608
Folge 608: Zu Gast ist Niels von der Punkstelle
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Jingle –– Geld et Nelt
Juggling Jugulars — No Reasons — Nothing’s Finished
Neuroot — Die Ratten vom Müll — Right is Might
Brutal Verschimmelt — Nazischwein — Brutal Verschimmelt
Serene Fall — Always — Oh My Prophet, Oh My Liar
Die Strafe — Kleiner Kampf — Strafe muss sein
Macskanadrág — Par Napod — Modern Szerenad
Tukatukas — In Your head — Chaleur Tropical
Tukatukas — No gun for kids — Chaleur Tropical
Kein Hass Da — Setz die Segel — Aggropunk Vol.1

(CD, Stomp Records)
Hmm, ein ziemlich bescheuerter Albumtitel. Aber irgendwie natürlich auch schon richtungsweisend. Die Dreadnoughts aus Kanada, die in manchen Kreisen schon wie der neue Stern am Himmel gehandelt werden, verbinden Polka (wen wundert’s?), Shanties, FolkPunk und Gypsy-Mucke. Einerseits langweilt mich das unglaublich, andererseits erwische ich mich schon das ein oder andere Mal beim Mitschunkeln. Trotzdem: Wer zwischen hektischen Instrumentals und ruhigen A Capellas (oder umgekehrt) ständig hin und her eimert, erntet von mir fragende Blicke. Wo ist man? Wo will man hin? In den besten Momenten erinnern The Dreadnoughts an die göttlichen Gogol Bordello, in den schlechteren Songs würde ich die Scheibe aber am liebsten in den Gully kippen. Und dennoch sind für Fans oben genannter Musikrichtungen mit Sicherheit einige feine Perlen zu finden. Richtig überzeugen können mich die Dreadnoughts aber nicht. Obwohl: Gegen Ende wird’s schon richtig geil. Und auf eine Kaperfahrt ins Mädcheninternat würde ich die CD im Digipack schon mitnehmen… (für die Fahrt, nicht für die Mädchen!) Obnoxious

Letztes Jahr hatten es die Bottrops-Organisatoren ja leider nicht so ganz geschafft, Weihnachten zu verhinden, jetzt nehmen sie 2010 einen mutigen zweiten Anlauf und werden dabei dann auch gleich größenwahnsinnig:
Ganz nebenbei soll auch noch „Der Weltuntergang“ als solcher abgeschafft werden … zum Beispiel diese Geschichte mit der Klimakatastrophe, also heiße Tage im Sommer (mit Sonnenschein) und Schnee im Dezember … und auch kalt … Schuld an der ganzen Misere in der Atmosphäre sind nämlich die 100.000 Megatonnen Methangase, welche Millionen kleine, mit Schokolade und Lebkuchen gemästete Wohlstands-Wänster jedes Jahr zur Dezemberzeit in den Himmel blähen. (Sagen führende Panikforscher )
Also: Weihnachten verhindern = Weltuntergang verhindern!
Und da der Weltuntergang ja jetzt quasi täglich vor der Tür steht und sich im letzten Jahr „Weihnachten verhindern“ doch schwieriger als gedacht entpuppt hatte, treffen sich dieses Jahr alle Aktivisten schon eine Woche eher (nämlich am 17.12.) zur großen Massen-Manifestation im Kreuzberger SO36, um diesmal hoffentlich RECHTZEITIG eine deutliche musikalische Mahnung an die Weltöffentlichkeit auszusenden!

Es engagieren sich die folgende Musikgruppen und Interpreten mit ihren wichtigen Beiträgen: weiterlesen →

(7“, Andi’s Friends Records)
Zur Präsentation und der Lese-Tour des feinen Buches „Keine Zukunft war gestern“ wurde von ein paar alten Punkrock-ReckInnen eine Band zusammengestellt, die es sich zur Auflockerung der literarischen Vorstellung zur Aufgabe gemacht hat, ein paar Deutschpunk-Klassiker unplugged zu interpretieren. Davon wurden jetzt vier Stücke auf Vinyl gepresst und der interessierten Menschheit zu Gehör gebracht. Kommen wir zum Namedropping: Beteiligt waren Ivy Pop (Bam Bams, The Heroines und Popzillas), Conny Elektra (The Heroines), Gaffa von Risikofaktor, Björn und Ossiloco von Corrosive. Präsentiert werden ungestöpselte Versionen von „Computerstaat“, „Zurück zum Beton“, „Lederhosentyp“ und „Wenn der Himmel brennt“. Ist alles schon ein wenig gewohnheitsbedürftig, so ganz ohne Verstärker, aber drauf geschissen. Wenn man sich erstmal dran gewohnt hat, hat die Single schon ihren Reiz. Kann man schon mal eine Gänsehaut bekommen. Die kleine Schöne ist auf 350 Exemplare limitiert und die Aufmachung macht auch schon einiges her. Ans Buch angelegtes Cover und Inlay mit einem guten Arsch voll Infos zu Buch und Band. Absolut unterstützenswert. Und mal eine schöne Abwechslung auf dem Plattenteller. Obnoxious


