Auf 80 prall gefüllten, schwarz/weiß-kopierten A5-Seiten erwartet die werte LeserInnenschaft diesmal:

Interview mit WWK (Hardcore-Punk-Legende)
Interview mit Gabriel Kuhn (Buchautor und anarchistischer Aktivist)
Interview mit Sookee (Hip Hop)
Selbztjustiz / One Step Ahead – Tourbericht
Bandvorstellung mit Defaced (Grinding Hardcore)
Anarcho-Punk-Resistance-Serie (diesmal mit Counter Attack)
RASH-News (Red and anarchist Skinheads Leipzig)
Artikel über Leipziger Meuten (oppositionelle Jugendliche im 3. Reich.)
Artikel über den Militärputsch in Honduras und die daraus resultierenden Probleme für die dortige Landbevölkerung
Artikel über Riot Grrrl
Artikel über Taqwacore (Verschmelzung von Islam und Punk)
Artikel über die Initiative gegen Isolation (Hilfe für Asylsuchende)
Artikel über das Netzwerk 360 Grad (Vernetzung antifaschistischer Gruppen im Leipziger Raum)
Buchvorstellung „Network of friends – Hardcore-Punk der 80er Jahre in Europa“
Sachsen-Szene-Report
Persönliche Gedanken
Reviews uvm.
Inklusive Netzwerk 360 Grad-Aufkleber!

Bei Interesse bitte bei jan.sobe@t-online.de melden

Fanzine Reviews

| Mai 6th, 2011

Klar gibt’s nicht nur aktuelle Platten, die hier so bei uns rumlungern. Auch ein ganzes Rudel Fanzines hat es sich seit der letzten Ausgabe hier breit gemacht. Na und da einige bis zu unserer kommenden Nummer wahrscheinlich nicht mehr so taufrisch sind, sollt ihr nun erfahren was der Blätterwald so hergibt:

young and distorted ist ein klassisches Punk-Fanzine, dessen Herausgeber vor gar nicht all zu langer Zeit die sechste Nummer veröffentlicht haben. Die kostet 2 Tacken, die für 64 A5 Seiten vollkommen in Ordnung sind. Am interessantesten fand ich das Gespräch mit dem einen Officer Friendly Mitglied. Jetzt hab‘ ich richtig Lust mal etwas von denen zu hören. Denn der Typ hat ziemlich was auffem Kasten und auch was zu sagen. Ähnlich erging es mir bei Agrotoxico, bloß dass man die eben schon kennt. Ein weiteres Highlight, aber eben bei uns um Längen besser (hüstel) ist der Bericht von den Modern Pets über sich selbst. Außerdem gefallen hat noch der in mehrere Teile über das Heft verteilte Artikel über die frühe Punkszene in Wien. Weniger der Burner waren hingegen die etwas zähen und lahmen Kurzgeschichten. Doch alles in allem das beste Österreichische Punkzine!

Das Gaybarzine aus der Gegend südlich von Kaputtgart hat ebenfalls 64 A5 Seiten, erscheint aber erst zum dritten Mal und was es kostet müsst ihr selbst rausfinden. Ansonsten sind die Macher wohl sehr jung, da es viele Meinungen und Gedanken zu Themen wie Veganismus oder der Gender-Diskussion gibt. Hervorragend ist natürlich das Interview und Vorstellung von Lux, der Tübigens bestes Punklabel „That Lux Good“ betreibt und in diversen Bands auch noch sein Unwesen. Klasse fand‘ ich auch die mehrseitige Foto-Hate-Story, weiterlesen →

Hier wie Kollege Bomml vom Oi! The Print über unsere aktuelle Ausgabe denkt:

