(Taschenbuch, Heyne Hardcore, 380 Seiten, 12 Euro)
Das Musikbusiness ist scheiße. Das wissen wir. Schließlich finden Punker alles scheiße, was mit Geld verdienen zu tun hat. Geld ist scheiße und Arbeit ist noch viel scheißer. Warum das Musikbusiness aber so richtig am scheißesten ist, kann man in John Nivens Roman „Kill Your Friends“ nachlesen. Denn im Musikbusiness werden gestresste Businessmen zum Mörder. Genau so ist das: Steven Stelvox arbeitet (scheiße!) als A&R-Manager bei einer großen Londoner Plattenfirma und er ist ständig auf der Jagd nach dem next big hit. Denn damit kann man jetzt mal so richtig Kohle verdienen (auch scheiße!). Anfangs ist alles nur ein Spiel, die Bands sind die Spielbälle, für die sich die Industrie eigentlich nicht wirklich interessiert, denn den Businessmen geht es in erster Linie um die Penunzen (scheiße). Mit wem sie das Geld scheffeln, ist ihnen egal. Musikalisch kann das der letzte Dreck sein. Hauptsache die Kasse stimmt. Gleich nach der Kohle, kommt das, was man dafür bekommen kann: Schnellen, schmutzigen Sex (egal mit wem (hallo ist da die Mitfickzentrale der APPD?)) und Drogen (egal welche). weiterlesen →

Useless Ausgabe 103

| Juni 8th, 2010

(A4, 60 Seiten, 3 Euro + Porto, R. Brocher, Johannesstraße 65, 41061 Mönchengladbach)
Nein, das Useless gibt‘s nicht schon seit 1977 oder so. Die hohe Ausgabenzahl kommt zu Stande, weil Rene bis vor gar nicht allzu langer Zeit ausschließlich im Internet veröffentlichte. Schwerpunkt des komplett vierfarbig gedruckten Hefts ist dieses Mal Ernährung. Zu Wort kommen diesbezüglich der Onlineshop Vegan Wonderland und die Rote Gourmet Fraktion, die mittlerweile auf Kabel Eins eine Kochsendung haben. Neben den Review- und Kolumnen-Basics kommen die großartigen Rentokill aus der Wiener Neustadt ebenso zu Wort, wie die Senkrechtstarter Gaslight Anthem oder Trashmonkeys, Lighthouse Project und The Ataris. Die beiden Bandaufhänger der Ausgabe sind aber wohl Anti-Flag, deren Chris #2 nicht über ihr neues Album oder den Labelwechsel referieren muss, und die Killerpilze. Was letztere in diesem Heft verloren haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen, vor allem da sich Sänger Jo noch nicht wirklich mit Punk befasst hat, diese Musik aber zu machen glaubt und auch mal auf kleinere Konzert mit „nur“ 600 Leuten geht. Insgesamt ein interessantes Heft von einem an der Szene teilnehmenden Macher, der größtenteils auf Bands steht, die dieser Welt entweder entwachsen sind oder nicht einmal das Interesse daran haben (Anm. Obnoxious: was zu tun …? Egal, Hauptsache kein Bock!). Trotzdem bin ich mal auf #104 gespannt. Bocky

Tonträger Reviews E-G

| Dezember 10th, 2008

EATER – The Album
(Do-CD, Anagram)
Eater gehörten zu den frühen Londoner Punkbands. Sie veröffentlichten ein paar Singles und ein Album. Danach lösten sie sich auf, um 1996 beim Holidays In The Sun in Blackpool wieder aufzutauchen. Der vollständige offizielle Studio-Output inkl. einiger Livetracks der Band befindet sich auf dieser Do-CD. Falls jemand der Leserschaft noch nicht weiß, wie Eater klingen: Eater klingen wie typischer 77er-Punk aus England. Das ist nicht originell, aber genial. Das Gerät gehört in jeden Haushalt, welcher ein Faible für alten Punkrock hat. Ohne wenn und auch ohne aber. HH
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Folge 353: Zu Gast waren Holger und Klaus von Die Frohlix und stellten ihre neue CD “Reise nach Süden” vor

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Jingle—Geld et Nelt
Die Welt In 2-3 Minuten—Chefdenker—Eine Von Hundert Mikrowellen
Reise nach Süden—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kinder Im Rhein—Family 5—Top Of The Flops
Himmel—C.I.A.—Codename Freibeuter
Billy bleibt Psycho—Die Frohlix—Reise nach Süden
Kein Politischer Mensch—Fluchtweg—Wahrschauer #55
Wir Gehn Verrückt—Rimini Piranhas—Mala Vida Antisocial Club
Dorfpunk—E-Egal—Plastic Bomb #60
Angst—HEK—Hauptsache Es Knallt
Reunion—Die Frohlix—Reise nach Süden

File Download (60:00 min / 28 MB)

[podcast]http://www.mp3.pogoradio.de/20080305_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]



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