Folge 519: Zu Gast war Fratz Thum von Hulk Räckordz

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld Et Nelt — Jingle
Rockwohl Degowski — Nur Punkrock — Ruhrpott-Köter
Wizo — Chezus — Anderster
Outsiders Joy — Neue Braune Welle — Yes We Can
Use To Abuse — Tonight’s Allright — Nothing Left To Loose
The Lost Lyrics — Aus und vorbei — Punchline Party
The Savants — Bliss — Mosquito Sunrise
Wizo — Kopfschuss — Uuaarrgh!

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OUTSIDERS JOY – Yes We Can

| Februar 21st, 2011

(CD, Hulk Räckorz)
Und sie können erst recht! Eindeutigere Vorbilder kann man gar nicht haben. Wizo stehen hier so was von Pate, dass… dass es völlig egal ist! Hey, ob jetzt ein goldenes Stück Scheiße oder ein Braunes, who cares? Ja, ich finde, das ist eine Brause, aber die gefällt mir. Geht super nach vorne und macht richtig viel Spaß! Hier wird kein Sound für Hafenstraßenkriege, Hannover ’95, Revival Partys und Pflastersteinwurf-Events gemacht. Nee, der Hass schlummert tief in Outsiders Joy. Wut kommt einige Male hoch, aber immer in arrangierter Form. Es bleibt melodiös und Punk mit Surfbrett catched die nächste Welle. Textlich ist man engagiert und aktuell kriegen Nazis, Kirche und Politik einen Nippelzwirbler. Einzig der Guido-Text geht mir auf den Sack. Hätte man den nicht expliziter für seine neoliberale Abgewichstheit umschmieren können, anstatt überhaupt zu erwähnen, dass der auf Jungs steht? Abgesehen davon ist „Yes We Can“ abwechslungsreich und facettenreich in der Instrumentierung. Gitarre, Bass, Drums, Klavier und so, aber googled mal nach dem Ferkelbass und wenn ihr eh schon im Netz rumeiert, stattet Outsiders Joy einen virtuellen Besuch ab. dennisdegenerate

USE TO ABUSE – Killercat

| November 10th, 2010

(CD, Hulk Räckorz)
Gut zu hören, dass Use To Abuse wieder ihren Weg zu Hulk Räckorz gefunden haben. In einem Interview zu ihrer letzten Scheibe „Jesus Made My Rock’n’Roll“ sagten die Regensburger, dass sie ein wenig vom Punk-Image weg wollen, sich im Rock’n’Roll wohler fühlen würden und verschwanden nach Berlin zu XNO Records. Nun ist die neue Platte „Killercat“ am Start und ist zum Glück wieder um einiges punkiger ausgefallen. Genauso muss auch der Punk’n’Roll klingen um für mich nicht zu sehr „Dicke Eier Gepose“ zu sein, hier ist die nötige Portion Dreck gepaart mit guten Rock’n’Roll-Songs vorhanden. Klar kann man Motörhead stellenweise als Vergleich anführen, aber kein Scheiß, ich finde der sechste Song „Wanna Get High“ klingt stark nach Rancid, andere wiederum, wie z.B. „Alright“ haben mit „Background-Uh hus“ einen leichten Tubonegro-Touch. Insgesamt, eine geil zurückhaltende Scheibe aus so einem prolligen Genre, gefällt mir verdammt gut. Dennisdegenerate

Server-Miete zahlt Hulk Räckorz – Pogoradio sagt danke!

Hulk Räckorz kümmert sich um den Web-Server und übernimmt die Gebühr für meine Domains. Sie bezahlen auch den anfallenden Traffic und freuen sich immer über euren Besuch in ihrem Web-Shop unter www.punk.de
Dort gibt es auch viel von dem Zeug, was man sich nicht im Internet runterladen kann.

Die Pogoradio-Webseite wird deshalb nächste Woche auf die leistungstarken Server von www.punkrock.de ziehen. Dort habe ich auch einen persönlichen Ansprechpartner (grins) für technischen Support, den ich Tag und Nacht mit meinen Problemen nerven kann.

Die finanzielle Unterstützung von Hulk Räckords bedeutet auch, ich brauch die Pogoradio-Webseite nicht mit blinkenden Werbebannern oder Google Textanzeigen verschandeln, um die Serverkosten wieder rein zubekommen.

If the Kids are united … dann kommt so was dabei raus! Danke schön, sagt Rüdi

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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