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Folge 383: Zu Gast war der Kopfnuss-Verlag mit Alex Gräbeldinger

Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Endmoräne—Trend—Vier
Mann von Welt—Karate Disco—Karate Disco
Gott—Chefdenker—Coverbands Ist Die Zukunft
Ungewöhnlich unversönlich—Barseros—Kill, kill, das ist Pop!
Der Moderne Man—Hammerhead—Hammerhead
Zu Viele Weiber, Zu Wenig Zeit—Eisenpimmel—Sexmaschinen tanken Super

File Download (60:00 min / 28 MB)

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DVD Reviews

| Oktober 3rd, 2008

MIA SAN DAGENG

(DVD, Aggressive Noise)

Von der Süddeutschen Zeitung in den Himmel gehoben und selbst von der Münchner Abendzeitung gefeiert wurde dieser Streifen. An sich kann das ja dann gar nix sein, bzw. erwartet man dann einen Film über Punkrock in München von irgendwelchen unwissenden und obercoolen Studenten. Stattdessen produzierte ihn das gestandene Team vom Kruzefix-Fanzine Katz und Olli. Dementsprechend lebensnah und echt kommen die Bilder daher und man fragt sich woher diese ganzen Aufnahmen von Ende der Siebziger stammen. Vorher gibt es noch eine geschichtliche Zusammenfassung der Jahre 1815-1976, in denen bewiesen wird, dass die Metropole schon immer der Unruheherd in Bayern war. Der Zeitraum, der beleuchtet wird, geht dann von damals – 1977 – bis quasi gestern. Das Hauptaugenmerk der beiden Regisseure liegt jedoch auf den alten Veteranen wie bspw. Pack, A&P oder Marionetz. Das ist interessant und kurzweilig. Jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt, der erreicht ist, wenn die verblassten Helden davon sprechen, wie es heutzutage im Proberaum ist und damit drohen wieder auf die Bühne zurückzukehren. Viel mehr hatte ich mir gewünscht auch von aktuellen Geschehnissen zu hören. Aber trotzdem ist der Film absolut sehenswert und fordert die Hochburgen Berlin, Hamburg, Düsseldorf/Köln geradezu auf, zu dokumentieren wie es um sie stand und steht.   Bocky weiterlesen →

SCHLEPPHODEN – Ultimo Ratio 
(CD, Schicksalrecords)
Das Ganze startet mit einem „Braveheart“-Intro, welches die nächsten, politisch motivierten In-die-Fresse-Songs einleitet. Das Ganze präsentiert sich in einem ziemlich coolen Sound, der einfach, aber gut ist. Manchmal wird’s auch etwas melodischer. Das Ganze erinnert ein bisschen an 80er DDR-Punk, was das Ganze noch etwas interessanter macht. Gegen Ende werden auch Themen wie Freundschaft und Selbstzweifel angesprochen. Die Scheibe ist eigentlich ganz gut geworden, doch leider hat man alles schon mal irgendwie gehört. DerLollo
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