Pogendroblem
Folge 768: Zu Gast waren Marc, Frieder und Georg von Pogendroblem [powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Pogendroblem — CDU — raus
Pogendroblem — Dippen im Nachtbus — raus
Work Life Balance — Existenzgeschwafel — Demo
Pogendroblem — Kotzen — raus
Femme Krawall — Krokodile — s/t
Age of Flaves — Beer Song — Demo
Pogendroblem — Utopie: Studierendenstadt — raus
Unicorn Verschwörung — Rosa Blau (Live im Conni) — Demo
Pogendroblem — Den öffentlichen Personennahverkehr durch Drücken der Stop-Taste sabotieren — raus

672
Folge 672: Zu Gast war Nils (Konzertveranstalter, Sonic Ballroom)
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Youth Avoiders — Snake Charmer — Youth Avoiders
Besserbitch — Saving up Time — Moments of Grey
Ernte 77 — Sportzigaretten — Der Geruch Köln’s
Notgemeinschaft Peter Pan — Kein Existenzrecht — Mit Herzblut Und Narrenhand
Pascow — Fluchen und Fauchen — Diene der Party
Mofabande — Okolyt — Mofabande 7″
High — I say no — Demo
Robinson Krause — Saal II — Epifanias
Swoons — Mach mal das Licht an — Magnetsignale aus dem Nichts
Youth Avoiders — Vows And Vultures — Youth Avoiders
Love A — Freibad — Eigentlich
Ludger — Uhrgeschwür — Monsignore Krusenotto

(CD, Majorlabel)
Der Auflösung knapp von der Schippe gesprungen, den Fliehkräften des Personalkarussells getrotzt und mittlerweile nur noch zu dritt – von EA 80 ist nur noch Maul (voc/git) dabei – haben sie einen Neuanfang gewagt. Die alten Nummern wurden auf Eis gelegt und man hat sich nur auf die neuen konzentriert. Diese klingen noch eindeutig nach dem Wave-Punk von Serene Fall, insgesamt aber von den Harmonien her rockiger, jedoch ohne die gewohnten Gitarrenwände. Vom Sound kommen sie deutlich moderner daher. Natürlich schürfen sie inhaltlich weiterhin in den Abgründen der menschlichen Existenz und es ist genau dieser Tiefgang, der die Band so abhebt von vielen anderen. Die Kombination von Wave und Punk ist zwar nicht neu, aber zurzeit eher wenig verbreitet und daher erfrischend untrendy. Wegen dem wunderbaren Refrain ist mein Favorit auf der CD die Nummer 5 „Such A Strange… (Day)“. 13 Tracks, 67 Minuten. Flo


[podcast]http://www.pogoradio.de/chaos/20100825_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]
Folge 475: Zu Gast war Max, Sänger der Band Verreckt
und Konzertveranstalter

Songliste: Titel, Interpret, Album
Neulich im Seminar für Existenzgründung — Antitainment — Ich kannte die, da waren die noch real
Blitzkrieg Attitude — Kezza — Songs for the almost dead
Hiroshima — The Filaments — Skull And Trombones
When A Vegan Eats A Vegan — Bygones — Spiritual Bankruptcy
Dead Brains — Jaques She Rock — Disco Graphy
Enough Is Enough — Dumbell — Death Ray
Ich Will Mein Leben In Freiheit Leben — Überdosis — Die Freiheit Ist Der Preis
Akademikerliebe — Kannibal Krach — Hardcore war gestern
Der Traum — The Tony Montanas — ?
Ausspuken — Ben Racken — Ben Racken -II-
Legend Of The Honest Man — Spermbirds — A Columbus Feeling
Man Kann Menschen Töten — Borderpaki — 1362
Tradito — Klasse Kriminale — The Rise And Fall Of The Stylish Kids … Oi! Una Storia

MP3-Download (56 MB)

(Taschenbuch, Ubooks, 115 Seiten, 9,95 Euro)
Dirk Bernemann macht da weiter wo er mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ aufgehört hat und nennt es deshalb auch im Untertitel „IhdUks 2“. Da weiß man wo der Hase begraben ist und der Hund lang läuft. Wieder spiegeln die einzelnen, relativ kurzen Kapitel die Lebenswelt von irgendwelchen Kaputtnix wieder. Kaputtnix, deren Schicksale auf den ersten Blick nicht besonders viel miteinander zu tun haben, aber sich doch allesamt bis in den Tod beeinflussen. Und dieser Tod ist oft nicht besonders lecker. Falls die Personen ausnahmsweise dann doch mal am Leben bleiben, ist es aber auch nicht lecker. Gescheiterte Existenzen, meistens Arschlöcher par excellence oder einfach nur Verlierer. Der Ausgang ist absehbar. Bernemann hangelt sich von einem Protagonisten zum anderen und verwebt die Lebenslinien und Todesfälle. Ich habe in unserer letzten Ausgabe „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ schon fast bis über den grünen Klee gelobt. Wahrscheinlich hätte ich das bei „Und wir scheitern immer schöner“ auch getan. Hätte ich es als erstes gelesen. So aber bliebt der Eindruck, dass es sich wiederholt. Nicht das Geschehen, sondern die Dramaturgie. Also vermeintliche Einzelschicksale in einem großen Desaster enden zu lassen. Aber drauf geschissen. „Und wir scheitern immer schöner“ bleibt ein Meisterwerk der morbiden Literatur. Mit seinen kurzen Kapiteln bietet es sich geradezu als Scheißhauslektüre an. Da kann man sich nach dem Kacken gerade mal kurz umdrehen und in die Keramik kotzen, wenn einem die bildliche Darstellung eines unappetitlichen Verkehrsunfalls etwas zu weit geht. Das ist schön und passt ins Bild. Wer nix mit Blut, Gedärmen und Gehirnflüssigkeit auf dem Asphalt anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen. Außer gewaltsamem Ableben gibt es aber noch ein weiteres Thema. Ficken! Lieblos Ficken, Ficken, gefickt werden und sich ficken lassen. Das muss nicht immer was mit Sex zu tun haben. Man kann auch ohne Penetration ficken und von anderen gefickt werden. Ins Knie und in den Arsch. So ist das Leben. Schnell, kurz und grauenhaft. Zugreifen, so lange die Leichenteile noch im Gefrierschrank liegen! Obnoxious



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