neue Reviews

| Juni 1st, 2011

So, nach meinem Umzug hole ich langsam aber sicher auf und arbeite mich an aktuellere Scheiben ran. Die Alben hier sind jetzt zwar alle schon erschienen, teilweise auch schon länger, aber künftig wird die Sache um einiges aktueller. Wollen wir bloß hoffen, dass nicht mal die Zeit kommt, in der ich euch Longplayer anpreise, die noch gar nicht erschienen sind. Aber da wir hier ja in Echtzeit ackern, zuerst mal viel Spaß mit dem, was euch hier gleich auf den Pupillen brennt. Bocky

Cotzraiz
Fehlpressung

Naja, ob man als Label jetzt darauf verweisen muss, dass die Ruhrpottler mit „C“ die wahren Cotzraiz sind, sei mal dahin gestellt. Im Humor stehen sich beide Bands in nichts nach! Zwar ist der Spaß hier nicht so subtil wie bei den Kotzreiz aus Berlin, aber drauf geschissen. Auf dem neuen Teil der Oi!-Punx aussem Pott jagt eine Granate die andere. Schlichter, einfacher und genialer Punk, was will man mehr? Bocky

My City Burning
Lone Wolves

Der Arbeitstitel ist Quark, weil die Band schon mit allen vermeintlichen Größen auf der Bühne stand, wenn die durch die Niederlande zogen. Bspw. wurden sie vom Machine Head Sänger persönlich zu einem Gig eingeladen. Kein Wunder denn der metallastige Hardcore, den die Jungs da durch die Membranen drücken hat nen ganz ordentlichen Unterhaltungswert, weshalb der Plattentitel wie gesagt so gar nicht passt. Fett produzierter Ami-HC aus den Niederlanden. Bocky weiterlesen →

(DVD + CD + Buch)
Dieses kleine Denkmal ließ ähnlich lange auf sich warten, wie es die Terrorgruppe-DVD nach wie vor tut. Doch gut Ding will Weile haben und dann wird das auch fein, wie man sieht. Die Stern-Brüder aus dem fernen Kalifornien taten gut daran sich zu dieser Veröffentlichung nicht groß drängen zu lassen und ein paar Jahre nach ihrem 25-jährigen Jubiläum eben jenes mit dieser Hommage an sich selbst noch einmal zu feiern. Ehrlich gesagt sind die 31 Songs, auf denen (ehemalige) Label-Größen wie NOFX, Bouncing Souls, Rancid, Briefs, Pennywise oder Youth Brigade Lieblingssongs covern, nur Beiwerk. Das Hauptaugenmerk fällt eindeutig auf dem ca. 100 Seiten starken Buch und der knapp 88-minütigen Doku-DVD, in denen das Entstehen der Band, der Community und dem Label von Kindesbeinen an eindrucksvoll beschrieben wird. Zugegebenermaßen war ich schon immer fasziniert von der Better Youth Organisation, hatte jedoch nie groß die Zeit mich damit zu befassen und kannte lediglich den Film „Another State Of Mind“, der Youth Brigades-Tour gemeinsam mit den jungen Social Distortion (Mike Ness war damals noch minderjährig und erst auf dem Weg drogenabhängig zu werden!) zeigt. Klar spielt auch dies in dem Gesamtwerk eine nicht ganz unwesentliche Rolle, ist aber bei Weitem nicht alles, was in dem Hause BYO bis heute passierte. Zusammengefasst kann man nur feststellen, dass man in einem Review diesem Denkmal an die frühe DIY-Phase kalifornischen Punks nicht gerecht werden kann, weil es viel zu umfassend und beispielhaft ist. Bocky

Tonträger Reviews C-D

| Dezember 10th, 2008

THE CABRIANS – …For A Few Pussies More…
(CD, Redstar 73/Liquidator)
Diese übersexualisierten Katalanen spielen schön traditionelle Offbeat-Musik, die sie angesichts der schlüpfrigen Texte, die sich mehr als nur einmal nur um „das Eine“ ranken, zurecht als „Boss Porn Ska“ bezeichnen. Da ich trotz jahrelanger Lektüre von Blättern wie „Skin Up“, „We Dare“ und „Big Shot“ immer noch ein ungebildeter Punker mit großen Unsicherheiten bei der Unterscheidung von Ska und Reggae und dem ganzen Rest bin, freut es mich, dass das Label einen an geeigneter Stelle dahingehend aufklärt, dass es sich bei der Mucke auf diesem Tonträger um Ska, Calypso und Western Reggae handelt. Alan
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Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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Turbo A.C.’s Interview

| Februar 21st, 2007

Zu dem jetzigen Quartett aus New York kam ich über Social Distortion. Wie ich finde passt das sehr gut, da beide Bands recht gitarrenlastig sind und nen fetten Sound haben. Trotzdem kann man die beiden Combos schlecht vergleichen, was man ohnehin tunlichst vermeiden soll. Jedenfalls machen die Ostküstler geilen Punk, der ganz arg angegreast ist. Darüber laufen Surfgitarren, die in der letzten Ecke einer dreckigen Garage hängen. Also alles heftig rockig mit viel Gepose. Wie und ob man das ernst nehmen muss is mir in dem Falle recht egal. Weil manchmal soll es nur Spaß machen und das macht es allemal. weiterlesen →



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