PUNKROCK! #13
Die neue Ausgabe des Mannheimer Fanzines bietet die übliche Qualität – die Artikel sind alle gut und angenehm geschrieben, einige Bands haben gutes zu erzählen, andere Beiträge halte ich wiederrum für überflüssig. In letzterem Fall hat das aber eher mit der betreffenden Band zu tun. Der Tourbericht von Modern Pets verläuft eigentlich doch relativ ereignislos, aber selbst als Punkrock-Band erlebt man auf Achse kaum noch Gefährliches. A hat Steve Ignorant von Crass wildere Stories auf Lager. Weiters bleibt die Frage offen, ob die Inseratekunden von Zona Antifascista ein Problem mit einem Broadsiders Review haben, die schließlich auch auf Dim Records veröffentlicht haben. Das gute, alte – immer wieder „lustige“ Spiel. Aber die pikante Thematik bekommt in dieser Ausgabe ausser beim Jammer-Artikel auffällig wenig Aufmerksamkeit. Finde ich gut so! Das Interview mit der Firma Vegan Wonderland bringt einige sehr interessante Aspekte auf, ich dachte immer, dass sich hinter diesem Namen einige Althippies verstecken. Aber so kann man sich täuschen – auch wenn Bocky in der Vergangenheit unnötige Paranoia an den Tag gelegt hat, muss man seine Schiene auch irgendwie respektieren. Das Fanzine hat halt optisch und inhaltlich seine charakteristische Linie und darum ist es immer wieder angebracht, das Heft auch zu lesen!

Hier was Kollege sickguy77 / Crazy United von unserer aktuellen Ausgabe hält:

PUNKROCK! #13 – Fanzine
Ich liebe Fanzines und freue mir jedes Mal ein zweites Loch in den Allerwertesten, kommt hier eines zum Besprechen reingeschneit. Das Punkrock! Fanzine habe ich schön öfter gelesen, diese Ausgabe halte ich bisher für die Beste, vielleicht liegt es an der Bandauswahl und den Interviews. Musikalisch liegt der Schwerpunkt beim Hardcorepunk, als Aufmacher dient das Interview mit Mr. Ignorant von Crass. Dieser taucht zurzeit in allen möglichen Zines auf. Die Interviews mit Scheiss Minnelli und Red Tape Parade sind ebenfalls erste Sahne, RTP waren mir bis dahin völlig unbekannt, das soll sich demnächst musikalisch ändern, machen einen sympathischen Eindruck. Das Scheisse Minnelli eine solch große Nummer sind, da sie schon diverse US Touren hinter sich haben und als Vorband von Jello Biafra und NOFX gedient haben. Respekt die Herren!
Die Modern Pets berichten über Ihre Europa Tournee, Dominik, aus Bayern nach Barcelona ausgewandert, wird zu seinem Treiben als Konzertorganisator für spanische Punkbands befragt. Die Macher von Vegan Wonderland werden vorgestellt und u.a. zu Ihrer Lebenseinstellung befragt. Auch wenn ich kein Veganer / Vegetarier bin, finde ich es schon merkwürdig, dass diese Menschen immer noch um Anerkennung und Toleranz streiten müssen. Vielleicht trägt dieses Interview dazu bei. Ebenfalls interviewt werden die beiden Gestalter vom Tante Guerilla Mailorder, und wer es noch nicht gewusst hat erfährt hier in welchen genialen Bands diese beiden sonst aktiv sind. Werft mal einen Blick in diesen, kleinen, aber feinen Mailorder im Internet, es lohnt sich. Das hat richtig Spaß gemacht, diese Berichte zu lesen, Frager wie Befragte haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, gut gemacht. Natürlich gibt es sehr viel mehr durchzuackern, zu viel um alles aufzulisten. Zum Schluss noch die Bemerkung, das ich sehr erstaunt über Bocky’s Konzertbericht von Slime in Heidelberg war! Bin mal gespannt, ob die Band dazu Stellung bezieht. Aber darüber vielleicht mehr in der nächsten Nummer.

