeschichten am Start sind und die Interviews oft ins zweite Glied rücken. Das hebt das Heft erfrischend von anderen Punkrock-Fanzines ab.
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