736
Folge 736: Zu Gast ist Richy
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
The About Blanks — New Time — Ignore This Product
Yeti Girls — Kitty Train — Kitty Train
Press Gang — Alka Seltzer — s/t 12″
Mülheim Asozial — Scheiße/Geil — straight edge kids would never do this
Loser Youth — Astro Punks Fuck Off — Livin‘ La Vida Loca
Krank — Karlsquell Samurai — ins Verderben
Front — Die einfachen Leute — Desorientierungspunkte
Rattenkönig — Hippieschwein — Monaco Asozial
Club Déjà-Vu — Pankow — Farben der Saison

695
Hier die Folge 695: Zu Gast war Moritz aus Bonn
Mehr dazu hier: https://www.startnext.com/thief [powerpress]
Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Impact — Downfall — Adios Companeros
Thief — Sinkler — Demo
Fukpig — Necropunk — Spewings from a Selfish Nation
131 — Hippie Hurenkind — 131
Abgang — Anarchy und Bier — Tape
131 — Du und Ich — 131
In Fear Of Fear — My War — In Fear Of Fear – 7 Song EP


Dieses Jahr stehen Euch einige neue Spiele bevor, aber natürlich auch altbewährtes – Die Klassiker, werden wir natürlich nicht antasten!
Hier eine Auswahl der Spiele, die Euch bei den Oi!lympics 2012 erwarten:

– Wettsaufen
– Hippieweitwurf
– Stiefelstoßen
– Staffellauf
– Kastenstapeln
usw.

Vieles bleibt also wie gehabt. Einen Unterschied gibt es aber zu letztem Jahr: Wir haben diesmal richtige Regeln! Also, wer teilnimmt erklärt sich bereit die Spielregeln zu akzeptieren oder, bei Übertretung, mit seiner Disqualifikation zu leben. Evtl. werden wir ihn auch anpinkeln, mal sehen.

http://oilympics.de

(CD, Punks 4 Profit Records)
Gibt es in England eine Gewerkschaft für alternde Punkbands, in deren Satzung festgeschrieben ist, dass jedes Mitglied seine Tonträger mit lieblosen, hässlichen am PC hergestellten Covern verunstalten muss? Das lieblose Regenbogenwirrwarr auf dem Cover ließ mich das Schlimmste erwarten… Garagerock? Stoner? Hippiegelöt? Experimentelles? Auch wie die CD jetzt vor mir liegt, wird mir beim Anschauen fast schwindlig. Ich lege die CD mutig ein, und mir tönt ungestümer UK Punk entgegen, der erste Song erinnert mich sofort an „Jimmy Boyle“ von Exploited. Auch der Rest des Albums bewegt sich in diesem Spektrum, straight rausgerotzter schneller Englandpunk, gelegentlich mit Gitarrensoli unterlegt, was nach ein paar Songs leicht nervt. Die Band vergleicht sich im Infosheet mit Motörhead, Poison Idea, Slapshot und AC/DC, aber da habe ich keine Ahnung, wie sie darauf kommen. Chris

(CD, Social Bomb)
Nachdem das Original schon seit einiger Zeit vergriffen ist – und nach diversen Verhandlungen – erscheint die erste Platte und eine weitere EP der englischen Dub/Reggae-Band um den derzeitigen Conflict-Schlagzeuger Paco unter anderem aufgrund der Mitarbeit von Plastic Bomb-Herausgeber Micha. Insgesamt gesehen eine feine Sache, weil das Trio auch wirklich etwas zu sagen hat. Doch für mich, eine Person, die so gar nichts mit Reggae oder Dub anzufangen weiß, ein Angriff auf meine von Punk zerklüfteten Trommelfelle. Oder um es mit anderen Worten zu sagen, dies ist nicht meine Tasse Bier, dafür fehlt mir einfach das Hippie-Gen. Bocky

crass(Taschenbuch, Subversive Zeiten, 330 Seiten, 24,95 Euro)
Nach Lektüre dieses Buches werden viele Crass-Jünger die englische Band, die den politischen Anarchopunk begründete, sicherlich mit anderen Augen sehen. Denn nicht nur die Aussage, dass sie selbst mit der damaligen Anarchopunk-Szene nichts zu tun hatten, oder haben wollten, ist erst einmal verwunderlich. Dann kann man sich immer noch fragen, ob das nun gewollt war oder nicht. Wie es dazu kam, wird von ganz von Vorne erklärt. Also mit den kompletten Hintergründen der einzelnen Bandmitglieder. Die schillerndste Person von allen ist natürlich Mastermind Penny Rimbaud, der bei Gründung der Band schon 30 Jahre alt war und beispielsweise die legendären Hippie-Festivals in Stonehenge mit begründete. Damit mag man ja noch zurecht kommen, aber Gee Vaucher war in ihren jungen Jahren in New York und arbeitete dort für die Times und Steve Ignorant, der charismatische Sänger, stammt ursprünglich aus der Bomberjacken tragenden Skinhead-Szene! Gefunden hatten sich alle irgendwie im berüchtigten Dial House außerhalb von London, in dem es ab einem gewissen Bekanntheitsgrad der Band keinen Alkohol und auch keine Zigaretten mehr gab. Das Haus gibt es übrigens heute noch, wie es jedoch um Alk und Zigaretten heute steht, weiß ich nicht. In einwandfrei fortschreitender Chronik wird die Geschichte um die Londoner Band erzählt. Also wie sie immer bekannter wurden und welchen Krieg sie nicht nur mit der Plattenindustrie kämpften, sondern auch mit Oi! Erfinder Gary Bushell oder warum sie John Peel nicht mochten und Discharge sie nicht. Dass Björk mit einer ihrer ersten Bands Kukl auf Crass Records erschien und Crass zeitweise mehr Platten verkaufte als AC/DC. Aufgebaut ist der Schinken wie viele Bandbiografien, so, dass die Bandmitglieder selbst zu Wort kommen. Weshalb man einige Geschichten erst nach und nach zusammensetzen kann und andere ganz anders erzählt werden oder gar enden. Für mich als bekennender Fan der Band, war das Buch eine großartige Unterhaltung, die wirklich viele unglaubliche Szenen und Tatsachen zu Tage förderte, die an sich einfach ganz anders vorgestellt hatte. Unter anderem eben auch die Tatsache, dass ihnen der Anarchismus-Stempel anfangs aufgedrückt wurde und sie in diese Richtung gedrängt wurden ohne, dass sie es unbedingt wollten oder wussten, was Anarchie bedeutet! Allerdings muss ich aber auch sagen, dass ich diese undogmatische Herangehensweise an dieses Thema von der Band schon wieder so sympathisch finde, dass ich auch in Zukunft sagen kann: Jep, ich bin Fan der Anarchopunker Crass!
Bocky

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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