Underdog #32

| Januar 2nd, 2011

(A5 + CD, 76 Seiten, 2,50 Euro + Porto, www.myspace.com/underdogfanzine
So, ist doch einige Zeit vergangen seitdem ich das letzte Mal eine Underdog-Ausgabe besprochen habe. Irgendwie hab ich es aber auch nicht vermisst. Und bin trotzdem gespannt, was mich in dieser Ausgabe erwartet. Schnell durchgeblättert und schon bald gewusst: Diese Ausgabe ist nicht meine. Aber der Reihe nach: Nach den üblichen einführenden Worten, News, Kolumnen – die für mich größtenteils sub-geil sind, weil sie einfach nicht auf meiner Wellenlänge liegen (große Ausnahme: die Kolumne von Markus van Gegenwind) – und Wasserstandsnachrichten aus dem Bereich Politik aus der Region kommt der erste Aufmacher: Nämlich eine knochentrockene Abhandlung „zur Ideengeschichte des Kommunismus“ und dem „Wandel der Kommunismus-Bilder“. Diskurs, Diskurs! Perlen vor die Säue. Da ist mir meine Zeit zu schade. Wenn ich politische Bildung brauche, dann nicht auf’s Kleinste verkürzt in irgendeinem Fanzine. Dann nehme ich mir ein Buch zur Hand. Sorry, aber hier ist mir auch Freds Ausdrucksweise zu verwinkelt. Da verliere ich in Nullkommanichts beim besten Willen das Interesse. Ich bin halt ein Mensch der unterhalten werden will und auch ansonsten außer Spaß nichts im Leben will. Ein Hedonist. weiterlesen →

Nick Hornby – Juliet, Naked

| Oktober 17th, 2010

(Hörbuch, Der Hörverlag, 6 CDs, 389 Minuten, 24,95 Euro)
Wer Nick Hornby kennt, weiß dass er sich gerne mal mit irgendwelchen Fan-Nerds auseinander setzt. Bei „High Fidelity“ ging’s um einen Typen, der seine Plattensammlung nahezu täglich neu ordnet und sich wundert, dass er seine Beziehung nicht auf Kette kriegt. Bei „Fever Pitch“ geht’s um Ähnliches, nur dass König Fußball dabei die Hauptrolle beim Protagonisten spielt. Bei „Juliet, Naked“ geht’s wieder um die Mucke. Zumindest oberflächlich. Aber eigentlich geht es zuerst um Duncan, der im englischen Provinzkaff Gooleness sein Unwesen treibt. Nicht wirklich, aber zumindest virtuell. Denn Duncan ist ein Nerd, der seit 25 Jahren auf den Spuren seines Musik-Helden Tucker Crowe wandelt. Der hat in den 80ern ein paar ganz nette Alben abgeliefert, auf denen Duncan irgendwie hängen geblieben ist. Crowe ist damals eines Tages spurlos verschwunden. Und seither ist eine eingeschworene Fan-Gemeinde, zu deren Wortführern Duncan gehört, auf der Suche nach ihm. Und seit es das Internet gibt, nimmt diese Suche und die damit verbundene Gerüchteküche immer obskurere Formen an. weiterlesen →

… und Du kannst ein Teil davon sein.


Das Berliner ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e.V. existiert seit 1998 und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über „die Jugend“ und ihre Lebens- und Freizeitwelten differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer, Musik etc.) und stellt dieser in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo … von der Bravo über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden.
Mit dem Projekt Culture on the Road wird kulturelle und politische Bildung in interaktiven Workshops mit Informationen über die Geschichte und Wurzeln der Jugendkulturen verbunden. Ziel ist es, jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch zu vermitteln, politisches Bewusstsein zu schärfen, tolerante Haltungen zu unterstützen und einen Beitrag zur Gewalt- und Rechtsextremismusprävention zu leisten. weiterlesen →

Gaybar Zine #1

| August 24th, 2010


(A5, 60 Seiten, ? Euro + Porto, www.gaybar-zine.de)

