Gestern war Chefdenker-Filmpremiere in einer Kölner Spelunke namens Image. Dort angekommen nahm ich sofort den besten Platz (an der Theke) in beschlag und schmiss mit Kohle nur so um mich. Die durchtrainierten Thekenschlampen hatten schnell kapiert wer hier der Hahn im Stall ist. Der Alkohol (Kölsch) floss in strömen.
Der Film lief inzwischen auch schon und bald konnte man die Wirklichkeit mit den Filmszenen nicht mehr auseinander halten. Komplettes Durcheinander verwirrte die Sinne. Einem Labyrinth im Maisfeld gleich, suchten die Zuschauer die Toilette und dann wieder die Theke. Nackte Männer in Windeln wandelnden auf der Straße umher. Ein Psychologe mit Bücherregal versuchte die Situation zu analysieren. Bier in Reagenzgläser war die Aufgabe des Abends. Bestellen, trinken, bestellen und so weiter. Die DVD der Chefdenker ist erst ab 16 Jahre, und jetzt weiß ich auch warum. Hier gibt’s das Ding zusammen mit ’nem T-Shirt zu bestellen. Nicht nur Chefdenker sind total geil, weil ich sie schon gesehen habe, sondern auch die DVD.
www.chefdenker.de
Nächster Premieren-Termin im Image: 27. April 2012, 20 Uhr
Hier die Anmeldung

(DVD + CD + Buch)
Dieses kleine Denkmal ließ ähnlich lange auf sich warten, wie es die Terrorgruppe-DVD nach wie vor tut. Doch gut Ding will Weile haben und dann wird das auch fein, wie man sieht. Die Stern-Brüder aus dem fernen Kalifornien taten gut daran sich zu dieser Veröffentlichung nicht groß drängen zu lassen und ein paar Jahre nach ihrem 25-jährigen Jubiläum eben jenes mit dieser Hommage an sich selbst noch einmal zu feiern. Ehrlich gesagt sind die 31 Songs, auf denen (ehemalige) Label-Größen wie NOFX, Bouncing Souls, Rancid, Briefs, Pennywise oder Youth Brigade Lieblingssongs covern, nur Beiwerk. Das Hauptaugenmerk fällt eindeutig auf dem ca. 100 Seiten starken Buch und der knapp 88-minütigen Doku-DVD, in denen das Entstehen der Band, der Community und dem Label von Kindesbeinen an eindrucksvoll beschrieben wird. Zugegebenermaßen war ich schon immer fasziniert von der Better Youth Organisation, hatte jedoch nie groß die Zeit mich damit zu befassen und kannte lediglich den Film „Another State Of Mind“, der Youth Brigades-Tour gemeinsam mit den jungen Social Distortion (Mike Ness war damals noch minderjährig und erst auf dem Weg drogenabhängig zu werden!) zeigt. Klar spielt auch dies in dem Gesamtwerk eine nicht ganz unwesentliche Rolle, ist aber bei Weitem nicht alles, was in dem Hause BYO bis heute passierte. Zusammengefasst kann man nur feststellen, dass man in einem Review diesem Denkmal an die frühe DIY-Phase kalifornischen Punks nicht gerecht werden kann, weil es viel zu umfassend und beispielhaft ist. Bocky

(DVD, Compassion Media)
Dass uns dieser Film nicht zugeschickt wurde, wundert mich herzlich wenig, da Punkrock im Gegensatz zu Straight Edge doch sehr wohl eher als hedonistisch veranlagt anzusehen ist, also anstatt mit Selbstgeiselung eher etwas mit Lust, Spaß und Vergnügen zu tun hat. Trotzdem freue ich mich den Film einem Kollegen abgeschwatzt zu haben. Denn so wurde ich recht vergnüglich aufgeklärt, was Straight Edge eigentlich alles ist. Bzw. welche gerade schon abartigen Auswüchse daraus entstanden sind. Bekannt war mir, dass Ian MacKaye mit seiner Band Minor Threat den Grundstein mit dem Song „Straight Edge“ legte. Doch ihm war nicht klar, dass es bald darauf Unmengen von Kids geben würde, die wirklich gänzlich auf Drogen wie Sex, Alkohol und Zigaretten verzichten würden und sich auf ihn beziehen würden. Für Ian MacKaye verwirrend, weil er eher meinte, man soll damit bewusst umgehen, damit man niemand anderem schadet und sein Leben selbst noch geregelt bekommt, bevor es unaufhaltsam aus den Fugen gerät. weiterlesen →

