Trust #141

| September 28th, 2010

(A4, 68 Seiten, 2,50 Euro + Porto, PF 110762, 28087 Bremen)
Scheiße, schon wieder gibt es kaum was zu meckern beim Trust. Die Herren Musik-Journalisten haben sich auch diesmal ein paar interessante Interview-Partner vor’s Mikrofon geholt. Der Name Eric Hysteric sagt vielleicht heute nicht mehr allzu vielen Punkrockern etwas, aber wenn wir mal die Zeit so um 30 Jahre zurück drehen, wird klar, dass der Gute damals nicht gerade zu den Inaktivsten der Szene gehörte. Aus Frust, dass in Deutschland und vor allem in der Provinz kaum Punk-Platten erhältlich waren, ging er eben auf eigene Faust nach London um sich dort in das Geschehen zu werfen. Seine erste Band waren Eric And The Esoterics, danach Vomit Visions und nach seiner Rückkehr in die Heimat Der durstige Mann. Außerdem betrieb er mit Wasted und Orgasm Records auch noch zwei Labels. Das allein bietet schon einigen Gesprächsstoff und interessante Antworten. Aber es gibt auch noch mehr über Eric Hysteric zu erfahren. Ohne Pause geht’s danach gleich weiter mit Steve Ignorant von Crass, der hier freimütig Rede und Antwort steht. weiterlesen →

Ox #89

| August 26th, 2010

(A4, 124 Seiten, 4,90 Euro, an vielen Bahnhöfen)
Sehr solide kommt die April/Mai-Ausgabe daher, die stilsicher von den NYHC-Ikonen Sick Of It All eröffnet wird und deren charismatischer Gitarrist Pete Koller das Cover ziert. Mit Oldschool HC geht es weiter und Joachim Hiller lässt Stevie Chick über sein Black Flag Buch plaudern. Die sonstigen Topstories sind für mich dann ganz klar wieder jene, die wirklich Punk, Oi! und/oder Hardcore beackern. In dieser Ausgabe sind das mit Strongbow, Twisted Chord Records im weitesten Sinn Turbostaat und Deadline wieder nicht viele. Interessant finde ich bei letzteren wie sie die Frage nach der Grauzonen-Diskussion beantworten. Mir mich aufg jeden Fall in Ordnung, sie haben wohl aus ihrer eigenen Vergangenheit gelernt. Insgesamt sind die interessanten Themen bei der Menge der Interviews zwar keine hohe Ausbeute, aber dennoch mehr, als ich bei anderen werten Kollegen finden kann. Zudem darf man nicht vergessen, dass unser mit dem Taschentuch zum Abschied winkender Jan Off ebenso zu Wort kommt, sowie der bei uns als Neuankömmling herzlich willkommende Klaus N. Frick Peter Panks Geschichte weiterstrickt und Tom van Laak wieder literweise Maloxan in sich reinpumpt. So findet sich in dem Wust an Text immer wieder etwas brauchbares, da die Infos und Berichte jeweils gut aufbereitet sind. Bocky

OX #87

| Juni 8th, 2010


(A4, 116 Seiten, 4,50 Euro + CD, am Bahnhofskiosk)

Aufrgund von Lemmy von Motöhead, der uns von unter seinem Hut aus anschaut, hätte ich das Ox im Bahnhofskiosk wohl etwas länger suchen müssen, hätte ich es nicht nach Hause geschickt bekommen. Denn mit ihm als alten Metalhead hätte ich nicht auf dem Cover gerechnet. Damit will ich zwar nicht behaupten, dass Peter Maffays bekannterer Bruder – ei wegen der Wanderwarze, meeensch – kein Punkrocker im herkömmlichen Sinne ist, doch verwunderlich ist es trotzdem. Der Wust an Inhalt kann mich wie immer nur bedingt, bis wenig überzeugen. Aber das wenige ist dann gut, weil sauber recherchiert und aufs Papier gebracht. Doch wenn ich bedenke, dass ich für den Teil hätte 4,50 Euro hinlegen müssen, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, weiß ich nicht, ob ich es gemacht hätte. Für Joachim und seine fleißigen Helferlein kann man von Glück sagen, dass nicht alle so denken wie ich und sich seine Ansprache bzgl. Abos zu Herzen genommen haben. Man kann vom Ox halten, was man will, aber schaut mal bspw. nach England, dann wird einem ganz schön übel, wenn man sieht, dass es etwas Vergleichbares gar nicht gibt. Ind em Sinne ist die taz-Manier schon wieder richtig und hilft vielleicht hier und da mal über eine Anzeige hinweg, für die man einen Artikel machen muss. Bocky

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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