Folge 483: Spezial-Sendung über Brutal Knights

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld Et Nelt — Jingle
Dödelsäcke — Rentner — Crashtest ’89
Chefdenker — Ende der Welt — Römisch Vier
Outsiders Joy — Selbst Wenn — Yes We Can
Brutal Knights — Extreme Lifestyles 07 — Feast Of Shame
Brutal Knights— Vehicle Party — Feast Of Shame
Brutal Knights — Feast Of Shame — Living By Yourself
Brutal Knights — Anxiety — Living By Yourself
Brutal Knights — Living By Yourself — Living By Yourself
Gruppe 80 — Klosteinpunk — Live 2010
Todeskommando Atomsturm — Warum Auch Nicht — demo 09
The Fialky — Scéna — EP Scéna
Rasta Knast — Dia E Noite, Noite E Dia — Tertius Decimus
Le Singe Blanc — Zirath — Babylon
Ungunst — Ich will nicht in den Himmel — Entartete Musik
The Destructors — Born Too Late — 101010 (The Meaning Of Life EP)
Chefdenker — Das Kartell — Römisch Vier
Pascow — Too Doof Too Fuck — Alles Muss Kaputt Sein

MP3-Download (56 MB)

(CD, Mad Butcher)
Und wieder ein neuer Stern am Early Reggae-Himmel! Bobby Pins & The Saloon Soldiers sind eine 9-köpfige Band aus Dresden, die sich ganz dem Reggae der späten 60’s verschrieben hat. Gesungen wird von drei Frauen, die sich ganz stilsicher im 60’s-Look auf dem Cover präsentieren. Aber nun zum Wichtigsten, der Musik! Die insgesamt 14 Songs bieten richtig guten Reggae mit viel Orgel. Gleich der Opener ist ein geniales instrumentales Italo-Western-Stück. Insgesamt muss ich sagen, dass die Instrumental-Nummern mir besser gefallen, da der Gesang nicht immer 100 Prozent den Ton trifft und auch einfach zu „weiß“ klingt für die Art von Musik. Herauszuheben ist noch das Stevie Wonder-Cover „Place In The Sun“, wobei man sich hier natürlich eher an der Version von David Isaacs orientiert hat. Sehr schön! Negativ ist leider die etwas lieblose Aufmachung der CD ohne richtiges Booklet mit Texten. Auf jeden Fall aber eine talentierte Band mit Zukunft, wenn man noch etwas am Gesang arbeitet. Thorsten

Tonträger Reviews C-D

| Dezember 10th, 2008

THE CABRIANS – …For A Few Pussies More…
(CD, Redstar 73/Liquidator)
Diese übersexualisierten Katalanen spielen schön traditionelle Offbeat-Musik, die sie angesichts der schlüpfrigen Texte, die sich mehr als nur einmal nur um „das Eine“ ranken, zurecht als „Boss Porn Ska“ bezeichnen. Da ich trotz jahrelanger Lektüre von Blättern wie „Skin Up“, „We Dare“ und „Big Shot“ immer noch ein ungebildeter Punker mit großen Unsicherheiten bei der Unterscheidung von Ska und Reggae und dem ganzen Rest bin, freut es mich, dass das Label einen an geeigneter Stelle dahingehend aufklärt, dass es sich bei der Mucke auf diesem Tonträger um Ska, Calypso und Western Reggae handelt. Alan
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Folge 353: Zu Gast waren Holger und Klaus von Die Frohlix und stellten ihre neue CD “Reise nach Süden” vor

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Jingle—Geld et Nelt
Die Welt In 2-3 Minuten—Chefdenker—Eine Von Hundert Mikrowellen
Reise nach Süden—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kinder Im Rhein—Family 5—Top Of The Flops
Himmel—C.I.A.—Codename Freibeuter
Billy bleibt Psycho—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kein Politischer Mensch—Fluchtweg—Wahrschauer #55
Wir Gehn Verrückt—Rimini Piranhas—Mala Vida Antisocial Club
Dorfpunk—E-Egal—Plastic Bomb #60
Angst—HEK—Hauptsache Es Knallt
Reunion—Die Frohlix—Reise nach Süden

File Download (60:00 min / 28 MB)

[podcast]http://www.mp3.pogoradio.de/20080305_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]



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