(7“, Fidel Bastro)
Optisch sehr geil – sehr schönes Cover-Artwork, farbiges und marmoriertes Vinyl in verschiedensten Ausformungen (anscheinend pro Exemplar anders) und eben eine Vinyl-Single. Handnummeriert und bemalt (also das Label, nicht das Vinyl). Musikalisch der letzte Dreck, den kein Mensch wirklich braucht. Die reinste Kakophonie. Die B-Seite besteht fast nur aus Ansagen, dazwischen sehr kurze brachiale Grindcore-Tracks, die so ziemlich scheiße sind. Die A-Seite ist auch doof. Wer taub ist und sich Platten nur zum Anschauen kauft, sollte hier zugreifen und steht auf der Gewinnerseite. Der Rest sollte sein Geld für fair gehandelten Kaffee ausgeben. Obnoxious

Die Alarmglocken läuten …

| Dezember 8th, 2010

… in der Regel, wenn eine neue Ausgabe des Punkrock! Fanzine ansteht. Kann ich gut verstehen, schließlich machen wir keine Gazette, um anderen nach dem Maul zu schreiben, sondern weil wir noch was zu sagen haben.
Da wir wissen, dass auch ihr das schätzt, meldet euch ab 1.12. entweder bei uns oder eurem Mailorder, Distro, Laden, um euch das 104 Seiten fette Teil zuzulegen.

Hier die Actionliste:
CRASS; Steve Ignorant mit seinen Songs nach 1984 wieder unterwegs,
MODERN PETS; eine Tour jagt die andere und schon bald DIE ’77 Punkband schlechthin,
SCHEISSE MINELLI; ein Ami und seine Gang zerdeppern Bankfurt,
THE RÄTZ; jung, wild, rotzfrech und mit ganz viel Energie unterm Hut,
RED TAPE PARADE; spucken dir unverhohlen vor die Füße und sagen dir warum,
CIVIL TERROR der Soundtrack zum nächsten Großangriff gegen alles und jeden,
LEGENDARY SHACK SKAKERS; mal wieder Punks aus einer ganz anderen Welt,
EVERYBODY’S ENEMY; japanischer Aggro-Hardcore steht dem Rest nichts nach,
NATD PRODUCTION; der kluge Bayer wohnt in Barcelona und kommt ab und an zurück,
KLAUS N. FRICK; auf der Frankfurter Buchmesse ist Arbeit einfach Scheiße,
HERDER; der zugezogene Ruhrpottler auf Abenteuer in Erkenschwick,
TANTE GUERILLA; Einkaufen wie bei Freunden und die Kohle in der Szene halten,
VEGAN WONDERLAND; lecker Schmackofatz Alternative ohne Blut und Knorpel,
OLI OBNOXIOUS; erlebte die neuesten Geschichten aus Frankfurt,
FESTIVALCHECK; der kleine Stiftung Warentest zweier Open Airs,

Außerdem die bekannten Basics: streitbare Kolumnen, idiotische Erlebnisse, kranke Ansichten, bescheuerte Reviews.
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Supernichts veröffentlichen ihr siebtes Meisterwerk „immer wenn ich musst du“.
Auf der neuen Platte sind 20 knackige Punkrockkracher mit super unterhaltsamen Texten.
Ein paar Stunden vor der Release-Party im Sonic Ballroom zu Köln, trafen wir uns in meiner neuen Wohnung und tranken während des Interviews edlen Kaffee aus feinstem Porzellan. Was bei dem Gespräch mit Supernichts raus kam könnt ihr hier als 30 minütigen Podcast hören: [powerpress]

Am Abend spielten dann Club Déjà-vu, Buttermaker und natürlich Supernichts. Die Stimmung war ausgezeichnet und das Bier floss mal wieder in Strömen.
Aber Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte. Rüdi

The Locators aus Kopenhagen

| August 3rd, 2010

Als ich das Debütalbum „The End Of The World“ der Dänen in den Player pfriemelte war ich umgehend von ihrem Sound total überrascht. Denn vom Cover her erwartete ich eine lackaffige Greaser-Kapelle, die von mörderisch viel Alkohol, langweiligen Kartenspielen und leicht bekleideten Tanten mit mindestens Körbchengröße D träumt. Doch stattdessen erwies sich die Scheibe als kleine Überraschung, da ihr Sound rein gar nicht aufgesetzt wirkt, stattdessen erstaunlich klar ist, weil er absichtlich nicht hinterher aufgemotzt wurde. Das machte mich natürlich neugierig. Denn um so authentisch bleiben zu können, muss man schon einiges an Erfahrung an seinen Instrumenten haben. So wunderte es mich nur wenig, dass ein Teil der Band ihre Fertigkeiten bei Nekromantix oder Gorilla Angreb unter Beweis gestellt hatten. Deshalb lasst euch erzählen, worin Sänger Simon die Parallelen zwischen den Ramones und Iggy Pop sieht, oder wie sein Verhältnis zu Musik ist.