Kopiertes Schnibbellayout ruled hier ganz klar bei der scheinbar ersten gedruckten Ausgabe dieses Fanzines aus Balingen, ein Ort mitten in der Pampa südlich von Stuttgart. Geil aber zu sehen, dass dort wohl so einiges an subkultureller Action geht. Neben einem guten Musikgeschmack verdeutlicht sich dieser Eindruck durch die vielen Fotos aus dem Trendsportbereich, wie man so schön sagt. Auf den etwas dunkel kopierten Fotos bekommt man spektakuläre Skateboard-Tricks geboten, sowie einige BMX- und FMX-Bilder. An Bands werden die Derby Dolls befragt, die die Bitte um Vorstellung der Band mit „So ne scheiß Frage“ beantworten! Find‘ ich persönlich klasse, weil man so ein Interview einfach nicht beginnt. Insofern nich schlimm, denn so werden die Gaybarler sicher niemals mehr eine Fragerunde eröffnen. Wobei, Pustekuchen! Das Gespräch mit Mareike vom extrem unregelmäßig erscheinenden Skate-Zine Randgeschichten wird mir der gleichen Frage eröffnet. Davon abgesehen sind beide Artikel aber sehr fein. weiterlesen →

Auf der Suche nach dem Glück sind wir ja mehr oder weniger alle. Momentan sind wir vom Punkrock! aus aber auf einer wesentlich einfacheren Jagd: Wir suchen nach wie vor Weiterverkäufer unseres wunderbaren Fanzines!

Ganz egal ob das Privatleute, Distros, Label, Läden, Bands oderwasauchimmer sind. Wer Lust hat, oder meint die frohe Kunde des Punkrock!-Fanzine muss dringend weiterverbreitet werden, soll sich gerne bei uns melden.

Natürlich muss man die Geschichte nicht umsonst machen, sondern ganz im eigenen Interesse. Was ich genau damit meine und was dabei für dich persönlich dabei herausspringt erfährst du, wenn du uns schreibst. Solltest du also auf Geld, Sex, Magie, Geschenke, ein gutes Karma, Unsterblichkeit, frische Socken und vieles mehr stehen, dann melde dich schleunigst unter: info@punkrock-fanzine.de

Commi Bastard #9

| März 19th, 2010

(A5, 1 Euro + Porto myspace.com/commibastardfanzine)
Der Commi Bastard Nr. 9 ist die erste Ausgabe dieses Redskin-Fanzines, die ich in die Finger bekomme. Wie man vom Namen schon bedingt herleiten kann, handelt es sich bei diesem DIY-Heft um eine kommunistische Propaganda-Mappe. Damit komme ich klar. Dementsprechend wird die antifaschistische Fahne haushoch gehalten und Grauzone bis Bonehead kriegen ihren Facebreak. Die Zielgruppe dieses antistalinistischen und hochengagierten Machwerks sind im speziellen Menschen die ein Faible für Oi, Ska und Artverwandtes haben, Punk kommt definitiv etwas kurz. Kommunismus ist zwar nicht die Suppe in der ich schwimme, aber bis zur Revolution müssen wir wohl oder übel zusammenarbeiten, haha. Der Commi Bastard gibt sich kämpferisch und Garcin reißt das Ding hier ganz alleine, Respekt. weiterlesen →

438
[podcast]http://pogoradio.de/pogo/20091209_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]
Folge 438: Zu Gast war Bimbambene von Spätzlesdreck

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Schrei doch — Blut + Eisen — Schrei doch!
Hero — Spätzlesdreck — We don’t kehr / Selber schuld
Das Lied mit den Farben — Geld et Nelt — Demo
Underdogs — Black SS — Terror Of The North East: 2004-2007
Sonntagssabber — Fürtter Prolls — Melodien für das Rektum
Siegfried Und Roi, Oi-Oi-Oi! — Grafenwalder Dosenbrüder — Plastic Bomb #69
Irgendeiner hat mir ins Gehirn geschissen — Church Of Atta — Demo
Ratte — Glück Umsonst — Kellermodelleisenbahn
Straight Depp — Spätzlesdreck — We don’t kehr / Selber schuld
Fashion Victims — Bloodstains — Demo
Bush — Grotten-Schlächt — Demo
Skins und Punks — Rotzenplotz — Fight Society
The Green House — The Fit of Raving Madness — Hold Back Your Sleep
Strahlenkrankheit — Wild Gift — Wild Gift

MP3-Download (55 MB)

Tipp fürs Wochenende:
Geld Et Nelt und Schogettes im JUZ Mannheim

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

Am 13.06.2009 findet im T5 zu Duisburg (siehe: www.mustermensch.org), die unglaubliche Wiederkehr des legendären FANZINETREFFENS statt.

