Brutale Gruppe 5000
Folge 780: Zu Gast war die Band Brutale Gruppe 5000
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Brutale Gruppe 5000 — Morologie — Zukunftsmaschine II
Lafftrak — Trend — Ärger im Paradies
Kapot — Landser Kocht — Demo
Zustände — Bleib Ein Penner — Demo Tape
Hirnsäule — Liquor Store — No Dogs! No Dogma!
Tomasz Ambrosovic — Glyphosat — Demo
Trümmerratten — Pünktlichkeit ist deutsch — Wohlstand für Alle
Koukoulofori — Chaoten! — DIY-Demo
Snicker Doodles — Krieg — have dicker noodles
arbeitstitel: bullenblut — a — volxliter
Brutale Gruppe 5000 — Fabian — Zukunftsmaschine II
Chefdenker — Der Mann der sich ungern bewegt — Eigenuran
Brutale Gruppe 5000 — Vielleicht — Zukunftsmaschine II

Lambs

| Dezember 15th, 2013

http://lambs.bandcamp.com/

luxvancouver
Andre Lux wohnt inzwischen in Vancouver/Kanada. Wir reden über sein Leben, über die Möglichkeit alles stehen und liegen zu lassen und wegzuziehen.
Lux spielte in Deutschland in mehreren Bands, betrieb das Label That Lux Good Records und zeichnet Cartoons.

(CD, Southern Records)
Scheinbar konnten sich die Befürworter (vor allem Penny Rimbaud, Gee Vaucher und Steve Ignorant) der Wiederveröffentlichungen mit den Gegnern (Pete Wright, Phil Free, Eve Libertine) einigen und die remasterten Aufnahmen der Mitbegründer des DIY können nun endlich in einer fast unglaublichen Qualität erscheinen. Und was soll ich euch sagen, meine lieben Brüder und Schwestern, Crass sind auch nach über 30 Jahren unfassbar intensiv. Das Album hat so viel Atmosphäre von Wut und eben ausbrechendem Zorn, dass es nicht verwundert, dass Crass in vielen Belangen, die Punk ausmachten, das Maß aller Dinge sind. Crass waren und sind nämlich für einige grundlegende Veränderungen sowohl im Musikbusiness als auch der Kunst verantwortlich. Sucht man nach den Wurzeln von DIY oder dem für mich als Laien unbeschreiblichen Stil des Artworks landet man unweigerlich bei den Politpunks der damaligen Kommune im sagenumwobenen Dial House, in dem Mastermind Penny Rimbaud heute mit 65 Jahren immer noch lebt. Diese Truppe war maßgeblich an einer Revolution beteiligt, die man bis dato nicht kannte. Fuck Corporate Bullshit war keine leere Phrase, sondern ein tatsächlich gelebter Stil neben dem idiotischen Mainstream. Egal wie lange ich jetzt noch mit Superlativen um mich werfe, in diesen kurzen Worten werde ich nicht dem gerecht, worüber andere mehrere Bücher geschrieben haben. Wer auch nur ansatzweise etwas von Selbstbestimmung hält und deren Anfänge besser verstehen will, kommt hieran sowieso nicht vorbei! Bocky

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

WILD GIFT – s/t

| März 16th, 2009

(CD, Plastic Bomb Rec.)
Ob sich die Damen und Herren nun tatsächlich nach dem Zweitling der Cali-Urgesteine X benannt haben, entzieht sich jetzt gerade mal lecker meiner Kenntnis. Passen würde es aber, denn neben dem räudigen Gesang von Yvonne, die rein stilistisch quasi eine Kombi aus eben Exene Cervenka und Annette von Hans-A-Plast darstellt, geht’s musikalisch durchaus in ähnliche Gefilde, wobei aber auch die Vergangenheit des Personals doch noch recht ordentlich zur Geltung kommt (Back Chats, Einleben, Monster Mud). Verkündet werden die eher nicht so frohen Botschaften mal in Englisch mal in hiesig, wobei ich letzteres ansprechender finde. Dass sie mehr als nur ’ne Einstiegsdosis Punk-Spirit inhaliert haben, sieht man schon an der Tatsache, dass sie eine der wenigen Bands überhaupt OHNE MySpace- Profil sind… Ebenso mit DIY-Hintergrund behaftet das Cover-Artwork von Nin…, äh Catastrophy, das aufmerksamen Passanten in Köln schon das eine oder andere Mal irgendwo erblickt haben dürften. Lohnenswert. Auf Konserve und erst recht in echt. Snitch
Webseite
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KAFKAS – LD50

| März 6th, 2009

(MCD, Domcore)
Die Kafkas sind toll und sie machen alles selbst (DIY!!!), nur über sich selbst reden, das tun sie nicht gern. Bescheiden und verschroben besteht das Bandinfo nur aus Pressestimmen; dass die alle positiv sind, wundert nicht. Dieser Fünf-Song-Appetizer macht wirklich Lust auf den – wohl kommenden – Longplayer „Paula“. Deutscher Punk mit intelligent klingenden Texten, eigenständigem Sound, Gefühl für Melodien und keiner Angst vor Genregrenzen. Ab und zu wird mal ein kürzerer oder längerer Ska-Abschnitt eingestreut oder einem ganzen Song ein NDW-Feeling verpasst. Das tut dem guten und runden Gesamteindruck keinen Abbruch, im Gegenteil. Immer dringt die Einstellung durch: Hier ist Punkrock, der was zu sagen hat. Es geht um Probleme, Geschichten und Gedanken, die wir alle schon mal gehört oder gar selbst gedacht haben – bei den Kafkas klingen sie dennoch frisch und wichtig und irgendwie scheinen die Kafkas eine Botschaft zu haben. Welche sagen sie nicht. Das soll wohl ich machen. Alles wird gut! (Hups, das ham die doch selbst gesagt, heieiei … Aber es stimmt!) Captain Mocker
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