Großmasturbator „24“

| März 17th, 2010

(A5, 68 Seiten, 2 Euro + Porto, sepp.seppenbauer@gmx.de )
Huch, da bin ich aber doch kurz zusammen gezuckt als ich die „24“ auf dem Cover prangen sah. Aber es handelt sich nicht etwa um die 24. Ausgabe des GM, sondern um „Das 24 Stunden Fanzine“. Das heißt fast das komplette Heft wurde von den Augsburgern innerhalb von 24 Stunden zusammen gezimmert. Hut ab! Außerdem steht auf dem Frontcover noch „Niveau war Gestern“ und nach der Lektüre kann man da nur beipflichten, denn der Grossmasturbator kommt in seiner (meines Wissens) zweiten Ausgabe komplett ohne Niveau aus. Nicht doof, aber eben völlig niveaulos. Garniert mit Titten, Ärschen, Fotzen und Pimmeln aus irgendeinem billigen Pornoheftchen wird Nihilismus-Geschichte geschrieben. weiterlesen →

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

(CD, Impact)
Hin und wieder macht sich das Duisburger Label auch außerhalb Deutschlands auf die Suche nach Bands die passen. Diesmal wurden sie in Dänemark fündig. Bloß wer glaubt sie haben mit der Band jemand unbekanntes entdeckt, liegt falsch. Sänger Steen Thomsen und zwei andere sind Urgesteine der dänischen Oi!-Szene und spielten bis 1987 von 1979 ab in der ältesten Oi!-Kapelle ihres Landes. Das Album mit dem witzigen Titel ist glücklicherweise keine Komplett-Retrospektive, sondern ein nigelnagelneues Album, nachdem man sich 2002 reformierte. Einigen Lesern dämmert es sicher bereits schon: Ja, diese Combo hört sich an wie viele alte England-Heroen aus den frühen 80ern. Zusammen mit den Linernotes passt die Scheibe zum Sonntagnachmittagsbier um einiges besser, als zum Freitagabsturz. Also sympathisch, aber stimmungsabhängig. Bocky

www.thezeropoint.8k.com
www.impact-mailorder.de

USELE​SS-Fanzine Nr. 102

| Januar 26th, 2009

useless102Das USELESS Nr. 102 gibt es ab dem 10.02.09 zu kaufen und kann ab sofort vorbestellt werden.
Für 3,85 Euro inkl. Porto bekommt ihr das Heft, welches diesmal komplett in Farbe und inklusive Gratis CD (78 min. Punkrock-Sampler) erscheint, unmittelbar nach dem Erscheinen nach Hause geliefert.

Außerdem verlosen sie unter den ersten 20 Vorbestellern 4 mal das aktuelle Album von ANOTHER SINKING SHIP, mit denen die Fanziner in diesem Heft ein Interview machten. Wer auch die nächsten Nummern stress- und vor allem portofrei nach Hause geliefert bekommen möchte, sollte schnellstens ein Abo schalten. Für 12 Euro schicken wir euch 4 Ausgaben FREI HAUS.
Vorbestellungen und Abowünsche bitte direkt an diese E-Mail-Adresse: info@useless-fanzine.de
Inhal​t:​
DISCO​ ENSEM​BLE, TV SMITH​, 2nd DISTR​ICT, ANOTH​ER SINKI​NG SHIP, FAST MOTIO​N, WIR SIND HELDE​N, CHRIS​ BRIEF​, SCOOB​YMEDI​NA, und viele​s mehr .​.​.​

www.useless-fanzine.de

Tonträger Reviews A-D

| November 3rd, 2008

A MODEST PROPOSAL – Direct Action Beats Legislation

(CD, Endless Grind Records)

Ist das jetzt Emo oder was? Ich habe keine Ahnung, habe ich mich doch nie ernsthaft mit der Sub-Subkultur befasst, die für ihren schlechten Geschmack betreffs Frisuren, Kleidung, Geldbeutel und Holzkettchen bekannt ist. Der Quoten-Jan-Mann aus Mannheim, der ansonsten aus dem Raum Köln stammenden, sehr melodischen Kombo, konnte mir diesbezüglich auch keine Auskunft geben. Er weiß jedoch: Der Bandname lasse sich von Jonathan Swifts gleichnamiger Satire ableiten. Jener wollte auf etwas verwunderliche Weise die Hungersnot in Irland bewältigen (bitte nachlesen!) und die Jungs machen hier einen ebenso (verwunderlichen?) „bescheidenen Vorschlag“ von guter Musik. Ob das jetzt auch satirisch gemeint ist (von mir? von ihm?), kann jeder für sich selbst entscheiden, denn alle Songs von „Direct Action Beats Legislation“ kann man sich auf ihrer Homepage anhören. Diesbezüglich mache ich es mir (zugegebenermaßen ziemlich kryptisch und mit vielen Klammern) einfach und halte mich aus Gründen der Befangenheit hier jetzt mal bescheiden zurück…(ist doch okay, oder?)   Obnoxious

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Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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