UPDATE:

Liebe Leute,

sorry, aber ich habe schlechte Neuigkeiten für Euch. Leider müssen wir das lang geplante Fanzinetreffen absagen, auf das wir uns riesig gefreut haben. Es gibt leider im Duisburger T5, in dem die ganze Chose hätte stattfinden sollen, sowohl Probleme mit dem Ordnungs- wie auch Bauamt, die die Durchführung des Treffens in der Form, wie wir uns das vorgestellt hatten, unmöglich machen.

Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich, einen anderen Veranstaltungsort zu organistisieren, da verständlicherweise die anderen Läden ihr Programm an den Wochenenden bereits voll haben und wir auch keinen Bock auf eine abgespeckte Version haben. Wenn schon – denn schon, liebe Leute! Der Hammer möge kreisen und Mickey Rourkes Motto heißt eben nicht  „Tagsüber am Fanzinestand sitzen und labern, abends nach Hause gehen“, sondern klar und eindeutig: „Tagsüber boxen, nachts bumsen“.
Fest steht nur: sobald wir näheres über die Situation bzw. einen Ausweichtermin wissen, melden wir uns.

Ihr könnt uns (Jan und Dolf vom Trust, Micha und Helge vom Plastic Bomb, Herder vom Three Chords) natürlich auch gerne schreiben mit Rat und Tat.

Wir sehen uns dann – ein Schritt nach hinten = zwei nach vorne!

www.myspace.com/fanzinetreffen

jan / trust fanzine
T5 - das UZ Duisburg

Trust #131

| Mai 4th, 2009

(A4, 60 Seiten, 2,50 Euro + Porto, PF 110762, 28087 Bremen)
Keine Ahnung, aber ich glaube so schnell war ich noch nie durch eine Ausgabe dieses HC-Fanzines durch. Ich schätze das hatte nicht mal 1 Stunde gedauert. Na, und da im Bremer Vorzeigeblatt nicht alles interessant ist, braucht man bei 5 Artikeln nicht mal eine Hand, um abzuzählen, was Sache ist. (Anm. Obnoxious: Dem kann man eigentlich nur beipflichten, wobei man feststellen muss, dass diese Ausgabe wenigstens durch Jan Röhlks Beiträge mit Gern Blandsten Records und der Fragerunde bezüglich HC-Punk-Fanzines vs. Message-Boards am Leben erhalten bleibt. Ohne Jan wäre diese Ausgabe ein absoluter Reinfall, aber so ist sie doch nicht ganz verloren. Nicht umsonst bezeichnet Underdog-Fred in seiner #24 Jan als „kreativen Motor“ des Trust-Zines. Recht hat er!) Bocky

www.trust-zine.de

Plastic Bomb #64

| April 19th, 2009

(A4 + CD, 76 Seiten, 3,50 Euro + Porto, PF 100205, 47002 Duisburg)
In Sachen Outfit beschreitet man in der Bombe neue Wege und sieht, wirkt, fühlt sich immer DIY-mäßiger an. Sprich das Aushängeschild deutschsprachiger Punk-Fanzines wird vom Papier her immer dünner. Inhaltlich kann man das nicht unbedingt behaupten, wobei das Adicts-Interview ähnlich schmalbrüstig rüber kommt, wie unseres. weiterlesen →