THE BONES – Berlin Burnout

| Oktober 5th, 2010

(DVD, PLY)
Gedanken darüber habe ich mir noch nie gemacht, aber hätte man mich gefragt, ob es nen Film oder Konzertmitschnitt von den Bones gibt, dann hätte ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ja gesagt. Darum verwundert es mich, dass erst jetzt eine DVD produziert wurde, für die extra eine Show im legendären Berliner SO 36 angesetzt wurde und die dann natürlich auch ausverkauft war. Persönlich kann ich Liveaufnahmen in Bild und Ton nicht sonderlich viel abgewinnen, weshalb auch dieses Teil mich nicht 100% überzeugt. Was man aber neidlos anerkennen kann, ist die Mühe, die man sich mit den 26 live eingefangenen Tracks gemacht hat. Denn den Ton gibt es nicht nur in 2.0, auch Dolby Surround wird angeboten und mit wie vielen Kameras letztlich gefilmt wurde habe ich nicht gezählt. Da es ein wenig lächerlich wäre, wenn das schon alles gewesen sein sollte, gibt es in den Extras noch das Making Of des Films diverse Video Clips und ein paar Bilder zur „Chrome, Smoke and Thunderroads“-Tour. Damit dürfte für jeden Fan und Live-DVD Freak gesorgt sein. Als besonderes Schmankerl liegt dem Teil noch ne CD bei, auf der 19 der 26 zu sehenden Songs zu hören sind. Bocky

NOFX mit neuer Platte

| Februar 26th, 2009

nofxDie Californiapunx NOFX rund um Fat Mike veröffentlichen demnächst ihr 12. Album „Coaster“. Auf der Scheibe, die auch als Vinyl erscheinen wird, gibts 12 neue Songs.
Außerdem veröffentlicht wird am 17. März die DVD „Backstage Passport“. Ne kleine Preview gibts hier:

Live kommen die Amis auch nach Europa. Aber davon werden sie nur ein Konzert in Deutschland spielen und zwar hier:
19. April Duisburg, Germany – Dirt Session Kraftzentrale des Landschaftsparks. Wegen Tickets sollte man sich beeilen, Lyon und Paris sind schon ausverkauft

www.nofxofficialwebsite.com

Troopers DVD Trailer

| Januar 22nd, 2009

Menschen, Monstren, Mutationen:
Hüne Atze veröffentlicht demnächst über Bad Dog Records die erste DVD über seine seit 1982 bestehende Band. Man darf gespannt sein, was dieser Berg von Mensch zum besten gibt. Sicher gibts da was zum Lachen, Heulen, Schenkelklopfen und Kopfschütteln. Zur Vorbereitung schaut man dies:

www.troopers-berlin.com

Tonträger Reviews C-D

| Dezember 10th, 2008

THE CABRIANS – …For A Few Pussies More…
(CD, Redstar 73/Liquidator)
Diese übersexualisierten Katalanen spielen schön traditionelle Offbeat-Musik, die sie angesichts der schlüpfrigen Texte, die sich mehr als nur einmal nur um „das Eine“ ranken, zurecht als „Boss Porn Ska“ bezeichnen. Da ich trotz jahrelanger Lektüre von Blättern wie „Skin Up“, „We Dare“ und „Big Shot“ immer noch ein ungebildeter Punker mit großen Unsicherheiten bei der Unterscheidung von Ska und Reggae und dem ganzen Rest bin, freut es mich, dass das Label einen an geeigneter Stelle dahingehend aufklärt, dass es sich bei der Mucke auf diesem Tonträger um Ska, Calypso und Western Reggae handelt. Alan
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