Hi Simon, na wie war dein Tag, was hast du so gemacht?
Mein Tag war soweit in Ordnung, danke der Nachfrage. Ich bin um 5.30 Uhr aufgestanden, auf mein Fahrrad gesprungen und zum Schwimmbad gefahren. Nachdem ich 40 Minuten lang meine Bahnen gezogen habe machte ich mich auf den Weg zu meiner Druckwerkstatt, wo ich 10 Stunden Shirts gedruckt habe. Hinterher habe ich mir noch nen schönen Tag mit meiner Frau und unserem Hund gemacht. Wie du siehst der pure Rock ’n’Roll Lifestyle, haha. weiterlesen →

Das gibt Rabatz,

| Mai 25th, 2010

… oder so ähnlich. Aber sicherlich legen wir hier und da wieder den versalzten Finger in die offene Wunde. Alles andere wäre aber langweilig und nur eine Dokumentation und keine Auseinandersetzung.
Jedenfalls erscheint am Freitag den 4. Juni Ausgabe #12 des Punkrock!-Fanzine und möchte wieder gelesen werden. Hier schaut, was euch auf wieder 100 Mittelfinger dicken Seiten erwartet:
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Sendung vom 25. März 2009

| März 26th, 2009

Helga Federsen
[podcast]http://pogoradio.de/pogo/20090325_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]
Folge 404: Der heutige Gast konnte nicht gefunden werden

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
I Hate It All — The Capaces — Born to Punk
Extremhygieniker — Oräng Ättäng — stinky songs
Verpeilt in Berlin — Klabusterbären — Verpeilt in Berlin
Wir sind Punks — Pöbel & GesocksChaostage-Film
People — Bluttat — Freiheit
Darkness Master — Evidence399 — Demo
Scheiß Graue Stadt — Beton Inferno — Scheiß Graue Stadt
Saufen — Kaffee-Genossen — Demo
Wenn es eine Hölle gibt — Kafkas — lD50
La Resistance (Acapella) — La Resistance — La Resistance Single
Porcelain — Left Alone — Left Alone
Lets go Pogo — The Farts — Lets go Pogo
Another Stein on the Bullenschwein — Herr Schwers — Feat: Gunter Gabriel, Claus Luers, Wölfi, Schlaffke, Costa Canabis
Beer Supply — The Banned — Master
Diese Kleinigkeit — Die goldenen Zitronen — Punkrock

MP3-Download (35 MB)

[Update] Tipp fürs Wochenende: Lesung im Blau mit Jan Off
29.03.2009 – „UNZUCHT“ – Das hemmungslose Ausleben sexueller Phantasien sollte Glücks- und Hochgefühle nach sich ziehen, muss es aber nicht. Jan Off liest aus seinem neuesten Geniestreich

Punkrockabend Cafe Gegendruck Heidelberg, Freitag den 27.3.09
20.30 Film: Dogtown & Z-Boys (Doku, 90 min.) 

Audiolith verschenkt Musik

| Januar 4th, 2009

Das Label Audiolith, welches auch die Platten von Egotronic und Frittenbude rausbringt, verschenkt ganz viel Elektro-Punkmusik.

Insgesamt 50 Titel per Zshare.net Download (277 MB)

Hier die Trackliste:

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Reviews 5

| Januar 1st, 2006

V.A. – Dirty Faces Vol 1 ½ The EPs 2005
(CD, Dirty Faces)
Was etwas konzeptlos daherkommt stellt sich als Cheapo-CD-Compilation der Dirty Faces-Vinyl-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2005 heraus. Als erstes hätten wir da die 7“ „The Kids Just Wanna Riot“, auf der die vier Bochumer Bands District, Die Kassierer, Revolvers und Punx Army jeweils einen Song abgeliefert haben und die vom Reggae-Punk, Schunkel-Punk über Glam-Punk und Streetpunk keine Wünsche offen lassen. Also gut. The Creeks aus Dresden sind mit ihrer Debüt-7“ „Aktion“ vertreten. Sie bieten vier Songs, die mich schwer an The Shocks und Terrorgruppe erinnern. Also auch gut. Zum Schluss gibt’s dann noch die fünf Songs von der einseitig bespielten Kamikatze-12“. Die drei Mädels aus Schweden machen Katzenmusik in Rotzlöffelmanier. Riot Girl-Punk wie er sein muss – schnell, dreckig und laut! Also sehr gut. Fassen wir zusammen: Eine etwas verwirrende Zusammenstellung, an der es aber nach mehrmaligem Hören rein gar nix auszusetzen gibt. Für Schnäppchenjäger sehr zu empfehlen. Obnoxious
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