Pankerknacker #18

| März 16th, 2009

(A5+, 92 Seiten, 3 Euro + Porto, c/o Pankerknacker-Verlag, PF 360421, 10974 Berlin)
Der handliche Pankerknacker bleibt sich auch im Berliner Exil treu. Sehr erfreulich finde ich ja immer, dass in dieser Schmonzette vergleichsweise viele Kolumnen und Kurzgeschichten am Start sind und die Interviews oft ins zweite Glied rücken. Das hebt das Heft erfrischend von anderen Punkrock-Fanzines ab.
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New York Hardcore Doppel-DVD

| März 16th, 2009

New York Hardcore – The Legendary Documentary About The World’s Hardest Music
(Doppel-DVD, Sunny Bastards Films)
Die Original-Doku ist von 1995 und viele werden sie schon kennen. Hier jetzt als Doppel-DVD erhältlich, wobei auf der ersten DVD noch komplette Live-Auftritte von u.a. Madball, 25 Ta Life, 108, VOD enthalten sind und auf der zweiten DVD finden sich Interviews die ca. 10 Jahre nach der Doku entstanden sind. Sehr interessant was die einzelnen Musiker so über die Entwicklungen des NY-HC in den vergangenen 10 Jahren zu berichten haben.
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[singlepic id=626 w=120 h=240 float=right]Hey Leuts,
lange ist es nicht her, dass wir voneinander hörten. Gerade mal vier Monate. Wie versprochen halten wir unseren 4-monatigen Rhythmus ein und vor allem auch unser Niveau! Was ich damit meine? Das hier:

GUERILLA melden sich ab
Schweißtreibender HC-Punk von LIGHTS OUT
DEAN DIRG, die Assis feiern sich selbst
Grauzonenforschung mit OI! THE PRINT
2ND DISTRICT, Glam-Punk aus der Hausbesetzerszene
Die Stimme aus dem Off, JAN OFF
BUBONIX treten mächtig auf die Tube
Vergangenheitsbewältigung mit SLITS
REJECTED YOUTH feiern gut gestylt Geburtstag
Zukunftssicherung mit dem HÄUSERSYNDIKAT
THE SPIRIT OF 69 wird endlich 40 Jahre
Grenzgänger aus Aachen, die BOVVER BOYS
TOM TONK trifft Dr. Sommer
Besser mal den Chef reden lassen, PUKE MUSIC
SLOWBOAT FILMS, verdammt geile laufende Bilder

Dazu haarsträubende Kolumnen, grauenhafte Meinungen, vielsagende Reviews und erstmals fantastische Verlosungen!
Außerdem sind wir immer auf der Jagd nach Personen, die die frohe Kunde in Eigenregie an andere verscherbelt. Natürlich ist das dann nicht für lau! Wie’s läuft erfahrt ihr, wenn ihr mir schreibt!
Bocky     >>> Hier erhältlich

WAHRSCHAUER #56

| März 2nd, 2009

wahrschauer56(A4 + CD, 132 Seiten, 4,50 Euro + Porto, PF 120363, 10593 Berlin, Webseite)
Ist das jetzt schon mehr Mainstream als das „Ox“ oder weniger? Egal, auf jeden Fall ein oft übersehener Hochglanz-A4er mit Punkrelevanz. An die krassen und wirklich lesenswerten Interviews mit Moskauer SHARP- und RASH-Vertretern in dieser Ausgabe schließt sich leider nahtlos eines an, in dem Ruslan von PURGEN so einiges an gequirltem Dünnpfiff von sich gibt. Angesichts von über 50 faschistischen Morden allein in der ersten Jahreshälfte 2008 spricht er tatsächlich von „eher seltenen Einzelfällen“, und schlägt zur Lösung des Rassismusproblems die Gründung von Schulen vor, in denen Migranten „etwas über die reiche russische Kultur“ lernen sollen. Willkommen auf dem Planeten Putin … Trotzdem ergibt dieser kleine Themenschwerpunkt Russland viel mehr Sinn als das Schwerpunktthema „Lust am Untergang“, zu dem – aus für mich unerfindlichen Gründen – reichlich viele der in dieser Ausgabe interviewten Bands zu einem Statement genötigt werden. Bandinterviews gibt’s im Übrigen einen ganzen Stall voll – mal mehr Punk, mal mehr Indie; mal kommerzieller, mal weniger … Ganz so wie man’s halt auch vom „Ox“ kennt. Mr. Alf Garnett
… mehr Reviews in der aktuellen Ausgabe des Punkrock-Fanzines



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